Der Checkpoint des Tagesspiegels greift die Aktion im Engelbecken auf

Die Aktionstage „Gemeinsame Sache“ gehen in die Verlängerung – Wieland Giebel von „Berlin Story“ teilte am Sonntag mit: „Drei E-Scooter aus dem Engelbecken gefischt“ – Ul Vohrer und Marek Claaßen waren zur Bergung der Roller („Lime“) in die Brühe gesprungen, damit die Akkus den See nicht vergiften. Zusatzfund: ein Leihfahrrad („Deezer“). Nachbarn hatten beobachtet, wie Jugendliche die Fahrzeuge voller Freude ins Wasser geworfen hatten. Giebels Kommentar: „Wir lassen uns nicht entmutigen und machen auch weiter, wenn gerade kein Tagesspiegel-Aktionstag ist.“ Fotos von Jörg Simon gibt’s hier zu sehen.

Auch anderswo gelten E-Scooter als Ärgernis – in San Francisco haben vier weitere Unternehmen eine Zulassung „gewonnen“, erwartet werden 10.000 Elektroroller auf den Straßen, und „District 3 Supervisor“ Aaron Peskin sagt: „These people are creating scooter-geddon part two.“ (Q: „SF Examiner“)

http://utf.rdir.de/form.do?agnCI=875&agnFN=fullview&agnUID=D.B.CK2C.BAfA.BnlLH.A.dGFNRpbTCqrdxdlJEjP0OXhqLNJ07rOmJVorLhNj1tH2ExSQetCAX1WgRYECL4AWxmqfOKy32_4qnyhIj_pO_Q

Das Engelbecken retten — jetzt Scooter raus holen

„Das hat ihnen irre Freude gemacht, die Scooter ins Engelbecken zu schmeißen. Es waren mehrere junge Männer, gut gekleidet, südländisch aussehend – am Mittwoch.“ Das berichtete ein Nachbar. Am Sonnabend stiegen Ul Vohrer und Marek Claaßen in den See und holten drei Scooter heraus. Die Batterien würden den See vergiften.

Die Schwäne hatten sich eher etwas Eßbares erwartet – keinen Blei-Gel-Akku.
Fotos: Jörg Simon

Das nachbarschaftliche Engagement ist unglaublich – ohne Auftrag, ohne Prestige-Gewinn, einzig und allein um unsere schöne Lebenswelt zu schützen – auch wenn es immer wieder zu Vandalismus kommt.

Erst vor wenigen Tagen gab es zusammen mit dem Tagesspiegel eine große Reinigungsaktion, an der 45 Nachbarn teilnahmen.

Nachbarn und der Bürgerverein Luisenstadt kamen am 14. September 2019 zusammen, um gründlich zu putzen. Ul Vohrer stieg schon damals ins Wasser und holte jede Menge Müll aus dem Engelbecken.

Drei solche Scooter wurden aus dem Engelbecken geholt.
Dieses Foto: Petra Falkenberg

Zusatzfund: Ein Leihfahrrad.

Heimatkunde Kreuzberg mit Stephen P. Halbrook — Wie die Nazis die Juden entwaffneten

Um Stolpersteine zu erklären, ist nicht das beste Wetter. Stephen P. Halbrook (rechts) läuft beim Marathon mit und ist mit Familie wieder einige Tage zuvor nach Berlin gekommen. Der Anwalt beim US-Supreme Court hat im Berlin Story Verlag ein Buch veröffentlicht:  Fatales Erbe. Hitlers Waffengesetze – Die legale Entwaffnung von Juden und „Staatsfeinden“ im „Dritten Reich“

Die Nazis übernahmen ein Gesetz aus der Weimarer Republik, verschärften es und entwaffneten die Juden. Das geht in unserer Geschichtsschreibung total unter. Wir hatten vorher nie etwas davon gehört und waren überrascht, dass ein US-Amerikaner kommen und uns das erhellen muss.

Rechts das Haus ist auch historisch, Dresdener Straße 10, wo heute DIE GRÜNEN sind. Dort gründete Wieland Giebel 1971 den Elefanten Press Verlag (mit).

 

 

Die Geschichte entsorgen: Visit Berlin will hunderttausende Stadtpläne mit unserer Werbung einstampfen

Das Ganze läuft noch. Es ist unglaublich. Die Geschichte soll entsorgt werden. Unserer Werbung in den Schredder – hundert tausendfach! „Hitler – wie konnte es geschehen“ soll geschreddert werden.

Es handelt sich um die Frage, die Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Neueröffnung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand stellte (Welt 2.7.2014); die Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble immer wieder stellt; die die maßgebliche 2000-Seiten-Hitler Biografie von Ian Kershaw eröffnet.

Der Checkpoint, der morgendliche Newsletter des Tagesspiegels mit Lorenz Maroldt als Chef, griff am Mittwoch, dem 25. September 2019 einen unscheinbaren Tweet von Enno Lenze auf:

Checkpoint 25. September:

Für das Berlinmarketing sucht der Senat keinen Slogan, sondern ein „Gestaltungsprinzip“ (CP von gestern). Verabschieden wir uns also hier mal CP-offiziell von früheren Sprüchen – erledigt sind u.a.:

„Berlin hat Tag und Nacht geöffnet“
„Berlin ist eine Reise wert“
„Berlin liegt in Berlin“
„Mir geht‘s Berlin“
„Berlin tut gut“
„Be Berlin“

An „Jeder einmal in Berlin, jeder einmal in der Reichshauptstadt“ möchte sowieso niemand mehr erinnert werden.

Apropos Reichshauptstadt: „Visit Berlin“ hat gerade Hitler besiegt – die offizielle Marketingorganisation des Senats lässt den aktuellen Touristenstadtplan einstampfen, weil dort der Name des Diktators erwähnt ist. Enno Lenze, Chef des „Berlin Story Bunkers“ am Anhalter Bahnhof, hatte in dem Flyer für seine Dauerdokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ geworben, doch jetzt teilte die „Visit Berlin“-Produktionsabteilung dem engagierten Faschismus­-Aufklärer per Mail über dessen Agentur Folgendes mit:

Seit Ende Juni sind bereits die touristischen Stadtpläne im Umlauf. Leider habe ich seitdem vermehrt Beschwerden meiner Kollegen und auch Endkunden erhalten, die sich an der Anzeige von dem Anzeigenkunden ‚Historiale Berlin / Berlin Story Bunker‘ stören. Speziell geht es um die kleine Anzeige auf der Kartografie in den Sprachen ES, FR, IT und DE, bei der der Schriftzug ‚Hitler‘ sehr sehr aufdringlich und sichtbar ist. Um hier weiteren Unmut zu vermeiden, haben wir uns dazu durchgerungen, die entsprechenden Stadtpläne neu zu drucken und die Anzeige des Kunden in dem Zuge auszutauschen.“

Und weiter: Lenze soll „eine angepasste Anzeige“ liefern, der Schriftzug möge „nicht so einen großen Raum“ einnehmen, aber „bestenfalls entfällt der Name Hitler in der Anzeige ganz.“ Mit anderen Worten: Die Geschichte Berlins wird umgeschrieben (jedenfalls für Touristen) – sie beginnt am 1. Januar 2009 mit dem Amtsantritt von Burkhard Kieker als Geschäftsführer von „Visit Berlin“. Und damit erklären wir die Prospekte der Berlin-Werber für entnazifiziert. Allen anderen empfiehlt der Checkpoint einen Besuch in Enno Lenzes Bunker, über den Israels Botschafter Jeremy Issacharoff sagt:

„Ich war sehr beeindruckt und bewegt. Eine extrem effektive Erinnerung daran, wie wir jede Form von Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit bekämpfen sollten.“

Soweit ein Auszug aus dem Newsletter, der von den Meinungsmachern, Politikern und gesellschaftlich Interessierten in Berlin (und anderswo) gelesen wird, der erheblichen Einfluss hat.

Worum geht es eigentlich? Visit Berlin verteilt in den Berlin Tourist Info-Centern kleine Broschüren, die für die Berlin Welcome Card werben. Die Broschüren sind ebenso wir die Stadtpläne (teilweise oder ganz) durch Werbung finanziert. Auch wenn man auf die Homepage von Visit Berlin geht wo Tickets angeboten werden, sind das finanzierte Anzeigen. Man kommt da nicht drauf ohne zu zahlen.

„Hitler – wie konnte es geschehen“ wirbt mit dem Logo seit Anfang an – und nur damit. Denn darum geht es: Warum die Deutschen Hitler blind folgten, warum sie bis zum Ende mitgemacht haben, wie sie zu Mördern wurden. All das wird im Berlin Story Bunker ausführlich geschildert. Da Hunderttausende Besucher kommen, fast ausschließlich Individualbesucher, also nicht Gruppen oder Schulklassen, kann man davon ausgehen, dass sich diese Frage weiterhin vielen Menschen aus vielen Ländern stellt. 70 Prozent unserer Besucher sind zwischen 25 und 35 Jahre alt.

Wie sieht die inkriminierte Werbung eigentlich aus?

Rechts der Umschlag, es folgen einige Seiten Berlin – modern, creative and cosmopolitan. Werbung für den Museums-Pass, Werbung für das Centrum Judaicum, Werbung für das Theatertreffen, Werbung für den Tierpark, Werbung für Stars in Concert, für die Berlin Welcome Card, dann ein Stadtplan und auf der hinteren Innenklappe Werbung für „Hitler – wie konnte es geschehen.“

Dann geht es um den Stadtplan, den es in mehreren Sprachen gibt. Man muss da einzeln buchen und zahlen. Alles ganz normal, kein Geheimnis, es ist in jeder Stadt so.

Im Stadtplan sieht die Werbung so aus. (Ein andere kommerzielle Werbung ist abgedeckt.)

Heute, am 26. September 2019, greift Thomas Loy im Tagesspiegel das Einstampfen der Werbung für unsere Dokumentation gegen den Nationalsozialismus als Top-Thema auf der  Berliner Titelseite  auf:

 

Und im Checkpoint macht sich die Karikaturistin Neomi Fearn darüber lustig:

Das Ganze läuft noch. Heute hat sich Enno Lenze, Chef des Berlin Story Bunkers, mit Burkhard Kieker getroffen, Chef von Visit Berlin. Was dabei herausgekommen ist, wird sich zeigen.

 

Die Stellungnahme von Visit Berlin dazu:

Berlin Story dazu:
Wir danken für das Lob der Dokumentation. Burkhard Kieker hat sich auch früher so geäußert und wir haben uns sehr darüber gefreut. Er kennt die Welt, er kennt Berlin und kann das beurteilen.

Zu erwähnen ist, dass wir für die Auslage der Flyer und alle anderen Aktivitäten von Visit Berlin zahlen, einen nicht unerheblichen fünfstelligen Betrag pro Jahr. Das ist normal. Darüber meckern wir nicht. Es möge nur nicht der Eindruck entstehen, es handele sich um eine kostenlose Auslage. Berichte von Journalisten, die über Visit Berlin gekommen sind, sind uns nicht bekannt. Und natürlich checken wir über Google Alerts genau, wer etwas über uns berichtet.

Buchvorstellung in Calw „Warum ich Nazi wurde“

Hermann Hesse, der Autor des „Steppenwolf“ und vieler anderer Bücher, die wir verschlungen haben, in seiner Heimatstadt Calw.

Wieland Giebel im Licht eines Beamers, über „Warum ich Nazi wurde.“ Wie bei allen Diskussionen geht es dann unmittelbar zum Heute über. Nein, es ist nicht vergleichbar. Nein, wir stehen nicht vor einem neuen 1933. Die Gegenkräfte sind stärker, der Staat ist stabiler, unsere Gesellschaft will das nicht – aber tut auch nicht so viel dagegen, ebenso wie die politische Klasse, die, wie damals, mehr an Pöstchen interessiert ist.
Ja, der Antisemitismus nimmt erheblich zu. Ja, das chauvinistische Denken macht sich breit. Ja, es fühlen sich trotz heute völlig unvergleichbarer Lage Menschen abgehängt.

Calw, das ist der Gegenentwurf zu Kreuzberg. Um 18 Uhr machen die Geschäfte dicht und spätestens um 22 Uhr die Kneipen.

Engelbecken am 22. September 2019

Da kann man ja nicht arbeiten. Café oder Biergarten. So wirkt Berlin nach den großen Klima-Demonstrationen gestern. Trotz des phantastischen Wetters ist der Bunker voller Besucher. Heute waren Leute aus Luxemburg da, die eine temporäre Ausstellung planen und sich ansehen wollten, wie wir das machen.

„Wie Hitler zum Nazi wurde“ — jetzt in spanischer Sprache

„Wie Adolf Hitler zum Nazi wurde. Vom unpolitischen Soldaten zum Autor von Mein Kampf – so heißt das Buch von Thomas Weber auf deutsch. Es ist Grundlage der Abteilung, in der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“, in der es um genau diese Frage ging, wie aus dem unbeschriebenem Blatt, aus dem Niemand , der Führer der NSDAP wurde.

Jetzt ist das Buch von Thomas Weber für den spanischen Weltmarkt erschienen.

„Warum ich Nazi wurde“ — Sven Söhnchen mehr als 30 Lesungen

Westfalenpost: Sie haben jetzt schon 30 Lesungen aus dem Buch „Warum ich Nazi wurde“ absolviert. Färbt das ab? Könnten Sie jetzt auch ein Nazi werden?

Sven Söhnchen: Nein. In dem Buch geht es ja um ein Preisausschreiben, das es tatsächlich im Jahr 1934 gab. Ein amerikanischer Wissenschaftler hatte es ausgeschrieben, weil er wissen wollte, warum Menschen der NSDAP beigetreten waren. Ein Kernthema in diesen Antworten, die in dem Buch dokumentiert werden: die Menschen wollen einen starken Führer. Und das ist mir persönlich völlig fremd. Ich brauche keinen Führer. Das entspricht so gar nicht meiner Persönlichkeit. Ich bin froh, jetzt 50 Jahre in einer Demokratie leben zu dürfen. Das ist die richtige Gesellschaftsform.

Haben Sie Verständnis für das, was die Befragten damals zu ihrer Motivation einer NSDAP-Mitgliedschaft gesagt haben?

Verständnis nicht, aber was ich ganz klar sage: Ich verurteile nicht. Ich verurteile nicht die Menschen in diesem Buch. Denn ich weiß nicht, wie ich mich selbst damals verhalten hätte. Und die Antworten stammen aus dem Jahr 1934, ein Jahr nach der Machtergreifung, ohne aber genau zu wissen, was noch Schreckliches kommen wird.
Wie sind die Erfahrungen bei Ihren Lesungen?

Wir – das heißt: der Musiker Björn Nonnweiler und ich – haben bislang etwa 30 Lesungen veranstaltet, davon zehn in Schulen. Die waren natürlich Pflichtveranstaltung für die Schüler. Wobei man schon merkt, dass sie sehr interessiert an dem Thema sind, auch wenn sie – was für das Alter ja typisch ist – auf den ersten Blick eher rumhängen. Zu den anderen Lesungen kommen oft Menschen, die zeitgeschichtlich interessiert sind. Wohltuend ist auch, wenn noch Zeitzeugen dabei sind. In Witten hatte eine alte Frau das Bedürfnis, mit ihrer Enkelin zusammen zu der Lesung zu kommen. Ich lese, es gibt Musik – meist typische Lieder der Friedensbewegung –, aber die Diskussion danach ist sehr wichtig. Eine ältere Frau hat erzählt, warum sie gerne zum BDM, also dem nationalsozialistischen Bund Deutscher Mädels, gegangen ist. ‚Wir hatten sonst nichts‘, das sei eine der wenigen Alternativen gewesen, mal von zu Hause weg zu kommen. Solche Dinge muss man sich einfach auch vor Augen führen, um zu verstehen, warum Menschen damals den Nazis gefolgt sind.

Muss man heute auch Verständnis haben, wenn Menschen Rechtsradikalen folgen?

Nein, man muss den Leuten heute klarmachen, wie einfach es eigentlich ist, sich zu informieren, man ist nicht auf die Parolen der Rechten angewiesen und man muss aus der Geschichte lernen. Es hat mal einer gesagt, dass eine demokratische Gesellschaft auch 20 Prozent überzeugte Wähler rechtsradikaler Parteien ertragen kann, viel gefährlicher sei die große schweigende Masse, die unzufrieden sei und sich instrumentalisieren lasse. Und die macht mir auch mehr Sorgen, ich habe aber auch einen Anspruch gegenüber diesen.

Und zwar?

Es heißt immer, diese Menschen werden mit ihren Problemen nicht gehört. Ich bin schon lange Kommunalpolitiker und ich denke, ich bin auch ein Typ, der immer ansprechbar ist. In Eckesey hatte ich über lange Zeit sogar ein Ladenlokal, in dem Menschen zu festen Zeiten zu mir kommen konnten, um ihre Probleme anzusprechen. Wissen Sie, wie viele in fünf Jahren gekommen sind? Zwei! Wo waren denn da die ganzen besorgten Bürger, die heute bei Facebook schreiben und sich beschweren, dass die Politik nicht zuhört. Das bringt mich auf die Palme. Diese Bürger haben heute die Möglichkeit und die Pflicht, ihre Probleme den demokratischen Politikern zu schildern. Ich wäre froh gewesen, wenn ich den ein oder anderen Hinweis mehr bekommen hätte.

Wieland Giebel in Calw am 25. September 2019

In diesem Buch geht es um die große Menge kleiner Nazis. Die Sammlung von Berichten des amerikanischen Professors polnischer Abstammung, Theodore Fred Abel, ist einmalig, sie ist die wertvollste Primärquelle zur Frage, warum Menschen zu Nazis wurden, was zu ihrer Radikalisierung beitrug. Von den im Sommer 1934 geschriebenen ursprünglich 683 Berichten sind 581 erhalten. Es gibt keine vergleichbaren Quellen, die auch nur annähernd an die Fülle des Materials von 3.700 Seiten, den Reichtum an Details, die Freimütigkeit der Darstellung und die Intensität der Lebensbeschreibungen heran kommt. In diesen unmittelbaren Schilderungen findet sich ungefiltertes Gedankengut, nicht durch Scham späterer Erkenntnisse getrübt, durch Holocaust, Krieg und Untergang. Abel wollte wissen, wer diese Menschen sind, wie die Hitler-Bewegung in ihr Bewusstsein trat. Diese Biogramme offenbaren erstmals in die Tiefe gehend Beweggründe und Haltung der Nazis.

Warum ich Nazi wurde, herausgegeben von Wieland Giebel, hier bestellen … 

 

 

WELT berichtet über den Besuch von Robert Macfarlane in Bunker

Wieland Freund berichtet in der WELT AM SONNTAG über den Besuch des wichtigsten Naturschriftstellers der Gegenwart im Berlin Story Bunker.

„Über kaltgrauer Treppen geht es sieben Meter tief unter die Erde, bis sich der Hallenraum vor uns öffnet, eine schier endlose Flucht unter meterdickem Beton … Hier unten, wo sonst niemand hinkommt, ist die Vergangenheit mit sich allein.
… Einmal schiebt uns Wieland Giebel, der Kurator, der uns ins Unterland dieses Bunkers hinabgeführt hat, mit seinen langen Armen eng zusammen: Fünf Menschen haben sich hier unten damals einen Quadratmeter geteilt …“

Hier wird der Beitrag von Wieland Freund in der WELT AM SONNTAG verlinkt, sobald er online ist …

Wieland Freund über Robert Macfarlane …