Hitler-Itinerar — Quelle für neue IfZ-Dokumentation

Das renommierte Institut für Zeitgeschichte in München nutzt das Hitler-Itinerar von Harald Sandner als Orientierungsleitfaden für eine neue Edition der Reden von Hitler, Die Edition der Reden Adolf Hitlers von 1933 bis 1945. „Hilfreich zum Abgleich von Informationen über Auftritte ist auch das von Harald Sandner erstellte Itinerar. Auf dieser Basis entstand eine Liste, die als Ausgangspunkt für die weiteren Recherchen diente“, berichtet das IfZ München im Vierteljahresheft 1/2019 zum Thema Vorgehensweise und grundlegende Quellen.

„Seit langem ist bekannt, dass Hitler seinen politischen Aufstieg vor allem als Redner erreichte und seine programmatische Wirkung auch nach 1933 immer wieder durch Ansprachen gegenüber verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen und Akteuren erneuerte und auflud“, erklärt Magnus Brechtken, stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte, der auch federführend für das Projekt zuständig ist.

 

Message understood

Our message is understood. It is a fulfillment for us that the documentation against National Socialism, against racism and anti-Semitism is visited by so many people and seen as helpful for their lives and for our society.

Gleisdreieck — die nächste Auflage — 787 Kilogramm lieferbar


Berlin 1981: Die Stadt ist geprägt von Gegenkulturen und Kaltem Krieg. Hier kreuzen sich die Wege eines Polizisten und eines Terroristen.

»… eine Liebeserklärung an diese politische Insel, an all die gesellschaftspolitischen Freibeuter, die sie zum sicheren Hafen erwählten, und an das Lebensgefühl der achtziger Jahre.« Andreas Platthaus, FAZ

»… ein liebevoll gestalteter Ausflug in dieses westdeutsche Inselberlin, der ein bisschen Sehnsucht weckt nach wilderen Zeiten.«-Moritz Piehler, Spiegel Online
»… historisch bestechend exakt gearbeitet … Von diesem Comic möchte man sich jede Seite an die Wand hängen.« – Michael Brake, taz

»Am Ende bleibt die Ahnung, dass hier zwei Freunde gemeinsame Sache gemacht haben, die sein könnte, wie ihre Freundschaft: schlitzohrig, unprätentiös, solide und authentisch.« – Lea Albring, qiez.de

Autor: Jörg Ulbert Illustrator: Jörg Maillet, 128 Seiten, komplett farbig, Hardcover 19,5 x 26,5 cm, 24.95 €

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Tourismus Berlin 2018

KNV-Insolvenz — wie es dem Buchhandel danach geht

Frank Böttcher, der Inhaber des Lukas Verlags, schreibt auf Facebook über die Insolvenz des Buchgroßhändlers KNV:

Damit es mal jemand mit der brutalstmöglichen Klarheit offen ausspricht: Seit dem Schwarzen Donnerstag, dem 14. Februar 2019, haben wir es mit der schlimmsten Krise des deutschsprachigen Verlagswesen seit Bestehen der Bundesrepublik zu tun. Sofern mir nicht ein Denk- oder Rechenfehler unterlaufen ist, bedeutet die KNV-Pleite, über deren eigentlichen Ursachen und Nutznießer unsereins nach wie vor nur mutmaßen kann, dass den deutschen Verlagen – konservativ gerechnet – um die 100 Millionen Euro an Liquidität entzogen werden dürfte, nämlich den Umsatz von bis zu drei Monaten aus Geschäften mit KNV. Bei 5000 KNV-Lieferanten wären das im Schnitt 20.000 Euro pro Verlag. Es kann also gar nicht anders sein, als dass unter dieser enormen, völlig unverhofft sie ereilenden Belastung einige Verlage demnächst das Handtuch werfen müssen und dass ALLE Verlage, kaum haben sie das VG-Wort- und VG-Bild-Kunst-Desaster einigermaßen weggesteckt, ihren Titelausstoß deutlich reduzieren müssen. Dies wiederum wird sich zwangsläufig auch auf den Buchhandel und überhaupt auf den Literaturbetrieb empfindlich auswirken. Ich verstehe nicht, dass die hochdramatische Situation beispielsweise der Tagesschau noch keine einzige Meldung wert war und dass sich offenbar auch etliche Kollegen in den Verlagen und mehr noch im Buchhandel den ganzen Ernst der Lage augenscheinlich noch immer nicht klargemacht haben.

Frank Böttcher KNV hat einen Jahresumsatz von gut 500 Millionen. Das Zahlungsziel von KNV beträgt zwischen 60 und 90 Tagen. Betroffen sind also die (für Verlage in der Regel ziemlich guten) Monate November, Dezember und Januar. Ein Fünftel von 500 Millionen Euro sind 100 Millionen. Bei gut 5000 Verlagen wären es somit durchschnittlich 20000 Euro. Natürlich rechne ich hier nur gerundet und mit ein paar Unbekannten. In unserem eigenen Fall, und wir sind nun wirklich ein kleiner Laden, stehen knapp 15000 Euro im Raum. Ob und was ein Insolvenzverwalter herausholen kann, steht völlig in den Sternen. Das Prinzip Hoffnung scheint mir im Augenblick das falsche.

Für alle Traumtänzer und Ewighoffenden unter uns: „Realistischerweise wird man davon ausgehen müssen, dass die Verlage einen Großteil ihrer offenen Forderungen an KNV in den Wind schreiben können.“ Für mich sind also 15.000 Euro perdu – das entspricht dem kompletten Buchhandelsumsatz eines sehr guten Monats. Hinzu kommt das Problem der wegen der Branchenkrise derzeit reduzierten Folgeumsätze. Es wird hart, wirklich hart.

19. Februar 2019 Vier Beiträge auf tagesschau.de zum Tod eines Modehansels. Aber noch immer keine einzige Meldung zur immerhin größten Krise des deutschen Buchwesens seit Bestehen der Bundesrepublik.

Enno Lenze, Bunkerchef, über gepanzerte Fahrzeuge. Ein Bericht aus Abu Dhabi

 

„Einen billigen gepanzerten Wagen kaufen ist wie ungeschützten Sex haben“, schreibt Enno Lenze, der für diesen Artikel in den vergangenen Tagen 25 Experten auf der Rüstungsmesse IDEX in Abu Dhabi bis zum geht nicht mehr mit Fragen gelöchert hat und selbst einige Jahre Erfahrung mit sondergeschützten Fahrzeugen aufweisen kann.  Er verfolgt die Wege der Waffen in Krisengebiete, weswegen Gespräche vor Ort unersetzlich sind. Da er selber gepanzerte Fahrzeuge fährt und Angriffe auf diese überlebt hat, erklärt er umfangreich alles, was man wissen sollte.

Berlin — wir werden immer mehr

Berlin wächst 2018 um die Einwohnerzahl des Ortsteils Gropiusstadt
Am 31. Dezember 2018 waren im Einwohnermelderegister Berlin 3 748 148 Personen
mit Hauptwohnsitz registriert. Damit ist Berlin im Jahr 2018 um 36 218 Einwohnerinnen
und Einwohner gewachsen. Das entspricht annähernd der Einwohnerzahl des Ortsteils
Gropiusstadt, der aktuell 37 533 Einwohner hat. Wie das Amt für Statistik BerlinBrandenburg mitteilt, setzt sich das Bevölkerungswachstum der letzten Jahre fort,
liegt jedoch das erste Mal seit sechs Jahren unter der Marke von 40 000.
Der Zuwachs ist ausschließlich auf Ausländerinnen und Ausländer zurückzuführen.
Deren Zahl stieg um 37 190 von 711 282 am 31.12.2017 auf 748 472 Personen. Die Zahl
der deutschen Einwohnerinnen und Einwohner fiel hingegen im Jahresvergleich um
972 Personen.
Unter den ausländischen Einwohnern war der Anstieg der Personen mit syrischer
Staatsangehörigkeit mit einem Plus von 3 521 Personen am stärksten, gefolgt von Indien
mit einem Plus von 2 382. Der Ausländeranteil liegt aktuell bei 20 Prozent.
Alle Bezirke gewannen im Jahr 2018 Einwohner hinzu. Am meisten profitierte Mitte mit
einem Plus von 5 492 Personen vom Einwohnergewinn Berlins. Den geringsten Anstieg
mit 937 Personen verzeichnete der Bezirk Spandau. Größter Bezirk ist und bleibt Pankow
mit 407 039 Personen.
Quelle: Amt für Statistik

Didacta — wo Lehrer gebildet werden

Friederike von Leoprechting, die Bunker-Managerin, besuchte die Didacta in Köln. Zu Friederikes Aufgaben gehören der Kontakt zu Lehrern und deren Betreuung.

Gästebuch — „

„… und vor allem für den klaren Standpunkt.“ Danke für diese Anerkennung. Wir freuen uns, dass wir auf die klare Position immer wieder angesprochen werden.

Das ist der Grund, warum wir die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ gemacht haben. Nicht, weil wir einen Job haben wollten. Nicht, weil wir wissenschaftlich etwas veröffentlichen wollten. Nicht, weil es gerade EU-Mittel gab.

Dadurch unterscheidet sich diese Dokumentation von anderen, dass es uns ausschließlich um das gesellschaftspolitische Ziel geht zu zeigen, wohin Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus führen.

Reichskartoffelsack — eine Spende aus Leer

Danke an einen Herrn aus Leer, der der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ diesen Reichskartoffelsack mit Hakenkreuz zur Verfügung stellt, spendet.

Nazis reinstecken und daraufkloppen, das war der erste Vorschlag.

Wir werden den Sack in der ständigen Ausstellung würdigen.

Geschenke nehmen wir für die Dokumentation gegen den Nationalsozialismus gerne an. Wir kaufen aber keine Nazi-Sachen, weder von privat und schon gar nicht von Händlern.