RRWB – Räterepublik West-Berlin — Signierstunde mit Thomas Jaedicke und Jörg Mailliet

WAHRSCHEINLICH ANDERER ORT, nämlich in dem größeren lagen Modern Grafics in Prenzlauer Berg,  Kastanienallee 79
10435 Berlin, weil es jetzt schon so viele Anmeldungen gibt.

Das ist etwas besonderes weil Jörg Mailliet, der Illustrator, nicht nur einfach signiert, sondern individuell in jedes Buch eine Szene zeichnet.

Und darum geht es in RRWB:

Es kam anders. Nach dem Tod von Benno Ohnesorg und der Schlacht am Tegler Weg übernahmen die Räte die Macht – mit Horst Mahler, Rudi Dutschke und Otto Schily an der Spitze. Auch Andreas Baader und seine Jungs mischten mit. In heller Panik verließen die alten Eliten den Westteil der Frontstadt. Begeistert von der Utopie einer Gesellschaft, in der alle gleich sind, will Ralf Schindralski mithelfen, diese Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

Henry Kissinger, der amerikanische Sicherheitsberater, hofft, Westberlin zum Mekka für alle Revoluzzer der westlichen Welt zu machen. Wären erst alle Maoisten, Anarchisten, Che-Guevara-Jünger, Freaks und Haschrebellen in Westberlin, würde sich in der Riesenkommune ohne Papas Taschengeld bald Ernüchterung einstellen.

Wie finanziert sich die Räte Republik Westberlin? Am Erich-Mühsam-Flughafen in Tempelhof werden beschlagnahmte Kunstwerke gesammelt und verhökert– aber die DDR zahlt zu schlecht. Es muss ein Produkt her, mit dem sich Exportüberschuss erzielen lässt, denn es kommt schon Gemecker über Versorgungsengpässe auf und Widerstand regt sich.

 

Auf der WebSite des Berlin Story Verlags zum Buch finden sich zahlreiche Seiten dieser einmaligen Grafic Novel …

„Warum ich Nazi wurde“ —- Marathonlesung von Stadtrat Sven Söhnchen

Sven Söhnchen hat bereits mehr als 30 Lesungen mit diesem Buch veranstaltet. Er ist Stadtrat in Hagen, beharrlich gegen jede Art von Nationalismus, Rassismus und Anti-Semitismus aktiv. Heute hat er mit Björn Nonnweiler eine erfolgreiche Marathonlesung veranstaltet, bestehend aus acht Einheiten zu je einer Stunde. Morgens kamen überwiegend Schulklassen, danach Menschen aus Hagen und aus der Umgebung. Der Hagener Stadtanzeiger berichtet … 

 

„Warum ich Nazi wurde“ — Berlin Story Verlag.

Bürgerverein Luisenstadt — neuer Vorsitzender

Volker Hobrack hat den Bürgerverein Luisenstadt seit dem Jahr 2006 geleitet. In diesen Jahren hat es eine enorme Entwicklung in diesem Teil Berlins an der Grenze von Mitte zu Kreuzberg gegeben. Die Mitglieder danken ihm lange und intensiv.


Ronald Pieper übernimmt den Vorsitz. Er leitete viele Jahre ein Grundschule, in der es besonders Aktivitäten im Bereich musikalische Erziehung gab.

Mitten in der Luisenstadt am Engelbecken ist der Berlin Story Verlag.

Alles über den Bürgerverein Luisenstadt und wie man mitmachen kann findet sich auf der Website

Hong Kong Polizei stürmte heute die Partner-Universität der Berlin Story

Das ist die Universität in Hong Kong, mit der die Berlin Story seit dem Jahr 2004 zusammenarbeitet. In jedem Jahr kommt für sechs Monate eine Studentin oder ein Student zu uns. Enno hat dort vor wenigen Tagen einen Vortrag über Pressefreiheit gehalten. Die Polizei stürmte heute.

Enno Lenze berichtet aus Hong Kong

„… Mein Magen meldete sich und erinnerte mich, dass ich doch Essen gehen wollte. Da guckte ein Polizist mit Granatwerfer um die Ecke und verschwand direkt wieder. Ich rannte hin, um zu sehen, was los ist. Er stand direkt vor der Tseun Wan Station, aus der lautes Geschrei kam. Später sah ich auf Fotos, dass die Polizei eine Gasgranate in der Station gezündet hatte. Der Polizist gehörte zu einer Gruppe von vielleicht zwanzig Polizisten, die die Fußgängerbrücken abliefen. Ausgerüstet mit Helm, Schild, Pfefferspray, Granatwerfern, Pumpgun und Pistole. Die Polizisten wollten nicht, dass man ihnen folgt. Sie drohten sofort mit Schlagstöcken und Pfefferspray, einer zog seinen Revolver …“
Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Enno Lenze aus Hong Kong …

Enno Lenze in den Nachrichten in Hong Kong —

Enno in HK im News-Channel. Nach einer Stunde 12.166 Retweets und 747 Kommentare.

30 Jahre Fall der Mauer — Rundgang mit dem Bürgerverein Luisenstadt

280 Menschen kommen zum Rundgang entlang der Berliner Mauer. Ich berichte hier am Engelbecken, dass zwei Wachtürme in der Mitte des damaligen Todesstreifens standen. Der See war zugeschüttet. Es wurde geschossen. Wir befanden uns an der Grenze zwischen Ost und West, zwischen NATO und Warschauer Pakt. Das kann man sich heute nicht vorstellen.

Gestern habe ich genau an dieser Stelle ein Führung mit Brian Loew gemacht, Chef der Ronald-Reagan-Foundation, der vorher lange im Bunker „Hitler – how could it happen“ besuchte. Er hatte am Tag zuvor mit dem Secretary of State Mike Pompeo und Botschafter Richard Grenell auf dem Dachgarten der US-Botschaft die Ronald-Reagan-Statue mitenthüllt. “Tear down this wall!” — „Reißen Sie diese Mauer nieder!“, das forderte US-Präsident Ronald Reagan am Brandenburger Tor am 12. Juni 1987.

Enno Lenze zweites Mal Tränengas heute in Hong Kong

Enno Lenze, der Bunker-Chef, befindet sich eigentlich in Hong Kong, um an der Univerität über Kurdistan zu referieren. Heute, am Sonntag, ist er zwei Mal von der Polizei mit Tränengas beschossen worden. Seine kurzen Berichte und Videos findet man auf Twitter. Bei Twitter muss man nicht angemeldet sein. https://twitter.com/ennolenze