Denkmalschutz — geht auch ganz privat — zwei Häuser gerettet

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Denkmalschutz kann man auch ganz privat in die Hand nehmen.

 

Dieses älteste Haus in Zehlendorf wird jetzt von einem Immobilien-Projektentwickler erhalten und restauriert.

 

Das Schwarzküchenhaus in Albrechts Teerofen stammt nach Schätzung der Denkmalschützer aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.

 

Interagila hat bereits ein anderes Haus gerettet (unten), das älteste Köpenicks, das abgerissen und einem Neubau weichen sollte.

 

Das Haus wurde in Einzelteile zerlegt und nach Albrechts Teerofen gebracht. Dort wird es wieder zusammengesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spionage, Zoo und klassische Moderne: Veranstaltungen im September

Diesen Monat laden wir zu einer Reihe ganz verschiedener Veranstaltungen:
Hauptstadt der Spione –  Autorengespräch im Deutschen Spionagemuseum am Leipziger Platz

Urania-Vortrag von Mein Gorilla hat ne Villa-Autorin Magdalena Schupelius über die Zoo-Geschichte

Michael Bienerts kleine Lesereise zu Modernes Berlin der Kaiserzeit und Moderne Baukunst in Haselhorst


Buchpräsentation: Berlin von Agententausch bis “Handygate”

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Fast ein halbes Jahrhundert verlief die heißeste Front im Kalten Krieg quer durch Berlin. In den 50er-Jahren lieferten sich die Geheimdienste von Nato und Warschauer Pakt ein fortwährendes Duell im Dunkeln. Auch Erich Mielkes Stasi und Reinhard Gehlens Bundesnachrichtendienst mischten auf beiden Seiten mit. Bis zur Friedlichen Revolution blieb Berlin die Hauptstadt der Spione und ist es heute mehr denn je.

Der Journalist Sven Felix Kellerhoff (WeltN24) und der Historiker Bernd von Kostka (kommissarischer Direktor des AlliiertenMuseums) sprechen über das unsichtbare Ringen der Geheimdienste in Berlin – damals und heute. Im Berlin Story Verlag erschien jetzt die überarbeitete Neuausgabe ihres gemeinsamen Buchs “Hauptstadt der Spione”.

 

Sven Felix Kellerhoff | Bernd von Kostka
Hauptstadt der Spione
Geheimdienste in Berlin im Kalten Krieg
Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe
324 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Broschur
ISBN 978-3-95723-087-4
Preis 19,95 Euro

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Vortrag von Magdalena Schupelius: Die Geschichte des ältesten deutschen Zoos

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Elefanten, Giraffen, Löwen, Affen, Schafe, Wölfe, Vögel, Flusspferde – sie gehören heute zu Berlin wie der Ku’damm und das Brandenburger Tor. Kriege und Notzeiten haben die Tiere mit den Berlinern überstanden. Könige, Präsidenten und Popstars waren im Zoo zu Gast. Zu allen Zeiten positionierte sich der Zoo in der Stadt als Einrichtung zwischen Wissenschaft, Lehre und Unterhaltung. Immer war das Verhältnis der Berliner zu ihrem Zoo leidenschaftlich und intensiv.

Magdalena Schupelius berichtet nicht nur von originellen Tier-Persönlichkeiten, von furchtbarer Not und von Hilfsbereitschaft, von eifersüchtigen Papageien, verfressenen Tapiren und von übermütigen Emus – sondern auch von den Berlinern und ihrer großen Tierliebe.

 

Die Zoo-Geschichte für Große und Kleine:

Gunnar und Magdalena Schupelius
Mein Gorilla hat ’ne Villa … im Zoo!
Die Geschichte des Berliner Zoos von 1844 bis heute
ISBN 9783957230829
64 Seiten, Klappenbroschur, mit Illustrationen von Zurab Sumbadze
Preis 14.95 Euro

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Reminder: Buchvorstellungen von Michael Bienert

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Bereits im letzten Newsletter angekündigt wurden die Vorträge von Michael Bienert über die „Kaiserstadt“ als Labor der Moderne: innovationsfreudig, vielstimmig, liberal und weltoffen – ähnlich wie später in der Weimarer Zeit (siehe Die Zwanziger Jahre in Berlin).
Michael Bienert stellt Modernes Berlin der Kaiserzeit persönlich vor:

 

Michael Bienert | Elke Linda Buchholz
Modernes Berlin der Kaiserzeit
Ein Wegweiser durch die Stadt
Erweiterte Neuausgabe
320 Seiten, mit zahlreichen teils farbigen Abbildungen, Broschur
ISBN 978-3-95723-105-5
Preis 19,95 €

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cover_haselhorst_web.jpgAußerdem stellt Michael Bienert seinen architekturgeschichtlichen Band Moderne Baukunst in Haselhorst vor – anlässlich der Eröffnung der Stadtteilbibliothek Haselhorst am neuen Standort, nämlich genau in der historischen Reichsforschungssiedlung.

Zum Buch präsentiert Bienert neue Fundstücke zur Entstehungsgeschichte der Siedlung.

 

  • Freitag, 9. September 2016, 19 Uhr, Eintritt frei
    Stadtteilbibliothek Haselhorst, Gartenfelder Str. 81, 13599 Berlin

 

Michael Bienert
Moderne Baukunst in Haselhorst
Geschichte, Bewohner und Sanierung der Reichsforschungssiedlung in Berlin-Spandau
160 Seiten, gebunden, mehr als 160 Abb.
ISBN 987-3-952723-050-8
Preis 19,95 Euro

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Berlin Story Bunker – aktuell aus dem Gästebuch

Museum_ Industrialisierung„Please, make a bunker tour in English. But everything else is pretty good, thanks :)“

 

„Wir hatten eine lehrreiche Zeit und bedanken uns für all die Informationen und die Umsetzung der Ausstellung.“

 

„Mit diesem Besuch erspart man sich andere Museen. Super! Hat mir sehr, sehr gefallen.“ – Kristian aus Spanien

 

„… Also. great location for a marvellous exposition! Grüße aus Holland!“

 

„Es war sehr interessant und liebe Grüße aus Schwedt aus der wunderbaren Uckermark“ – von Familie Müller

 

„Vor Jahren  zum ersten Mal hier gewesen und damals schon begeistert. Heute als Berlin Story Bunker mit Audioguide nochmal um einiges besser. Viel gesehen und gelernt ohne, dass es langweilig wird. Kompliment aus dem Pott !“

 

„Amazing exhibition. Beautiful museum.“ – Lorenzo , Italy

 

„As a british person, it`s great to see all the stuff from the wars because we`re not exposed to it all. “

 

„Ein ganz tolles Kino. Mache gerne Werbung dafür.“ – J-Fink aus Essen

 

 

Demonstration gegen Türkei-Deal

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„Kein schmutziger Deal mit der Türkei.“

 

Ein Beitrag aus der unregelmäßigen Reihe in diesem Blog: Demonstrationen vor der Berlin Story. Hier Berlin Story unter den Linden 10.

 

„Wie heißt denn die Straße hier, die ich gerade sperre?“ fragte der Polizist, sein Funkgerät am Mund.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Mathematischer Ort des Monats: Berlin-Uhr

Die Berliner Mathematische Gesellschaft e.V. stellt auf ihrer Website den „Mathematischer Ort des Monats“ vor. Für  September 2016 hat sie die Berlin-Uhr gewählt – auch bekannt als Mengenlehre-Uhr.

 

„Bei der Berlin-Uhr zeigen leuchtende farbige Felder die Zeit an. Das Ergebnis der Zeitmessung erschließt sich jedoch erst nach einigen Rechenschritten. Die ungewöhnliche Standuhr befindet sich etwas versteckt in einer Ecke neben dem Eingang zum Berliner Europa-Center an der Budapester Straße 45 in Berlin-Charlottenburg … Oberste Reihe: Jedes Feld entspricht 5 Stunden. Zweite Reihe von oben: Jedes Feld entspricht 1 Stunde. Dritte Reihe von oben: Jedes Feld entspricht 5 Minuten. Unterste Reihe: Jedes Feld entspricht 1 Minute. Die aktuelle Zeit ergibt sich durch Addition der beleuchteten Flächen. Zum Zeitpunkt des Foto-Shootings war es also 15.56 Uhr.“

 

Woher kennen treue Berlin-Story-Fans das Motiv? Richtig, es ziert das Cover des diesen Sommer im Berlin Story Verlag erschienenen Buchs Mathematical Berlin von Martin und Iris Grötschel. Dort sind noch viele andere „mathematische Orte“ zu entdecken sowie Wissenschafts- und Stadtgeschichte.

Das alles auf deutsch bekommt man im Buch Das mathematische Berlin, ebenfalls von Iris Grötschel.

 

 

Michael Bienert in der Villa Oppenheim „Modernes Berlin der Kaiserzeit“

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Mehr als 60 Gäste besuchen an diesem schönen Sommerabend Michael Bienert in der Villa Oppenheim.

 

Bienert stellt „Modernes Berlin der Kaiserzeit – Ein Wegweiser durch die Stadt“ vor, berichtet von der Entstehungsgeschichte und liest einige Kapitel vor. Das Buch hat er mit Elke Linda Buchholz geschrieben.

 

Michael Bienert arbeitet als Stadtführer im kulturellen Bereich und als Autor. Er kennt dadurch alle Fragen zum historischen Berlin, er beantwortet sie in seinen zahlreichen Publikationen.

 

Zusammen mit „Die Zwanziger Jahre in Berlin“ bilden diese beiden Bücher aus dem Berlin Story Verlag ein einmaliges Kompendium von 1871 bis 1933.

 

In der Villa Oppenheim befindet sich das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf, das zu der Veranstaltung eingeladen hatte.

 

Wer es verpasst hat, bekommt noch zwei Chancen:

Michael Bienert stellt das Buch auch am 8. September in der Urania Berlin e.V. und am 22. September im Zentrum für Berlin-Studien der Stadtbibliothek vor.