Johanna Ruf heute ausführlich auf VOX um 20.15 Uhr

Kinder unterm Hakenkreuz – 80 Jahre Zweiter Weltkrieg. Johanna Ruf war beim BDM aktiv und arbeitete in den letzten Kriegstagen im „Führerbunker“, wo sie als 15-Jährige sogar den Sohn Goebbels‘ ohrfeigte – so kündigt VOX den Beitrag von Maxine Brückner und Florian Hartung an: vier Stunden, davon eine halbe Stunde Johanna Ruf. Ein großer Teil der historischen Aufnahmen stammt aus dem Archiv der Agentur Karl Höffkes*.

Vox: „So unterschiedlich die Lebensgeschichten der neun Zeitzeugen sind, machen sie doch eines deutlich: Es ist wichtig, ihren Erfahrungen eine Plattform zu schaffen, um sie an die nachfolgenden Generationen weiterzutragen. Denn eines ist klar: Ihre Erlebnisse und die Ursachen dieses Leids dürfen nie vergessen werden, selbst wenn es in ein paar Jahren keine Menschen mehr geben wird, die davon aus erster Hand berichten können.“

*Karl Höffkes hat die 50 Interviews geführt, die als „Ich traf Hitler“ auf etwa 500 Seiten demnächst im Berlin Story Verlag herauskommen.

 

Johanna Ruf berichtet in der Sendung wie im Buch aus dem Berlin Story Verlag von ihren Erlebnissen am Ende des Zweiten Weltkriegs

In ihrer Wohnung kramte Johanna Ruf damals in einer Schublade und holte ihr Tagebuch hervor. Damals – als ich (Wieland Giebel) sie besuchte.

Johanna Ruf war vorher bei der Eröffnung der „Dokumentation Führerbunker“ im Berlin Story Bunker. Im Alter von 15 Jahren hatte sie im Anhalter Bahnhof als BDM-Mädchen deutschen Flüchtlingen aus den Ostgebieten geholfen.

Der Berlin Story Verlag hat dann ihr Tagebuch kommentiert und herausgebracht „Eine Backpfeife für den kleinen Goebbels …“

Sie berichtet an der Ruine des Anhalter Bahnhofs von der engen Gemeinschaft der BDM-Mädchen.

Vor dem (ehemaligem) Führerbunker trifft Johanna Ruf auf eine Gruppe amerikanischer Studentinnen und Studenten. Die können es kaum fassen, dass es noch Menschen gibt. die damals gelebt haben.

Im Knast vor 42 Jahren — schon damals lief es mit den Briten nicht so gut

Sieben Tage in Haft, zehn Verhöre durch Scotland Yard. Das war heute vor 42 Jahren. Ich war der erste Ausländer, der nach dem Prevention of Terrorism Act aus dem Verkehr gezogen wurde. Die Briten hatten 13.000 Soldaten in Nord-Irland stationierten. Mir wurden beim Flug von Belfast nach Hause die handschriftlichen Berichte von Folterungen der Briten zum Verhängnis, die ich von einem Priester erhalten hatte.

Damals konnte man sich nur vorstellen, dass die Einheit Irlands durch militärische Auseinandersetzung kommen kann. Heute könnte nach dem Brexit am 31. Oktober 2019 Großbritannien auseinander brechen. Nicht sofort, aber die Mehrheit der Nord-Iren hat gegen den Brexit gestimmt. Seit dem Karfreitagsabkommen 1998 herrscht Friede in Irland. Es könnte zu einer friedlichen Vereinigung der irischen Nation kommen. Die britische Regierung hat im Abkommen klipp und klar formuliert, dass der Insel Irland Selbstbestimmungsrecht zusteht. Was die Bevölkerung Irlands vereinbare, werde umgesetzt, sofern beide Teile sich einig sind.

Wie es damals war und was ich den Verhörspezialisten erzählen sollte, um meine Unschuld zu beweisen, nämlich mit wem ich mich getroffen habe, um was es ging, vor allem bei wem ich gewohnt habe, wie ich die Abende verbracht habe und woher ich diese Papiere habe, schildere ich in meinem Buch „Das kurze Leben des Brian Stewart.“ Die ZEIT damals dazu: „Wieland Giebel dokumentiert diesen Fall in allen Facetten, die persönlichen, sozialen, politischen Umstände und die historische Dimension, den Hintergrund einer langen Geschichte der Unterdrückung Irlands durch England.“

Lektor des Buchs im Elefanten Press Verlag [1981], den ich zehn Jahre zuvor mitgegründet hatte, war Hermann Pölking. Sein siebeneinhalb Stunden Film „Wer war Hitler“ auf drei DVDs erscheint demnächst auf deutsch und englisch in meinem Berlin Story Verlag.

„Beste Dokumentation, die ich in 30 Jahren als Lehrerin gesehen habe“


„Großartige Ausstellung! Vielleicht die beste, die ich sah/erleben durfte in den letzten 30 Jahren meines Lehrerinnen-Lebens! Möge sich diese Hölle nie mehr ereignen … aus Oberösterreich“

Who was Hitler — Wer war Hitler, Siebeneinhalb Stunden — die nächste DVD

Die nächste DVD aus dem Berlin Story Verlag erscheint in etwa vier Wochen. Es handelt sich um den längsten und mit Abstand besten Film über Hitler, den Nationalsozialismus, warum die Deutschen folgten und mit in den Untergang gingen.
The next DVD from Berlin Story Verlag will be released in about four weeks. It is the most detailed and by far the best film about Hitler, National Socialism, why the Germans followed and went with them into the downfall.

„Liebste Janni“ – das nächste Buch aus dem Berlin Story Verlag


„Liebste Janni – Briefe von Hans S. aus dem Krieg. 1940 bis 1945“ erscheint in etwa drei Wochen.

Trump in den Berlin Story Bunker

Trump sollte in die Dokumentation im Bunker kommen. Ein Besucher vermerkte das heute im Gästebuch. Das finden wir auch. Wenn Donald nicht abkömmlich ist vielleicht Ivanka? Sie ist für Bildungsfragen zuständig. Welcome Ivanka!

Museumsfest im Stadtmuseum

Schwerpunkte des diesjährigen Museumsfests waren die Ergebnisse der „Ideenwerkstatt Museumsquartier Köllnischer Park“. Es wurden in der Große Halle Pläne, Modelle und Videos gezeigt und es standen Vertreter*innen der Studierendenprojektgruppen als Live-Speaker zur Verfügung. 135 Studierenden hatten für das Umfeld des Märkischen Museums Vorschläge erarbeitet.

Ein wunderbarer Nachmittag, der um 18 Uhr durch heftigen Regen leider (auf dem schönen Museumshof) beendet wurde.

Der immer aktive Bürgerverein Luisenstadt hatte einen Stand, weil das Märkische Museum in der Luisenstadt liegt und in den Bereich fällt, um den es bei der Stadtentwicklungsplanung gerade geht.

Hitler – The Itinerary — English Version coming (more or less) soon

Das umfangreichste und genaueste Buch zum Leben von Adolf Hitler, der Bestseller des Berlin Story Verlags. 2.432 Seiten übersetzen, lektorieren und setzen, das dauert etwas. Es ist ein Mammut-Projekt für einen kleinen Verlag. Wir sind bald fertig. Anfang 2020 möchten wir dieses Buch in vier Bänden herausbringen. Die Nachfrage auf dem Weltmarkt ist enorm. Erstaunlich, wie viele Historiker zum Nationalsozialismus forschen und kein deutsch lesen.

In deutscher Sprache kosten die vier Bände zusammen mit einer Text-CD (ohne die Abbildungen) 499 Euro – hier kann an bestellen.

Endlich war sie weg — Ende der DDR vor 30 Jahren

This is the best history book of the GDR. German and English. Here you can order.

Dies ist die beste Geschichte der DDR. Deutsch und Englisch. Hier kann man bestellen.

Bürgerverein Luisenstadt — bürgerschaftliches Engagement und die Berlin Story



Volker Hobrack, Vorsitzender des Bürgervereins Luisenstadt, eröffnet heute zusammen mit Carsten Sellschopf, dem Berliner Chef des Immobilienunternehmens Instone, das Bodendenkmal sowie die Stele mit Informationen über die Luisenstädtische Kirche, die hier bis zum Bombenangriff vom 3. Februar 1945 stand. 60 Menschen wurden dabei in den Kellern lebendig begraben. Der zehn Jahre alte Sohn von Familie Döbel verlor seinen acht Jahre alten Bruder.

Der Bürgerverein erinnert an die Kirche, deren Bedeutung und an die Luisenstadt.

Instone baut direkt angrenzend auf dem ehemaligen Mauerstreifen 235 Wohnungen und half dem Bürgerverein bei der Ausrichtung dieser kleinen Feier.

Stephan von Dassel, der Bürgermeister von Berlin-Mitte (rot), lobte das Engagement der Bürger und sagte, weil es eine Million Euro mehr gibt, eine bessere Pflege der Parks zu. Früher gab es einen Zaun um den Park. Der wurde aber bei der Revolution von 1848 anderweitig gebraucht. Die Barrikaden am Alexanderplatz waren nicht weit. Im Jahr 2008, 160 Jahre danach, stellte die von der Berlin Story unterstützte Historiale diese Schlacht nach – Bürger gegen den König, der Anfang der Demokratie.