25. Dezember 2008

Das Internet, Google und wir. Bei der Besprechung zur Weiterentwicklung der Internetseite neulich ging es auch darum, wie wir gefunden werden. Die Suchbegriffe bei Google lauten: 1. „berlin story“ (mit weitem Abstand vorn), 2. „stadtführungen berlin von bismarck bis hitler“, 3. „berlinstory“ (in einem Wort), 4. „max riemelt enno lenze“, 5. „typisch berlin“. Diese wenigen Aussagen weisen darauf hin, daß da etwas nicht stimmen kann, daß wir uns auf Google Analytics nicht verlassen können. Es ist unmöglich, daß viele Menschen nach „stadtführungen berlin von bismarck bis hitler“ suchen. Ebenso ist es Unsinn, daß der Schauspieler Max Riemelt und Enno Lenze zusammen gesucht werden. Max Riemelt kommt öfters bei uns vor, er ist einer der prominenten jungen deutschen Schauspieler, war Praktikant bei uns und ist befreundet mit xoxox . Enno Lenze ist der Computerhaushausmeister und hat nichts direkt mit Max Riemelt zu tun.
Wertet man dagegen die Logfiles direkt aus, kommt man zu eindeutigen Ergebnissen, die auch glaubwürdig erscheinen. 1. „berlin story,“ 2. „berlinstory“, 3. „berlinstory.de“. Nach „berlinbücher“ suchen 1,67 Prozent.
Die Anzahl der Seitenaufrufe der Internetseite Berlin Story beläuft sich seit einigen Jahren auf über 100.000 im Monat. Zusammen mit unseren anderen Seiten sind es etwa 150.000 im Monat.
Ein weiterer Vergleich zwischen Logfiles, also den Daten, die direkt aus unserem Server kommen und ungefiltert sind, sowie Google zeigt ähnlich schiefe Daten bei Google. Danach besuchen uns laut Google 95 Prozent der Besucher aus Deutschland, 2 Prozent aus den USA.
Unsere eigenen Daten sehen so aus: 60 Prozent Deutschland, 10 Prozent USA, die europäischen Länder 1 bis 2 Prozent (etwa 20 ähnliche) sowie Saudi Arabien 0,4 Prozent. Das bringt die Vermutung auf, daß ein Scheich uns kaufen will.
Die Aufenthaltsdauer ist sehr unterschiedlich. Ständig wiederkehrende Besucher lesen dieses Tagebuch sowie das von Marketing. Andere treiben sich die ganze Nacht auf der Seite herum und sehen sich alles an. Das kann Stunden dauern.
Wir werden die Anzahl der Internetseiten im nächsten Jahr stark konzentrieren/reduzieren. Es machte (vielleicht) einmal für die Bewertung bei Google Sinn, viele Seiten zu haben, für jedes Buch und Projekt eine. Das ist jetzt nicht mehr so. Im Interesse der Markenbildung werden wir alles auf „Berlin Story“ konzentrieren.

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