Museum Mitte macht zwei Jahre zu

Museum Mitte zu

 
Dirk Jericho berichtet in der Berliner Woche davon, dass das Museum Mitte für zwei Jahre geschlossen wird.

Das Gebäude, in dem sich das Museum Mitte befindet, wird aus Euro-Mitteln saniert.

„… Der Bezirk hat 2,7 Millionen Euro aus dem Senatsprogramm SIWA (Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt) bekommen. Jetzt kann das Mitte Museum endlich barrierefrei umgebaut werden, so dass auch Rollstuhlfahrer in die Ausstellungen kommen …“

 

 

 

Buddy Bären – es wird Frühling und sie vermehren sich

BuddyNeu00BuddyNeu03Heute sind viele neue, farbenfrohe, lustige Buddy Bären angekommen, die sich alle ganz vorn ins Schaufenster drängen. Lebensfreude.

 

Dahinter der Trabi, der die Mauer durchbricht – Freiheitswille.

 

Und hinten „The Making of Berlin“, die Ausstellung und der Film, kostenlos für unsere Besucher.

 

 

 

Historisches Holzhaus gerettet — private Initiative

Holzhaus zieht umDieses Holzhaus aus dem Jahr 1911 zieht von Köpenick an den Wannsee.
In Köpenick soll auf diesem Grundstück ein Mehrfamilienhaus entstehen. Im Süden Berlins in Albrechts Teerofen wird das Haus dann wieder aufgebaut. Die Rettungsaktion beruht auf einer private Initiative der Interagila GmbH — in enger Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt und der Unteren Denkmalschutzbehörde beim Bezirksamt Treptow-Köpenick.

 

 

 

Bunker Expertenführung Ostersonntag 11 und 13 Uhr

Bunker Expertenführung01IMG_20160326_125257Nächste BunkerTour durch den Anhalter Bunker am Ostersonntag – erst auf dem Hof, dann durch die Splitterschleuse und in die größten und kleinsten Bunkerräume.

 

Mit Film von der Flutung des Tunnels durch die SS.

 

Hier buchen oder morgen einfach kommen …

 

 

 

Karfreitag in den Läden der Berlin Story Unter den Linden

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20160326_Karfreitag_08Karfreitag – der Tag, an dem die Christen des Kreuzestodes Jesu Christi gedenken, des Gekreuzigten. Wir auch.

 

Aber es ist auch ein „normaler“ Tag für uns, denn die Besucher Berlin sind heute unterwegs wie immer. Für sie sind wir da.

 

 

 

„The Making of Berlin“ — Ausstellung Unter den Linden vor Ostern fertig

The Making of Berlin Schild vor der Berlin Story„The Making of Berlin“ die Ausstellung hängt im Laden Unter den Linden 40, der Film läuft und seit heute weisen die riesigen Poster darauf hin.

 

Alles hat geklappt. Ein herzlicher Dank an alle Mitarbeiter. Ihr habt das schnell, sehr gut, reibungslos und routiniert hinbekommen.

 

Man merkt das Ergebnis sofort – der Laden ist voll.
Man könnte auch sagen, das Potenzial der Berlin Story wurde voll ausgefahren mit dem hervorragenden Berlin-Wissen, dem überragenden Service und der wahnsinnigen Geschwindigkeit beim Umbau.

 

 

 

Harald Sandner mit dem Hitler-Itinerar in Deutschlandradio Kultur

Harald Sandner Deutschland Radio KulturIm Gespräch mit Philip Artelt von Deutschlandradio Kultur kann Harald Sandner ausführlich erläutern, was es mit dem Hitler-Itinerar auf sich hat.

 

Was klingt wie die Hitler-Tagebücher, ist diesmal nicht gefälscht. 2000 Seiten in vier Bänden. Doch der Autor heißt nicht Adolf Hitler oder Konrad Kujau. Der Autor heißt Harald Sandner. Ein Vierteljahrhundert lang hat der Hobbyhistoriker aus Coburg ein Itinerar erstellt. Eine detaillierte Chronologie der Aufenthaltsorte und Tagesabläufe Adolf Hitlers. Warum? Seine Heimatstadt Coburg war eine Hochburg des Nationalsozialismus.

 

„Keine Konkurrenz – sondern Ergänzung zu bisheriger Literatur“

„Ich sehe mein Werk ja auch nicht als Konkurrenz zu bisherigen Hitlerbiographien, es gibt ungefähr 80 seriöse Hitlerbiographien, sondern als Ergänzung. Zukünftige Autoren sollen sich meinem Werk bedienen, um nicht mehr in die Fehlerfalle zu laufen.“

Angst davor, dass sein Buch von glühenden Hitler-Verehrern missbraucht wird, hat er nicht. Mit mehreren hundert Euro sei das Itinerar zu teuer. Sandner setzt auf Aufklärung.

„Mit meinem Werk verschwinden auch auf lokaler Ebene diese ganzen Legenden und Erzählungen: War er nun bei uns oder nicht? Sind wir sauber oder nicht?“

Sandner scheint besessen von der Wissenschaft, von der perfekten Aufarbeitung geschichtlicher Daten. So sehen das auch seine Freunde, sagt er: „Für die bin ich halt in Anführungsstrichen verrückt, das muss man auch sein, wenn man da nicht besessen ist, dann leistet man sowas auch nicht.“

 

Harald Sandner — hier lesen und hören in Deutschlandradio …

 

Mehr über das Hitler-Itinerar und weitere Stimmen zum Buch …

 

 

 

 

 

Itinerar – Kommentare zum Beitrag in der WELT

Hitler Itinerar_Cover-mit-CD_462Es sagt schon etwas über die Historik aus, dass so ein Werk nicht schon längst erstellt wurde und von Seiten der professionellen Historiker ja auch immer noch nicht (und jetzt können sie es auch sein lassen) ist, sich stattdessen lieber auf Interpretationen (die oft genug nichts mehr mit wissenschaftlichen Schlussfolgerungen zu tun haben, sondern eher reine Mutmaßungen sind) beschränken und die Arbeit einem engagierten Menschen in seiner Privatzeit überlassen.

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Naja, das war schon eine gigantische Aufgabe, und, wie im Artikel erwähnt, haben wohl die großen Verlage kein Interesse an der Veröffentlichung gezeigt, obwohl Sandner die Daten nach seiner 20-jährigen Recherche vorhalten konnte. Womöglich liegt hier ein typischer Fall vom Dünkel der Wissenschaften vor, dass man einem fachfremden Informatiker nicht zugestehen wollte, der Geschichtswissenschaft nennenswertes zutragen zu können.

Obwohl ich die Arbeit des IfZ hoch schätze, ebenso wie die Veröffentlichung von Herrn Prof. Longerich, muss man sich tatsächlich fragen, warum es einem Einzelkämpfer überlassen war, dieses Itinerar zusammen zu tragen.

Da der potentielle Kreis der Käufer eng umgrenzt sein wird, ist es dem Berlin Story Verlag hoch anzurechnen, dass er die Veröffentlichung auf eigenes finanzielles Risiko letztendlich ermöglicht hat.

Besten Dank dafür.

Alleine schon der Screenshot aus dem Buch hat mich aufmerksam gemacht. Womöglich muss man die gängige Meinung über den „Bohemien“ Hitler überdenken, wenn man nun quasi auf seinen Terminkalender zugreifen kann. Eine Verbindung dieser kalendarischen Daten mit den vorhandenen Reden und anderen Niederlegungen aus dieser Zeit bietet sich förmlich an.

Im empfinde es als absolut wohltuend, dass nun durch Sandner neues Quellenmaterial in die Geschichtsforschung über das 3. Reich eingetragen wird. Viele der bisher veröffentliche Werke über Hitler und seine Zeit werden vor dem Hintergrund dieser Veröffentlichung neu bewertet werden müssen.
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Mein Reden – ich will die Leistung (nicht nur Arbeit!) die in diesem Werk steckt nicht schmälern. Ganz im Gegenteil, das dies von jemandem gemacht wurde, der mit dem Metier nicht sein tägliches Brot verdient erfordert hohe Anerkennung. Gleiches gilt für den Verlag.

Führerbunker – ungarisch

Führerbunker, ungarisch, InhaltFührerbunker, ungarisch, Cover„Mythos Führerbunker“ von Sven Felix Kellerhoff in ungarischer Sprache.

 

Bei den meisten anderen Sprachen sehen wir, ob die Übersetzung mit dem übereinstimmt, was der Autor meint. Bei ungarisch steht man natürlich auf dem Schlauch.

 

In deutscher Sprache ist das Buch von Sven Felix Kellerhoff vollkommen überarbeitet inzwischen unter dem Titel „Hitlers Ende — Der Untergang im Führerbunker“ erhältlich.

 

Am Sonntag nahmen ungarische Besucher an der BunkerTour teil. Weil ihr englisch und deutsch gleich Null war, aber einer übersetzen konnte, ließen wir beim Eintreten durch die Splitterschleuse des Bunkers erklären, dass im Bunker und im Museum alles fotografiert werden darf – bis auf Symbole des Nationalsozialismus, also die Hakenkreuzfahnen.
Genau da macht einer der etwas kurzhaarigen jungen Männer, ein Selfie mit Hakenkreuzfahne, schön versteckt hinter anderen Besuchern. Einer der Gäste sah das, meldete sich sofort. Null Toleranz. Das kündigen wir an. Der junge Mann musste sofort den Bunker verlassen.

 

 

Hitler-Itinerar ausführlich in der WELT

Welt CoverHitler UrlaubHitler PausbäckchenAntonia Kleikamp bespricht in der WELT ausführlich und mit enormer Sachkunde das Hitler-Itinerar von Harald Sandner.

Das Itinerar erscheint im April im Berlin Story Verlag

 

„… Wer sich künftig irgendwie mit Adolf Hitler befassen möchte, muss Sandners Werk zu Rate ziehen.

Es gehört in jede wissenschaftliche Bibliothek der Welt, in der Literatur zum Nationalsozialismus steht, und in den Lesesaal jedes historischen Forschungsinstituts …“

 

Hitler – das Itinerar, mehr zum Buch mit vielen Beispielseite und dem Vorwort …