12 Stunden Lesung —- Abel „Warum ich Nazi wurde“



https://www.staatstheater-darmstadt.de/

Sexuelle Belästigung im Bunker?

Die gucken mich an, als hätte ich nicht alle Tassen im Schrank oder lachen sogar über mich – so wie man über einen etwas verstörten älteren Herren lächelt. Sexuelle Anmache? Hier bei uns? Wer denn?

Aus relativ aktuellem Anlass wollte ich, nein bin ich meiner Fürsorgepflicht als Arbeitgeber nachgekommen und habe jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter – kann ja auch sein – einzeln befragt, ob es blöde Anmache, sexuelle Bemerkungen oder gar Übergriffe gibt. Ob möglicherweise unangenehmes oder unangemessenes Verhalten vorkomme. Und wenn es nicht andere Vorgesetzte oder Kolleginnen und Kollegen waren, sondern ich selbst? Dann bitte das Gespräch mit jemand anderem aus der Leitungsebene suchen.

Ich habe das alles so schön erläutert, aber bei jedem einzelnen Gespräch stieß ich auf Verwunderung, Lachen (nicht hilflos, sondern verständnislos) und selbstbewusstes Auftreten, dass so was doch gar nicht in Frage komme. „Noch nie gemobbt, immer Hilfe von allen Seiten.“ – “ Keine einzige schlechte Erfahrung.“ – „Ich kann mich doch wehren.“ – „Wie man sich das gefallen lassen kann, verstehe ich nicht.“

Viele der jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben schon eine Menge Jobs gemacht, kommerziell und ehrenamtlich. Sie kennen sich aus in den Beziehungen von Kollegen untereinander. Deswegen freute mich besonders, dass es ungefragt mehrmals zu der Bemerkung kam, dass das Arbeitsklima bei uns besonders gut ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen ein hohes Maß an Verantwortung, arbeiten im Service Hand in Hand, müssen sich sehr flexibel und schnell austauschen, eigene Entscheidungen treffen. „Wir wissen sehr viel mehr von uns untereinander, privat und Studium, als ich es aus anderen Job kenne, weil hier viel  und gut kommuniziert wird.“

Demo der FSJ-Leute

„Mehr Einsatz für unseren Einsatz“ fordern 150 (meist junge) Menschen, die trotz der Kälte durch Berlin ziehen. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) gibt es nun seit vielen Jahren, die Umsetzung wird immer wieder kritisiert. Auf dieser Demonstration wird ein kostenloses Nahverkehrsticket für alle Freiwilligen gefordert.
 
„Demos in Berlin“ ist seit 25 Jahren eine Serie in unserem Blog. Es kommen dauernd welche bei uns Vorbei.

Thomas Weber in Mexiko

Prof. Thomas Weber (Mitte) stellt in der Universidad de Guadalajara, der viertältesten Universität in Lateinamerika und zweitältesten Universität in Mexiko, sein Buch vor „De Adolf a Hitler“, auf deutsch „Wie Adolf Hitler zum Nazi wurde. Vom unpolitischen Soldaten zum Autor von Mein Kampf.“

Den Kernaussagen dieses Buchs von Thomas Weber folgt in der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ der Bereich 8, in dem es darum geht, wie aus dem namenlosen und unauffälligem Gefreiten Adolf in kürzester Zeit der Führer Hitler wurde.

 

 

Antonia Yamin in Neukölln angegriffen – Antisemitismus heute – Sie berichtete aus dem Berlin Story Bunker

Antonia Yamin, israelische Fernsehjournalistin, ist heute in Neukölln angegriffen und mit Feuerwerkskörpern beworfen worden.

 

Im Berlin Story Bunker sprach Antonia Yamin mit Johanna Ruf, die im Alter von 15 Jahren im Lazarett vor dem Führerbunker half. „Eine Backpfeife für den kleinen Goebbels“ ist der Titel ihres Tagesbuchs während des Untergangs, erschienen im Berlin Story Verlag.

Elizenda mit Berlin Story T-Shirt in Thailand


Elizenda von der Berlin Story mit einem unserer T-Shirts in Thailand. Vor zwei Jahren haben wir die drei Läden Unter den Linden geschlossen – und jetzt verfolgen wir auf Facebook, welche sagenhaften Weltreisen die Mitarbeiter*innen machen.
Auf dem T-Shirt ist Conrad Schumann zu sehen, der im Alter von 19 Jahren von Ost nach West über die Grenze gesprungen ist, als es die Mauer noch nicht richtig gab.

Berlin Story Verlag — damals von der Mauer umgeben

Am Ende der Mauerzeit dokumentierte die Stasi in den Jahren 1988 und 1989 die Mauer. Alles bestens in Ordnung, sehr gepflegt der Mauerstreifen. Wo sich die mauer von rechts nach links erstreckt ist heute der Engeldamm und der Bethaniendamm. Der Todestreifen durchtrennt die Köpenicker Straße, die oben im Westen voller Bäume grün ist, unten im Osten verödet. Das alte Gebäude in der Mitte ist heute das (lange besetzte) Köpi. Recht oben befindet sich die Thomas Kirche.

Beide Fotos stammen aus der Stasi-Mediathek, die man sich online ansehen kann – mit Fotos, vielen Dokumenten und Geschichten.
https://www.stasi-mediathek.de/

Auf der anderen Seite des Berlin Story Verlag war der Grenzübergang Heinrich-Heine-Straße mit einer riesigen Anlage, für die viele Häuser abgerissen worden waren.

Novemberrevolution — eine Ausstellung im Märkischen Museum

Novemberrevolution 1918 im Stadtmuseum, Eröffnung. „Aktiv eigene Erfahrungen sammeln, eine Entdeckungsreise zu sich selbst machen“, das rät Gernot Schaulinski, einer der Kuratoren. Museumsdirektor Paul Spies und Kultursenator Klaus Lederer eröffnen die Ausstellung im Märkischen Museum.

Polizeieinsatz vor dem Berlin Story Verlag — has nothing to do with us

Alles in Ordnung, keinerlei Gefahr, es war mehr so ein Versehen und hat sich alles als ganz harmlos herausgestellt. Aber in Kreuzberg kommt die Polizei nicht gern alleine.

Everything was fine, no danger, it was more of an oversight and everything turned out to be quite harmless. But in Kreuzberg the police don’t like to come alone.

It was the best museum on this trip!

This is an original air raid bunker constructed during WWII converted into a museum. There are 2 museums here but most people are here for Hitler – How could it happen?

Entrance fee is €12 but with the Berlin Welcome Card, it’s a reduced price of €9. Cloakroom and lockers are free of charge here but audio guides are chargeable at €1.50 and I highly recommend it.

No photos are allowed throughout the entire exhibition so not many photos to show. But it was the best museum this trip! It was a very detailed recount of Hitler, from his birth to his participation in WWI and then him leading WWII, his extremism thoughts and eventually his death. With lots of photos, documents and even video clips and never heard before stories/information about him. Never knew he was such a great painter and that his charm when we spoke was due to his love for theatre, that of Richard Wagner’s. There seem to be a positive correlation between a love for the arts and psycho leaders. Ludwig II was also a lover of the arts, theater especially.

Some never before seen photos on display was heartwrenching, like the one with a naked woman, carrying her naked toddler, amongst a group of women walking towards a mass grave where I suppose they were eventually killed and buried. The whole ideology of conquering the world, the holocaust and gas chambers being an efficient way of mass killing, is just so warped. Really, why? Why Hitler? How could this happen? And I think walking thru this bunker has this chilling effect as one walks thru the exhibit.

They even recreated the living room area where Hitler killed himself. He died in another bunker but the one on display is exactly the same size, with all the furniture placed in the exact orientation as well. And he’s so determined to die he tested the poison pill on his beloved dog and watch it die before killing himself. I wonder if anyone really ever knew what was going thru his mind.

I’m just so glad I wasn’t born in that era. And like the purpose of this showcase, hopefully this reminds us all of the atrocities so that such events won’t happen to anyone ever, again.

The audio guide was a great help but despite so, I couldn’t finish the exhibition in full detail in 1.5 hrs. But I’ve got a flight to catch so in the end I bought the book and shall have to catch up thru reading.

Jane, master of all trades
Berlin Day 4 – Berlin Story Bunker