1. Mai 1987 — als alles anfing

Michael Hughes 1. Mai 1987Bevor alles anfing, bevor es zu den ersten Ausschreitungen am 1. Mai 1987 kam, fotografierte Michael Hughes dieses Sofa auf der Oranienstraße – Poster links.

Es ist das am häufigsten verkaufte Poster der Berlin Story – mit weitem Abstand.

Ich verstehe das nicht. Das ist doch hier immer so. Ich kenne es gar nicht anders.

Michael kam aus London, Beziehung gerade kaputt, er wollte nach Amsterdam, erhielt eine Adresse in Kreuzberg, „viel besser“. Unmittelbar vor dem 1. Mai 1987 kam er an, fotografierte sein bis heute wahrscheinlich wichtigstes Foto.

Mehr dazu gibt es in seiner Hommage an die 1980er in Inside Kreuzberg, dem coolsten Buch über Kreuzberg, erschienen im Berlin Story Verlag.

Michael Hughes und seine Fotos heute …

Das Poster gibt es für 9,95 Euro in der Buchhandlung Berlin Story Unter den Linden 40.

 

 

 

 

Die Treuhand — Klaus Behling — Buchbesprechung

Behling TreuhandKlaus Behling, der mehrere Bücher im Berlin Story Verlag veröffentlichte, hat jetzt in der Edition Berolina ein 480-Seiten Buch über die TREUHAND vorgelegt.

Aufwühlend: Der Mann mit dem Mercedes fragt noch vor dem Abbau der Mauer die Frau auf der Terrasse in Potsdam, die auf den schönen Blick zum Neuen Garten hinweist: „Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wohin Sie dann ziehen?“ Von wegen alles Volkseigentum. Die Villen werden zurückgegeben oder verkauft.

 

Behling betrachtet die Treuhand sehr differenziert. Er schildert den guten Willen und die Leuchturmprojekte wie Carl Zeiss und Jenoptik in Jena, aber auch die Spekulanten und Schnäppchenjäger, die sich unter den Nagel reißen, was nur geht.

 

Dabei geht Klaus Behling exemplarisch vor, aber er abstrahiert auch und erläutert, dass die kriminelle Abzocke meist nach einem ähnlichen Schema funktionierte: Die erste Privatisierung ging schief, Regierung und Lokalpolitiker standen unter dem Druck, Arbeitsplätze zu erhalten. Da traten die Glücksritter mit unglaublichen Versprechungen auf und bekamen das Geld hinten rein gesteckt.

Das Buch ist stark, weil es aus der Praxis, aus den zahllosen, gut belegten Fallbeispielen, schönen und entsetzlichen, zum Generellen übergeht, zu den extremen Herausforderungen und zur Einordnung in übergreifende Einheiten. Die regionalen Differenzen zum Osten seien heute nicht größer, als solche im Westen zwischen Hessen und Schleswig-Holstein oder dem besonders vernachlässigtem Ruhrgebiet, aber sie seine deutlich geringer als im Durchschnitt regionaler Unterschiede in den G7 Staaten.

 

480 Seiten, 9,99 Euro

Klaus Behling, 6 Minuten Treuhand-Film in „Stilbruch“, ARD Mediathek

 

Die Verlagsankündigung der Edition Berolina:

Klaus Behling hat seit 1990 die Anstalt beobachtet, mit Managern aus dem Westen und Arbeitslosen aus dem Osten gesprochen, Betriebe besucht und Akten gewälzt. Daraus entstand eine Bilanz, die einige Erfolge beim Neustart der früheren DDR-Wirtschaft ebenso zeigt, wie die vielen Hoffnungen, die in Enttäuschungen endeten.

 

 

 

Willkommensklassen — Ausstellung im Stadtmuseum

Willkommensklasse_Bilder_00

Paul, Maud, Luca

Musiker01

Willkommensklasse_Bilder_01

Willkommensklasse_Bilder_essen
„Willkommen in Deutschland“ heißt die neue Ausstellung mit Bildern von Kindern, die jetzt angekommen sind. Die Kinderbuchillustratorin Patricia Thoma hat sich mit ihnen getroffen.

 

Paul Spies, Direktor des Stadtmuseums, begrüßt Kinder und Erwachsene.Das Stadtmuseum sehe es als seine Aufgabe, diese Kunstwerke zu sammeln.

 

Die Musiker erinnern an den Angriff syrischer Bomber auf ein Krankenhaus in Aleppo, bei dem gestern viele Patienten und Mitarbeiter getötet wurden.

 

Die Landeszentrale für politische Bildung hat die Broschüre zum Projekt finanziert.

 

 

Willkommensarbeit – da könnte der Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums aktiv werden. Der Erlös der Tombola beim Sommerfest des Museums soll einem Willkommen-Projekt des Stadtmuseums zur Verfügung gestellt werden.

 

Mehr über das Willkommensprojekt und die Ausstellung …

 

 

 

 

 

 

 

Berlin Story am Freitag

The Maling of Berlin läuft Unter den LindenKatja UdL10 20160429schlossUnter den Linden – The Making of Berlin läuft von morgens bis abends, immer sehen sich Besucher die Ausstellung und den Film an.

 

Hier ist gerade die Mauer gefallen und die ersten Trabis kommen.
Katja aus Hong Kong bedient heute im Laden Unter den Linden 10.

 

Das Schloss wächst planmäßig weiter und wird immer schöner.

 

 

 

El Pais, Spanien, über das Hitler-Itinerar

El PaisLuis Doncel schreibt in El Pais: … Sandner cita varios ejemplos. Según sus investigaciones, el líder nazi visitó la empresa Krupp en Essen (al oeste de Alemania) hasta en diez ocasiones, y no cuatro o cinco como hasta ahora se pensaba. Se ha repetido la idea de que al führer no le gustaba Hamburgo, quizás por el ambiente abierto y mezclado de esta ciudad. Sin embargo, el autor de El Itinerario contabiliza hasta 75 los días que Hitler pasó allí.

Tras esta obra, predice el diario Süddeutsche Zeitung, algunas ciudades tendrán que reescribir su historia durante el nacionalsocialismo. El libro también recoge la famosa visita de Hitler a Franco en la frontera franco-española el 23 de octubre de 1940 con una fotografía en la que el dictador español hace el saludo fascista …

Die Russen, die Spanier, die Polen, die Italiener — das Hitler-Itinerar

Bolle Selke von Sputnik, also RIA NOVOSTI Deutschland, fragt nach dem Hitler-Itinerar, und Harald Sandner erläutert in 6:23, wie es zu dem Werk kam und warum er daran ein Viertel Jahrhundert gearbeitet hat. Das kann man auf SOUNDCLOUD hören …

Vanguardia
Wyborcza, Polen
OsservatorioLettera

María-Paz López berichtet ausführlich für La Vanguardia in Spanien. Was Enno Lenze über den vertrieb berichtete, hat es ihr angetan:

Ante la posibilidad de que tal aluvión de datos sobre el personaje pueda despertar la atracción fetichista de grupos neonazis, Enno Lenze, gerente de la editorial Berlin Story, explicó que no distribuirán la obra a destinatarios dudosos. “Ya hemos tenido encargos por correo electrónico de asociaciones con aire de extrema derecha, y les hemos denegado el pedido”, dijo Lenze.

 

Jacek Lepiarz berichtet für Wyborcza in Polen:
Sandner powiedzia? dziennikarzom, ?e jego dokumentacja nie wnosi nic nowego do ogólnej oceny postaci Hitlera, koryguje natomiast szereg informacji przyjmowanych dot?d za pewnik. Wbrew temu, co zawsze twierdzili w?a?ciciele ekskluzywnego berli?skiego hotelu Adlon, Hitler by? dwukrotnie ich go?ciem – raz wkrótce po tzw. puczu Roehma w 1934 roku, gdy krwawo rozprawi? si? z opozycj? z SA.

 

 

 

Antonio Carioti berichtet für Osservatore: “ Dopo l’edizione critica e annotata del Mein Kampf uscita in gennaio, che si è affermata come un bestseller, arriva nelle librerie tedesche un’altra opera riguardante Adolf Hitler. Si tratta di quattro volumi raccolti in cofanetto sotto il titolo Hitler. Das Itinerar, che registrano giorno per giorno tutti gli episodi documentabili nella vita del dittatore, dalla nascita nel 1889 a Braunau, nell’allora Austria-Ungheria, al suicidio nel bunker di Berlino, il 30 aprile 1945. L’autore non è uno storico di professione: si chiama Harald Sandner e si è occupato a lungo di logistica per una grande impresa…“

Antonio Carioti im „Historischen Materialismus“, materialismo storico …

 

 

Pierluigi Mennitti berichtet für Lettera 43

Emergono sorprese, come le ripetute visite del Führer alla Tyssen Krupp a Essen per valutare i programmi di riarmo, il doppio di quelle ufficialmente conosciute, e conferme come quelle sul rapporto tra il Führer e Mussolini, che Sandner ripercorre rispondendo a una domanda dell’Ansa. «All’inizio della carriera Hitler ha ammirato Mussolini, fino al punto di richiedere all’ambasciata italiana un suo autografo, che gli fu rifiutato, poi appare evidente l’imbarazzo provato nel 1934 per la brutta figura nella prima visita ufficiale in Italia, quando si presentò in abiti civili di fronte al Duce in uniforme».

 

 

 

Washington Post — Hitler Itinerar

Washington PostStephanie Kirchner schreibt in der Washington Post:

„… Now a new book,  published this week in Berlin has traced the whereabouts of the world’s most infamous dictator from his birth in 1889 until his death in 1945.

In a staggering 2,432 pages, „Hitler — The Itinerary. Whereabouts and Journeys from 1889 to 1945,“ paints the picture of a highly mobile politician, who seemed to be everywhere at once, didn’t keep regular office hours and, in fact, seemed to shun offices most of the time …“

Der vollständige Beitrag von Stephanie Kirchner in der Washinton Post …

 

 

 

 

Berlin Story Verlag — Team-Foto für das neue Programmheft

Mitarbeiter-VP-Herbst-2016_720Das Verlagsprogramm des Berlin Story Verlags für den Herbst ist in Vorbereitung.

Darin ist jeweils ein aktuelles Foto von den MitarbeiterInnen des Verlags zu finden.

Dieses hier.

Draußen ist es so kalt – also stehen wir wieder vor Luise und Friedrike, den beiden Prinzessinnen.

In wenigen Tagen geht das Verlagsprogramm als Broschüre in Druck. Der Verlagsvertreter, Erik Glossmann, nimmt die Heft mit in die Buchhandlungen und wir geben sie unseren Kunden in der Buchhandlung.

 

 

 

Hitler-Itinerar — Meldungen gehen um die Welt

AFP zum itinerar,MalaysiaEine Zeitung in Malaysia berichtet über das Hitler-Itinerar von Harald Sandner.

Grundlage ist ein Bericht von AFP.

Das bedeutet, die AFP-Meldung ist einmal um den Globus gegangen und jetzt läuft die Berichterstattung überall.

 

 

 

Buchpräsentation „Hitler – Das Itinerar“ im Zeughauskino und Presseschau

Am Montag, dem 25. April stellte Harald Sandner sein Werk „Hitler – Das Itinerar“ im Gespräch mit Dr. Axel Drecoll vor, dem Leiter des Dokumentationszentrums Obersalzberg, das vom Institut für Zeitgeschichte verantwortet wird. Moderiert wurde die Buchvorstellung von Sven Felix Kellerhoff, dem leitenden Redakteur für Kultur- und Zeitgeschichte der WeltN24-Gruppe.

20160426-DHM-Hitler-Itinerar-00

vl.n.r: Harald Sandner, Sven Felix Kellerhoff, Dr. Axel Drecoll


Ursprünglich hatten geplant, das Werk im Berlin Story Bunker zu präsentieren. Doch spätestens nach s Artikel auf SPIEGEL Online war das Interesse an der Veranstaltung so groß, dass wir einen neuen Ort brauchten.

Prof. Dr. Alexander Koch vom Deutschen Historischen Museum bot uns freundlicherweise das Zeughauskino an. Das Zeughauskino fasst insgesamt 164 Plätze. Über 200 Zuschauer wollten sich anmelden. Vielen Interessenten mussten wir leider absagen.20160426-DHM-Hitler-Itinerar-02-462x213
Am 26. April fand 11 Uhr in Kooperation mit dem Verein der Ausländischen Presse in Deutschland e.V. die internationale Pressekonferenz im Berlin Story Bunker statt.

Itinerar-Auslandpresse-5

Internationale Pressekonferenz im Berlin Story Bunker, 26.04.2016


Viele Journalisten haben das Werk bereits besprochen und Harald Sandner interviwet – auch international.
Die akstualiesierte Presseschau finden Sie hier.