RRWB Räterepublik West-Berlin, zwei Veranstaltungen

Jörg Mailliet (Illustrator) und Thomas Jaedicke (Text) sprechen mit Verleger Wieland Giebel über das Buch RRWB – Räterepublik West-Berlin

Eine Reise durch eine alternative Vergangenheit – und alle sind dabei: Dutschke, Mahler, Schily, Koenigs, Baader & Co.

Alle Macht dem Volk! Ein gutes Jahr nach dem Mord an Benno Ohnesorg im Juni 1967 ist West-Berlin eine Räterepublik. Die Studentenbewegung hat sich weiter radikalisiert und den Klaus-Schütz-Senat weggeputscht. Lange Haare, faire Löhne, freie Liebe. Die Räterepublik West-Berlin, RRWB, will beweisen, dass Basisdemokratie nicht im grauen Funktionärsanzug daherkommt und kein Hirngespinst bleiben muss. In heller Panik verlassen die alten Eliten den Westteil der Frontstadt; Zehntausende Hippies rücken nach.

Begeistert von dieser Idee will Ralf Schindralski mit­helfen, die Utopie einer Gesellschaft, in der alle gleich sind, Wirklichkeit werden zu lassen. Doch als der junge Student in den engeren Kreis der führenden Räte aufsteigt, wird er Opfer einer Intrige. Denn auch in der Räterepublik geht es letztlich nur um Macht. Im Umerziehungs­lager Scharfenberg verliert Ralf Schindralski seinen Idea­lismus und beschließt, das System von innen heraus zu zersetzen.

Mittwoch, 27. November 2019 von 20 bis 23 Uhr
Kastanienallee 79, 10435 Berlin
Jörg Mailliet (Illustrator) signiert, das bedeutet bei ihm, er zeichnet in jedes Buch eine eigene Grafik.
Eintritt frei
Donnerstag, 28. November 2019, 17 bis 19 Uhr
Modern Grafics Oranienstraße 22
10999 Berlin
Jörg Mailliet (Illustrator) signiert, er zeichnet in jedes gekaufte Buch eine eigene Grafik.

 

Enno Lenze berichtet im Tagesspiegel aus Hong Kong

 

„So schnell, wie sie gekommen waren, verschwanden die Vermummten. In einer Ecke zwischen Mülltonnen zogen einige die schwarze Kleidung aus und tauschten sie gegen bunte T-Shirts, die sie aus ihren Rucksäcken zogen. Dazu ein Starbucks-Becher und ein Selfiestick – und sie sahen wie normale Leute aus. Umstehende ignorierten, was geschah …“

Lesen Sie den vollständigen Bericht von Bunkerchef Enno Lenze im Tagesspiegel.

RRWB – Räterepublik West-Berlin — Signierstunde mit Thomas Jaedicke und Jörg Mailliet

WAHRSCHEINLICH ANDERER ORT, nämlich in dem größeren lagen Modern Grafics in Prenzlauer Berg,  Kastanienallee 79
10435 Berlin, weil es jetzt schon so viele Anmeldungen gibt.

Das ist etwas besonderes weil Jörg Mailliet, der Illustrator, nicht nur einfach signiert, sondern individuell in jedes Buch eine Szene zeichnet.

Und darum geht es in RRWB:

Es kam anders. Nach dem Tod von Benno Ohnesorg und der Schlacht am Tegler Weg übernahmen die Räte die Macht – mit Horst Mahler, Rudi Dutschke und Otto Schily an der Spitze. Auch Andreas Baader und seine Jungs mischten mit. In heller Panik verließen die alten Eliten den Westteil der Frontstadt. Begeistert von der Utopie einer Gesellschaft, in der alle gleich sind, will Ralf Schindralski mithelfen, diese Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

Henry Kissinger, der amerikanische Sicherheitsberater, hofft, Westberlin zum Mekka für alle Revoluzzer der westlichen Welt zu machen. Wären erst alle Maoisten, Anarchisten, Che-Guevara-Jünger, Freaks und Haschrebellen in Westberlin, würde sich in der Riesenkommune ohne Papas Taschengeld bald Ernüchterung einstellen.

Wie finanziert sich die Räte Republik Westberlin? Am Erich-Mühsam-Flughafen in Tempelhof werden beschlagnahmte Kunstwerke gesammelt und verhökert– aber die DDR zahlt zu schlecht. Es muss ein Produkt her, mit dem sich Exportüberschuss erzielen lässt, denn es kommt schon Gemecker über Versorgungsengpässe auf und Widerstand regt sich.

 

Auf der WebSite des Berlin Story Verlags zum Buch finden sich zahlreiche Seiten dieser einmaligen Grafic Novel …

„Warum ich Nazi wurde“ —- Marathonlesung von Stadtrat Sven Söhnchen

Sven Söhnchen hat bereits mehr als 30 Lesungen mit diesem Buch veranstaltet. Er ist Stadtrat in Hagen, beharrlich gegen jede Art von Nationalismus, Rassismus und Anti-Semitismus aktiv. Heute hat er mit Björn Nonnweiler eine erfolgreiche Marathonlesung veranstaltet, bestehend aus acht Einheiten zu je einer Stunde. Morgens kamen überwiegend Schulklassen, danach Menschen aus Hagen und aus der Umgebung. Der Hagener Stadtanzeiger berichtet … 

 

„Warum ich Nazi wurde“ — Berlin Story Verlag.

Bürgerverein Luisenstadt — neuer Vorsitzender

Volker Hobrack hat den Bürgerverein Luisenstadt seit dem Jahr 2006 geleitet. In diesen Jahren hat es eine enorme Entwicklung in diesem Teil Berlins an der Grenze von Mitte zu Kreuzberg gegeben. Die Mitglieder danken ihm lange und intensiv.


Ronald Pieper übernimmt den Vorsitz. Er leitete viele Jahre ein Grundschule, in der es besonders Aktivitäten im Bereich musikalische Erziehung gab.

Mitten in der Luisenstadt am Engelbecken ist der Berlin Story Verlag.

Alles über den Bürgerverein Luisenstadt und wie man mitmachen kann findet sich auf der Website

Hong Kong Polizei stürmte heute die Partner-Universität der Berlin Story

Das ist die Universität in Hong Kong, mit der die Berlin Story seit dem Jahr 2004 zusammenarbeitet. In jedem Jahr kommt für sechs Monate eine Studentin oder ein Student zu uns. Enno hat dort vor wenigen Tagen einen Vortrag über Pressefreiheit gehalten. Die Polizei stürmte heute.

Enno Lenze berichtet aus Hong Kong

„… Mein Magen meldete sich und erinnerte mich, dass ich doch Essen gehen wollte. Da guckte ein Polizist mit Granatwerfer um die Ecke und verschwand direkt wieder. Ich rannte hin, um zu sehen, was los ist. Er stand direkt vor der Tseun Wan Station, aus der lautes Geschrei kam. Später sah ich auf Fotos, dass die Polizei eine Gasgranate in der Station gezündet hatte. Der Polizist gehörte zu einer Gruppe von vielleicht zwanzig Polizisten, die die Fußgängerbrücken abliefen. Ausgerüstet mit Helm, Schild, Pfefferspray, Granatwerfern, Pumpgun und Pistole. Die Polizisten wollten nicht, dass man ihnen folgt. Sie drohten sofort mit Schlagstöcken und Pfefferspray, einer zog seinen Revolver …“
Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Enno Lenze aus Hong Kong …

Enno Lenze in den Nachrichten in Hong Kong —

Enno in HK im News-Channel. Nach einer Stunde 12.166 Retweets und 747 Kommentare.