Enno Lenze vom Berlin Story Bunker im Waisenhaus Our Bridge in Kurdistan Nord-Irak — das Video

Enno Lenze im Waisenhaus Our Bridge in Kurdistan — das Video. Gesellschaftliches Engagement beschränkt sich nicht auf den Berlin Story Bunker.

 

 

Ulrike Treziak verabschiedet sich vom FHXB

Ulrike Treziak wird im Museum Friedrichshain Kreuzberg verabschiedet, etwas. Sie hat 33 Jahre Kulturarbeit in Kreuzberg gemacht und war das Betriebssystem des Museums, die Basis, auf der die Programme liefen. Ellen Röhner, ihre Lebensgefährtin, bleibt dem FHXB erhalten. Verabschiedet wird Ulrike von Martin Düspohl (unteres Bild, links), der inzwischen zu Paul Spies abgewandert ist, zum Humboldt Forum und zum Stadtmuseum, sowie von Natalie Bayer (unteres Bild, rechts), der neuen Leiterin seit Anfang 2018. Es war so eine Art Familienfest mit den Freundinnen und Freunden aus vielen, vielen Jahren. Wir, der Berlin Story Verlag, haben mit mit Ulrike und dem Museum unendlich viele Bücher gemacht. Kreuzberg ist unser Thema, kaum zu zählen. Der Verlag ist fünf Minuten vom FHXB entfernt. Nur eben über den Oranienplatz. Ulrike bleibt weiter im Verein zur Erforschung und Darstellung der Geschichte Kreuzbergs.

33 Jahre Kulturarbeit in Kreuzberg, ganz gut. Wenn man aus dem Fester dieses Raums rausguckt, sieht man auf die Dresdner Straße 10. Dort habe ich 1971 den Elefanten Press Verlag (mit-)gegründet. Da braucht man einen Taschenrechner, wie lange das her ist. Damals gab es noch nicht einmal den Görli. Kann das sein?

Enno Lenze über Kurdistan, das Waisenhaus OurBridge und das Flüchtlingslager Khanke am Lake Mossul


Enno Lenze, der Betreiber des Berlin Story Bunkers, ist von einem weiteren Besuch aus dem Nord-Irak zurück. Sein Blog wurde seit Montag 40.000 Mal gelesen – das entspricht den Verkaufszahlen einer Tageszeitung. Hier lesen Sie den aktuellen Bericht von Enno Lenze über Kurdistan …

Mehr über Kurdistan und aktuelle gesellschaftliche Fragen im gesamten Blog von Enno Lenze  …

Das Buch FRONTURLAUB von Enno Lenze kann an hier bestellen

 

 

Buchbesprechung: Verschwörungstheorien, dass Hitler überlebt hat

Daly-Groves, Luke, Hitler‘s death, The case against Conspiracy, 240 Seiten, $ 22, erschienen 19. März 2019

I spent the entire summer of 2014 reading all the books about Hitler‘s death that I could find, from cover to cover.
Er hat also alle Bücher über den Tod Hitlers von vorn bis hinten durchgelesen. Mehr als 80 sind in seiner Bibliographie verzeichnet – alle in Englisch, kein einziges in deutscher Sprache. Wie kann sich ein Historiker an dieses Thema wagen, ohne auch nur eine einzige deutsche Quelle hinzuzuziehen? Ganz offensichtlich ohne deutsch zu können?

Wir sind gespannt. Er machte sich dann mit einer Begleitung auf nach Berlin, und als er in die Nähe des Bunkers kommt, stellen sich ihm die Nackenhaare auf The atmosphere was ghostly.“ Wir kennen den Ort ja gut. Da sieht man den Parkplatz, die Schranke sowie eine Informationstafel. Drum herum Plattenbauten der auslaufenden DDR-Zeit. Sehr geisterhaft.
In seinem Buch, so beschreibt er es im Vorspann (xvii), stellt er neue Beweise zu Hitlers Tod vor, die noch nie zuvor veröffentlicht wurden.

Daly-Groves erzählt die letzten zehn Tage im Bunker nach und kommt dann auf die most popular conspiracy theory, dass Hitler nach Argentinien entkommen sei (9). Nie haben die Historiker seiner Meinung nach etwa zu den Verschwörungstheorien gesagt, aber jetzt kommt er in order to scrutinise the arguments of conspiracy theorists using scientific methodes.
Das ist eine übliche Methode, einen Popanz aufbauen, den es gar nicht gibt, um ihn dann zu widerlegen. Natürlich haben sich Historiker immer wieder mit diesen Verschwörungstheorien auseinandergesetzt. Er hat aber seinem Verlag verkauft – und will uns weismachen – dass er zu einem ganz unentdecktem Thema etwas längst Überfälliges veröffentlicht (10).
Im nächsten Kapitel wärmt er seitenweise auf, was Historiker vor ihm geschrieben haben, gleitet zu Jack the Ripper ab (26), lässt Wagners Zwielicht aufdämmern, erinnert an die Zähne Hitlers, die verschiedenen DNA-Untersuchungen – bis jetzt alles alter Kaffee. Dann wiederholt er noch einmal, wie schon auf dem Backcover, dem Klappentext und bisher mehrmals in den Einleitungen, „this book is the first to combine all elements of the British investigations, including new evidence from recently declassified files, along with an analysis of FBI, CIA and American military intelligence files (31).“

Rheumadeckenverkäufer.

Wir erfahren, was der Brite Hugh Trevor-Roper herausfand, dass es britische Berichte gab, nach denen Hitler in Irland oder in Ägypten verkleidet als Frau gesichtet wurde (36). Seitenlang referiert er, wer dem britischen Geheimdienst welche Märchen aufgetischt hat. Das war in Berlin zu der Zeit ein einträgliches Geschäft, man konnte davon leben oder sich zumindest etwas dazuverdienen. Und die Geheimdienstler sammelten Nachrichten, konnten sich einige Monate mit abwegigen Fragen beschäftigen – und in Berlin bleiben. Das war auch damals attraktiv. Die Situation der vergangen Jahre hatte zu einem deutlichen Fräulein-Überschuss geführt.

Hitler in Argentinien, Hitler in Amerika, Hitler als Kaffeehausbetreiber in Amsterdam (60) – Daly-Groves referiert weiter die absurden Thesen. Damit haben wir schon ein Drittel geschafft. Jetzt müsste Turning Point eins kommen, etwas Neues, Überraschendes.

Es folgen starke Belege, firm evidence, dafür, dass CIA-Chef Hoover Gerüchten nachgehen ließ, Martin Bormann könne in Süd-Amerika sein. Firm evidence ist ja für einen Historiker nicht so berauschend. Daly-Groves legt seine Beleg nicht vor (64/65). Können wir etwas schneller weiterblättern? Lieber nicht. Möglicherweise kommt ja doch etwas Neues. Allerdings: Neue Dokumente sind nirgends zu sehen. Alle Abbildungen im Mittelblock des Buchs, so wie man das in den 1980er Jahren gemacht hat mit einigen Fotos in der Mitte, sind ausgelutscht. Peinlich, wenn man immer wieder behauptet, etwas Neues entdeckt zu haben.

Tokio (71), die Russen (87), ein tibetanisches Kloster (113), der japanische Botschafter (137), der brailianische Botschafte (150).
Daly-Groves driftet wieder ab und kommt zum Ausbruchsversuch über die Weidendammer Brücke (97), also wie die Anderen versuchten abzuhauen, die sich nicht das Leben genommen haben. Wenn man dann aber eine Hauptquelle nicht kennt, „Wolfgang Venghausen, Berlin 1945 – die Zeit vom 16. April bis 2. Mai“, wahrscheinlich nicht einmal ahnt, dass es diese Dokumentation gibt, ist man wieder auf beliebige Übersetzungen ins Englische angewiesen. Kempka, Axmann, Bormann, Stumpfegger müssen die nächsten Seiten füllen (98). Sicherlich spannend, wenn man das nicht kennt, hat aber nichts mit dem Thema zu tun. Es kommt bis zum Schluss nichts Neues. Null. Oder es muss so gut versteckt sein, dass ich es überlesen habe.

Dass Daly-Groves immer wieder betont, er sei ein academical historian, es aber nicht zu mehr als einer Nacherzählung bringt, empfinde ich als jämmerlich. Würde das Buch heißen: ich erzähle Euch mal die beliebtesten Verschwörungstheorien nach, wäre das OK. Also fast OK. Denn eigentlich sollte man diese ganzen Verschwörungs-Pfeifen so auf die Schippe nehmen, wie es der Podcast des SWR macht, „Akte 88 – Die tausend Leben des Adolf Hitler. Hitler hat überlebt. Nach 1945. Irgendwo auf der Erde. Oder darunter. Oder im Weltall. Viele Menschen glauben das. Wirklich und ernsthaft! „Akte 88“ beschäftigt sich mit den Verschwörungstheorien. Und ihren Theoretikern. In einer realsatirischen Serie.“

https://www.swr.de/swr2/hoerspiel-feature/akte88-hitler/-/id=661194/did=22344056/nid=661194/jx1r5x/index.html

Was geht in diesem Kopf vor?

Die drei Besucher hatte laute Stimmen. Der AudioGuide half nicht richtig, Einer übersetzte und erklärte. Beim Zweiten Weltkrieg hielten sie sich länger auf als beim Holocaust. Aus ihren Gesichtern war nichts abzulesen. An der Tonlage konnte ich nicht erkennen, ob es Kritik oder Zustimmung war. Da half nur zum Schluss fragen:
„Wir haben das alles genau studiert – in der Schule, an der Universität, beim Militär. Wir kennen die Geschichte des Nationalsozialismus ganz genau.“
Und jetzt? Sehen wir alles falsch?
„Es ist mir eine große Ehre, hier am authentischen Ort zu sein, wo sich die Geschichte abspielte. Danke für das Museum, dass Sie die Erinnerung an diesen furchtbaren Krieg aufrecht erhalten. Ich bin General in der Mongolei.“

Wieland Giebel in der Buchhandlung am Moritzplatz über „Warum ich Nazi wurde“

70 Besucher in der Buchhandlung am Moritzplatz im Aufbau-Haus, die sich die Präsentation des Buchs „Warum ich Nazi wurde“ ansehen.

Wieland Giebel, gerade vom Workshop aus Aberdeen verspätet zurück, spricht auf Einladung der Buchhandlung und des Bürgervereins Luisenstadt.

Workshop an der Uni Aberdeen mit Prof. Thomas Weber

Wolken über Brexit-Land

Sonne über Schottland beim Landeanflug auf Aberdeen

Kilts — Ausverkauf. Was hat das zu bedeuten?

Thomas Weber, Wieland Giebel und Roxana Spicer bei einer Vorbesprechung. Was gibt es sonst noch in diesem Jahr zu tun? Welche Projekte könnten wir noch schön machen?

Soup, salad, scones in einem der vielen historischen Gebäuden der Uni aus dem Jahr 1495 mit heute 17.000 Studenten.

Rückflug mit vier Stunden Verspätung, keinem Weiterflug in Amsterdam und echt Zehntausenden um Mitternacht auf der Suche nach einem Hotelbett. Am nächsten Tag geht es weiter. Flughäfen mit Nachtflugverbot sind  gut für Taxidriver und Hoteliers.

Prof. Thomas Weber (links), University Aberdeen, invites to a Workshop „Staging Hitler“ with Roxana Spicer, filmmaker Toronto/CAN; Martin Davidson, filmmaker BBC, now independent; Dina Kraft, Journalistin Tel Aviv; Niki Stein, Regisseur Frankfurt und Berlin; Steven Remy, Prof Brooklyn College and author The Malmedy Massacre, „in Kreuzberg I lived near Görli“; Wieland Giebel, Berlin Story Bunker.

 

Kellerhoff spricht in Nierstein auf Gedenkveranstaltung

Sven Felix Kellerhoff spricht in Nierstein bei einer Gedenkveranstaltung zu einem Verbrechen am 21. März 1945, als fünf Männer und eine Frau von Nazi-Schergen umgebracht wurden.

„NIERSTEIN – Zahlreiche Bürger gedachten am 74. Jahrestag dem nahe Geinsheim geschehenen Kornsandverbrechen vom 21. März 1945 … Der dazu eingeladene Journalist Sven Felix Kellerhoff (Autor des Buches „Ein ganz normales Pogrom – November 1938 in einem deutschen Dorf“-gemeint ist Guntersblum) betonte in seiner Rede, dass Kaiser die Möglichkeit gehabt hätte, den Befehl Schnierings zu verweigern. „Wenn andere zu feige dazu sind, ich bin es nicht“, sind jedoch seine überlieferten Worte. Für sein Verbrechen habe er sich noch Jahre später Rechtfertigungen gefunden. Kellerhoff erinnerte daran, dass beide Haupttäter zu den seinerzeit möglichen Höchststrafen verurteilt wurden: Schniering zu lebenslänglich, der bei Tat erst 18-jährige,also jugendliche Kaiser zu zehn Jahren. Schniering saß gut acht Jahre ab, Kaiser etwa die Hälfte seiner Strafe. „Befriedigend war das nicht.“Und was geschah mit den die Opfern? Auf Anordnung der US-Streitkräfte wurden die Toten wieder ausgegraben und in Särgen durch Nierstein getragen. Die Amerikaner bestanden darauf, dass die Bevölkerung dabei zuschaute und sich des Verbrechens vom Kornsand bewusst wurde.“

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Ralph Keim in der Lokalen Zeitung …

Sven Felix Kellerhoff hat im Berlin Story Verlag neun Bücher veröffentlicht … 

 

 

Kinderbücher aus dem Berlin Story Verlag — 3 englisch, 7 deutsch

Kinderbücher über Berlin — anspruchsvoll, voller Lebensfreude und Energie.

 

Die Charité – Ein Krankenhaus für Berlin

Magdalena Schupelius, Lesley Vinson, 12,95 Euro
Die Charité ist eine echte Berliner Institution. In den vergangenen 308 Jahren haben die Berliner eine Menge erlebt mit ihrem Krankenhaus!
1710 als Pesthaus von König Friedrich I. gegründet, sollte die Charité dem Zweck dienen, „aus christlicher Liebe denen armen Kranken beyzuspringen”. In den folgenden Jahrzehnten dann wuchs die Stadt – und es gab immer mehr Kranke, denen man beispringen musste. Die Charité platzte aus allen Nähten. Die Kranken lagen in völlig überfüllten Schlafsälen. In der Badewanne planschten Frösche, Medikamente gab es kaum. Und operiert wurde, wie überall auf der Welt, ohne Narkose, aber dafür vor Publikum.

Ärzte riskierten Leib und Leben für den medizinischen Fortschritt und entdeckten völlig neue Zusammenhänge und Heilmethoden.
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Alexander und Wilhelm – Die Humboldts

Das aufregende Leben der Gebrüder Alexander und Wilhelm von Humboldt

Magdalena und Gunnar Schupelius, Illustrator: Zurab Sumbadze, 64 Seiten, 14.95 €

Ein ungleiches Bruderpaar, das – nicht nur – die Berliner Geschichte wie kein zweites bereichert hat: Alexander und Wilhelm von Humboldt führten so spannende Leben, wie man sie sich heute fast nicht mehr vorstellen kann! Der eine, Alexander, war fasziniert von der Natur, wurde Forscher und erkundete als erster Europäer viele lateinamerikanische Länder. Dort (wie hier) wird er noch heute verehrt. Der andere, Wilhelm, wurde lieber Gelehrter und Sprachforscher und begründete die Berliner Universität. Sie wurde später nach ihm benannt. Wer waren die Brüder? Wie haben sie gelebt und was trieb sie an?
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Beruf König — Die wahre Lebensgeschichte von Friedrich II.

Magdalena und Gunnar Schupelius, Illustratorin: Beate Bittner,  für Kinder und Erwachsene ab 864 Seiten, 14.95 €

Es gibt sehr, sehr viele Berufe auf der Welt. Meine Güte, was man alles werden kann! Richter zum Beispiel. Oder Maurer. Schuster sind eher selten geworden, aber es gibt sie noch. Auch Arzt kommt in Betracht. Lehrer oder Krankenschwester. Eines kann man in Deutschland allerdings nicht mehr werden: König. Es gibt nämlich keinen mehr. Dieses Amt ist nicht mehr vorgesehen.

Vor fast 300 Jahren, im Jahre 1712 war das noch anders. In diesem Jahr, ganz genau am 24. Januar, wurde in Berlin ein kleiner Junge geboren, dessen späterer Beruf vom Tag seiner Geburt an feststand: König. Der kleine Friedrich, so war sein Name, war der Sohn des Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Hohenzollern und seiner Frau, der Kronprinzessin Sophie Dorothea. Friedrichs Vater war Kronprinz in Preußen. Preußen war ein Land, zu dem Berlin gehörte, und Brandenburg und ein großer Teil der Ostseeküste.


Preußens Prinzessin — Die wahre Lebensgeschichte der Königin Luise

Magdalena und Gunnar Schupelius, Illustratorin: Beate Bittner, ab 6 Jahren, 64 Seiten,  14.95 €

Dieses Buch erzählt die Lebensgeschichte der Königin Luise. Es erzählt von der kleinen lebhaften  Prinzessin, die keinen Nachtisch bekam, weil sie so furchtbar faul war. Es erzählt von der fröhlichen Königin, die gerne Blindekuh spielte. Und es erzählt von der mutigen Herrscherin, die ganz allein mit dem mächtigen Napoleon verhandelte, um ihrem Land zu helfen.

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Berlins Geschichte für Kinder

Magdalena und Gunnar Schupelius, Illustrator: Zurab Sumbadze, 64 Seiten, 14.95 €

Die Geschichte Berlins für Kinder von 7 bis 12 Jahren. Ein Lese- und auch gern Vorlesebuch. Kann man sich überhaupt vorstellen, dass hier, wo heute Berlin ist, früher nichts war? Es geht um Raubritter und Schweinemist, um wilde Feste und große Kämpfe, um Prinzessinnen, Könige und Kaiser, Terror, Krieg und Mord im Nationalsozialismus, das Leben mit der Mauer sowie Berlins Neuanfang nach dem Ende der Teilung. Eine Vielzahl spannender Bilder und ausdrucksvoller Illustrationen machen die faszinierende Geschichte Berlins für junge Leser – und natürlich auch ihre Vorleser – lebendig.
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Als die Mauer stand — Die Geschichte der Teilung Berlins
Magdalena und Gunnar Schupelius, Illustratorin: Beate Bittner, 64 Seiten, 14.95 €

Am 9. November 1989, wurde in Berlin die Mauer eingerissen, die die Stadt geteilt hatte. 28 Jahre hatte die Berliner Mauer gestanden. Sie war Symbol des Kalten Krieges und befestigte einen unhaltbaren Zustand, der die Welt spaltete. Sie war ein Schnitt im Herzen der Stadt. Warum wurde sie gebaut? Wer baute sie? Wie war das Leben mit der Mauer? Warum sind so viele Menschen an der Mauer ums Leben gekommen? Wer sorgte dafür, dass sie schließlich doch eingerissen wurde?

Dieses Buch spannt den Bogen von der Befreiung Deutschlands im Mai 1945 bis zum Fall der Mauer im November 1989. Es erzählt von den Menschen, deren Leben durch die Mauer verändert, oft sogar zerstört wurde, von Schurken und Mitläufern, von großen und kleinen Sorgen – und vom Kampf der Menschen für ein freies Berlin.
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 Mein Gorilla hat ’ne Villa … im Zoo! — Die Geschichte des Berliner Zoos von 1844 bis heute

Magdalena und Gunnar Schupelius, Illustrator: Zurab Sumbadze, 64 Seiten, 14.95 €

Die Geschichte(n) des Berliner Zoos von 1844 bis heute: Jedes der unzähligen Tiere, die im Berliner Zoo seit seiner Gründung vor rund 170 Jahren gelebt haben, ist ein einzigartiges Geschöpf mit einer eigenen Geschichte. Billy, der Ziegenbock, verlangte jeden Abend sein Bier. Bobby, der Gorilla, schlief nicht ohne sein Kuscheltuch. Und Shanti, die Elefantendame, war nur glücklich, wenn Theo, der Esel, mit ihr spielte.
Könige, Präsidenten und Popstars waren im Zoo zu Gast. Das Buch nimmt seine Leser in Text und Bildern mit auf eine Reise durch die verrückte und interessante Geschichte des Berliner Zoos. Es erzählt von großen Tierfreundschaften und originellen Persönlichkeiten, von furchtbarer Not und von Hilfsbereitschaft, von eifersüchtigen Papageien, verfressenen Tapiren, übermütigen Emus – und den Berlinern und ihrer großen Tierliebe. Für Menschen ab 8 Jahren.
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My Gorilla has a Villa in the Zoo! — The History of the Berlin Zoo from 1844 to today

Magdalena und Gunnar Schupelius, Illustrator: Zurab Sumbadze
64 Seiten, 16.95 €

The history of the Berlin Zoo and insider stories from 1844 to today. Each and every one of the countless animals that has lived in the Berlin Zoo since it was opened about 170 years ago is a unique creature with its own story to tell. Billy the goat who demanded a beer every evening. Bobby the gorilla who could not sleep without his cuddly toy. And Shanti the elephant who was only happy if she was playing with Theo the donkey.

Elephants, giraffes, lions, apes, sheep, wolves, birds – they are just as important to Berlin today as the Brandenburg Gate and Kurfürstendamm. Alongside the people of Berlin, the animals have survived wars and times of need. Kings, presidents and pop stars have all visited the zoo. For children 8+.
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What was the Berlin Wall? — The History of Divided Berlin

Magdalena und Gunnar Schupelius, Illustratorin: Beate Bittner,  64 Seiten,  16.95 €

On 9 November 1989, the Berlin Wall that had separated the city was torn down. The Wall had stood for 28 years. It was a symbol of the Cold War and the embodiment of the tense situation that divided the world. It ripped through the heart of the city. Why was it built? Who built it? What was it like living with the Wall? Why did so many people die at the Wall? Who helped tear it down?

This book spans the time from the end of the Second World War and Germany’s liberation, right through to the fall of the Berlin Wall in November 1989. It tells the story of the people whose lives were changed by the Wall, sometimes even destroyed. It tells of politicians and heroes, villains and supporters, and of the little and big problems – and of the battle fought by the people for a free Berlin. For children 9+.
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The History of Berlin for Kids

Magdalena und Gunnar SchupeliusIllustrator: Zurab Sumbadze, 64 Seiten, 16.95 €

The history of Berlin for children between the ages of 7 and 12. A book for children to read alone or with adults. Is it possible to imagine that there was once nothing where Berlin stands today? This book is about robbers and pig poo, wild parties and great battles, princesses, kings and kaisers, terror, war and murder under the National Socialists, life alongside the Berlin Wall, and the new beginning after the end of German division. Impressive photographs and illustrations bring history to life for kids and grown ups alike.

„Warum ich Nazi wurde“ – Lesung von Sven Söhnchen in

In der WAZ berichtet Yvonne Held über die Lesung von Sven Söhnchen im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Rüdinghausen:

Ich danke Sven Söhnchen und Björn Nonnweiler für ihre sagenhafte Initiative, ständig weiter diese furchtbaren Dokumente früher Nazis aus Theodore Abel, „Warum ich Nazi wurde“ vorzustellen.