Larry Backus from Arizona about „Hitler – how could it happen“

Larry Backus Special to the Green Valley News (Arizona) Oct 27, 2019:

Berlin has been described as “the most heavily-bombed city in history.” At the end of World War II, after the allied air raids of 1943-45 and the Battle of Berlin, the formerly beautiful city was in utter ruins. But like the Phoenix of ancient Greek mythology, she has arisen from the ashes, regenerated herself and grown into a vibrant, active, exciting, modern 21st-century European city.

We arrived by second class coach from Prague at the Hauptbahnhof. Nearly all of the four days of our visit were spent at historic sites relating to Nazi Germany from 1932, when Adolf Hitler ascended to power as chancellor of Germany, through the war years and final defeat of the Third Reich in 1945 …

Brandenburg Gate, the world-famous symbol of Berlin, was our next stop. We were able to stand on almost the exact spot where, on June 12, 1987, President Ronald Reagan urged the Soviet Union: “Mr. Gorbachev, tear down this wall.

The entire afternoon was spent at the fascinating Berlin Story Museum im Bunker, which documents the rise and fall of Adolph Hitler and the Nazi Third Reich in amazing detail. The drab, gray, concrete bunker which houses the museum was built as an air-raid shelter in 1942 after 10 months work, partially by Soviet POWs and a Polish forced-labor crew. Its 4-meter thick reinforced concrete roof was able to survive allied air assaults through the end of the war, including a direct hit by a 500-kilo American bomb.

The bunker contains three floors of photographs, written materials and video and film clips assembled and presented to answer the question: “Hitler –
How Could it Happen?” “Why did so many people follow Hitler? How did he become a Nazi? What turned ordinary Germans into murderers?” One interesting answer contained in a museum brochure suggested: “Germany followed Hitler because he promised to make Germany great again.”

Germans were suffering through the Great Depression; reparations imposed by the Versailles Treaty were crushing the economy; unemployment was way up; jobs were scarce; production was down; and Hitler had arrested or killed all of his political opponents.

 

27. Oktober 1806 — Napoleon besetzt Berlin — heute vor 213 Jahren

Heute denkt man bei HISTORIALE an den Berlin Story Bunker und „Hitler – wie konnte es geschehen“. Angefangen haben wir aber mit einem anderen Diktator, mit Napoleon. 30.000 Berliner kamen zu diesem von Wieland Giebel auf die Beine gestelltem Geschichts-Event. Angemeldet hatten wir 600.

Napoleon besetzte am 27. Oktober 1806 nachmittags gegen 15 Uhr Berlin. Heute vor 213 Jahren. Der Franzosen blieben zwei Jahre und bluteten Berlin aus.

Die Ereignisse am Brandenburger Tor im Jahr 2006 kann man sich auch in diesem Zehn-Minuten-Film von Bernd Papenfuß ansehen.

Marc Scheider, der Napoleon-Darsteller aus Colonial Williamsburg in den USA, hält den echten Schlüssel des Brandenburger Tors in der Hand. Kein Quatsch. Die Bürger mussten den Schlüssel als Symbol der Unterwerfung ausliefern. Das Stadtmuseum Berlin stellte ihn zur Verfügung. Das Tor war ja vorher ein richtiges Stadttor zum Abschließen.
Marc ist studierter Historiker und Geschichtsdarsteller. In Colonial Williamsburg, dem größten szenischen Museum der Welt, wird die Gründungsgeschichte der USA dargestellt.

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Zusammen waren wir auf dem Brandenburger Tor. Ganz oben. Obendrauf.

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Mehrere Hundert Geschichtsdarsteller aus vielen Nation nahmen an dieser historischen Nachstellung teile, dem größten Re-enactment in Berlin. Die Geschichtsdarsteller sind in Gruppen und Vereinen organisiert. Jeder wollte gern nach Berlin und durchs Brandenburger Tor marschieren.

30.000 Zuschauer, bei späteren Historialen bis zu 90.000 Zuschauer an einem Wochenende – das alles ohne einen Cent öffentliche Förderung. Neben den spektakulären und medienträchtigen Inszenierungen fanden jeweils Veranstaltungen, Führungen und Diskussionen statt. In diesem Fall etwa 30 Veranstaltungen, zwei Jahre später bei „Berlin 1848“ waren es etwa 100 Veranstaltungen.

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Foto unten – Vorschau: zwei Jahre später fanden zwei Historialen statt, erst im März zu „Berlin 1848“ die Historiale mit dem umfangreichsten Veranstaltungsprogramm – im Roten Rathaus, im Abgeordnetenhaus, auf dem Gendarmenmarkt, maßgeblich organisiert von Enno Lenze. Im August fand dann die Historiale zur Zeit von Friedrich dem Großen statt. Vorher nahmen wir wie immer Fotos für die Ankündigung auf. Damals sah es in Berlin so aus:

 

Mehr über die zahlreichen Historialen in der Chronologie der Berlin Story

Napoleon aus Washington eingeflogen


Napoleon war gerade aus Washington eingeflogen – Marc Schneider. 26. Oktober 2006. Er hatte sich in der Buchhandlung Berlin Story Unter den Linden 40 umgezogen, und wir beide marschierten zum Brandenburger Tor. Dass dort SO viele Fotografen warteten, hatte ich, Wieland Giebel, nicht erwartet. Wir waren abends und am nächsten Tag in allen Medien. Wie viele Soldaten von damals kamen und wie viele Berlin sich das Schauspiel ansahen, kommt morgen.

Karin aus Hong Kong — letzte Schicht

Tschüß Karin! Danke!
Karin von der Uni Hong Kong kam in diesem Jahr zurück nach Berlin, nachdem sie bereits im Jahr zuvor im Bunker gearbeitet hatte. Hier baut sie die Reichsflugscheibe zusammen, mit der Hitler und Blondi auf die Rückseite des Monds geflogen sind. Das kann man in der Abteilung Verschwörungstheorien gleich in Raum 1 sehen.

Gewaltbereite Jugendlich vor dem Bunker — Polizeieinsatz

Bunkerchef Enno Lenze berichtet: Heute kam eine gewaltbereite Gruppe von jungen Männern zum Bunker und drohte, sie wollen Leute „totschlagen“. So ganz sicher waren sie sich ihrer Sache jedoch nicht und warteten lieber draußen, statt zum gut geschulten Team hinein in den Bunker zu kommen.

Wir sind auf solche Fälle (und schlimmeres) vorbereitet. Alle bleiben entspannt und folgten dem bekannten Protokoll. Zunächst: Polizei rufen. Nur wenige Minuten später jagte der Bus die Straße herunter und eine ganze Gruppe Polizisten sprang heraus, umzingelte die Gruppe, um sich ihr gründlich anzunehmen. Es folgten Durchsuchungen, Anzeigen und Hausverbote.

Nach wenigen Minuten war alles gelaufen. Die Täter erhielten einen Platzverweis und verkrümelten sich. Kaum war die Polizei verschwunden, kamen zwei von ihnen wieder. Der Rest hatte keine Lust mehr auf den Rechtsstaat. Die beiden drohten vorsichtig aus der Ferne in den leeren Hof, verschwanden aber sehr schnell, als unser Sicherheitsdienst um die Ecke kam. Die Polizei wurde erneut informiert und nahm die Verfolgung der bereits identifizierten Wiederholungstäter auf.

Wir bedanken uns erneut für das Tempo, die Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft der Berliner Polizei. 

Berlin Story Verlag — was kommt demnächst?

Was kommt in diesem Jahr noch? Was ist gerade erschienen? Die DVD mit der siebeneinhalb Stunden Dokumentation „Wer war Hitler“ kommt, „Liebste Janni“ ist gerade erschienen, Räterepublik Westberlin befindet sich im Druck, also die grafische Erzählung, wie die Revolutionäre 1969 an die Macht kommen, die Westberliner Elite flieht und Zehntausende Maoisten, Trotzkisten und Hippies aus ganz Europa kommen. Die Reihe mit intelligenten, attraktiven Berlin-Notizblocks wird mit dem 13. Thema abgeschlossen.

Mehrere Bücher legen wir neu auf: Kristallnacht von Sven Felix Kellerhoff, die Berliner Akzisemauer vonHelmut Zschocke, endlich wieder die Kleine Friedrichshain-Geschichte von Dirk Moldt und das Hitler-Itinerar wird in einer Taschenbuchausgabe erscheinen, bei der alle vier Bände zusammen 140 Euro kosten.

Hier geht es zur 17 MB PDF mit dem Verlagsprogramm und mit allen lieferbaren Büchern des Berlin Story Verlags …

Alle Bücher sind im Buchhandel erhältlich, man kann sie über unseren WebShop und sonstwo bestellen oder im Berlin Story Bunker am Anhalter Bahnhof kaufen.

Für das kommende Jahr bereiten wir etwa 20 neue Titel vor, die hier noch nicht drin sind.

We’re from Aberdeen

Well, we’re from Aberdeen. That was extraordinary for us here. Really, are you the voice? And the one from Abderdeen, the one with the book, who was that again? Thomas Weber? Exactly!

Charlottenburg — ein neues Buch machen?

Gibt es eigentlich genug Bücher über das Schloss Charlottenburg? Jedenfalls nicht aus dem Berlin Story Verlag. Zum Schloss, also dem in Mitte, dem schönen neuen, legen wir das Buch erweitert gerade neu auf.

Momentan überlegen wir, ob es ganz gut wäre, ein etwas umfangreicheres Buch zur Geschichte von Schloss Charlottenburg herauszugeben. Ich denke ja da immer gleich an Leibniz,der in Charlottenburg auf die Idee mit dem Dualsystem kam, der Grundlage aller Computer. In der Kutsche auf dem Weg zurück nach Hannover schrieb er die Idee auf und teilte sie dann seinen Freunden mit, den Jesuiten-Patres in China.

„Wer war Hitler“ Film — ab jetzt im Berlin Story Bunker

„Wer war Hitler“, der siebeneinhalb Stunden Dokumentarfilm, läuft ab diesem Wochenende täglich von 10.30 Uhr bis 18 Uhr in einem neuen, kleinen Kino im Bunker.

Handarbeit im Bunker —neue Tafeln und Planen

Warum der Bunker überhaupt hier steht und was die Besucher im Bunker erwartet – das kann man jetzt schon draußen den der Rampe sehen.

12 Tafeln informieren Besucher und geführte Gruppen, die auf den Hof kommen.

 

Gemälde und Zeichnungen von Adolf Hitler verschwinden. Wir sind einem Schwindler aufgesessen. Bart aus den Niederlanden war neulich im Bunker und hat alle Hitler-Fakes markiert.