Enno Lenze bei Bernie Sanders

 

 

 

Democracy is not a spectator sport. That’s why projects like this bunker are so important.

 
 

Demokratie ist kein Zuschauersport. Deswegen sind Projekte wie dieser Bunker so wichtig.

 

 

„Tuffo nella storia di Berlino“ — „Personal very attentive“

Real bunker from World War II. Audio Guide included. A lot of information about the history of Berlin. And how Hitler gain power.  

Personal very attentive Berlin Story Bunker, the original Anhalter high-bonnier in Berlin at the Anhalter Bahnhof . The museum is the only one in Berlin to show the entire history of the city as a complete narrative from the beginnings to today with AudioGuide in ten languages.

Since October 2016, the history bunker has also been offering the documentary guide bunkers  with a model of the Führerbunkers as well as the reproduction of Hitler bunker-study in original size. The documentation will be extended to „Hitler – how could it happen“ in 2017 over three bunker levels.

 

„Tuffo nella storia di Berlino“

Quando ci siamo recati per la visita, il museo non era molto affollato, questo ha di certo influito positivamente, permettendo di immergersi totalmente nel viaggio esplorativo sulla storia di Berlino. Il percorso è arricchito da numerosi reperti e immagini. L’audioguida è chiara e impeccabile come corredo didascalico di ciò che si osserva nelle varie stanze.

Alla fine del percorso, un breve riassunto multimediale dettagliato sintetizza quanto visto all’interno del museo. Ciò sicuramente contribuisce a fissare in maniera chiara un arco cronologico che abbraccia molti secoli e l’esperienza che lo storico racconta in merito alla separazione che le famiglie dovettero subire a seguito della costruzione del muro, è molto toccante e commovente. Soldi ben spesi, assolutamente consigliato!

„Pour l’histoire avec un grand „H“
Une visite interessante, on ne connait jamais assez bien l’histoire de Berlin, sauf celle de la guerre et du mur, mais pas celle qui fit de Berlin, Berlin la ville que l’on connait. Je conseille vivement cette visite, son histoire est riche à travers les siècles. Pour ma part j’ai apprécié. J’ai également fais la visite du bunker (un des nombreux que possède la ville)… C’est un bunker… sans plus…

 

Und dies ist die lustigste Bewertung:
„Nicht zu verwechseln mit „The Story of Berlin““
25. Mär 2017Bewertet von Alfa_Taucher_1414
Die Ausstellung in einem früheren Bunker ist nicht besonders sehenswert. Da besucht man besser das Museum „The Story of Berlin“

 

Macht nichts, nur: ein Bunker ist ein Bunker ist ein Bunker. Früher und heute auch noch. Vielleicht kriegt Alfa_Taucher das in sein Hirn.
Diese Art der Bewertung mit dem Hinweis auf das bessere Museum kommt in ähnlicher Form immer mal wieder bei Tripadvisor.

 

Der Rand von Berlin — wo man auch mal gucken sollte

„Am Rand von Berlin“ ist sehr schön, sehr intelligent, sehr reflektiert, absolut eigenständig, mit viel Liebe geschrieben und mit großer Lust zu lesen.

Es geht um Gegenden, die auch für den Berlin-Experten Überraschungen bereithalten – von der Zarin Alexandra Feodorowna über postglaziale Auenlandschaften bis zu Sido, seiner Wohnung, seinen Videos. Die neue Seilbahn der Internationalen Gartenbauaustellung ist auch drin. Alles ist so beschrieben, dass man Rainer A.W. Peters gut folgen kann, einem Professor für Medizinische Physik, der die Welt kennengelernt hat und jetzt aus globaler Perspektive unsere Eigenarten am Rand betrachtet.

Berlin, wenn man deutlich mehr wissen und besser unterhalten werden möchte.

Raus aus Prenzlauer Berg, raus aus Mitte und auch raus aus Neukölln!

Jetzt geht es an den Rand von Berlin, sogar etwas über den Tellerrand hinausblicken, an die Abgründe des daseins.

In wenigen Tagen erscheint dieses sagenhafte Buch und ist dann im Buchhandel erhältlich.

Hier mehr über den „Rand von Berlin“ lesen mit zahlreichen Seiten zum Lust erregen.

Visitor review „Hitler – how could it happen“

Hi Mr. Giebel:

My husband and I really enjoyed our visit to the museum. I made a review in trip advisor, because i think the museum it’s a hidden gem.
Also i have taken the liberty of upload a picture of you with the folowing text:
„Saying goodbye to Berlin … of all the cities traveled so far is the most difficult for me to leave, managed to captivate me with its efficiency, diversity, tolerance, kindness, cleanliness; The weight of the story in every corner. Yesterday we had the pleasure to visit the museum of Berlin, located in a bunker of the second world war, there we met Wieland Giebel journalist, writer, founder of this museum. He personally was the guide of the tour, at the end of the tour and within the many statistics and historical facts he shared, he told us how a character like Adolf Hitler came to power … he promised the German people the following: MAKE GERMANY GREAT AGAIN … same slogan chosen by the current president is USA: MAKE AMERICA GREAT AGAIN. Sad reality, as a great thinker said a long time ago: Who does not know the history is condemned to repeat it … Thanks to all the people that made this wonderful stay ..“
Thank you so much for your knowledge and amability… and don’t forget: if you decided to go to U., let me know ;)
Maria

Johanna Ruf — das Tagebuch eines 15 Jahre alten Mädchens am Ende des Krieges

Johanna Ruf war damals 15 Jahre alt. Sie hat alles aufgeschrieben, aber nie veröffentlicht. Jetzt bringt der Berlin Story Verlag ihr vollständiges Tagebuch heraus. So könnte das Cover ausehen.

Als die „Dokumentation Führerbunker“ Ende Oktober 2016 im Berlin Story Bunker eröffnet wurde, war Johanna Ruf als eine der letzten Zeitzeuginnen dabei. Sie erläuterte einem Fernsehsender, dem rbb, was sie damals in der Reichskanzlei und am Führerbunker erlebte, wie sie dem kleinen Goebbels eine Backpfeife verpasste.

Keiner fragte sie nach dem Tagebuch. Sie sagte nichts. Erst bei einem Besuch kurz danach zog sei eine Schublade auf und holte ihre Aufzeichnungen heraus. Jetzt ist das Buch fertig, ihr Tagebuch, unsere Kommentare.

Kommentar zum Blogbeitrag über den Start von „Hitler – wie konnte es geschehen“: Guido Glöde schreibt auf Facebook: „Die Frage, ob mit Wissenschaftlern zusammen gearbeitet wird, hatte ich mir gleich zu Anfang im Umkehrschluß beantwortet, wo auf diverse Verschwörungstheorien zu Hitler eingegangen wird, und diese auch gleich mit Fakten demontiert werden.

Wie wichtig und wirksam Begegnungen mit originalen Gegenständen sind, weiß ich aus der Didaktik, aber auch alles andere Material in diesem Museum ist einfach so lebendig, prägnant und voller neuer Details dargestellt, dass einem der Besuch über mehrere Stunden viel kürzer vorkommt. Wie viel Arbeit darin und dahinter steckt, erfährt man nur im Gespräch mit den Machern der Ausstellung …Danke für die Besucherbeispiele … man merkt als Gast aber auch, dass man nicht als Fremder durchgeschleust wird, sondern fühlt sich in den kleinen Gesprächen mit den Mitarbeitern persönlich angesprochen.

Amazing … ein Gedicht

Dear F,

We had a fantastic time with Wieland at the bunker! 
He brought it all together for us 
and did a great job getting through so much history 
with us in such a short time. 
He is an amazing guide 
and I will certainly be writing a wonderful review 
on Trip advisor, once I return from our vacation. 
It was a pleasure to meet with him 
and we are so grateful for the time we spent at the bunker, 
we learnt a lot. 
If ever we are in Berlin again, 
we will certainly be back to the bunker.

Best Wishes,
P

„Hitler – wie konnte es geschehen“ — die ersten Tage



So grummelig, so missmutig wirkt der Mann um die 60 Jahre, der durch die Hitler-Dokumentation geht. Ich traue mich kaum ihn anzusprechen. Vielleicht hat er eine fundierte Kritik. Bisher gab es bei den Auswertungsgesprächen an den ersten Tagen nur Lob.

 

„Wir kommen in jedem Jahr aus München nach Berlin und sehen uns hier alles an. Woanders natürlich auch. Jedenfalls kennen wir in Berlin alle Gedenkstätten und Museen, die damit zu tun haben. Aber so etwas, das haben wir noch nicht gesehen. Sensationell. Das ist mit weitem Abstand das Beste, was wir jemals zum Thema Nationalsozialmus gesehen haben. Alles stimmt: Kurze, klare Texte, angenehm zu lesen. Nicht so ein museales und wertfreies Geschwafele. Jede Ausstellungstafel ist notwendig. Jede hat eine klare Aussage. Viele von den Bildern haben wir noch nicht gesehen, obwohl wir … wo haben Sie die nur her? Wir werden Sie unbedingt und uneingeschränkt weiter empfehlen.“

 

Wo haben wir die Bilder her? Aus sehr vielen Quellen, Zehntausende. Diese drei haben Soldaten an der Front aufgenommen. Es gab damals bereits preiswerte Fotoapparate. 12.000 allein dieser Fotos sind auf einem Monitor zu sehen.

 

Sofort mit Öffnung der Ausstellung haben wir anfangen, Besucher intensiv zu befragen. Am Vorabend ist bis nach 22 Uhr alle so weit in Ordnung, dass wir öffnen können.

 

Mehrerer Besucher nehmen das Kombi-Ticket „Berlin komplett“ zu 21 Euro.
Vier Schweizer, Eltern und erwachsene Kinder, meinen, sie seien zwei Stunden in „Hitler – Wie konnte es geschehen“ gewesen, waren aber dreieinhalb Stunden in der Ausstellung. Besonders gut sei, dass nicht nur der Krieg gezeigt wird, das sieht man immer im TV, sondern die Vorgeschichte der Machtergreifung der Nazis. Sehr, sehr detailreich, aber man kann aussuchen, muss ja nicht alles lesen.

 

Ausführliches Gespräch mit Janina und Bianka aus der Nähe von Stuttgart, beide 19, kennen sich von der dualen Ausbildung bei der Telekom und sind zusammen mehrere Tage in Berlin, volles Programm. Sie haben das Schild gesehen mit den verschiedenen Angeboten, kamen zu Kasse und hatten sich bereits entschieden. Bei anderen dauert es ewig und die Mitarbeiterinnen müssen mehrfach erklären.
Dreieinhalb Stunden Hitler, eine Stunde Bunkertour mit Gianluca, dann Gespräch mit uns, anschließend Museum. Insgesamt sind sie sieben Stunden im Bunker.Ist es für Azubis teuer? Nein. Ganzer Tag und super Inhalt, ist ok. In der Schule gab es viel Antike und Mittelalter, kaum Nationalsozialismus. „Dabei ist das ist ja gar nicht so lange her!“ Für die beiden haben wir reichlich Kuchen geholt und ihnen die Reste eingepackt.
Das Mauermuseum am CPC sei durcheinander, keine Struktur, Texte schwer lesbar. Dagegen erhalten wir extremes Lob über die Führungsstruktur bei uns. Das haben wir später von allen so gehört.

 

Mit Kuchen kommen wir bei den nächsten nicht weiter, der Stahlbauer aus Hamburg will lieber ein Bierchen – das holen wir schnell an der Bude. Er ist mit seiner Freundin in Berlin, einer Heilerzieherin. Sie hat geplant (wie fast immer). Ein AudioGuide wäre gut für den Stahlbauer „Ich lese sonst nicht so viel“. Im Berlin Story Museum sei der AudioGuide angenehm, nicht so lang (30 bis 90 Sekunden). Neulich im Jüdischen Museum waren es bis zu sechs Minuten, das geht gar nicht.
Lob für die sehr gute Ausschilderung und den hervorragenden Stahlbau.
In der Schule hatten sie etwas darüber, aber erste in der Berufsschule. Sie hatte viel Nationalsozialismus. Für ihren Lehrer sei wichtig gewesen, wie schnell das gehen kann, wie schnell eine demokratische Gesellschaft umkippen kann.

 

Vor 18 Uhr kommt ein amerikanisches Pärchen aus Ohio. Wir sagen, dass es zu wenig Zeit sei. Sie wollen unbedingt und kommen bis zur Machtergreifung, sind aber vollkommen zufrieden.

 

Am nächsten Tag sind zwei junge Frauen aus Ohio da, die sechs Stunden bleiben, alles gesehen haben, die Bunkerführung mitgemacht haben und zwischendurch einige Zeit draußen waren. Das bieten wir an.

 

Eine Gruppe von vier Amerikanern zu gleichen Zeit schaffen es in einer Stunde durch WKEG und BSM zu laufen, auch sehr zufrieden. (Ich kann das verstehen, sehe mir auch manchmal Museen extrem schnell an und freue mich dennoch). Die waren am gleichen Tag in Oranienburg, Holocaust Mahnmal, noch ein oder zwei Orte „so wenig Urlaub.“

 

Der erste Individualbesucher am ersten Tag wartete schon vor zehn Uhr. Schwerer Rucksack, tief gezogene Mütze, gebeugter Gang, schlurfend. Er ist in weniger als eine halben Stunde durch die gesamte Ausstellung gelaufen und verschwindet, ohne dass man ihn ansprechen kann.

 

Kein anderer Besucher ist weniger als zweieinhalb Stunden in der Ausstellung, einige bleiben vier Stunden. Das ist bisher die durchschnittliche Besuchsdauer. Im Museum for American History in Washington sind es sechs Stunden.

 

Nie, nicht ein einziges Mal kommt die Frage „Arbeiten Sie mit Wissenschaftlern zusammen?“ Das ist eine Frage von Journalisten und immer wieder von Mitarbeitern anderer Museen. Ein Blick auf Wikipedia oder etwas Googeln könnte zeigen, was wir selbst über das Dritte Reich geschrieben oder herausgegeben haben, unseren Blog würde zeigen, welche Geschichtsprofs in letzter Zeit bei uns waren, ein Besuch im Museum würde zeigen, wer die wissenschaftliche Beratung macht und man könnte auch sagen, Ian Kershaw (2.000 Seiten, führender Hitler Biograf) meint, das Hitler-Itinerar von Harald Sandner, zentraler Teil der Ausstellung, sei hervorragend.

 

 

Kirchentag am Anhalter Bahnhof


Während Angela Merkel mit Barack Obama am Brandenburger Tor spricht, kommt die Jugend auf dem Evangelischen Kirchentag rund um den Anhalter Bahnhof zusammen.

Rundgang während der Mittagspause im Anhalter Bunker.

Berlin Story Bunker — Eingang neu

Ein neues Schild am Eingang – sieht aus, als stamme es von früher.

 

Die Schrift heißt Tannenberg. Eine Nazi-Schrift?

 

Nein, die Nazis nannten sie Judenlettern.

 

Stau an der Kasse, weil die Besucher so viele Fragen haben.