Bauingenieure aus den Niederlanden — die Beton-Tour

Bauingenieure im Bunker

Ina Jolmann mit ihrer Klasse von Bauingenieuren im Berlin Story Bunker. Wir besichtigen Beton und haben vorbereitet, was die TU Braunschweig und die Reichsbunkerbaubehörde in Emden dazu nach ausführlicher Forschung und nach intensiver Berechnung an Bauanweisungen herausgegeben haben.

Ausgabe der AudioGuides am frühen Morgen

Ausgabe der AudioGuides im Berlin Story Bunker

Sonderöffnungszeit. Heute sind so viele Besucher da, dass wir die ersten Gruppen bereits um 9 Uhr ins Museum lassen. Ein Teil der Gruppe erhält gerade die AudioGuides für das Berlin Story Museum. Der andere Teil der Gruppe befindet sich bereits auf der Bunkerführung.

Heimatkunde — Berlin Story in Luftaufnahmen von 1933

Oben: Der Berlin Story Bunker am Anhalter Bahnhof in einem Foto aus dem Jahr 1933 rot markiert. Er wurde 1942 gebaut, während des Zweiten Weltkriegs.

Die drei Läden der Berlin Story Unter den Linden, in einem Foto von 1933 markiert. Die Läden schlossen Ende 2016.

Der Berlin Story Verlag am deutlich sichtbaren Engelbecken, in einem Foto aus dem Jahr 1933 markiert. Der Luisenstädtische Kanal mündete am Urbanhafen in den Landwehrkanal.

Bundeswehr im Bunker

Sonst sagen wir am Ende der Führung durch die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“: Wir zeigen das, weil wir meinen, man solle sich für unsere Demokratie einsetzen, jeder sollte aktiv etwas tun. Heute hatten wir Besucher, die das tun – jeden Tag. Sie sind bei der Bundeswehr. Viele von Ihnen haben an Auslandseinsätzen teilgenommen.

Leni Riefenstahl darf 1942 im Bunker drehen

Leni Riefenstahl erhält am 1. Juni 1942 von der Reichsbahndirektion Berlin in einem an den Generalbauinspekteur der Reichshauptstadt , Albert Speer, gerichteten Schreiben die Genehmigung, beim Bau des Anhalter Bahnhofs zu drehen.

Extreme Konzentration, andächtige Stille


Die hohe Konzentration auf die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ überrascht uns immer wieder. Sehr schnell werden die Besucher von der Situation im Bunker erfasst, von den Bildern, vom Text, vom Bunker selbst. Es gibt keine Ablenkung. Die Gespräche der vielen jungen Besucher drehen sich ausschließlich um die Dokumente.

Luisenstadt nach dem 3. Februar 1945

Der Berlin Story Verlag befindet sich in der Luisenstadt – und damals sah es so aus, nach dem Bombenangriff vom 3. Februar 1945. Die Karte darunter ist ein Auszug aus dem Straube-Plan von 1910 Sebastianstraße, Neue Jacobstraße (vielleicht Alte Jacobstraße?) und Dresdnerstraße.

Das Foto oben stammt aus der Broschüre „Historischer Pfad Heinrich-Heine-Viertel“, erhältlich beim Bürgerverein Luisenstadt.

Der Straube-Plan von 1910 ist erhältlich im Berlin Story Bunker. Im Berlin Story Museum ist er auch vollständig ausgestellt.

Am Samstag, dem 3. Februar 1945 warfen 937 Bomber der 8. US Air Force, begleitet von 600 Jagdflugzeugen, innerhalb von 50 Minuten 2.022 Tonnen Sprengbomben und 244 Tonnen Brandbomben ab. Der Krieg, der von Berlin ausging, vernichtete jetzt die Stadt. Zwei Drittel der gesamten Bombenlast des Zweiten Weltkriegs traf Berlin in den Monaten Februar, März und April 1945.

Im Berlin Story Bunker (Anhalter Bunker) befanden sich zu der Zeit 12.000 Menschen.

Bürgerverein Luisenstadt — bringt das eigentlich was?

Volker Hobrack, Vorsitzender des Bürgervereins Luisenstadt, erläutert im Jahresbericht, wie Ina Buchholz von TV-Berlin mit ihm durch die Luisenstadt geht.

Bringt das eigentlich etwas, so ein Bürgerverein und dass man sich da engagiert? Sonst sähe es hier rund um das Engelbecken nicht so traumhaft aus. Gerade wenn man das Archiv sortiert, wie eine neue Arbeitsgruppe, merkt man, welche wahnsinnigen Veränderungen in den 25 Jahren stattfanden.

Haben die Bürger eigentlich etwas zu sagen? JA – in diesem Bereich auf alle Fälle und viel. Es gibt einen Sanierunsgbeirat, die Betroffenenvertretung, ständige Absprachen mit der Verwaltung.

Ist die Verwaltung nett zu uns? Es gibt nicht „DIE Verwaltung“. Das sind unterschiedliche Menschen, auch unterschiedliche Interessenlagen in der Verwaltung. Rund um das Engelbecken, also direkt am Berlin Story Verlag, ist jetzt baulich alles chic. Mehr als zehn Millionen Euro sind in die Entwicklung geflossen.

Jetzt geht es um den Spreeuferweg. Der Bürgerverein Luisenstadt bohrt seit Jahren. Es muss einen Weg direkt am Ufer von der Oberbaumbrücke bis zur Jannowitzbrücke und weiter zum Märkischen Museum geben. Inzwischen kauft die Stadt Ufergrundstücke auf. Das ist neu. Wenn der Uferweg einmal fertig ist, wird niemand daran denken, dass es das ständige Generve des Bürgervereins war, dieses Projekt umzusetzen. Eröffnet wird er dann sicherlich von einer Lusche aus der Senatsbauverwaltung. Macht nichts.

Wir sind glücklich, in einer demokratischen Gesellschaft leben und unsere Stimme erheben zu dürfen, ohne Nachteile zu erfahren.

Kurdisches Fernsehen Rudaw im Berlin Story Bunker mit Enno Lenze

Der kurdische Fernsehsender Rudaw spricht im Berlin Story Bunker mit Enno Lenze über die Zeit des Nationalsozialismus, über Museen in Deutschland und Kurdistan (Irak), über Geschichtsvermittlung. Enno Lenze – das zeigen die Fotos im Beitrag – ist immer wieder in Kurdistan, er verbringt dort seine Urlaube, macht sozusagen Fronturlaub.

Der vollständige Beitrag von Rudaw über den Berlin Story Bunker und Enno Lenze …

Zwanzig Jahre Berlin Story — 20. November 1997 — 20. November 2017

Seit zwnazig Jahren gibt es nun die Berlin Story. Eine bewegte berliner Geschichte und kein Ende in Sicht. Einen Überblick kann man sich in der Chrononologie der Berlin Story verschaffen.