Tassilo-Gymnasium aus Simbach im Berlin Story Bunker

Petra Walter (links) mit sehr gut vorbereiteten Schüler aus der der 9. und 10. Klasse des Tassilo-Gymnasiums aus Simbach am Inn in der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“. Anschließend fand eine ausführliche Diskussion mit außergewöhnlich intensiven Fragen statt.

„Warum ich Nazi wurde“ – 600 Nazis schreiben im Sommer 1934 ihren Lebenslauf, zusammen 3.700 Seiten

In diesem Buch geht es um die große Menge kleiner Nazis. Die Sammlung von Berichten des amerikanischen Professors polnischer Abstammung, Theodore Fred Abel, ist einmalig, es ist die wertvollste Primärquelle zur Frage, warum Menschen zu Nazis wurden, was zu ihrer Radikalisierung beitrug. Von den im Sommer 1934 geschriebenen ursprünglich 683 Berichten sind 581 erhalten.

Es gibt keine vergleichbaren Quellen, die auch nur annähernd an die Fülle des Materials von 3.700 Seiten, den Reichtum an Details, die Freimütigkeit der Darstellung und die Intensität der Lebensbeschreibungen heran kommt.

In diesen unmittelbaren Schilderungen findet sich ungefiltertes Gedankengut, nicht durch Scham späterer Erkenntnisse getrübt, durch Holocaust, Krieg und Untergang. Abel wollte wissen, wer diese Menschen sind, wie die Hitler-Bewegung in ihr Bewusstsein trat. Diese Biogramme beantworten erstmals in die Tiefe gehend Beweggründe und Haltung der Nazis.

„Warum ich Nazi wurde“ – jetzt vorbestellen.

Am 11. September 2018 erscheint dieses 928-Seiten-Buch. Das Buch auf dem Foto ein Vorabdruck. Wir prüfen, ob die Faksimiles, die Original-Briefe, gut lesbar sind.

„Dieser Schatz ist bis heute nicht angemessen ausgewertet worden. Die Analyse der 581 erhaltenen Zeugnisse früher Nationalsozialisten verspricht mehr Einsichten als die nächsten fünf oder zehn Hitler-Biografien zusammen.“
Sven Felix Kellerhoff, Historiker, Leitender Redakteur für Zeitgeschichte der WELT

„Die ‚Abel-Papers’ zeigen, wie die Nazi-Anhänger dem Aufstieg Hitlers entgegenfieberten, wie sie zugleich übersteigerten Nationalismus, Judenhass und Gewalt gegen Andersdenkende verklärten.“ Norbert F. Pötzl, Spiegel online

„Fast drei Jahrzehnte nach Abels Tod 1988 erreicht uns seine Dokumentensammlung aus den dreißiger Jahren wie eine Flaschenpost.“
Christian Staas, ZEIT

„Hitler-Anhänger sahen eine Gelegenheit, die im Ausland verbreiteten Vorurteile gegenüber der NSDAP abzubauen.“
Robert Bongen, Jennifer Lange, NDR PANORAMA

Azubis aus Soest im Bunker

Azubis aus Soest machen mit Simon eine Führung durch den Bunker.

TOP THINGS TO DO IN BERLIN — # 2 Berlin Story Bunker

TOP THINGS TO DO IN BERLIN

Welcome dear guests of SCOOT from Singapore and Manila! Show your SCOOT ticket and get a reduced price.

It’s an old air raid bunker, where refugees took shelter during World War II air raids.

Inside the bunker you’ll see pictures and objects from the war to Hitler’s rule. There are two exhibitions inside the bunker: the Berlin Story Museum and “Hitler – How Could it Happen.”

 

The Berlin Story Museum. Ticket Price: €6.00 (€4.50 if you have a valid Berlin Welcome Card).
HITLER – How Could it Happen. Ticket Price: €12.00 (€9.00 if you have a valid Berlin Welcome Card).
Open: Monday – Sunday, 10:00AM to 07:00PM

 

 

Die Charité — ein Sachkinderbuch von Magdalena Schupelius und Lesley Vinson, Berlin Story Verlag

Milena Reinecke berichtet im Tagesspiegel, 12. Juli 2018

 

Hüpfende Frösche im Badebecken
Im Krankenhaus wird Bier serviert, gegen psychische Probleme schaukelt der Patient im Kreis, und im Badebecken hüpfen Frösche herum – was heute ziemlich abwegig wirkt, war einst in der Charité Normalität. Doch nicht nur von deren Alltag einst und jetzt erfährt der Leser auf der 60 Seiten langen Zeitreise durch 300 Jahre Krankenhausgeschichte. Nebenbei werden in dem Kindersachbuch „Die Charité – ein Krankenhaus für Berlin” auch die Stadtgeschichte und die Entwicklung der Medizingeschichte umrissen und mit Zeichnungen und Fotos leicht verständlich erklärt.

Von der kindgerechten Aufmachung sollten sich aber weder Arzt noch Professor abschrecken lassen: hier lernt jeder noch was Neues – und bekommt dabei eine spannende Geschichte erzählt wie beispielsweise die der Gründung der Charité, von der der Soldatenkönig nur durch eine List überzeugt wurde: Preußen werde durch den neuen Ort, an dem Soldaten behandelt werden können, nur noch stärker, sagte man ihm.

Egal, wo man als Leser gerade steht, wird man dort abgeholt – und kehrt mit mehr Wissen und noch mehr Achtung vor dem berühmten Krankenhaus zurück ins Jetzt. Auch heute wird dort mehr geforscht als in allem anderen medizinischen Einrichtungen Deutschlands. „Die Charité ist alt und jung” – dieser Satz leitet nicht nur das Vorwort ein, er passt auch zur gezielten Leserschaft: Der im Buch angeschlagene Plauderton macht die Lektüre kurzweilig, aber nicht anspruchslos, wenn es etwa heißt: „Es stank ganz fürchterlich”, weil im 19. Jahrhundert teilweise bis zu 40 Kranke zwischen Mücken, Fliegen und Nachttöpfen schlafen mussten, dann kann man sich das ziemlich gut vorstellen. Dass die Geschichte so anschaulich erzählt wird, ist sicherlich auch dem Jungen Probelesern zu verdanken, die mit lektorieren durften und Anregungen und Tipps ins Buch eingebracht haben. Das kommt am Ende wieder zu den Kindern zurück: Der Erlös geht an die Kinderklinik in der Charité.

300 Jahre Charité, kindgerecht erzählt

Milena Reincke im Tagesspiegel

Magdalena Schupelius/ Lesley Vinson: Die Charité  – ein Krankenhaus für Berlin.
Berlin Story Verlag, 64 Seiten, zahlreiche Illustrationen, 12,95 €

Der Bunker im April 1945

Das ist die Leistung der Nazis. Berlin ist zerstört. Der Krieg ging von hier aus und kam nach Berlin zurück. Aus allen Aufzeichnungen aus damaliger Zeit erfahren wir, dass den Berlinern genau klar war, warum die Bomben fielen.

Guided tour — Berlin Story Bunker

Stadtführung vor dem Berlin Story Bunker. Das war heute einigermaßen erträglich. Ob der Guide jemals im Bunker war, wurde daraus nicht deutlich. Aber seine Erzählung hob sich ab von Phantasien mancher anderer.

Ruth Schonblum visiting the bunker

Hi Wieland, it was meaningful to speak with you today. The Bunker was a strong experience. Both Henry and I were very affected by being there.
I have sent you the article that I read-scroll down to the photo of his ticket and you can read what he wrote.

Ruth Schonblum aus Kanada und Jerusalem würdigte die Dokumentation. „Sie haben sehr viel Verantwortung übernommen!“ Hier in diesem Bunker in einem authentischen Ort sei es doch ganz anders als in Yad Vashem oder auch im Jüdischen Museum. Sie schätze Daniel Libeskind, einen Freund der Familie, jedoch erfasse dieser bedrückende Ort hier den Körper und die Seele.“Wir wollten eigentlich gar nicht in noch ein Museum. Ein orthodoxer Jude hat uns gesagt, dass wir diese Dokumentation in Berlin unbedingt sehen müssten.“

Mit ihrem Mann Henry Gold macht sie www.tourdafrique.com, die längsten Fahrradtouren der Welt

3 hours in the Berlin Bunker and this is a MUST SEE


Our second day saw us start by visiting the Berlin Bunker. This is the one remaining air raid shelter still standing in Berlin and houses a fascinating and informative exhibition about Hitler, his childhood, early adult years and rise to power. It then chronicles how the Nazis slowly but surely enhanced their grip on power, used the emerging media as it was at the time to galvanise the people, and started to plan for the „final solution“. It then greatly details the Second World War, the Nazi’s victories and losses and the Holocaust. This was one the best exhibitions I have ever been too and taught me much I did not know about Hitler’s family, childhood, failing early adult life and the Nazi Party. The exhibition has received international acclaim from all quarters and was designed by Wieland Giebel & Enno Lenze. We spent 3 hours in the Berlin Bunker and this is a MUST SEE for anyone going to Berlin.

https://www.totallyjewishtravel.com/visiting_berlin_through_jewish_eyes

Perverse Hitler-Sammler

„Ich habe 7 oder 8 Unterschriften von Leuten, die im Bunker waren, als Adolf Hitler sich umbrachte.“ Was sind das für abartige Menschen, die so etwas sammeln. Dies hier ist einer von mehr als 30, die inzwischen nach einer Unterschrift von Johanna Ruf angefragt haben – ausschließlich aus den USA und aus Großbritannien, dieser hier jetzt aus Irland. Manchmal kommen auch Fan-Postkarte mit einem Foto von ihr, das sie signieren soll, oder Fotos vom Cover ihres Buchs.

Wir wollen mit solchen Typen nichts zu tun haben. Auch nicht mit Sammlern, die uns Nazi-Devotionalien anbieten. Die Briefe kommen in den Schredder und Hitler liegt bei und als zertrümmerte Büste auf dem Müllhaufen der Geschichte.