Heute Abend Kaiserzeit

Michael Bienert stellt Modernes Berlin der Kaiserzeit persönlich vor:

  • Heute, Mittwoch, 31. August 2016, 18:00 Uhr:
    Buchpremiere und Lichtbildvortrag
    Villa Oppenheim, Schloßstraße 55, 14059 Berlin
    Anmeldung erbeten unter Tel: 9029 24106

Modernes Berlin der Kaiserzeit – Buchvorstellungen

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„Berlin ist Chicago – nur gewaschen, gestärkt und gebügelt“, schrieb der amerikanische Autor George Ade 1908 über die Reichshauptstadt.

In der Kaiserzeit war die rasant wachsende Stadt ein Labor für neue Formen der Architektur und Kunst, des Zusammenlebens und der Versorgung einer Millionenbevölkerung. Ob Mietskasernen, Kanalisation, Theater, Stadtbahn, Krankenhäuser oder Museen: Vieles, was zwischen 1871 und 1914 neu war, ist bis heute in Gebrauch und prägt den Stadtcharakter. Die Metropolenkultur vor dem Ersten Weltkrieg war innovationsfreudig, vielstimmig, liberal und weltoffen, kaum weniger als in der Weimarer Republik.

Mit ihrem Kaiserzeitbuch legen die Autoren des Standardwerks Die Zwanziger Jahre in Berlin einen weiteren Wegweiser in die Geschichte des modernen Berlin vor.

Michael Bienert | Elke Linda Buchholz
Modernes Berlin der Kaiserzeit
Ein Wegweiser durch die Stadt
Erweiterte Neuausgabe
320 Seiten, mit zahlreichen teils farbigen Abbildungen
Preis 19,95 €

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 Neuerscheinung zum bekanntesten Grenzübergang: Checkpoint Charlie

 

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Das heute gelieferte Buch zeichnet die Geschichte des Checkpoint Charlie vom heißesten Brennpunkt des Kalten Krieges bis zum heutigen Touristenmagneten mit zahlreichen bekannten und bisher unveröffentlichten Fotos nach.

 

Geheimnisumwoben, von Entführungen, Durchbrüchen und Spionage geprägt, entstand ein überdimensionales Bild vom Zentrum des Kalten Kriegs. Hier stand die Welt am Abgrund des Dritten Weltkriegs – die Panzerkonfrontation am 27. Oktober 1961 ließ das Blut in den Adern der Berliner und der Welt gefrieren. Russische und amerikanische Panzer standen sich im Kampfeinsatz unmittelbar gegenüber. Die Kommandeure beider Seiten hatten den Befehl, ihre Panzer notfalls einzusetzen. Spektakuläre Fluchten nach West-Berlin und tragische Todesfälle spielten sich am Checkpoint Charlie ab, der schließlich den Aufstieg zur touristischen Megaattraktion nahm.

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Zum Vergrößern klicken!

Norman Bösch | Wieland Giebel
Checkpoint Charlie
64 Seiten, zahlreiche Fotos
24 x 17 cm, Broschur
sechssprachig: deutsch, englisch, französisch, spanisch, italienisch, niederländisch
Preis 9,95 €

 

Film als Museum: Jörg Sundermeier in der taz zu „Filmlandschaft Berlin“

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Jörg Sundermeier, Buch-Autor, Journalist und Verleger (Verbrecher Verlag), hat sich den Text-Bild-Band Filmlandschaft Berlin. Großstadtfilme und ihre Drehorte von Nadin Wildt genau angesehen. In seinem taz-Kommentar Ein unfreiwilliges Berlinmuseum – Als der Gendarmenmarkt nach London gebracht wurde (kostenlos zu lesen nach der Pay-Wahl) begeistert er sich besonders für den frühen Berlin-Film, Skladanowskys Bioskop und Ruttmanns „Die Sinfonie einer Großstadt“. Hinzu kommt die Freude an der Drehortsuche:

 

„Ein Spaß, den dieses Buch seinen Leserinnen und Lesern bereitet, besteht ja gerade darin, dass man Filmorte wiedererkennen, dass man – eine mitgelieferte Karte hilft hier – die Orte auch aufsuchen kann. Teilweise hat dies die Fotografin Franziska Donath für dieses Buch auch getan, sodass man vergleichen kann zwischen damals und heute.“

 

Eins ist Sundermeier nach der Lektüre des Buches besonders klar geworden: Film konserviert die Stadt, auch jenseits der Touristenmotive.

 

Filme wie „Berlin – Ecke Schönhauser“ oder „Der Himmel über Berlin“ zeigen ihren Zuschauerinnen und Zuschauern ein Berlin, das sich auf alten Postkarten nicht finden lässt. Nadin Wildt hat uns in ihrem kenntnisreichen Buch also gezeigt, dass der Berlinfilm zugleich immer auch ein unfreiwilliges Berlinmuseum ist.“ – Jörg Sundermeier, taz vom 17.8.2016

 

Nadin Wildt: Filmlandschaft Berlin. Großstadtfilme und ihre Drehorte. Mit Fotografien von Franziska Donath, 128 Seiten, 160 Fotos, Berlin Story Verlag, 19,95 Euro.

Berlin Story Bunker aus der Luft

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Der Berlin Story Bunker war ein Reichsbahnbunker für den Anhalter Bahnhof. Vom Anhalter Bahnhof steht nur noch ein kleiner Teil der Fassade als Ruine – links. Die Ausdehnung des Bahnhofs ist hier durch die Pappeln markiert. Der Bahnhof ging bis zum Tempodrom.

 

Zwischen den Pappel und dem Bunker gab es einst eine dichte Wohnbebauung.

 

Hinter dem Tempodrom gingen die Gleise auseinander, es wurden immer mehr, weil dort der Güterbahnhof war. Das sieht man heute noch in dem kleinen Wäldchen, da sind noch Gleisbetten, und auf der anderen Seite des Landwehrkanals beim Deutschen Technikmuseum.

 

 

Flucht, Vertreibung, Versöhnung

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Es geht weiter beim Zentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung. Im Januar sah es noch ganz anders aus.

 

Jetzt werden auf der Homepage der Stiftung schon Angestellte gesucht.

 

Das Zentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung liegt auf der einen Seite des Berlin Story Bunkers. Direkt dahinter kommt die Topographie des Terrors. Auf der anderen Seite des Bunkers befindet sich das Deutsche Technikmuseum.

 

 

Bunkertour Sonntag 4. Sept 2016 um 12 und 14 Uhr mit Wieland Giebel

Bunkertour

 

Tickets hier online kaufen und vorher ein Video sehen, was  man alles sehen kann, oder vor der Tour 10 Euro zahlen. Die Bunkertour mit Wieland Giebel dauert meist 75 Minuten.

 

 

Adventskalender — ENDLICH!!!

Adventskalender Karousell Adventskalender BBT Adventskalender Sanssouci
Adventskalender Baum

Adventskalender, sonst ab Pfingsten im Sortiment, kommen in diesem Jahr mit erheblicher Verspätung.

 

Dafür aber umso schöner.

 

Die Kalender sind ab sofort in der Buchhandlung Berlin Story Unter den Linden 40 zu erhalten.

 

Zu früh? Voriges Jahr Pfingsten haben wir sieben verkauft. Man muss auch an die Menschen in der Diaspora denken, aus Kanada, Uruguay, Neuseeland, Namibia oder Ghana. Die kommen nicht alle Tage bei uns vorbei.

Lange Nacht — voller Erfolg

Bisher heißeste Museumsnacht mit 28.000 Besuchern

Altes Museum (6300 Besucher), Neues Museum (8400), Pergamonmuseum (3400), Berliner Dom (9000), Deutsches Historisches Museum (4000), DDR Museum (5400).

Großer Anziehungspunkt war die Spanische Nacht am Kulturforum. Das ambitionierte Programm rund um die Ausstellung „El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez“ lockte insgesamt 12.000 Besucher in die beteiligten Häuser (Gemäldegalerie, Kunstgewerbemuseum, Musikinstrumenten-Museum und Ibero-Amerikanisches Institut).

Im Museum für Naturkunde (8000) wollten alle den Saurier Tristan sehen.

Besonders viele Besucher interessieren sich auch alljährlich für die Bunkerführungen des Berlin Story Museums (5600). Im Hochbunker am Anhalter Bahnhof wurde die Taktung der Führungen verdoppelt, um den Ansturm zu bewältigen.

Außergewöhnliche Aktionen und Experimente im Deutschen Technikmuseum (das nach längerer Pause wieder dabei war) und im Science Center Spectrum zogen knapp 5000 Besucher in ihren Bann. Das Motto „Superhelden“ sorgte im Museum für Kommunikation (5000) für heldenhafte Unterhaltung.

Die nächste Lange Nacht der Museen findet am 26. August 2017 statt.

Lange Nacht — 5600 Besucher — 1200 Bunkertour-Teilnehmer

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Noch mehr  Besucher als im vergangenen Jahr — aber wir hatten leider keine ausreichende Kapazität für Bunkerführungen.

 

Der Andrang war so immens, dass wir parallel Bunkerführungen machten.

 

Mehr als 1200 war nicht möglich, auch wenn die Touren ununterbrochen und mit zwei Guides stattfanden.

 

Sonst alles primstens. Nach der kontinuierlichen Umfrage am Ausgang waren alle zufrieden, wollen wieder kommen, ihre Besucher schicken.

 

Nur wer zu lange oder vergeblich auf eine Bunkertour gewartet hatte, war nicht gerade glücklich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nazis erstmals nach 1945 am Brandenburger Tor

Identitäre Bewegung am BBT

 

1933 der Fackelzug zur Machtergreifung, jetzt die Besetzung des Brandenburger Tors. Unten werden dazu Flugblätter verteilt.

 

Zwei Filme dazu auf Facebook
https://www.facebook.com/wieland.giebel

 

„Identitäre Bewegung“, die kommen aus Österreich. Hatten wir schon mal. Wollen wir nicht mehr.

 

Die Polizei hat abgeriegelt und holt sie gerade runter.

 

WELT: „In Österreich, wo die Szene nach Frankreich am stärksten ist, errichteten Identitäre einen zwei Meter hohen Zaun an der Grenze zu Ungarn und versuchen mit der Kampagne „Werde Grenzhelfer“, Jugendliche zu ermuntern, es ihnen gleichzutun.“

 

Wikipedia: „Politikwissenschaftler ordnen diese der Neuen Rechten zu, die in der Nähe zum Rechtsextremismus agieren und durch ihr Auftreten besonders junge Zielgruppen ansprechen will. Nachdem sie in Deutschland bereits von mehreren Verfassungsschutzbehörden auf Landesebene beobachtet wird, stellte sie auch das Bundesamt für Verfassungsschutz 2016 unter Beobachtung.“

 

FAZ: Auf dem Pariser Platz wurden Sprechchöre wie „Nazis raus“ gegen das Auftreten der „Identitären Bewegung“ skandiert. Nach Beendigung der Aktion nahm die Polizei die Personalien der zum Teil schwarz gekleideten Männer auf. Einer der Torbesetzer trug ein T-Shirt mit der (Niedersachsenlied-) Aufschrift „Sturmfest und erdverwachsen … Die „Identitäre Bewegung“ ist eine rechtsextreme Strömung mit Wurzeln in Frankreich.“