Things to come — Monika Bauert und die Science Fiction Film Ausstellung der Deutschen Kinemathek

Monika Bauert zwischen ihren Schöpfungen aus Enemy Mine 02

Monika Bauert, Enno Lenze, Publikum

Monika Bauert, Rother

Monika Bauert Enemy Mine, Skizzen

Monika Bauert, Enemy Mine, Figuren

Enno und das rote Minikleid von Uhura

Raumschiff
Monika Bauert und ihre Werke bei der Science Fiction Film Ausstellung „Things to come“ in der Deutschen Kinemathek.

 

Riesige Eröffnungsfeier.

 

Ausstellung über mehrere Etagen bis Ende April 2017.

 

Dr. Rainer Rother (rechts), Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek, bedankt sich für die Leihgaben aus der Sammlung Monika Bauert und der Sammlung Ken Adam. Ken Adam, der James Bond Szenenbildner, ist Berliner, vor den Nazis geflohen, zu sehen im Berlin Story Museum.

 

Den Hollywood-Film „Enemy Mine- Geliebter Feind“, aus dem die Figuren oben und rechts stammen, drehte Monika Bauert 1984 als Kostümbildnerin

mit Wolfgang Petersen, mit dem sie zuvor schon 1980 den Welterfolg „Das Boot“ gemacht hatte.

 

Monika Bauert, rechts mit Enno Lenze,  hat das Berlin Story Museum gestaltet  und ist jetzt dabei – Things to come – den neuen Ausstellungsteil im Berlin Story Bunker zu gestalten – siehe diesen Blog gestern.

 

Die Werke von Monika Bauert gehen über sechs Seiten im Ausstellungskatalog.

 

Things to come mit den Kostümen von Monika Bauert läuft vom 30. Juni 2016 bis  zum 23. April 2017, also nach der Berlinale.

 

Die Berliner Zeitung mit dem Alien Drac von Monika Bauert als Aufmacher …

„… Bewundernswert ist da vor allem die Arbeit der Filmausstatter und Maskenbildner. Ihre Erfindungen außerirdischen Lebens, das mal mehr, mal weniger menschenähnlich daherkommt, zeugen von einer unbändigen, allzu menschlichen Neugier aufs Fremde. Zu sehen sind in der Kinemathek die Nachbildungen außerirdischen Lebens aus den jüngeren Klassikern „Enemy Mine“ (1985) …“

 

 

Berlin Online mit den Figuren von Monika Bauert als Aufmacher … Große Science Fiction Ausstellung «Things to Come.»

 

BILD mit den Figuren von Monika Bauert als Aufmacher … „Überlebensgroß erhebt sich der furchteinflößende Außerirdische mit der seltsam wächsernen Haut vor den Ausstellungsbesuchern.“

 

Berliner Morgenpost, mit den Science Fiction Figuren von Monika Bauert als Aufmacher …“Spektakulär … überraschende Einblicke und Zusammenhänge …

 

Heise über „Things to come“ … „Zur Ausstellung und ihren 300 Exponaten gibt es einen 176 Seiten starken Katalog und eine Fülle von Begleitveranstaltungen. Dazu zählt auch eine Lange Nacht zum Raumschiff Orion …“

 

rbb- eine Fotostrecke …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Verlagsprogramm: Unsere Kinderbuch-Bestseller auf Englisch (erscheinen im August)

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As good as it gets – besser geht’s nicht, so ein echtes Berlin-Starterset: Entweder die ganze Geschichte der Stadt von den Anfängen bis heute oder die Geschichte der Teilung Berlins von der Befreiung Deutschlands 1945 bis zum Fall der Mauer 1989 oder die unglaublich wahren Geschichten aus dem artenreichsten Zoo der Welt – oder einfach alle drei. All about Berlin for kids.
Wie die deutschen Ausgaben sind auch unsere englischsprachigen Kinderbücher gespickt mit zahlreichen Fotos, Infokästchen und den farbenfrohen, lebendigen Illustrationen von Beate Bittner und Zurab Sumbadze.

 

Magdalena und Gunnar Schupelius
My Gorilla has a Villa in the Zoo!
The History of the Berlin Zoo from 1844 till today
ISBN 978-3-95723-088-1

 

What was the Berlin Wall?
The History of Divided Berlin
ISBN 978-3-95723-083-6

 

The History of Berlin for Kids
ISBN 978-3-95723-084-3

 

64 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Illustrationen, 18,5 x 24 cm, Klappenbroschur
Preis je 16,95 €

erscheinen im August 2016

 

  • Berlins Geschichte auf Englisch
  • kinderleicht verständlich, farbenfroh und lebendig illustriert
  • Als Lese- und Vorlesebücher geeignet, ab 7 Jahren
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Illustration Beate Bittner

 

Unser komplettes Verlagsprogramm Herbst 2016 gibt es als PDF zum Herunterladen (ca. 23 MB) und auf Issuu zum Durchblättern.

 

Stahl und Beton im Nazi-Bunker

Betontüre Einbau Niko und Alex

Betontüre Einbau Valerie und Alex

Alex und Valerie 03_Stahltüre

Betontüre eingebaut

Alex und Valerie 02
Schwersttransporte. Im Bunker wird umgebaut.

 

Alex und Valerie machen das. Ohne die beiden geht das nicht. Die Türen sind dermaßen schwer, dass wir sie nicht selbst bewegen können. Valerie und Alex haben auch schon die Prinzessinnengruppe von Schadow umgezogen.

 

Oben auf den beiden Fotos das sind Türen aus Beton, aus reinem Beton und ziemlich dick. Als die Nazis nicht mehr genug Stahl erzeugen konnten, als alles in die Produktion von Panzern und Granaten ging, bauten sie Bunkertüren aus Beton.

 

Hier entsteht gerade eine neue Abteilung, ein Bunkerzimmer mit drei Türen, von denen zwei aus Beton sind. 250 Kilo? So was in der Größenordnung.

 

Die Stahltüre am Eingang des Bunkers (3) soll jetzt an eine anderem, besser sichtbare Stelle.

 

Valerie und Alex haben den Stahl gemeistert. Die Tür ist dermaßen schwer, wiegen lässt sie sich nicht. Wir können nur mit dem Rechner von Krupp das spezifische Gewicht mit der Größe der Tür multiplizieren und kommen auf etwas mehr als 500 Kilo. Ich weiß, was Stahl wiegt. Ich habe bei Krupp gearbeitet, Warmwalzwerk, Tor 12, 1260 Grad.

 

Die Betontüren sind fertig eingebaut. Jetzt kann der Raum entstehen, dann kunstvoll von einer Bühnenplastikerin patiniert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bunkertouren jetzt buchen — Expertentouren am Wochenende

Bunkertouren Juli 2016

Bunkertouren im Nazi-Bunker, jetzt buchen. Die Tour dauert eine Stunde oder etwas länger

Bunker, Luftschächte und Einschußlöcher
„Führersofortprogramm“ Bunkerbau
Bau in einem Jahr mit Zwangsarbeitern
Geplante Nutzung des Bunkers im Zweiten Weltkrieg
Tatsächliches Nutzung des Bunkers im Zweiten Weltkrieg
Räumung und Flutung des Bunkers durch die SS
Kriegsende und Teilung Deutschlands
Stasi-Entführungen aus dem Bunker in die DDR
Senatsreserve – Lebensmittel für West-Berlin bunkern
Mauerfall und neue Nutzung des Bunkers

 

Jetzt hier buchen …

 

 

 

 

 

Damals und heute — Kreuzberg, Bethaniendamm Ecke Leuschnerdamm

Bethaniendamm Eckke Leuschnerdamm 20160523_720
Bethanien Ufer Ecke Elisabeth Ufer
Der Vorgarten sieht ziemlich ähnlich aus. Die neuen Häuser wurden als Notgebäude errichtet, als Wohnungen gebraucht wurden. Dann blieben sie stehen, heute wirken sie aus der Zeit.

Zerstört wurden die alten Gebäude am 3. Februar 1945.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dimitri Hegemann stellt Volker Hobrack „Berlin Soup“ vor, ein neues Nachbarschaftsmodell

Dimitri und Volker

Dimitri Hegemann stellt Volker Hobrack ein neues Nachbarschaftsmodell vor, das aus Detroit kommt. Dimitri ist der Gründer des Clubs Tresor, jetzt im Kraftwerk in der Köpenicker Straße, also in der Luisenstadt.
Volker Hobrack ist der Chef des Bürgervereins Luisenstadt.

 

Heute ist Sommerfest des Bürgervereins. Dimitri ist als DJ da, er legt auf.

 

Bei diesem aus Detroit stammenden Projekt „Detroit Soup“ geht es darum, dass kreative Projekte in einer Vier-Minuten-Rede in der Nachbarschaft vorgestellt werden und einer der vier Protagonisten den Erlös aus dem Suppenessen nach einer Abstimmung erhält, manchmal 500 Dollar, manchmal 1.500 Dollar. Die Teilnehmer zahlen 5 Dollar oder bei „Berlin Soup“ demnächst 5 Euro.

 

Mehr kann man darüber erfahren am 19. Juli 2016 bei der ersten „Berlin Soup“ Informationsveranstaltung von DetroitBerlin im Kraftwerk Köpenicker Straße 70, 10179 Berlin um 18.30 Uhr. Die Gründerin von Detroit Soup aus Detroit wird da sein, Amy Kaherl.

 

Ab September 2016 können Menschen aus Berlin im Turnus von zwei Monaten ihre kreative Vision bei einem öffentlichen einfachen Suppenessen vorstellen und dafür ein Startkapital bekommen, das sich aus Spenden generiert. Der Schwerpunkt liegt zu Beginn auf den Bezirken Mitte, Kreuzberg-Friedrichshain.

Die Idee kommt aus Detroit. Der Gründerin Amy Kaherl geht es bei der DETROIT SOUP darum, einen sicheren Ort für die Bedürfnisse der Bürger einer Nachbarschaft zu schaffen, einen Ort für das Gespräch untereinander. Die BBC (und The Guardian) haben darüber berichtet. Seit 2010 konnten durch dieses Treffen mehr als 150 Projekte unterstützt werden.

Von dem Modell in Detroit inspiriert handelt es sich bei der BERLIN SOUP um

  • Ein öffentliches Suppenessen

  • Eine soziale Plattform, um Verbindungen unter Menschen herzustellen

  • Ein demokratisches Experiment in micro-funding

  • Ein Ort, an dem verschiedene kreative Gruppen zusammenkommen

  • Eine Chance, kreative Menschen und einfache Projekte in Berlin zu unterstützen

Für 5 Euro bekommen Gäste eine Suppe, Salat und Brot und eine Stimme, die sie abgeben können für eine von jeweils vier Präsentationen aus den Gebieten Kunst, urbane Landwirtschaft, soziale Gerechtigkeit, Erziehung, Technologie.

Jeder Präsentator hat vier Minuten Zeit, um seine Idee zu teilen und um vier Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Die Gäste können sich während der Veranstaltung beim Verspeisen einer Suppe darüber austauschen, welches Projekt ihrer Meinung nach der Stadt am ehesten zugutekommt. Am Ende des Abends werden die Stimmzettel gezählt und der Gewinner nimmt das Geld, welches eingenommen wurde mit für die Realisierung seines Projekts. In einem zukünftigen BERLIN SOUP Dinner berichten die Gewinner über den Fortschritt ihres Vorhabens.

Der Veranstalter DETROIT BERLIN CONNECTION g.e.V. arbeitet seit seiner Gründung 2015 an dem kulturellen Dialog zwischen den beiden Städten und plant ab September die BERLIN SOUP im Kraftwerk Berlin durchzuführen. Auch andere Bezirke in Berlin können ihre eigene SOUP organisieren.

Am 19. Juli findet die erste BERLIN SOUP als Informationsveranstaltung im Kraftwerk Köpenicker Str. 70, 10179 Berlin statt. Beginn: 18.30 Uhr.

Die Gründerin Amy Kaherl wird vor Ort sein und ihre Idee vorstellen. Weitere Informationen werden in Kürze veröffentlicht. Jeder der Interesse und Zeit hat, dieses Projekt kennenzulernen, ist herzlich eingeladen.

Infos: http://detroitsoup.com und unter www.happylocals.org

Fragen an: [email protected]

Organisator: www.detroitberlin.de

 

 

 

20 Jahre Historiale Verein

Gutshaus Steglitz

Heute vor 20 Jahren wurde im Gutshaus Steglitz, im Wrangel Schlößchen (rechts), der Verein gegründet, der heute das Berlin Story Museum trägt und viele Jahre das Historiale Festival organisiert hat.
 
Wieland Giebel war damals und ist heute noch Vorsitzender.

 

 

 

 

 

Süssmuth — Diepgen — 25 Jahre Hauptstadtbeschluss

Eberhard Diepgen

Kellerhoff- Süssmuth - Diepgen
Kellerhoff- Süssmuth - Diepgen_2
Renate Abt
Schikora, Andreas
GörtemakerDas war die wichtigste Botschaft für uns von der Berlin Story. Sie kam von Eberhard Diepgen, Regierender Bürgermeister zur Zeit des Hauptstadtbeschlusses:

Es macht die nationale Geschichte kaputt, wenn sie in Bonn im Haus der Geschichte mit 1945 anfängt und in Berlin im Deutschen Historischen Museum auf die Zeit davor konzentriert ist.
So kann Geschichtsdarstellung nicht sein. Wasser auf unsere Mühlen.

 

Eröffnet wurde die Veranstaltung in der Akademie der Konrad Adenauer Stiftung von Renate Abt (rechts), der Programm-Chefin. Kooperationspartner ist der Berlin Story Verlag.

150 Besucher, trotz des parallel verlaufenden Spiels der Fußball EM Deutschland vs Nord-Irland (1:0 durch Gómez).

Die Initiative zum Buch mit der gesamten Debatte zur Frage, ob Parlament und Regierung nach der Wiedervereinigung nach Berlin ziehen, ging von Andreas Schikora (rechts) aus, dem Leiter der Staatlichen Münze. Die Münze gab dazu auch eine Sonderprägung heraus.

 

Wasser auf unsere Mühlen: Das Berlin Story Museum ist das einzige in Berlin, das die Geschichte der Stadt und damit zu großen Teilen auch Deutschlands in einem klaren, chronologischen, konzentrierten Strang erzählt. Deswegen erfahren wir jeden Tag so großen Zuspruch.

Was unterscheidet die Bonner Republik von der Berliner Republik, fragt Sven Felix Kellerhoff, Moderator des Abends und Leitender Redakteure für Zeitgeschichte bei der Welt N24 nach einem einleitenden Vortrag von Prof. Görtemaker, Potsdam (unten). Damals, bei der Gründung der BRD 1949 bis zum Fall der Mauer, ging der Blick zurück bis 1945. Heute, gut 25 Jahre später, hat sich die Perspektive erweitert, mindestens bis 1848, meist noch weiter zurück. Weniger kleinkariert, weniger kurzsichtig.
 
Osterweiterung der EU (und  NATO), Beschleunigung durch Digitalisierung und mehr Gewicht und Verantwortung in der Welt, das sei heute anders, sagt Diepgen.
Beim Hauptstadtbeschluss habe Frau Süssmuth, als Präsidentin des Bundestages oben sitzend, deutlich an den Gesichtern der Abgeordneten in Bonn ablesen können, dass die Rede von Schäubele den Umschwung zugunsten Berlins gebracht hat.

 
Die ganze Bundestagsdebatte ist eine Sternstunde des Parlamentarismus, deswegen haben wir das Buch gemacht. Die Rede von Schäuble pro Berlin ist die Krönung. Hier bei YouTube zu finden, 9 Minuten Demokratielehrgang, und es kommen einem die Tränen, wenn am Schluss Willy Brandt aufsteht und ihm die Hand schüttelt.
 
Jede Meinungsbefragung der Abgeordneten vorher hatte eindeutig und mit großem Abstand Bonn zum Favoriten erklärt. Diepgen: „Wir hatten die Lage genau analysiert. Die Bonn-Befürworter waren siegessicher, arrogant. Wir riefen zu einer befriedenden Lösung auf und machten viele Zugeständnisse, wir wollten die Hand ausstrecken, um noch zehn oder zwanzig schwankende Abgeordnete für uns zu gewinnen. Ich war bei der Rede fürchterlich gehemmt. In der Tasche hatte ich für die Presseerklärung danach nur einen Zettel: Dieses Ergebnis wird vor der Geschichte keinen Bestand haben. Und dann kam es anders …“

 

Rita Süssmuth verlas das Ergebnis: 320 Stimmen für Bonn, 337 für Berlin.

 

Weiterlesen: Staatliche Münze Berlin (Hg.): 25 Jahre Hauptstadtbeschluss. Alle Reden der historischen Debatte am 21. Juni 1991 im Deutschen Bundestag zum Berlin/Bonn-Gesetz. Mit aktueller Einführung und ausführlichem Anhang. 256 Seiten, fester Einband mit Lesebändchen, Preis 16,95 €

 

 

 

Berlin zum Ausmalen

978-3-95723-077-5
Unsere beliebte Ringblock-Reihe wird fortgesetzt: Berlin en bloc(k) – Berlin zum Ausmalen ist für kleine und große Paradiesvögel, Grünschnäbel und bunte Hunde, für alle, die schwarzmalen oder rotsehen (zum Entspannen), alle mit rosaroter Berlin-Brille, für alle Blaublütigen und Beim-Telefonieren-Rumkritzler. Nach dem Motto: Malt euch Berlin mal aus, wie ihr es euch ausmalt. Schön, oder?

Norman Bösch (Hg.)
Berlin en bloc(k) – Berlin zum Ausmalen
72 Seiten, zahlreiche Illustrationen zum Aus- und Weitermalen, Fotos, Karten und Infos
10,6 x 14,5 cm
Preis 5,95 €
erscheint Ende Juni

 

 

 

Die Berlin en bloc(k)-Reihe mit weiteren Themen zum Sammeln für je 5,95 €:

3dcover_3neuebloecke.pngBerlin en bloc(k) – Highlights
Berlin en bloc(k) – Street Art
Berlin en bloc(k) – East Side Gallery
Berlin en bloc(k) – Black and White
Berlin en bloc(k) – Partywissen für Klugscheißer

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Verlagsprogramm: Die moderne Stadt Berlin-Lichtenberg (erscheint im Oktober 2016)

978-3-95723-107-9Bezirksamt Lichtenberg von Berlin – Museum im Stadthaus | Steffen Maria Striezel (Hg.)
Die moderne Stadt Berlin-Lichtenberg
Ein Architekturführer
144 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 12,5 x 20,5 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-95723-107-9
Preis 16,95 €

erscheint im Oktober

 

  • Erstmalig ein kompletter Architekturführer über das Moderne Bauen in Berlin-Lichtenberg
  • Über 100 Jahre Lichtenberger Baugeschichte, beschrieben von Architektur-Experten
  • Kritische Würdigung der den Bezirk prägenden DDR-Wohnungsbaupolitik
  • Handlicher Begleiter sowohl für Laien als auch Experten zum Nachschlagen, bei Spaziergängen und Ausflügen

Der Berliner Bezirk Lichtenberg wird in Beschreibungen architektonisch bedeutsamer Zeugnisse des modernen Bauens in der Stadt fast immer übergangen. Aus diesem Grund blieb dem öffentlichem Bewusstsein verborgen, dass sich genau hier wichtige Pionierleistungen des Neuen Bauens finden: der „Sonnenhof“ an der Marie-Curie-Allee, die ersten Häuser in Großtafelbauweise in der Splanemann-Siedlung oder die Max-Taut-Schule, die alle in den 1920er Jahren entstanden. Zum Neuen Bauen in Lichtenberg gehören ebenso die ersten  P2-Wohngebäude mit ihren 6 Meter überspannenden Deckenplatten am Fennpfuhl, wo ab 1971 die erste Großsiedlung für 50.000 Menschen entstand. Die Publikation ist Architekturführer und Lesebuch für interessierte Laien wie Experten zugleich. Sie erläutert die verschiedenen Arten von Gebäuden und beschreibt ausgewählte Objekte. Eine Karte mit Empfehlungen für Spaziergänge, ein Literatur- und Personenverzeichnis vervollständigen den komplett farbigen Band.

 

Steffen_Maria_StrietzelSteffen Maria Strietzel, Jahrgang ’63, in Berlin geboren und aufgewachsen, blickte schon immer mit großem Interesse auf „seine” Stadt. Selbst in einem DDR-Wohngebiet der 1960er-Jahre groß geworden, machte er schon früh Bekanntschaft mit den verschiedenen Facetten einer Großstadt. Nach dem Fall der Mauer lernte er auch das ihm fremde, nur aus Radio und Fernsehen bekannte jenseitige Berlin kennen und entschied, dass er dieses ebenfalls besser verstehen möchte. Ein Studium der Architektur und der Geschichte waren die logischen Folgen. Heute kuratiert er Ausstellungen, ist Mitherausgeber einer Kiezzeitung in Friedrichshain und Mitbetreiber einer Kulturkneipe.