Anhalter Bunker im Bau

Der Anhalter Bunker im Bau am 9. Oktober 1942. Max Krajewski fotografiert Zwangsarbeiter aus Russland und Polen. Links und unten sieht man, dass die Außenwände des Bunkers zwei Meter fünfzig dick sind, teilweise noch dicker. Im Hintergrund rechts der Anhalter Bahnhof. Der Bau der fünf Stockwerke mit insgesamt 6.500 Quadratmetern dauert 9 bis 10 Monate. Ab 1943 konnten Menschen durch den Tunnel zum Anhalter Bahnhof und durch Eingänge für die Anwohner in den Bunker. Dazu war ein Ausweis nötig, der von der Partei oder einer parteinahen Organisation ausgestellt wurde.

Das Betonwerk am 22. April 1942. Direkt neben Großbaustellen wurde damals ein temporäres Betonmischwerk errichtet. Sand, Kies und Kalk kamen aus der Umgebung von Berlin. Es standen zu dieser zeit mitten im Krieg zu wenige Fahrzeuge bereit. Im Beton wurden große Mengen Stahl und Eisen verbaut.

„Einer der besten Comics zu Berlin der letzten Jahre!“— tip Berlin

„Einer der besten Comics zu Berlin der letzten Jahre!“ — Der Experte für Comics und Grafic Novels im aktuellen TIP-Berlin, Jacek Slaski. „RRWB zeigt auf bizarre und gelegentlich sehr amüsant überzeichnete Art eine Möglichkeit, wie es hätte sein können.“

Jörg Mailliet signiert heute, Do 28. Nov. in der Oranienstraße

Heute, am Donnerstag, dem 28. November 2019, signiert der Illustrator Jörg Mailliet von 17 bis 19 Uhr in Modern Grafics in der Oranienstraße 22 den Band RRWB, Räterepublik West-Berlin. Signieren bedeutet, eine solch wunderbare Zeichnung kommt in das Buch – oder eine andere, was ihm gerade in den Kopf kommt.


Autor Thomas Jaedicke (rechts) im Gespräch mit Verleger Wieland Giebel (blau) — und sitzend, arbeitend, zeichnend der Illustrator Jörg Mailliet.

Und so war es bei der Diskussion zu RRWB am Vortag bei Modern Grafics in der Kastanienallee. Volles Haus, lange Gespräche auch mit den Besuchern über die Situation damals. Für junge Menschen, die heute so 17 oder 20 sind, ist das doch einer sehr vergangene Zeit. Zwei Fotos Tarik Ahmia.

Nie wieder Diktatur! Dafür stehen wir von der Bundeswehr


„Wir waren im Kosovo, wir waren in Afghanistan, wir waren in Mali. Diese Dokumentation im Bunker zeigt, wofür wir stehen, dass das nie wieder passiert, dass solche Menschen nie wieder an die Macht kommen. Wir sind die Armee eines demokratischen Staates und dafür treten wir ein. Deswegen sind wir hier.“

Friedrich brachte die Kartoffel nach Preußen

Zwei neue Packungen. Im Berlin Story Museum im Bunker huldigen wir Friedrich II., dem Großen, und der Kartoffel. Ohne Fritz keine Kartoffeln, keine Kartoffelpüree, keine Kartoffelknödel und keine Kartoffelpuffer. Der König war eine Marketing-Genie: Weil die bauern diese neue Knolle nicht wollten, ließ er sie im Lustgarten anpflanzen und wie einen besonderen Schatz von Soldaten bewachen – aber so, dass sie geklaut werden konnten.

Friedrich (König 1740 bis 1786) wollte die Ernährungslage im Land verbessern. Die bisherigen Packungen waren etwas verblasst. Keiner wollte sie. Verfallsdatum 2010.

(Exil-Museum am Anhalter Bahnhof) – Korrektur, Abbildung ist Museum der Moderne

Das Exil-Museum, so sieht der Entwurf aus, der auf der Facebookseite „Initiative Anhalter Bahnhof“ gezeigt wird. Unsere neuen Nachbarn – demnächst am historischen Portal. Der Tagesspiegel berichtete im Mai darüber.  Bei der Abbildung handelt es sich um das Museum der Moderne im Kulturforum. Sorry.

 

Gleich gegenüber soll im Jahr 2020 im Deutschlandhaus gegenüber vom historischen Portal des Anhalters die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung eröffnen.

 

 

Bunkerchef Enno Lenze berichtet von der Milipol in Paris

… Am Ende der Messe sehe ich die junge Waffenhändlerin nochmal. Ich bin auf dem Weg zum Shuttlebus und dann zur Holzklasse im normalen Flugzeug, sie lässt sich vor der Tür von der Limousine abholen und zum gemieteten Jet bringen. „You get, what you pay for,“ sagt sie mir lächelnd. Mit „Frieden schaffen“ kann man also weiterhin gutes Geld verdienen, wenn man eine gewisse moralische Flexibilität mit sich bringt.“

Der vollständige Beitrag von Enno Lenze über die Waffenmesse in Paris …

Nächstes Jahr 75 Jahre Kriegsende

Ein Berliner Unternehmer aus der Ritterstraße in Kreuzberg schildert seinen sagenhaften Aufstieg zum Millionär mit den Nazis und verflucht sie, als der Untergang immer näher kommt. Neues zu 75 Jahre Kriegsende gibt es tatsächlich noch. Ein Tagebuch von 1941 und dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Wir haben es ausgegraben. Das Buch erscheint im März 2020. Der Tag der Kapitulation, der 8. Mai (1945), wird in Berlin ein arbeitsfreier Gedenktag sein.

Stanislav: bald ist der AudioGuide in russischer Sprache fertig


Stanislav hat die Übersetzung heute in der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ noch einmal überprüft. Wir haben besprochen, was auf dem AudioGuide in russischer Sprache ausführlicher erläutert werden kann. Bisher gibt es DE, EN, FR, ES, IT, NL, DK.

Besuch aus dem Ruhrgebiet

Besuch aus dem Ruhrgebiet, wo ich zehn Jahre auf Zeche Prinzregent in der Wohlfahrtstraße verbracht habe.