„Uns geht es auch nicht besser. Bei uns in Schweden haben die Rechtspopulisten vor zwei Wochen 17,6 Prozent geholt. Aber bei uns im Bezirk, wo ich nebenbei Lokalpolitiker bin, haben sie 28 Prozent. Was sollen wir tun? Haben die Leute alle die Zeit vergessen, als dieser Bunker gebaut wurde? Ich habe mit einem Bruder ein Lebensmittelgeschäft, wir machen hier einen Betriebsausflug nach Berlin.“

Kwan heute und 2005

Kwan war 2005 die erste Praktikantin der Universität Hong Kong in der Berlin Story, damals Unter den Linden. Heute wird ihr Kind ein Jahr alt. Herzlichen Glückwunsch!

Brenda und die Gruselkrabbe im Engelbecken

Johannes Malinowski berichtet heute in der BZ und der BILD über die Gruselkrabbe im Engelbecken vor dem Berlin Story Verlag.

Palais Populaire — Eröffnung

Eröffnung des Palais Populaire der Deutschen Bank, ein Haus für Veranstaltungen und Kunst. Bevor Mathias Döpfner es gekauft hat, der Chef von Springer, war es das Operncafé und davor Prinzessinnenpalais. Unten befindet sich ein großer Veranstaltungsraum, darüber hängt die Kunst, zu der mir die interpretatorische Kompetenz fehlt, oben wiederum ist ein Veranstaltungsraum.

Brenda berichtet von der chinesischen Riesenkrabbe im Engelbecken

Brenda vom Café am Engelbecken berichtet Johannes Malinowski von der BZ über die riesige Krabbe, die sie neulich nachts fotografiert hat.

Das war so gegen 22 Uhr, mitten zwischen den Tischen und Bänken.

Diese Aufnahme und die folgende stammt von Jörg Simon, dem Luisenstadt-Fotografen.

Wieland Giebel und Adolf Hitlers Tunnel

„Das ganz große investigative Ding! Wir graben und graben. Wir sind ganz nah dran. Nichts kann uns aufhalten. Das Tunnelsystem erstreckt sich über sieben Kilometer. 7.000 Quadratmeter Tunnel!

Ich bin weg – Berlin Story Bunker, Wieland Giebel. Der will mir was über den Tunnelkrieg der Hunting Hitler Leute erzählen …“

Akte 88, der dritte Teil des Podcasts mit Wieland Giebel in der Rolle des Tunnelexperten. Hier herunterladen …

Darf man original Nazi-Material lesen?


Um dieses Buch von Sven Felix Kellerhoff geht es. Hier soll ein Nazi-Dokument rein. Mit dem Novemberpogrom, der „Reichskristallnacht“ am 9. November 1938 fing der Holocaust an.

Ein wichtiges Dokument. Der Begleitarzt des „Führers“, Dr. Karl Brandt, wird nach Paris geschickt. Ein Mitarbeiter der deutschen Botschaft ist von einem 17-jährigen Juden angeschossen worden. In der PDF des Buchs fehlt aber noch die Bildunterschrift, in der die Quelle des Dokuments angegeben werden muss. Deswegen steht dort links unten eine Platzhalter-Schrift in magenta. So sah das Buch bisher aus https://www.berlinstory.de/verlag/programm/drittes-reich/kristallnacht/

So sieht der Aktenstapel aus, in dem sich das Dokument befindet. Und hier erkennt man auch die Quelle: Das politische Archiv des Auswärtigen Amts. Die Akte trägt die Kennzeichnung R 46856. So kann der Historiker sie finden.

Das sind die Unterlagen zu Herschel Grynszpan, dem jüdischen jungen Mann. Wir haben dieses Material gebraucht für das Buch von Armin Fuhrer über Herschel. Das Buch kommt unten am Ende.

In den Unterlagen findet man auch Zeitungsausschnitte. Hier geht es um die Beerdigung des Botschaftsrats Ernst vom Rath. Vom Propagandaministerium, als von Joseph Goebbels, wurde das alles gut vorbereitet, wie wir noch sehe werden.

Der Ausweis des Täters im Original – alles im Auswärtigen Amt vorhanden. Jeder kann da hin. Man muss berechtigtes Interesse nachweisen.

Im Telegramm der deutschen Botschaft aus Paris an das Auswärtige Amt in Berlin vom 7. November 1938 um 23.35 Uhr steht, dass die Operation von Ernst vom Rath gut verlaufen sei. Die Nazis brauchen aber einen Märtyrer, ein Opfer, sie brauchen einen Vorwand, um gegen die Juden loszuschlagen. Darum geht das Buch von Armin Fuhrer über Herschel. Erst geht es Ernst vom Rath gut. Nach dem Besuch von Karl Brandt stirbt er. Im Buch HERSCHEL steht, wie es dazu gekommen ist.

Der Anwalt wird vom Propagandaministerium gebrieft. Es erhält genaue Anweisungen. Nichts soll dem Zufall überlassen werden.

Das Propagandaministerium unter Joseph Goebbels lädt mit diesem Schnellbrief zur propagandistischen Vorbereitung des Prozesses gegen Herschel Grynszpan ein.

Die Propagandaarbeit läuft an. Viele Beamte haben damit zu tun. Man sieht das an den Stempeln und Unterschriften. Die Beamten werden mit einer Broschüre versorgt „Ein Jude hat geschossen.“ Die deutsche Botschaft in Paris erhält gleich 300 Exemplare.

Aber selbst 1941, mitten im Zweiten Weltkrieg, gehen die Vorbereitungen für einen Prozess weiter. Die Bürokratie ist nicht aufzuhalten.

Der Berliner Rechtsanwalt und Notar Prof. Dr. Grimm ist über einen langen Zeitraum mit Verfahrensvorbereitungen betraut. Es gibt in den Unterlagen auch eine Abrechnung von ihm. Er hat an den Judenprozessen gut verdient. Der Prozess wird nie stattfinden. Es könnte sein, es ist ziemlich sicher, dass Ernst vom Rath homosexuell war. Das möchte Goebbels lieber nicht vor Gericht verhandeln.

„Warum ich Nazi wurde“ -russisch in der Deutschen Welle

 

Nikita Jolkver berichtet in der Deutschen Welle im russischsprachigen Programm über „Warum ich Nazi wurde“.

Michael Bienert mit Zwanzigerjahre in El Pais in Barcelona

Michael Bienert im Gespräch über die Zwanzigerjahrre in Berlin mit El Pais.

Bienert ist der Experte, im Berlin Story Verlag erschien zusammen mit Elke Linda Buchholz sein Buch zu den Zwanzigern – in mehrfacher Auflage.