Klaus Lederer, Kultursenator im Berlin Story Bunker

Enno Lenze mit dem Kultursenator Klaus Lederer

Klaus Lederer, der Kultursenator Berlins, zugleich Bürgermeister (rechts), kam in den Berlin Story Bunker, nachdem er einen Bericht in der Abendschau darüber gesehen hatte. Enno Lenze (links) führt ihn und einen Mitarbeiter durch das Berlin Story Museum und durch die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“.

Migrationshintergrund 100 Prozent

Historiale 2012 im Nikolaiviertel – das Geschichtsfestival. Es ging um 775 Jahre Berlin.

Hitler, das Itinerar — Dreharbeiten im Berlin Story Bunker

Harald Sandner, Autor des Hitler Itinerars, vor der symbolischen Rekonstruktion des Raums, in dem Hitler Selbstmord beging – mit Regisseurin Magalie Mignot und Kameramann Nicola Bethune,

Wieland Giebel, Prof. Thomas Weber, Harald Sandner, Enno Lenze

Thomas Weber im Interview im Vorraum des Generators im Berlin Story Bunker.

 

 

Verfilmung des vierbändigen Buchs von Harald Sandner „Hitler – das Itinerar“, Hitler Tag für Tag, erschienen im Berlin Story Verlag.

Kuwait, Saudia Arabien

Eine Familie aus Saudi Arabien verabschiedet sich. Sie waren lange in einer für sie völlig fremden Welt. Der Mann hat sehr viel erklärt und sich anschließend ausführlich bedankt.

 

Zwei andere kamen aus Kuwait, ein junger Polizist und sein Schwager. Sie fahren mit dem Mietwagen durch Deutschland, Drei Stunden Bunker, jetzt Stuttgart. Stuttgart? = Mercedes Benz. Und dann black forest. Sie erhalten problemlos ein Schengen-Visum. Er hat ein 10-Jahres-Visum für die USA. Im vorigen Jahr waren die beiden zwei Wochen in Frankreich. Im Dezember besuche ich sie.

 

Und die anderen so? Gestern beim Aufräumen lag ein Zettel auf dem Boden, die touristische Wochenendplanung: Tränenpalast – Berlinische Galerie – Botanischer Garten – Museum Berggruen – Hamburger Bahnhof – Berlin Story Bunker – Martin-Gropius-Bau. Samstagabend Kabarett.

Hitler – das Itinerar (Tag für Tag) — Dreharbeiten zur TV-Dokumentation

Magalie Mignot, die Regisseurin der zweiteiligen Dokumentation über „Hitler – das Itinerar“ von Harald Sandner vor dem Geburtshaus von Hitler in Braunau. An der Kamera Nicola Bethune.

 

Hitlers Geburtshaus vom Dach eines Nachbargebäudes aus gefilmt. Das Geburtshaus von Hitler sollte abgerissen werden. Inzwischen hat sich aber die Meinung durchgesetzt, dass man Geschichte nicht durch Abriss entsorgen kann. Österreich plant eine Mahn- und Gedenkstaätte.

 

Im Luftschutzbunker des Führerbaus in München (heute Hochschule) sind Teile der Klimaanlage im Original erhalten.

 

Die Suche nach der richtigen Perspektive vor dem Bayertor in Landsberg am Lech. Auf dem berühmten Foto nach Hitler Entlassung steht er neben dem Wagen.

Interview mit Hermine Kaiser im Hotel Lederer in Bad Wiessee. Frau Kaiser (88) berichtet Details zur „Nacht der langen Messer.“ Hitler schaltete die innerparteiliche Opposition aus – 200 Tote.

Hitler Wohnort in Linz — ein bisher unbekannter Wohnort

Ist das wichtig? Ein bisher nicht bekannter Wohnort von Adolf Hitler in Linz, der noch in keiner Veröffentlichung aufgetaucht ist?

N E I N!

Für den Verlauf der Geschichte, für Holocaust und Zweiten Weltkrieg, für 70 Millionen Tote ist es nicht wichtig.

Ist es vielleicht doch wichtig?

J A!

Denn je genauer das Wissen über Hitler ist, desto weniger Platz ist für Verschwörungstheorien, dass er in seinen frühen Jahren in England gewesen sein könnte, dass er nach Argentinien entkommen konnte. All diesen Unsinn kann man am besten widerlegen, wenn man genau nachvollziehen kann, was der grö0ßte Verbrecher der Menschheitsgeschichte in jedem Moment seines Lebens getan hat.

Harald Sandner, der bereits die vier Bände Hitler-Itinerar im Berlin Story Verlag herausgegeben hat, Hitler Tag für Tag auf 2432 Seiten, fand jetzt im Stadtarchiv Linz diesen Eintrag über einen Wohnort Hitlers, der bisher nicht bekannt war.

Besucher aus aller Welt und Dortmund-Nord am Sonnabend

„Wir sind ein Kegelclub aus Rees am Niederrhein. Gestern haben wir eine Führung im Reichstag gemacht und sind endlich mal selbst die Kuppel hoch, die man immer im Fernsehen sieht. Einer von uns war schon mal hier, als die Dokumentation Führerbunker neu war. Er meinte, wir sollen unbedingt hier gucken kommen. Das hat sich mehr als gelohnt. Wir sind ganz überrascht.“
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Ohne Fotos: Eltern (er Englischlehrer), zwei Kinder um die 30: „Wir sind israelische Palästinenser christlichen Glaubens und kommen aus der Nähe von Nazareth. Jetzt waren wir zweieinhalb Stunden in der Dokumentation, müssen leider los, aber ich sage meinem Bruder Bescheid, der in Berlin lebt, er soll kommen und sich mehr Zeit nehmen.“
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Island, Pärchen, Ende 20: „Ein Glück, dass wir heute leben. Und in Island.“
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Singapur, Pärchen um die 30: „Wir kannten gar nichts von dieser Geschichte. Danke! Den Flyer haben wir aus dem Park Inn.“
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London, Familie, vier Personen: „Sehr gut, dass es in Deutschland so eine Dokumentation gibt. Wie das damals anfing, das erinnert uns an einige Länder heute.“
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Argentinien, sie um die 30, alleine: „Ob es bei uns noch Nazis gibt? Die einen sagen so, die anderen so. Ich kenne keine persönlich. Momentan wird gerade die Geschichte von Eichmann aufwendig verfilmt.“
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Bad Bentheim, zwei Freundinnen, 18 Jahre: „Wir sind erst um 12 Uhr angekommen und haben das in der Welcome Card gesehen. Da sind wir gleich hierher gekommen. In der Schule haben wir immer mit Quellen gearbeitet, Bücherverbrennung. Holocaust. Aber nie richtig den Zusammenhang verstanden. Das ist jetzt anders, super. Ob es weniger grausam sein soll? Auf keinen Fall! So habe ich es noch nie in einem Schulbuch gesehen. Wir waren dreieinhalb Stunde hier. Eigentlich dachte ich, man erfährt noch mehr über die Geschichten im Bunker. Jetzt müssen wir aber ins Hotel und dann versuchen, abends ins Matrix zu kommen.“
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Karlsruhe, Pärchen, Anfang 30: „Vorgestern waren wir auf dem Konzert in der Waldbühne. Voriges Jahr bei Ramstein. Ja genau, als es so geregnet hat. Das waren jetzt fast vier Stunden in der Hitler-Dokumentation. Es wäre gut, wenn man zwischendurch Kaffee trinken könnte.“
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„Wie kommen aus Dortmund-Nord. Ich studiere Verwaltung, ich mach gerade Abi nach. Wir haben ein Wochenende Berlin gebucht. Als wir gesehen haben, was man hier im Bunker alles sehen kann, war ganz klar, dass wir kommen. Man muss sich ja mit der Geschichte seines Landes auseinandersetzen.“
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Ohne Foto: Südafrika, Familie mit zwei Kindern: „Wir haben nur zwei Wochen Zeit, uns die EU anzusehen. Ein Glück, dass wir hier waren. Ein Glück, dass wir so viel Zeit hatten.“ – Dreieinhalb Stunden.
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Roskilde, Dänemark, Paar knapp 50: „Roskilde stimmt eigentlich nicht, aber das kennt jeder. Jedenfalls da in einem Dorf in der Nähe. Wir sind ja nicht die einzigen Dänen heute. In der Dokumentation haben wir zwei Familien getroffen, die auch aus Dänemark kommen. Ach tatsächlich – es sind immer so viele Dänen hier.“
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Nicht so klar: drei voll tätowierte Rocker in Kluft, gut zweieinhalb Stunden.
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Braunschweig, 10 Leute. „Wie lange dauert das denn hier? Wir müssen um 17 Uhr den Zug kriegen“ — Nach zweieinhalb Stunden: „Was seid ihr denn eigentlich für eine Gruppe?“ – „Arbeitskollegen“ – „Hattet ihr eine Tagung hier?“ – „Nein wir sind einfach zusammen nach Berlin gekommen.“ – „Und was arbeitet Ihr?“ – „Bäcker.“- „Bäcker?“ – „Nein! Banker. Wir sind alle Banker.“ – „Und dann guckt Ihr Euch so was hier an?“ – „Wollten alle. Deswegen sind wir ja hier.“
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Indien/Kalifornien, Familie, zwei Kinder unter 20: „Den Gutschein für den Willkommensdrink im Waldorf Astoria haben wir verloren? Wollen Sie nicht mit uns kommen? Das könnte doch heute ein schöner Abend werden. Wir laden Sie ein.“ — Nach eineinhalb Stunden Berlin Story Museum und zweieinhalb Stunden Dokumentation ‚Hitler – wie konnte es geschehen.‘

„Hitler – how could it happen“ — review at YELP: thoroughly impressed with this museum

 

  • Yelp-Bewertung, eben. Joe aus Kalifornien besuchte mit seinem Bruder zusammen so ziemlich alle Orte, die mit der Geschichte des Nationalsozialismus zusammenhängen. Er war unglaublich gut informiert und blieb etwa vier Stunden in „Hitler – how could it happen.
  • „I had a great time at the museum and went on to Berchtesgaden afterwards to see the sites there. Keep up the good work and I look forward to coming back to Berlin!“
    • Joe D.
    • Huntington Beach, Vereinigte Staaten

    25.8.2017

    I was thoroughly impressed with this museum.  Done extremely well and very tastefully.  Everyone should have this experience in order to get the real feeling of what went down and how it did so that it cannot be repeated again.

    Very well worth the time and I highly recommend it!

 

Harald Sandner — Itinerar wird zum Film

Christina Jachert-Maier berichtet im Merkur über die Dokumentation zum Hitler-Itinerar. Der Film in zwei Teilen zeichnet nach, was der Historiker Harald Sandner (im Hintergrund mit Krawatte) über den Lebensweg Hitlers Tag für Tag beschrieben hat. Hier geht es um die Ermordung von Hitlers möglichem Konkurrenten in der NSDAP, SA-Chef Ernst Röhm. Hundert Menschen werden umgebracht, insgesamt dann 200 in diesem Zusammenhang. Hitler erlässt eine Amnestie. Keiner der Täter wird bestraft. Die Nazis lernen: Wir können morden, wie wir wollen, uns passiert nichts.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Christina Jachert-Maier über Harald Sandner im Kurier

Lesen Sie hier Auszüge aus dem Hitler Itinerar, erschienen im Berlin Story Verlag …

Dem vollständigen Hitler-Itinerar wird in der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ im Berlin Story Bunker ein großer Raum gewidmet.