Weihnachten — fertig verpackt

Thiery 720XmasofferThierry Noir, der Mauerkünstler, gleich im Eingang und Weihnachten fertig verpackt zum vierten Advent in 10 Euro und 20 Euro Tüten.

 

Für die Last Minute Kunden ist das praktisch, gleich verpackt, kann so unter den Weihnachtsbaum.

 

In der Berlin Story Unter den Linden sind wir bereit für den Ansturm.

 

Thierry Noir hat seine ersten Mauerbilder gemalt, als er in der „Terror-Zentrale“ („Der Abend“, gibt es nicht mehr) wohnte, also im Georg-von-Rauch-Haus am Bethaniendamm am Bethanien – in Sichtweite des Berlin Story Verlags.

 

 

 

 

 

Trauer um Reiner Güntzer, Gründungsdirektor des Stadtmuseums

Stadtmuseum Günzer Pufendorf

Stadtmuseum Günzer Mothes

Stadtmuseum Günzer Weinland

Stadtmuseum Günzer Kondolenzbuch

Hunderte versammeln sich in der großen Halle des Märkischen Museums, um Prof. Reiner Güntzer zu gedenken.
Immer besuchte er das Sommerfest von Museum und Museumsverein, oft kam er zu Ausstellungseröffnungen.

Lutz von Pufendorf (rechts), seit 1984 in der Kulturverwaltung und langjährig im Vorstand des Museumsvereins, erinnert daran, dass Reiner Güntzer jede schwieriger Verhandlung – immer ums Geld – durch einen Witz entspannte, dass er hundert Prozent zuverlässig war und keinerlei Tricksereien kannte.

Christian Mothes (rechts), Kommissarischer Direktor des Stadtmuseums, arbeitete mehr als 30 Jahre mit Güntzer zusammen. In bewegten Worten schildert er, dass Güntzer nach dem Fall der Mauer ein Klima geschaffen habe, das es ermöglichte, die Museen in Ost und West und die riesigen Bestände zu retten und zusammenzuführen.

Dr. Martina Weinland (rechts), Abteilungsdirektorin, denkt an die schönen und interessanten Abendende bei Reiner Güntzer zu Hause, an kulinarischen Genuss und Lebensfreude. Alles sei Güntzer gut gelungen – nur das heutige jüdische Museum sei ihm aus übergeordneten politischen Gründen genommen worden. Das Stadtmuseum, so erinnert sich auch von Pufendorf, erlitt damals einen herben Schlag.

 

Ins Kondolenzbuch tragen sich viele ehemalige Mitarbeiter und Partner aus dem Kulturbereich ein.

Der Verein der Freunde und Förderer weiß, dass das Stadtmuseum nur durch seinen Elan, seine unerschütterliche Tatkraft und seinen Einfallsreichtum so gut dasteht.

Der Nachruf des Stadtmuseums …

Nikolaus Bernau in der Berliner Zeitung …

 

 

 

Gedenkstätten und Museen — etwas geht noch

Zeitgeschichtliche Museen dominieren die Berliner Museums-Besuchszahlen auch 2014.
Besuchszahlen im Bereich Zeitgeschichte haben sich in den letzten 20 Jahren fast verzwanzigfacht.

—————————————–2014             2013

Topographie des Terrors             1.360.000    (1.195.000)
Gedenkstätte Berliner Mauer       1.050.000    (830.000)
Antikensammlung                          995.362    (1.256.777)
DHM                                                778.766    (741.004)
Haus am Checkpoint Charlie        750.000    (800.000)
Jüdisches Museum                       649.587    (706.000)
Neues Museum                             632.631    (940.000)
Deutsches Technikmuseum         590.645    (573.677)
DDR-Museum                               577.633    (567.934)
Holocaust Ort der Information     470.000    (468.000)
Hohenschönhausen                     436.326    (385.000)

 

Und sonst noch?

1,7 Millionen Besuche in der open-air-Galerie am Checkpoint Charlie , Millionen an der East-Side-Gallery.

Quelle: Rainer E. Klemke, www.zentrum-kalter-krieg.de

 

 

 


Hitler — wie wirkt das Buch, wenn man es heute liest

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MK Abrechnung Podium 720

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MK Abrechnung coverMattthias Kessler stellt im Café der taz sein Buch vor: „Eine Abrechnung – Die Wahrheit über Adolf Hitlers Mein Kampf“.

 

Armin Fuhrer moderiert. Fuhrer ist Autor mehrer Bücher, die im Berlin Story Verlag erschienen sind.
Es liest Barbara Stang vom Europa Verlag.

 

Kessler sagt gleich, er sei kein Historiker. Was passiert mit mir, wenn ich das Buch lese, zum ersten Mal lese? Zu wichtigen Fragen will er Experten befragen. Als Fernsehjournalist ist das für ihn ein mögliches Vorgehen, so eine Art Lese-Reise in das Buch unternehmen.

 

Armin Fuhrer greift die Frage auf, ob „Mein Kampf“ eine Art Masterplan sei.

 

Kessler: „Das ist die Autobahn nach Auschwitz. Da steht alles im Prinzip drin. Ich hatte noch nie mit einem Autor zu tun, die die absolute und umfassende Bereitschaft zum Töten hat. Das liegt weit neben meinem Kosmos.“

 

Mein Kampf sei keine große Literatur wie Thomas Mann oder Josef Roth. Aber das Buch könne in den Bann ziehen.

 

Publikumsanmerkung: So, wie man bei der Nazi-Architektur irgendwie begeistert oder fasziniert sein kann und gleichzeitig weiß, dass man das nicht sein darf?

 

Von seinem Verleger habe er den Auftrag bekommen zu beantworten, wie Mein Kampf zustande kam (selbst geschrieben, nicht Heß diktiert – das ist heute sicher).

 

Wie es auf ihn wirkt – der Schwerpunkt des Buchs.

 

Und wie es dazu kommen konnte. Da passt Matthias Kessler und befindet sich in guter Gesellschaft – zum Beispiel mit Hans Mommsen, der bei der Vorstellung seines letzten Buchs sagte, er habe jetzt mehr als 40 Jahre geforscht und könne doch nicht zum eigentlichen Kern vorstoßen.

 

Mehr zu den aktuellen Hitler-Büchern im Vergleich im Deutschlandradio …

 

 

 

 

 

Schnell noch eine Reise nach Berlin gewinnen — einschließlich Bunker

Reise nach Berlin gewinnenNoch eben schnell eine schöne Reise nach Berlin gewinnen mit so ziemlich allem inklusive und auch mit einem Besuch im Berlin Story Bunker.

 

Teilnehmen kann man sogar bis zum 16. Januar 2016 und zwar hier bei Visit Berlin …

Neu in der Berlin Story?

Literatur in der METRO
Vor Weihnachten noch etwas stärker volkstümliche Bücher?

Lieber nicht.

Das ist die Literaturabteilung der Metro am Ostbahnhof.

 

 

Daumen drücken für Oranch

Orange-ist-ein-Berliner_462Oranch hat sich für ein Stipendium nach Berlin beworben.

 

Wir zittern für ihn, drücken ihm die Daumen and keep the fingers crossed.

 

Oranch war im Jahr 2014 in der Berlin Story.

 

Es schreibt, er habe noch einen Koffer in Berlin …

 

 

 

 

 

DDR-Geschichte zum Einkleben — ein Comic-Sticker Album — heute neu im Berlin Story Verlag

DDR-Geschichte zum Einkleben Cover_462Als lebensnahe Bildergeschichte erzählen Susanne Buddenberg und Thomas Henseler in ihrem
Comic-Sticker-Sammelalbum die Geschichte der DDR und des geteilten Berlins in acht Stationen.

Heute aus der Druckerei gekommen, in wenigen Tagen in den Gedenkstätten, Buchhandlungen und in der Berlin Story Unter den Linden.
Marie, die Oma der Schüler Lilli (10) und Jakob (8), wächst zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Berlin auf.
Sie erlebt die Besetzung der Stadt und dann in den folgenden Jahren die Luftbrücke, den Mauerbau, den
Alltag in der geteilten Stadt und auch die Überwachung durch die Stasi.
Die Comicstory Maries regt zum Besuch von Berlins wichtigsten Museen und Gedenkstätten zur
Teilungsgeschichte an:
• Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
• AlliiertenMuseum
• Gedenkstätte Berliner Mauer
• DDR Museum
• Tränenpalast
• Stasi-Museum
• Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
• Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
Besucher bekommen dort kostenlos die Aufkleber, um zusätzliche Geschichtsbilder in Ihr
Comicalbum einzukleben.
»DDR-Geschichte zum Einkleben« ist für Kinder ab 8 Jahren und ihre Familien oder Klassen
geeignet, um den Verlauf der Teilungsgeschichte nachzuvollziehen.

DDR-Geschichte zum Einkleben …

Hitler Itinerar — Weihnachtsfeier — Front National

Hitler Itinerar_Cover-mit-CD_462Zoff bei der Weihnachtsfeier. Stehst Du auf der falschen Seite?

 

Wie kann man nur die Nazis als extrem dynamische, junge, nicht korrupte, kraftvolle Idealisten bezeichnen – wie ich es in meinem Blog über das Hitler Itinerar beschrieben habe, das demnächst im Berlin Story Verlag herauskommt.

 

Schwierig. Gegen die Poltical Correctness. Aber falsch? Heute schreiben Korrespondenten aus mehreren Ländern in der WELT über die jungen Rechten in Polen, in Ungarn, in Frankreich, wo bei der (ersten Runde der) Regionalwahl 35 Prozent der 18 bis 24-jährigen für den Front National stimmten. Sie alle, so schreibt die WELT,  sprechen von Hoffnung, von Zukunft.

 

„Schaut man sich die Aktivisten der anderen Parteien an“, sagt die 19-jährige Eve, „sieht man nur Rentner. Lehrer in Rente. Die haben null Ahnung von den Problemen, mit denen wir täglich zu tun haben …“

 

Ähnlich hört es sich in Polen und in Ungarn und in anderen Ländern an. Rechts ist wieder modern, rechts ist dynamisch, jung, nicht korrupt und kraftvoll.

Wie damals.

Korrupt erst nach der „Machtergreifung“. Da ging es ganz schnell. „Wir sind immer die Benachteiligten gewesen. Wir sind immer zu kurz gekommen. Jetzt langen wir mal richtig zu. Das ist ausgleichende Gerechtigkeit“ – so oder so ähnlich hat es sich in den Köpfen der Nazis abgespielt.

 

 

Michael Bienert Literaturspaziergang E.T.A. Hoffmann

bienert02Bienert erzähltBienert Michael ETA Hoffmann Führung 01Bienert mit seinen Büchern

Bienert SchaufensterSonntagmorgen in aller Herrgottsfrühe, nämlich um halb zehn, öffnet die Buchhandlung Berlin Story.

 

Michael Bienert bietet einen literarischen Spaziergang zu E.T.A. Hoffmann an.

 

Dazu hat er gerade ein Buch veröffentlicht, E.T.A. Hoffmanns Berlin.

 

Heute ist ausverkauft.

 

Aber am 24. Januar und am 14. Februar 2016 gibt es noch freie Plätze.

 

Hier erfährt man mehr zu Michael Bienert, der Führung und zum Buch …

 

Fotos: Melanie