China Leak aufgedeckt — skandlöser Täuschungsversuch

Palast_der_Republik_DDR_1977Während Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einer großen Wirtschaftsdelegation in China weilt, deckt Gippo von der Berlin Story Unter den Linden 10 ein skandalöses  China Leak auf.

Eine Gruppe chinesischer Touristen kommt in den Laden, zeigt auf einem Smarthphone auf dieses Foto und will jetzt den Palast der Republik sehen.

 

Als Gippo erklärt, da stehe jetzt ein Schloss, wird er beschimpft. Andere holen ihre Smarthphones und bedeutem ihm, dass er doch das Foto sehen könne. Überall. Auf jedem chinesischem Smartphone. Also, wo jetzt der Palast der Republik sei?! Ihm wurde etwas mulmig. Gippo befand sich eindeutig in der Minderheit. Mit Englisch hatten es die Chinesen nicht so.

Den „Palast der Republik Bastelbogen“ anzubieten, ist keine gute Idee. Da wird es noch etwas lauter. Offensichtlich, so vermutet Gippo, handelt es sich um ein groß angelegtes Täuschungsmanöver Chinas.

 

Souvenirs für den neuen WebShop für Institutionen und Firmen

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Deutsches Kulturgut – das hat bisher im neuen WebShop gefehlt. Bisher ist er etwas bücherlastig. Der WebShop wendet sich an Großkunden, die große Mengen mit Mengenrabatt kaufen möchten.

Gastgeschenke Berlin, der elegante, schnelle WebShop der Berlin Story für Firmenkunden …

„Totentanz Berlin“ im Bunker – 22. November 2015, 18 Uhr

Lesemarathon
Wie konnte es geschehen? Wieso konnte Hitler Jugendliche, eigentlich Kinder, in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs an die Front schicken? Warum haben sie mitgemacht? Helmut Altner war einer von ihnen. Er schrieb das Buch direkt danach – nicht als alter Mann in der Rückschau. Das Buch ist so gut und so wichtig wie „Im Westen nichts Neues“

Nach der Lesung gibt es eine Führung durch den Bunker.

„Totentanz Berlin“ von Helmut Altner aus dem Berlin Story Verlag, eine Lesung zum Lesemarathon von „Stadt Land Buch“ des Buchhandelsverbands.

 

Wann: 22.11.2015, 18 Uhr
Wo: Berlin Story Bunker, Schöneberger Str. 23a, 10963 Berlin-Kreuzberg

 

 

Köpenicker Straße — Besprechung von Yvonne de Andrés

Preußen am Schlesischen Tor Köpenicker Cover 462Yvonne de Andrés bespricht auf Amazon das Buch von Dieter Hoffmann-Axthelm „Preussen am Schlesischen Tor — Die Geschichte der Köpenicker Straße 1589 – 1989“ aus dem Berlin Story Verlag

Dieter Hoffmann-Axthelm, Stadtplaner, Stadthistoriker und Architekturkritiker hat sich in seiner neuesten Publikation eingehend mit der Köpenicker Straße beschäftigt. Er umreißt die Geschichte der Straße von 1589 bis 1989. 400 Jahre brandenburgisch-preußischer Geschichte und Berliner Stadtgeschichte werden aus der Perspektive „von unten“ nachgezeichnet. Dabei spannt Dieter Hoffmann-Axthelm den großen Rahmen und füllt diesen minutiös mit den kleinen Details und Informationen aus. Ein beeindruckend dichtes Bild ist das Ergebnis. Der Autor hat dafür jahrelang akribisch in Archiven Bau- und Tiefbauakten durchforscht, Grundbucheinträge gesichtet, Bauanträge studiert, ist Akten der Feuersozietät durchgegangen, hat Lagepläne geprüft, Grundakten des Stadtgerichts gefiltert sowie Aktenvermerke der Verwaltung und Ackerverzeichnisse durchgesehen, eine Sisyphusarbeit! Der Autor stellt dazu vorwiegend ökonomische Betrachtungen an.

Die räumliche Betrachtung erstreckt sich vom Schultze-Delitsch-Platz bis zur Lohmühleninsel. In dieser Gegend werden die historischen und ökonomischen Details und Ereignisse festgehalten. Die Topografie der Straße wird auf der Zeitachse von der vorindustriellen Zeit bis 1989 in neun thematischen Kapiteln festgehalten. Die Entwicklung beginnt mit der kurfürstlichen Allee bis hin zuden städtischen Straßen, der Entstehung der Holzmärkte, der Kalkbrennereien und des Baustoffhandels, den Ursprüngen der chemischen Industrie und der Kattunindustrie. J.P. Duplantier war der erste Berliner Kattunfabrikant. Er war aus Genf über Offenbach nach Berlin gekommen. Da es in Berlin weder Baumwollspinnereien noch Baumwollwebereien gab, war man auf das Bedrucken importierten englischen des Tuches angewiesen. Obwohl die Voraussetzungen nicht ideal waren, wurde für den preußischen Binnenmarkt und für den osteuropäischen Markt produziert.

Die Straße war Kasernenstandort, aber auch Adresse für den Amtsadel und bürgerliche Unternehmer die hier „Meiereien“, Schäfereien und Standesgärten betrieben. Die jüdischen Familien Itzig und Mendelssohn-Bartholdy erwarben Gelände entlang der Köpenicker Straße. Der Magistrat von Cölln hatte dort eine Schäferei und Meierei anlegt. 1648 erwarb der Cöllnische Bürgermeister Bartholdy diesen weitläufigen Garten mit mehreren Wirtschaftsgebäuden. Sein Sohn Christian Friedrich Bartholdy baute das Anwesen weiter aus. Seine Erben verkauften die Meierei nebst Brauhaus, Branntweinbrennerei, Gebäuden zur Viehzucht sowie Baum- und Küchengarten dem Magistrat. Dieser veräußerte sie wiederum an Daniel Itzig, einen der wichtigsten Silberlieferanten für die staatliche Münze und Münzpächter unter Friedrich II. Er erwarb 1771 und 1773 mehrere Grundstücke die sich zwischen der Schlesischen Straße 10 bis 23, heute Falckensteiner Straße, bis zur Taborstraße und dem “Luisenhof” in der Köpenicker Straße 185/186 befanden. Itzig baute sich dort eine Sommerresidenz mit einem schlossartigen Park. Die jüdische und christliche Oberschicht Berlins traf sich jenseits von Standes- und Bekenntnisgrenzen hier. Lea Salomon, die Enkelin von Daniel Itzig, heiratete 1804 den Bankier Mendelssohn. Ihre Kinder   verbrachten ab 1811 viele Sommer in der Meierei vor dem Schlesischen Tor. Der Namenszusatz „Bartholdy“ dieses Familienzweiges hat seinen Ursprung in der Geschichte der Sommerresidenz als Bartholdysche Meierei. Mit deren Übertritt zum Christentum 1822, nahmen sie den Namen Mendelssohn-Bartholdy an.

1740 war der Charakter der Köpenicker Straße größtenteils noch ländlich. Geprägt von Ackerbürgern und Gartenbau von einem mittelbreiten Feldweg von Bäumen gesäumt. Durch den Separationsvertrag verzichteten die Eigentümer bis 1843 auf ein Drittel ihrer Flächen zur Anlegung öffentlicher Verkehrsflächen. Mit dem Ende des Acker- und Gartenbaus verlegte die Firma Späth in den 90er Jahren die Baumschule von der Cuvrystraße in den Baumschulenweg. Ihre Grundstücke erlebten eine Wertsteigerung und die preußischen Behörden in Berlin konnten so die Straße entsprechend neu anlegen. Die Lederwarenverarbeitung und Brandweinfabriken siedelten sich hier an. Die Lage direkt an der Spree hatte eine eminent wichtige Bedeutung für die Entwicklung der Stadt zur Großstadt. Die Lederwarenverarbeitung und Brandweinfabriken siedelten sich auch hier an.

 

Dieter Hoffmann-Axthelm geht auch auf die Entstehung der bürgerlichen Selbstverwaltung, die unterschiedlichen Abwehrformen des Staatskirchentums und auf die Bildung der Jungen Liberalen ein. Der Autor stellt fest: „Das Vorpolitische des Armenthemas ermöglichte ein breites Bündnis zwischen unterschiedlichen sozialen Stellungen und kirchlichen Richtungen. Die Ausdifferenzierung setzte in den dreißiger Jahren ein.“

 

Den Zeitraum von 1740 bis 1871 sieht Hoffmann-Axthelm für die Köpenicker Straße als den Zenit an: „Die Konstruktion des Bismarck-Reiches bedeutet das Ende der preußischen Straße. Danach war sie eine interessante Großstadtstraße unter vielen anderen und ihre weiteren Entwicklungen zeichnen nach, was man vom Stadtganzen ohnehin weiß, Krisen, Kriege, Bombardierung, Teilung, die Mauer von 1961, das Hindämmern grenznaher Bereiche, der Mauerfall 1989.“

 

Während die ersten acht Kapitel im Wesentlichen deskriptiv sind, lädt das neunte Kapitel „Die Großstadtstraße, Bau und Zerstörung (1871 – 1989)“ mit mancher Ansicht des Autors zur Diskussion ein. Der Tenor und die Sicht auf die Zukunft Straße ist pessimistisch und behält die Perspektive „von unten“ weiterhin als Betrachtungsperspektive bei. „Zwar gibt es seit Jahren eine Sanierungsplanung light, aber eine Vorstellung vom Wert der Straße oder eine Idee, was aus ihr werden sollte, existiert weder bei den beteiligten Bezirken noch im Senat. Die Straße kann sich also nur selbst verteidigen.Man wird abzuwarten haben, wie zäh ihre Struktur tatsächlich ist und was an Wiedererkennbarem übrig bleibt. Was wäre dieses Buch ohne die Hoffnung auf ein drittes Leben seines Gegenstandes.“

 

Hoffmann-Axthelm konnte diese akribische Untersuchung dank eines Jahresstipendiums der Stiftung Preußische Seehandlung durchführen. Anfang 1989 beendete er das Manuskript. Fehlende finanzielle Mittel machten es jedoch erst jetzt möglich, dass das Manuskript mit geringfügigen Textänderungen gegenüber der Fassung von 1989 sowie ergänzenden Literaturangaben erscheinen konnte. Eine detaillierte Studie über eine wandlungsfähige und geschichtsträchtige Straße.

Prenzlauer Berg — Buchvorstellung in der Urania

Urania_text Urania_coverDirk Moldt stellt am Donnerstag, dem 12. November 2015 um 17.30 Uhr in der Urania die „Kleine Geschichte Prenzlauer Berg“ vor.

 

Das Buch ist im Berlin Story Verlag erschienen.

 

Der Historiker Dr. Dirk Moldt kennt Prenzlauer Berg seit seiner Kindheit. Er erzählt und schreibt witzig, frech, pointiert – und historisch korrekt. Eine Ausnahme-Historiker.

 

Mehr über die „Kleine Prenzlauer Berg-Geschichte“ von Dirk Moldt …

 

 

 

 

Anteil der Buchkäufer bleibt wie immer

BuchkäuferDer Anteil der Menschen in Deutschland (und in den Kernländern Europas), die Bücher kaufen, bleibt über Jahre und Jahrzehnte ziemlich gleich.

 

Eigentlich zeigt die Infografik das auch. In der aktuellen Ausgabe des „Börsenblatts des deutschen Buchhandels“ heißt es jedoch, der Anteil der Buchkäufer steige. Damit macht man sich doch nur selbst etwa vor.

 

Neulich hatten wir das in diesem Tagebuch mit „Mein Kampf“. Dieses Buch haben auch etwa 20 Prozent der Bevölkerung gelesen, nämlich so ziemlich alle, die lesen. Wann war das? Vor rund 80 Jahren.

 

Als vor knapp 20 Jahren Marco Polo an den Start ging, rechnete der Verleger nach einer umfangreichen Marketinguntersuchung auch mit einem Fünftel der Bevölkerung die Bücher (einigermaßen regelmäßig) kaufen und mit noch weniger, die einen Reiseführer kaufen – soweit ich mich erinnere, ging es um 15 Prozent.
Man könnte auch einfach sagen, dabei handelt es sich um den aktiven Teil der Bevölkerung. 23 Prozent unternehmen Städtereisen.

 

 

Gastgeschenke-Berlin — neuer WebShop der Berlin Story

Gastgeschenke_Banner_720Gastgeschenke-Berlin ist der neue WebShop der Berlin Story für Firmenkunden. Unternehmen und Ministerien und andere Einrichtungen, die gern gezielt, schnell und effektiv anspruchsvolle Geschenke finden möchten.

 

Wenn jemand zu Besuch nach Berlin kommt, wenn man ins Ausland ein Geschenk mitnehmen sollte. Stärke des Shops sind die vielen Berlin-Bücher in vielen Sprachen. Highlights sind die Prinzessinnengruppe von Schadow sowie vollständige Mauersegmente, beides im unteren fünfstelligen Bereich.

 

www.Gastgeschenke-Berlin.de muss noch mit Berliner Bären aus Plüsch ergänzt werden. Das hat der erste Tag des Shops schon gezeigt.

 

 

 

Berlin — die Geschichte des 20. Jahrhunderts auf einer Karte

Politische KarteDie wichtigste Karte zur Geschichte Berlins – jetzt in der nächsten, überarbeiteten Auflage erschienen.

Die Zeit von 1933 bis 1945 ist auf der einen Seite. Reichskanzlei, Führerbunker, Euthanasiezentrale. Grundlage bildetet ein Straßenplan von heute, damit man sich zurechtfindet.

Die Geschichte des „Dritten Reichs“ wird von einer Rede Hitlers im Sportpalast 1928 bis zum Untergang des Terrorregimes in 38 Bildern mit kurzen Texten dargestellt.

Auf der anderen Seite des Plans findet man die Zeit des Kalten Kriegs 1945 bis 1989 mit der Mauer, dem Tränenpalast, dem Luftbrückendenkmal. Diese Zeit wird in 48 Fotos mit kurzen Texten erzählt. Außerdem gibt es Extra-Karten zu den Verkehrswegen nach Berlin zur Zeit der sowjetischen Berlin-Blockade, die Aufteilung Berlins in Sektoren und einen Plan, wie Mauer und Todesstreifen aufgebaut waren.

Erhältlich in der Buchhandlung Berlin Story Unter den Linden 40 für nur 3,99 Euro …

 

 

„Mein Kampf“, Sven Felix Kellerhoff — Buchbesprechung im Tagesspiegel

Kellerhoff Mein Kampf Cover_462Hannes Schwenger bespricht im Tagesspiegel das Buch von Sven Felix Kellerhoff „Mein Kampf – Die Karriere eines deutschen Buchs“.

 

„… Kellerhoff, der für deutsche Leser … eine sachliche kurze Zusammenfassung des Inhalts von „Mein Kampf“ mitliefert, enthält ihnen auch sein eigenes Urteil nicht vor. Hitlers Werk sei ein „wirres und gleichzeitig vielfach redundantes Buch“.

 

Schwenger  führt ausführlich durch das Buch und legt es allen nahe, die sich mit dem Buch „Mein Kampf“, seiner Entstehung und den Folgen beschäftigen möchten.

 

Kellerhoff im Deutschlandradio …

Kellerhoff über Hitler, der mit „Mein Kampf“ vor allem Geld verdienen will …

Mehr zum Beitrag von Hannes Schwenger im Tagesspiegel …

 

Buchvorstellung im DHM …

 

Mehr zu „Mein Kampf“ von Sven Felix Kellerhoff in diesem Blog …

 

Das Buch ist der der Buchhandlung Berlin Story erhältlich …

 

 

 

Berlin Story Verlag — 1984 von der DDR aus fotografiert

Leuschnerdamm 7 Engelbecken 8-_1984_markiertDas ist ein sensationelles Foto aus einem einmaligen Buch: das Haus, in dem sich heute der Berlin Story Verlag befindet, im August 1984 von der DDR aus fotografiert, von Ost-Berlin aus. Das Engelbecken gab es nicht. Es war Todesstreifen zwischen der inneren (vorn) und äußeren Mauer.

 

Vorn ist Berlin-Mitte = Ost, hinten ist Berlin-Kreuzberg = West.

 

Gerd Rücker hat damals fotografiert, hier und an vielen Stellen. Das war extrem gefährlich. Seine Fotos klebte er in ein Album ein, in dessen Vorwort es 1986 heißt, er finde „die Teilung widernatürlich und unmenschlich“. Wenn das jemand gefunden hätte …

 

Jetzt ist dazu ein Buch erschienen mit Fotos von damals und heute, herausgegeben von Lydia Dollmann und Manfred Wichmann mit einer Einführung von Maria Nooke von der Stiftung Berliner Mauer.

 

Das Buch aus dem CH. Links Verlag ist in der Buchhandlung Berlin Story erhältlich. Gerd Rücker schildert darin, wie es damals war und er führt auf den Spuren jener Zeit durch das Berlin von heute.

 

Die Berliner Zeitung mit einer damals-heute Fotostrecke zum Buch „Fotografieren verboten!“ …

Die Berliner Zeitung zum Buch „Fotografieren verboten!“ …

Die B.Z. zum Buch „Fotografieren verboten!“ …

Der Kurier zum Buch „Fotografieren verboten!“ …

Ch. Links Verlag zum Buch „Fotografieren verboten!“ …

Sven Felix Kellerhoff in der WELT zum Buch „Fotografieren verboten!“ …