Alle warten auf Simon

Vor dem Bunker Schlange stehen und dann mit Simon zur Führung. 60 Minuten Bunker-Tour: Warum steht der Bunker hier, war hat das angeordnet, wer hat ihn gebaut, wer durfte hinein, warum blieben die Menschen nicht zu Hause, wie hörte es auf?

Simon hat auf alle Fragen eine Antwort.

Helmut Kohl über den Tod seines 19 Jahre alten Bruders im Zweiten Weltkrieg

Als ich gestern im Blog und auf Facebook über diesen Film berichtete, konnte ich noch nicht wissen, dass Helmut Kohl gestorben ist. Die Sequenz, in der Kohl in Hermann Pölkings Film „Wer war Hitler“ über den Tod seines Bruders berichtet, gehört zu denen, die mich am stärksten berühren.

Diese Szene ist jetzt auch online zu sehen …

 

Und hier geht es zu allen Ausschnitten des siebeneinhalben Stunden Filme „Wer war Hitler …“

 

 

 

 

Bunkerführung — intensive Geschichtsstunde

Siebzehn Jahre alter Schüler aus Österreich. Sie hören zu, fragen präzise und haben Lehrer, die alles gut vorbereitet haben.

 

So ist es eine Freude, Bunkerführungen zu machen.

 

 

„Wer war Hitler“ — Hermann Pölking und sein siebeneinhalb Stunden Film

„Wer war Hitler“ steht den Exzessen von Verdummung und Verachtung der Zuschauer bei History Channel und mancher ZDF-Dokumentation diametral gegenüber.

 

Ich fühle mich angesprochen, ich als historisch interessierter, gebildeter, aktiver, im Heute lebender Bürger, der sich mit der Vergangenheit Deutschlands und der Welt auseinandersetzt, der wissen will, wie sich diese Diktatur so ungeheuer schnell und radikal stabilisieren konnte. Ich habe den Eindruck, ich bin Teil der Zielgruppe, der Film ist für mich gemacht. Wenn ich ZDF sehe oder andere unsägliche TV-Dokumentationen, fühle ich mich als Trottel behandelt.

 

Hermann Pölking meint nicht, für den Zuschauer alles vordenken, vorsagen und mit Attributen versehen zu müssen. Ich weiß, was Nationalsozialismus bedeutet. Da besteht für mich kein Zweifel und ich vermute auch nicht für diejenigen, die das hier lesen oder die sich einen siebeneinhalb Stunden langen Film über Hitler ansehen. Glatzen wird man im Kino nicht treffen.

 

Siebeneinhalb Stunden – geht das? Ja, besser sogar als die kurzen Trailer vermuten lassen, die man hier im Internet sehen kann. Jeder Moment des Film ist voller Spannung, legt ein ungeheures Tempo vor, fordert intellektuell heraus, die Gedanken jagen sich beim Zuschauen.

 

Erst kommt das Zitat, dann eine Pause, dann die Auflösung, wer das gesagt hat. Einer spricht über den Tod seines geliebten älteren, verehrten Bruders im Krieg. Es schießt einem durch den Kopf, davon schon einmal gehört zu haben. Wem ist das widerfahren? Wer hat seinen Bruder verloren? Mit welcher Konsequenz? Pause – Helmut Kohl. Das berührt mich!

 

Es sind unbeschreibliche Bilder, keine bekannten Schnipsel ein weiteres Mal anders zusammengeschnitten. Wirkliche neue, sagenhafte, überraschende Bilder. Der Abspann dauert neun Minuten und zählt im wesentlichen auf, aus welchen Archiven das Material stammt.

 

Es kommen keine Zeitzeugen vor, die etwas aufsagen. Der Zuschauer muss keinen Professor Schlaumeier ertragen, der das Böse erklärt. Es setzen keine Celli zum Crescendo an. Kein Sprecher aus dem Off erklärt, was ich gerade auf der Leinwand sehe. Bild und Ton passen zusammen, aber es entsteht durch die Zusammenstellung viel mehr, eine Herausforderung an den Geist.

 

Der Film von Hermann Pölking ist der anspruchsvollste, mit den stärksten Quellen, den ich jemals zum Thema Hitler gesehen habe, er ist absolut zeitgemäß, in jedem Moment extrem spannend und keinesfalls überkandidelt.

„Wer war Hitler“, Hermann Pölking, etwa 30 Minuten Trailer zum siebeneinhalb Stunden Film …

 

 

Bernd v. Kostka, Alliierten Museum und das Buch zur Ausstellung

Bernd von Kostka baut das Alliierten Museum in der Clayallee weiter aus.

 

Darüber berichtet Franz Michael Rohm ausführlich in der Berliner Morgenpost – „Relikte des Kalten Krieges.“

 

Besonders die aktuelle Ausstellung steht im Mittelpunkt des Interesses

 

100 Objekte. Berlin im Kalten Krieg.

Zu dieser hervorragenden Ausstellung erschien das Buch im Berlin Story Verlag.

 

Mehr über das Alliierten Museum an der Clayallee 135, Di – So 10-18 Uhr, unter der Leitung Bernd von Kostka …

 

 

 

Pink macht uns zu schaffen

Die 18,2 Prozent Verkauf von Büchern über das Internet macht uns zu schaffen, dem Berlin Story Verlag. Erstens, weil wir (auch) deswegen die Läden dicht machen mussten, zweitens weil die Abzocker von Amazon heftig zugreifen, sich nämlich mehr in die eigene Tasche stecken als der Buchhandel einschließlich dem Buchgroßhandel, den Grossisten erhält.

 

Der Berlin Story Verlag ist auf fast allen Kanälen unterwegs. Wir verkaufen im Buchhandel, der Verlag verkauft direkt (an Unternehmen), Amazon kauft und verkauft unsere Bücher und sonstige Verkaufsstellen auch, zum Beispiel der Dom in Berlin, die Museen und Souvenirhandlungen.

 

Leider sagt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels nicht, wie hoch der Anteil von Amazon am Internethandel ist. Unserer Meinung nach tendenziell steigend. Wer einmal bei Amazon gekauft hat, alle Zahlungswege dort eingerichtet hat, schnell beliefert wird, steigt nicht gern auf einen kleinen Shop wie unseren um, den Berlin Story Shop, bei dem man alles zusätzlich einrichten muss – obwohl unsere Zahlungswege auch einfach sein und wir fast so schnell liefern wie Amazon.

Bücher werden gekauft trotz Neuer Medien

Heute werden so viele Bücher gekauft wie vor zehn Jahren, bevor die neuen Medien so richtig loslegten. Das eine hat mit dem anderen offensichtlich nicht direkt zu tun. Es sind ja auch überwiegend Kommunikationsmedien.

Das ist ja ein gutes Zeichen, die Menschen vertrauen dem Buch. Gut für die Gesellschaft, gut für die Verlage. Das Buch wird als Informations- und Unterhaltungsquelle genutzt. Am stärksten steigt der Anteil der Bücher für Kinder und Jugendliche.

Quelle: Börsenblatt des Deutschen Buchhandels, 14. Juni 2017

Berliner Unterwelten 20 Jahre

Zwanzig Jahre Berliner Unterwelten, Festveranstaltung im Bärensaal des Stadthauses von Berlin.

 

Dietmar Arnold (rechts), der Gründer und Motor, erinnert an 1997, als der Verein ganz klein anfing.

 

Sven Felix Kellerhoff, Leitender Redakteur der WELT, moderiert die Veranstaltung.

 

Michael Müller, der Regierende Bürgermeister: Atemberaubend, was Berliner Unterwelten geleistet hat, Großartig, dass man auch diesen unterirdischen Teil unserer Stadt sehen kann. Für viele Besucher spielt die Geschichte Berlins eine herausragende Rolle, sie wollen auch das Verborgene sehen. Berliner Unterwelten ist es gelungen, diesen Teil Berlins sichtbar zu machen.

 

 

 

Studienwerk Villigst im Berlin Story Bunker

Studierende, die vom Studienwerk Villigst gefördert werden und solche, die einmal gefördert wurden, besuchen den Berlin Story Bunker und machen eine Bunkertour mit Wieland Giebel.

 

Eine Stunde lang geht es zurück nach 1945.

 

Was ist das Studienwerk Villigst eigentlich? „Das Evangelische Studienwerk Villigst nimmt christliche Weltverantwortung im Bereich der Begabtenförderung wahr. Dabei geht das Evangelische Studienwerk davon aus, dass Begabung mit besonderen intellektuellen und kreativen Kompetenzen dazu verpflichtet, diese sozial, zukunftsorientiert und in offenen gemeinschaftlichen Bezügen einzusetzen …“ Das Studium von Wieland Giebel wurde vom Studienwerk Villigst gefördert.

 

My fave attraction EVER

Die Schüler der Höheren Technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt St. Pölten, der besten Höheren Technischen Lehranstalt Österreichs, machen zunächst eine Ein-Stunden-Bunkertour und anschließend eine geführte Tour von drei Stunden durch „Hitler – wie konnte es geschehen.“

 

Welche Freude, mit einer hochkonzentrierten Klasse zusammen zu sein, die nicht schlapp macht und intelligente Fragen stellt.

 

Während dessen kommen über Tripadvisor zwei neue Bewertungen:

 

One of my fave attractions EVER!
Anthony M bewertet: Wow, what an amazing place that tells the dark tale of Adolf Hitler and the Nazis. So much dark history so well portrayed in a fabulous location. Excellent day out and learned so much more about Hitler.

 

An underground treasure trove for WWII history lovers

 

Funloving5: We arranged a very early tour with Wieland as we were heading out of town that afternoon. He met us at the entrance and took a group picture for us which he later send via email. He spent hours with us telling us stories and bringing the museum to life for us. We consider ourselves as pretty knowledgeable in the history arena but Wieland answered all of our questions and had more information for us.

 

He and his colleagues have a wide range of artifacts and museum pieces well worth the visit for us adults and teenagers alike. The bunker was used by the residences of Berlin during the war. You could spend an entire day just reading all of the museum boards and collectibles.

THANKS for a fantastic visit Wieland!