Berlin Story – neue Schaufenster

Schaufenster cool Hipster Schaufenster pinkEin Schaufenster für coole Hipster und ein Schaufenster für Träume in pink. Rebecca aus Manchester hat sich um die Hipster gekümmert. Sie arbeitet ein halbes Jahr mit uns zusammen.

Verlorene Gotteshäuser — Ausstellungseröffnung

Volker Hobrack Ausstellungseröffnung verlorene Gotteshäuser
St.-Thomas
Verlorene Gotteshäuser01
Verlorene Gotteshäuser02
Volker Hobrack (oben) eröffnet in der St. Thomas Kirche am Mariannenplatz in Kreuzberg die Ausstellung des Bürgervereins Luisenstadt über verlorene Gotteshäuser.

 

Diese Ausstellung ist dem Stadtmuseum entgangen. Hobrack und der Stadthistoriker Dr. Benedikt Goebel hatten mehrfach versucht, Unterstützung dafür zu erhalten. Die Ausstellung hätte im Stadtmuseum ein Beitrag zur Diskussion der Bürger über die historischen Wiedergewinnung der Mitte sein können.

 

Einige Kirchen wurden durch Bomben zerstört, noch mehr nachher abgerissen. Die Georgenkirche am Alexanderplatz mit einem 105 Meter hohen Turm 1950, die Versöhnungskirche an der heutigen Mauergedenkstätte Bernauer Straße 1985, weil sie den Kommunisten im Weg stand und man ohne Kirche besser auf Flüchtlinge schießen konnte.

 

Über die Rettung der Skulptur für die Betlehemkirche haben wir in diesem Blog immer wieder berichtet.

 

Im Monbijoupark stand die kleine anglikanische St.Georgskirche, sie sollte der Verbreitung des Christentums unter den Juden dienen.

 

Ralf Bauer vom Bürgerverein hat sich um die Gestaltung gekümmert, Michael Rädler die Technik zu Verfügung gestellt.

 

Das Buch zur Luisenstadt von Dr. Duntze, dem langjährigen Pfarrer von St. Thomas, erschien im Berlin Story Verlag …

 

Die Ausstellung ist Montag – Freitag 11 – 14 Uhr und Samstag 11-16 Uhr geöffnet, Finnisage am 29. November.

 

 

Garten an der Mauer damals und heute

Baumhaus an der Mauer 1980er Baumhaus an der Mauer heutejpgDer Garten an der Mauer in den 1980er Jahren und wie es heute aussieht.

 

Das Baumhaus an der Mauer hat einen eigenen, langen Wikipedia-Eintrag.

 

Wie es damals und heute war, zeigt eine Sauerausstellung in St. Thomas am Bethaniendamm.

 

Gleich neben Bethanien oder man könnte auch sagen gleich neben dem Georg-von-Rauch-Haus, besungen von Ton Steine Scherben …

 

Die besten Bücher dazu gibt es im Berlin Story Verlag

 

Menschen in Kreuzberg – mit einem Cover der Kinder aus dem Rauch-Haus …

 

SO36 – Peter Frischmuth …

 

Inside Kreuzberg – Michael Hughes …

 

 

 

 

Berlin Story Bunker und die Fanny-Hensel-Grundschule

Bunker, Radtour

fanny HenselWährend eine geführte Radtour auf den Hof vor den Berlin Story Bunker kommt und in englischer Sprache viel und in diesem Fall zu Glück richtiges über den Bunker erfährt, findet in der Fanny-Hensel-Grundschule, die den Bunker umgibt, ein Eltern-Kinder-Nachmittag statt mit Gegrilltem und einem verführerischem Kuchenparadies.

 

 

 

Verlorene Kirchen in Mitte – Eröffnung am Sonntag 15 Uhr

Nirgendwo

 

 

„St. Nirgendwo! Verlorene Gotteshäuser in der Berliner Mitte“. 
Zur Eröffnung am 13. September 2015, 15 Uhr, sprechen:
– Pfarrerin Claudia Mieth
– Volker Hobrack vom Bürgerverein Luisenstadt
– Dr. Peter Lemburg vom Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin
Ort: St.-Thomas-Kirche, Mariannenplatz, Berlin-Kreuzberg

5.000 „Refugee Welcome Tickets“ für das Berlin Story Museum

Berlin Story Museum im Bunker

Das Berlin Story Museum gibt 5000 „Refugee Welcome Tickets“ an Flüchtlinge. Die Freikarten werden kommende Woche über Visit Berlin verteilt, hundert pro Tag. Das Museum im Berlin Story Bunker am Anhalter Bahnhof vermittelt in einer Stunde eine fesselnde Übersicht über die einzigartige Geschichte dieser Stadt. Wie der Große Kurfürst Glaubensflüchtlinge einlud, wie Friedrich der Große sagte „Und wenn die Türken kommen, bauen wir Ihnen Moscheen„, wie Berlin die Wiedervereinigung meisterten.

 

Den AudioGuide gibt es bereits in zehn Sprachen (deutsch, englisch, niederländisch, dänisch, französisch, italienisch, spanisch, russisch, chinesisch und besonders auch türkisch), momentan wird unter Hochdruck an einer Fassung in nachrichten-arabisch gearbeitet.

 

Das Berlin Story Museum erzählt in 30 Stationen, mit filmartiger Szenerie, raumhohen Bildern, Skulpturen und Modellen spannend und lebendig von den dunklen und hellen Zeiten.. Die Ausstellung zieht einen roten Faden durch die Berliner Geschichte. Seit diesem Jahr befindet es sich im Berlin Story Bunker am Anhalter Bahnhof. Der Bunker bot im Zweiten Weltkrieg bis zu 12.000 Menschen Schutz vor Bomben.

 

Die Initiatoren kennen Kriegsgebiete aus eigener Erfahrung. Wieland Giebel war in den 1970er Jahren Kriegsberichterstatter in Nord-Irland und arbeitete viele Jahre als Entwicklungshelfer in Ruanda. Er besuchte Aleppo unmittelbar vor Ausbruch des Kriegs. Enno Lenze begleitete in den vergangenen Jahren mehrfach die Peschmerga im Einsatz gegen den IS im Nordirak, traf Politiker und berichtete aus Flüchtlingscamps.

 

 

Currywurst-Jubiläum, Konnopke wird 85 — das Buch zur Party

Cover Konnopkes Imbiss_Konnopke 21x21_3D_720»Max Konnopke ist 29 Jahre alt als er von Cottbus nach Berlin kommt und sich entschließt, ein Wurstmaxe zu werden …« So beginnt vor 85 Jahren die Geschichte von »Konnopke’s Imbiß«, Berlins berühmtester Currywurstbude unter dem Magistratsschirm an der Schönhauser Allee.

Konnopke ist das Synonym für Currywurst. 1930 fing Max Konnopke an: mit umgehängtem Wurstkessel. Im »Dritten Reich« galt es zu überleben, in der DDR-Zeit wurde Konnopke’s Kult. Bis heute ist es Berlins berühmteste Wurstbude.

Im Oktober feiert Konnopke’s Imbiß 85 Jahre Currywurst-Tradition nach Familienrezept. Zu diesem Anlass erzählen die Inhaberinnen Waltraud Ziervogel und Dagmar Konnopke, Mutter und Tochter, Konnopke’s Erfolgs Story: Das ist Berliner Geschichte pur.

Dagmar Konnopke und Waltraud Ziervogel (Hg.), Konnopke’s Imbiß, Das Original in Berlin seit 1930
120 Seiten, 16,95 €, erscheint am 5. Oktober 2015

Touristen kommen, um das Berlin-Gefühl zu teilen

Burkhard Kieker Tourismustag 2015Darüber nachdenken, was es für uns bedeutet, für so viele Menschen ein Ziel zu sein, für so viele Touristen. Um Flüchtende ging es auch, aber im Zusammenhang mit dem jährlich stattfindenden Tourismustag nur am Rande. Natürlich, das wissen auch die Touristiker, spielt die große Ausstrahlung Berlins und die Präsenz in den Medien auch eine große Rolle.

Visit Berlin und der Chef Burkhard Kieker haben ein Thema aufgenommen, das einem gelegentlich so durch den Kopf geht, eher peripher, das aber für unsere Perspektive bedeutend ist. Es soll nicht passieren, dass die Bevölkerung den Tourismus satt hat.

In Barcelona zum Beispiel wächst das Unbehagen. Touristen fotografieren die historische Markthalle, kaufen nichts, aber die Stammkunden am Geflügelstand bleiben aufgrund des Rummels weg. Hunderttausende kommen mit den Kreuzfahrtschiffe. Barcelona will nicht werden wie Venedig. Das neue Linksbündnis verspricht, den Tourismus zu begrenzen.

Berlin ist anders, größer, dezentral, nicht vergleichbar. Ursprünglich war das Thema des Tourismustags „Nachhaltigkeit“, aber der Begriff „Achtsamkeit“ spielt heute eine größere Rolle. Achtsamkeit gegenüber unseren Ressourcen, Achtsamkeit gegenüber den Wünschen der Besucher und – das besonders – Achtsamkeit gegenüber uns selbst, nämlich unseren körperlichen und seelischen Möglichkeiten.

Ein Tourismustag ohne Leistungsschau und Selbstbeweihräucherung. Der Tag hatte etwas philosophisches, nicht überkandidelt, sehr lebensnah. Das war neu. Visit Berlin macht Agenda Setting – weit über den Tellerrand hinaus.

Es ging um Gier, die Armut erzeugt, aber auch eine besondere Art von Gier der Schnäppchenjäger, die alles billiger haben wollen. Ökosoziale, globale Marktwirtschaft könnte ein schönes Ziel sein.

Man soll das ja echt nicht übertreiben, aber so ein bisschen kann man schon sagen „We work in peace building“, Tourismus kann die Augen für andere öffnen, we are authentic , we live in Berlin something authentic“.

Reisende seinen bereit, mehr dafür zu bezahlen, wenn sie mitbekommen, dass wir social responibility übernehmen.

Wir von der Berlin Story sagen unseren Mitarbeitern in den Läden und im Museum immer wieder, dass wir ein wichtiger Teil der Berlin-Erfahrung sind. Die Besucher denken an uns. Sie kommen manchmal nach Jahren wieder und erinnern sich an die Gespräche mit uns. Unsere Aufgabe ist es dieses Berlin-Gefühl authentisch zu vermitteln. So wie die Leitmotive im Berlin Story Museum herausgearbeitet sind „Freiheitswille“ – „Tatkraft und Leidenschaft“ – „Hier hat jeder seine Chance“.

 

 

 

Berlin Story Museum — Besucher aus Izmir — das einzige Museum mit türkischem AudioGuide und durchgehender Berlinerzählung

Besucher aus IzmirDas Berlin Story Museum ist das einzige mit durchgehender Erzählung vom Anfang bis heute und vor allem das aller einzigste mit türkischem AudioGuide.

Zwei haben geheiratet, 350 waren auf der Hochzeitsfeier und heute machen die jungen Leute Sightseeing – verknüpft mit einem Besuch im Berlin Story Museum.

 

 

 

Paul Spies — neuer Chef soll das Stadtmuseums wachküssen

Paul Spies, Chef Stadtmuseum, Einführung 8.9.2015
Vor der Senatspressekonferenz kam Paul Spies in die Nikolaikirche und stellte sich den Mitarbeitern des Stadtmuseums. Er ist noch Chef des Amsterdam Museums. Spies kommt ab Oktober 4 Tage nach Berlin, ab Februar 2016 ganz. Heute wurde er von Kulturstaatssekretär Tim Renner vorgestellt. Spies ist gleichzeitig Kurator der Stadtausstellung im Humboldt-Forum. Das war eigentlich so nicht vorgesehen und spricht für seine Durchsetzungsfähigkeit.

Er hat nach dem Studium der Kunstgeschichte 21 Jahre lang ein eigenes Büro geleitet und wurde vor sechs Jahren Chef des Amsterdam Museums. Er komme von einem großen Museum in eine Stadt mit übergroßer Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Tim Renner hofft, auf der Betriebsversammlung wie in der rbb-Abendschau, jetzt werde das Märkische Museum aus seinem Dornröschenschlaf wachgeküßt.

Dazu der Tagesspiegel …

 

Dazu die Stiftung Stadtmuseum …

 

Im rbb dazu Nikolaus Bernau hören, der vorher mit ihm gesprochen hatte …