Diebe unterwegs in den Läden — mehr als sonst

Ladendiebe„Ich habe gerade eben zwei Männer beim Klauen erwischt. Sie sahen erst ein bisschen wie Touristen aus, sprachen russisch und sind gezielt zur Souvenirwand gelaufen. Sie hatten keine großen Taschen, sondern nur eine kleinere Umhängetasche dabei. Da haben sie dann zwei teure Einkaufsbeutel reingestopft. Einer hat sich so
gedreht, dass der andere die Beutel in die Tasche stopfen konnte. Durch die Kamera konnte man es sehen. Ich bin hingegangen und habe gesagt, dass ich es gesehen hätte und die Taschen verlangt, sie hinaus geschmissen und mit der Polizei gedroht. Die beiden sind total cool raus spaziert. Ich
hätte auch nicht mehr machen können, dafür waren die etwa 40 Jahre alten Typen zu kräftig.
So etwas oder ähnliches passiert momentan fast jeden Tag. Bitte habt ein Auge darauf!“

— aus dem Rundschreiben einer Mitarbeiterin an die anderen Läden heute

Ein Abend mit Michael Müller

20150713 Michael Müller Visit Berlin_462Michael Müller, der Regierende Bürgermeister von Berlin, spricht heute beim Jahresempfang von Die Mitte (oben), der Standortvertretung der Gewerbetreibenden in Mitte, und beim Jahresempfang von Visit Berlin, dem Tourismus-Büro von Berlin (rechts).

Die Menschen kommen wegen der Kultur und der Geschichte nach Berlin, sie wollen die authentischen Orte sehen.

Berlin schuf große Bilder für die Welt wie die Lichtergrenze zu 25-Jahren Mauerfall. 2017 kommen das Turnfest und der Kirchentag nach Berlin. Berlin solle nicht auf Verschleiß fahren, sondern investieren, zum Beispiel ins ICC, weil ein großes Kongresszentrum gebraucht werde.

20150713 Michael Müller Die Mitte_720

Burghard Kieker, der Chef von Visit Berlin, kündigt an, dass es in diesem Jahr wohl 30 Millionen Übernachtungen werden (Paris 36 Mio.). Berlin sei die Stadt der Freiheit, auch der Freiheit der Lebensentwürfe. Als eines der wichtigen Ereignisse sieht er an, dass eine ganze Staffel von HOMELAND hier gedreht worden sei. das werde in der ganzen Welt immer wieder wiederholt.

Bei DIE MITTE lobt Michael Müller die aktiven Bürger, die sagen: „Ich will für diese Stadt etwas tun! Wir zeigen nicht auf andere, wir nehmen es selbst in die Hand.“ Ein Lob der engagierten, aktiven Bürgergesellschaft, die sich von alleine einbringt.

Wird die Berlin Story diskriminiert? Leser erinnern an Ferrari

ferrari_462 060405 nach berlin StoryLeser dieses Tagebuchs fragen, ob die Berlin Story diskriminiert wird, weil die Werbung aus dem Rundbogenfenster genommen werden musste.

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Das erste Foto mit einem roten Ferrari Unter den Linden 10 entstand am 6. April 2005 (rechts). Die Berlin Story war 2000 bis 2004 in diesen Räumen.

 

Dann sollte für den Palazzo Italia umgebaut werden. Dazu gab es eine Party der Hauseigentümer Vivico. Der Ferrari sollte dabei das aufstrebende, erfolgreiche Italien symbolisieren (Rede des italienischen Botschafters). Unten weiter …

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Ferrari von außen

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Unter großem Aufwand wurde restauriert. Die Baulücke in der Charlottenstraße vom Bombeneinschlag verschwand. Das Loch verschwand, durch das einst „Der Bruch“ stattfand, der Einbruch durch die Decke in die Bank der Reichsbahn 1951, später verfilmt.

Dann kam Ferrari und wie man auf dem letzten Foto seht – dann ging Ferrari.

Nach dem Bericht in diesem Tagebuch meldeten sich Leser und fragten, ob die Berlin Story diskriminiert wird? Sie fragen, warum durfte Ferrari auf sich hinweisen und die Berlin Story nicht? Warum durfte Ferrari beleuchtete Werbung haben und die Berlin Story gar keine? Dann kam die Frage, wie Ferrari oder die Hauseigentümer das mit dem Denkmalschutz geklärt haben.

Leider ist es so, dass wir auf diese Fragen keine Antworten haben.

Sage Club und Staatsoper — ein Nachtrag

An einem Tag: Richtfest der Staatsoper und heiße Nacht im Sage Club.

 

Hier geht es zu den nachgelieferten Tagebucheinträgen …

Kalter Krieg und heiße Partys —

 

Staatsoper Unter den Linden, das Richtfest …

 

 

 

Knack, knirsch, krach, zack! — Der Baum liegt

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Baum fällt 02Auf dem Weg mit dem Rad zum Berlin Story Verlag kracht es zehn Meter vor mir und ein Baum fällt um.

Darunter liegt jetzt ein Flach-Auto.

Verletzt wurde niemand.

Schwierig mit den Baumschützern, die so ein Theater machen, dass Bäume nicht früh genug gefällt werden.

Werbemonitor UdL 10 — keiner guckt hin

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Eine riesige Monitorwand und keiner sieht sich das an. Schade. Unter den Linden 10 wird im Schaufenster für die Expo in Mailand, für die Region Lombardei und für die Vermarktung des Hauses UdL 10 geworben. Die Menschen gehen vorbei – bei dieser Fotoserie und sooft man das beobachtet.

 

Wie anders war das, als auf einem kleinen Wohnzimmer-Monitor der 12-Minuten-Film über den Bau und den Fall der Mauer lief. Immer standen kleine Gruppen davor.

 

 

 

Berlin Story Unter den Linden 10 — die Werbung soll ab

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Unter den Linden 10 soll nichts mehr auf die Berlin Story hinweisen.

 

So wollen es die Vermieter, und sie berufen sich auf den Denkmalschutz.

 

Vom Denkmalschutz ist uns zu diesem Thema nichts bekannt. Historisch waren an der Stelle Markisen. Als die Berlin Story 2000 bis 004 in diesen Räumen war, hatten wir auch noch Markisen gelb-grün wie hier.

 

Vorher konnte man gut erkennen, was einem im Laden erwartet.

Nachher ist da ein schwarzes Loch.

 

Die Monitorwand im Schaufenster wurde von den Vermietern nicht beanstandet. Da wird Werbung gemacht für die Expo in Mailand und hier gerade ein Dorf in der Lombardei.

 

 

 

Berlin Story Unter den Linden 10 — Elisenda ist zurück

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Elisenda und Julia, Barcelona und Hong Kong.

 

In der Berlin Story Unter den Linden 10 arbeiten noch Hugo aus Porto/Portugal und Gippo sowie Linda aus Italien.

 

UND Xenia aus Berlin …

 

 

 

Cold War Night Life — im Sage Club

Sage Pool Podium

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Sage bar

Jens Schöne (2. Foto ganz links), Autor der Bücher The GDR und der deutschen Version Die DDR – beide aus dem Berlin Story Verlag, lud in den Sage Club zum Thema Pop-Musik in Ost und West zur Zeit des Kalten Kriegs.

Schöne ist Stellvertretender Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

 

Sonst geht es da im Sage Club von Sascha Disselkamp und im Kit Kat Club eher wild zu.

 

Dr. Motte, auf dem Podium mit hellblauem Hemd, sieht die DDR als Nachfolgestaat des NS-Regimes und die Radio-Eins-Moderatorin Anja Caspary merkt nichts oder lässt das einfach durchgehen.

 

Erst später korrigiert Henryk Gericke, Ost-Berliner Punker, Musiker und Schriftsteller, und erhält Applaus dafür.

 

Der Westen war musikalisch stark von den Besatzungssoldaten und den Sendern der Soldaten geprägt. Für Disselkamp gab es keinen Grund, rüber zu gehen. In West-Berlin gab es, als er aus Rheda-Wiedenbrück kam, 250 besetzte Häuser.

 

Bodo Mrozek, Musikhistoriker, gab immer wieder einen guten Einblick in die gesellschaftlichen und musikalischen Situationen zur zeit des Kalten Kriegs in Berlin.

 

 

 

Staatsoper Unter den Linden — Richtfest

Staatsoper Richtfest, Richtkrone 720

Staatsoper Richtfest, Geisel

Staatsoper Richtfest, Renner

Staatsoper Richtfest, Flimm

Bausenator Andreas Geisel (rechts) dankt den 200 beteiligten Firmen, erwähnt die „überraschenden Herausforderungen“, aber nicht die Mehrkosten (von 239 auf 390 Millionen unserer Euro).

Kulturstaatssekretär Tim Renner sagt mit Blick auf die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, man könne aus dem Bau lernen, wie man es besser machen könnte.

Jürgen Flimm, der Opernintendant, widmet „seiner Freundin“ Regula Lüscher ein Gedicht:“

Ich werd es tragen sieben Jahr
Und kann es nicht tragen mehr
Oh liebe Regula
Oh holde Maid Helvetiens
Oh rufe ja zur Musica …