„Murals“ Bestseller-Rang

Gestern als Bildstrecke bei n-tv.de, heute schon (fast) ein Bestseller bei einem großen Online-Händler – unser Street Art-Bildband Murals:

Bestseller-Rang

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Peter Frischmuth und Axel Pinck: Murals, 160 Seiten, fester Einband, 24 x 32 cm, zahlreiche großformatige Abbildungen, deutsch/englisch/französisch, Preis 39,95 €

Den großartigen Bildband gibt es im Berlin Story WebShop und im Buchhandel.

MURALS bei n-tv — Buch aus dem Berlin Story Verlag

Murals bei ntv

 

 

Echt sind die Leute von der Straßenreinigung. ALLES andere ist gemalt – ein Mural, ein Wandgemälde in Lyon.

n-tv, der Nachrichtenkanal von RTL, stellt auf der Startseite seiner Homepage MURALS vor, Wandgemälde in der ganzen Welt, fotografiert von Peter Frischmuth und beschrieben von Axel Pinck , erschienen im Berlin Story Verlag.

MURALS – das Buch im Berlin Story Verlag …

 

MURALS auf der Startseite von n-tv …

 

 

 

Murals bei n-tv.de

Cover_Murals_3D_webDer Fotograf Peter Frischmuth und der Autor Axel Pinck reisen seit mehr als zehn Jahren durch die Welt, um außergewöhnliche, faszinierende Murals in großformatigen Bildern festzuhalten. Neben den beeindruckenden Kunstwerken werden auch die Künstler vorgestellt, die hinter den aufwendigen Arbeiten stecken.

Davon ist auch der Berliner Journalist und Street Art-Fan Markus Lippold begeistert und widmet unserem großartigen Bildband eine Bildstrecke auf n-tv.de:

Bildstrecke Murals auf n-tv.de

Frischmuth spielt mit den Motiven und inszeniert Gegensätze, die das Werk erst richtig zur Geltung bringen. – Markus Lippold

Peter Frischmuth und Axel Pinck: Murals, 160 Seiten, fester Einband, 24 x 32 cm, zahlreiche großformatige Abbildungen, deutsch/englisch/französisch, Preis 39,95 €

Den großartigen Bildband gibt es hier und im Buchhandel.

Enno Lenze in Kurdistan

Enno Lenze unterwegs mit Kaka Hama_462Dem Bericht von Enno Lenze, Berlin Story Bunker und Berlin Story Verlag, kann man auf Twitter folgen. Dazu muss man keinen Twitter-Account haben.

 

Hier ein Foto von heute, mittags. Kaka Hama, ein Kommandant der Peshmerga, hat die Rückeroberung von Kobane geleitet. Einen Film mit den Interviews und Eindrücken gibt es nach der Rückkehr.

 

Ennos abenteuerliche Wege durch Kurdistan miterleben …

JamaWarNews über den Frontbesuch von Enno Lenze …

 

 

 

Berlin Story Museum — authentische Exponate — Trümmerlandschaft 1945

BerlinStoryMuseum_1945_Ziegelsteine_01

3_Februar_1945, Neander Ecke Sebastian

Entwurf_Monika_Bauert_ Trümmerlandschaft_Berlin_1945

BerlinStoryMuseum_Szene_1945

Authentische Exponate – so oft wie möglich findet man Originale im Berlin Story Museum.

Diese Ziegelsteine (oben) stammen von einem Haus, das am 3. Februar 1945 bei einem der größten Angriffe auf Berlin zerstört wurde.

 

Vorher hatten wir uns eine weitere historische Quelle an der Neanderstraße (heute Heinrich-Heine) Ecke Sebastianstraße angesehen (rechts). Dort war später der Todesstreifen der Berliner Mauer. Deswegen wurde erst spät ausgeschachtet und gebaut.

 

Die Ziegelsteine wurden dann verbaut, wie auf der Zeichnung der Museumsinszenierung von Monika Bauert vorgegeben (Foto3).

 

Heute nehmen die Besucher diese Szene insgesamt wahr, kaum die Details (Foto4). Es ist eine der einprägsamsten Szenen des Museums.

Physik in Berlin — Buchbesprechung

Physik_Umschlag_webSusanne M. Hoffmann bespricht in der Zeitschrift „Das politisch-historische Buch“ den band Das physikalische Berlin von Iris Grötschel, erschienen im Berlin Story Verlag

Eine Reise durch Raum und Zeit“ ist der Untertitel des Buchs –  und so versteht es sich auch: Im Vorwort wird der Leser gefragt, ob er nicht schon immer eine Zeitreise machen wollte.

Wenn man 125 Kapitel auf 250 Seiten unterbringt, dann sind die Kapitel naturgemäß kurz – außerdem sind sie bildreich. Es gibt mindestens ein Bild pro Doppelseite. Die Sprache ist allgemeinverständlich und der Inhalt dicht, sozusagen pro Kapitel ein Bild mit Kommentar.

Die Grobgliederung unterteilt die Informationen in „Wissenschaftsgeschichte der Berliner Physik“ – „Physikalisch-historische Apps für Berlin“ – „Physikalische Orte in Berlin und Umgebung“ und „Physikalische Berliner Biografien“.

Bis dahin ist es wirklich ein Gang durch Berlin und seine Geschichten – eben das, was ein Stadtführer wissen sollte, wenn er eine Gruppe von Physikern durch die Hauptstadt führt: Wer war Marie Curie, nach der eine Straße in Lichtenberg benannt ist? Wer waren die Namensgeber der Humboldt Universität, und warum steht ein Standbild von Hermann von Helmholtz vor dem Haupteingang? Anschließend gibt es noch eine kommentierte Auflistung über Orte, die keine dingliche Repräsentation (mehr) haben.

Die Kapitel heißen dann „Fusionen in der Berliner Physik“, wo historische Gesellschaften für Physik beschrieben werden, „Ausgezeichnete Physik: Nobelpreis und Co.“ – „Erinnerungskultur“ über Denkmäler und Gedenktafeln sowie Grabstätten.

Dann folgt eine Beschreibung von „Physikalischen Exponaten im öffentlichen Raum“, bei dem Bilder wie das Mosaik am Haus des Lehrers vorgestellt werden und die Archimedes-Skulptur an der Archenhold-Sternwarte. Zu guter Letzt gibt es noch eine Auflistung von Institutionen, die Physik dem Laienpublikum schmackhaft machen (Urania, Technikmuseum usw.) Alles in allem ist dies dieser ungewöhnliche Reiseführer sicher ein Kompendium für Interessierte.“

 

 

 

Katakomben unter dem Anhalter Bahnhof — Reportage 1929

Anhalter Bhf 1944 Gleisplan Detail1929 war Weltwirtschaftskrise. Menschen schliefen in Gängen unter dem Anhalter Bahnhof. Davon berichtet Harry Wilde in einer Reportage in „Berlin am Morgen“ vom 21. Juni 1929.

Der Anhalter Bahnhof war nicht nur der Personenbahnhof. Es gehörten auch der Postbahnhof und der Güterbahnhof dazu. Alle diese Bahnhofsteile waren durch unterirdische Gänge für den Transport der Post, des Gepäcks, der Güter verbunden, mit extra Tunneln für das Personals und die Reisenden.

 

„Berlin am Morgen“, 21. Juni 1929, Seite 6

Ein 300 m langer Gang unter dem Anhalter Bahnhof

 

Einer unserer Mitarbeiter hat eine abenteuerliche Entdeckung unter der Berliner Oberfläche gemacht. Er hat einen unterirdischen Tunnel ausfindig gemacht, der allnächtlich als Unterschlupf für Obdachlose dient. Seine Schilderung erinnert geradezu an die berühmten Elendsbilder unten den Brückenbogen von Paris.

Die Lichtreklamen werfen Strahlenbündel in das nächtliche Dunkel und erleuchten den Potsdamer Platz taghell. Die „Kaffeemühle“, das in Tausenden von elektrischen Glühbirnen strahlende Dach des Cafés Vaterland mit seinen rotierenden Lichtkegeln lenkt die Blicke der Reisenden auf sich, die die breite Freitreppe des Potsdamer Bahnhofs herunter fluten. Diensteifrig öffnen junge Burschen den Schlag der heranrollenden Taxi in der Hoffnung, sich ein paar Groschen für Schlafgeld zu verdienen. Vor dem Untergrundbahnhof werden die Gitter geschlossen: der letzte Zug hat die Station passiert.

Langsam leert sich der Platz. Die Straßenmädels suchen hinter Mauervorsprüngen vor dem aufkommenden feinen Sprühregen Schutz. Die durchdringende Nässe weckt die Schläfer auf den Bänken. Mit hochgeschlagenen Rockkragen zockeln sie langsam in die dunklen Nebenstraßen, um sich in einem offenen Haustor einen trockenen Platz für die Nacht zu suchen. Die regennasse Asphaltstraße spiegelt den Schein der riesigen Bogenlampen wieder; zehn Schritte weiter aber die liegt Welt im Dunkeln.

Vier Burschen drücken sich an der Häuserfront entlang. Mit hastigen Schritten erreichen Sie den Hafenplatz, scheu nach dem patrouillieren Schupo Ausblick haltend. Dann sind sie hinter einer Hausecke jenseits des Hafens plötzlich verschwunden.

Durch einen finsteren Torweg kommt man hier die Katakomben von Berlin, einen fast 800 m langen Gang unter dem Anhalter Bahnhof. Rangieren Bezüge donnern über den rund gemauerten Decke des schmalen Gewölbes. Eine dicke erstickende Luft füllt den Raum. Wenige elektrische Lampen kämpfen gegen die immer währende Nacht dieser Keller. Die vier Burschen schleichen auf Zehenspitzen über das holprige Kopfpflaster und suchen sich ein Lager hinter einem breitbrüstigen Lastwagen.

In den Ställen schlagen die Pferde mit den Hufen gegen die Boxen. Erschreckt unterbrechen die Burschen ihr flüsterndes Gespräch, in Besorgnis, durch einen Pferdediener verjagt zu werden

Weiter hinten liegen schon mehrere junge Burschen mitten im Weg. Unsere Taschenlampen werfen fantastische Schatten auf die Mauern. Eine Katze, eine quietschende Maus im Maul, flüchtet mit hastigen Sprüngen an uns vorbei.

Die drei Jungens im Gang wachen auf, reiben sich schlaftrunken die Augen und starren erschreckt auf die unbekannten Eindringlinge. Man kennt sich nämlich und weiß, wer zur „Familie“ gehört. Absatz unser Ruf: „Gut Freund“ beruhigt sie, und bald sitzen wir bei einer Zigarette einträchtig auf der eilfertig ausgebreiteten Pferdedecke beieinander. Ihre Lebensschicksale? Sie erzählen nichts Besonderes. Ihr Lebensweg gleicht denen vieler Tausender, im Zuhause zu viele Kinder. Not und ein Schuss Abenteuerlust treibt sie auf die Walze, und bald liegen sie in der Großstadt ohne Obdach auf der Straße. Ihre tief liegenden Augen blicken hoffnungslos in die düstere Nacht. Von der Decke tropft es in regelmäßigen Abständen mit leichtem Klatschen.

„Still!“ ruft da einer. Ferne Schritte. „Das ist Fritz!“ Näher die Schritte. Fritz ist da, erstaunt, Besuch vorzufinden, und mustert uns misstrauisch. Er hat zwar „saubere Fleppen“, aber keiner will doch gerne „hochgehen“.

Fritz ist der heimliche Führer der Katakombenbewohner. Alle ordnen sich willig seinen Erfahrungen unter, alle wissen, dass er kameradschaftlich für alles sorgt. Er ist älter als die Anderen, hat fünf Jahre Fremdenlegion hinter sich.

An seine drei „Kumpel“, die bei ihm liegen, verteilt er ein paar Stulle, die er heute beim „Kloppen“ erhalten hat. Und dann erzählt er:

Sein Vater Weber in den schlesischen Hungerbezirken. Neun Kinder steckten die Beine unter den Tisch. Als der älteste „gefirmt“ war, musste er mitverdienen. Die Eltern, fromme Leute, die trotz aller Not immer der Kirche gaben, „was ihr zukam“. Als aber der zwei Jahre ältere Bruder mit zerschmettert Gliedern aus dem Bergwerk geholt wurde und der Priester Begräbniskosten forderte, da lehnte sich der Fritz gegen den christlichen Seelsorger auf, der mit salbungsvollen Reden den Hunger der Kinder stillte. Dann wurde er arbeitslos, der Fritz, und ging kurz entschlossen auf Walze. In Euskirchen verschrieb er sich, wie er sagte, den Werbern der Fremdenlegion. Fünf Jahre im algerischen Sonnenbrand folgten. Wegen Unbotmäßigkeit degradiert, wurde er nach seiner Dienstzeit aus Frankreich ausgewiesen. Aber sein „Vaterland“ behandelt ihn auch nicht besser. „Unterstützung gibt es nicht für solche, wie Sie sind!“, sagt ihm der menschenfreundliche Wohlfahrtsvorsteher. Nirgends kann er sich polizeilich melden, aus der „Palme“ ist er schon längst verwiesen, und wegen Betteln hat er 14 Tage Knast hinter sich. Und als Wohnungslose kriegt er nicht mal Notstandsarbeit, und so gibt es für ihn keinen Ausweg aus diesem Elend. „Wenn Sie mich hopp nehmen, dann kriege ich statt Verweis!“ Wo soll er hin? Nach Hause? Die haben doch selber nichts!

So ist seine Lebensgeschichte eine furchtbare Anklage gegen die bürgerliche Gesellschaft.

Heller Tag ist es, als wir die „Katakomben“ verlassen. Ein feiner Nebel auf dem Hafenplatz. Die Straße liegt grob und trocken vor uns. Ein Chauffeur im Dress tankt seinen Wagen für die Fahrt seiner Herrschaften ins Bad. Die Frühkneipen öffnen ihre Pforten; die ersten Gäste, Nachtschwärmer und Straßenmädels, „Kunden“ und Zeitungsausträger, kommen auf einen hastigen Imbiss in das Lokal.

Ein Morgen wie alle anderen. Keiner weiß, dass nur wenige Schritte von hier entfernt Menschen dazu verurteilt sind, auf hartem Boden in dumpfen, unterirdischen Höhlen zu schlafen.

 

 

 

 

 

 

 

Enno Lenze über Kurdistan

Enno KRDEnno Lenze, Berlin Story Bunker und Berlin Story Verlag, berichtet in diesem Podcast fast zwei Stunden über Kurdistan – über seine persönlichen Erlebnisse an der Front zu IS, über die aktuelle politische Lage, die Beziehungen zu Deutschland.

In wenigen Tagen fährt er wieder nach Kurdistan.

 

Enno Lenze über Kurdistan …

 

Weitere Erklärungen zum Thema … Shownotes …

 

Unter den Linden — Prachtboulevard

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Visit Berlin:

Der Berliner Prachtboulevard Unter den Linden ist das alte Herzstück Berlins und führt vom Brandenburger Tor bis zur Schlossbrücke. Am Boulevard Unter den Linden befinden sich zahlreiche wichtige Einrichtungen wie die Humboldt-Universität oder die Staatsoper sowie Sehenswürdigkeiten wie die Neue Wache oder das Zeughaus … Den Boulevard schmücken Restaurants, Cafés und Geschäfte.

berlin.de:

Unter den Linden ist ein 1573 angelegter Reit- und Jagdweg. Die Straße erhielt ihren Namen 1734. Nach 1871 war sie eine belebte Geschäftsstraße und wird auch gerne Boulevard genannt. Die Straße führt von der Schloßbrücke und dem Lustgarten zum Pariser Platz östlich des Brandenburger Tores. Entlang der Straße stehen zahlreiche prominente Bauwerke wie z.B. das Kronprinzenpalais, die neue Wache, der Berliner Dom oder die Humboldt-Universität.

Für die Beschilderung, die den Touristen das Lebens angenehm machen sollte, gab es eine Ausschreibung – Ergebnis siehe letztes Foto.

Die BVG als Bauträger versprach, so schonend und rücksichtsvoll wie möglich zu bauen.

Welche Blödmänner klauen solche Hosen?

Hosen klauen wollen

Diese Hosen wollten die drei Typen kurz vor Feierabend klauen.

Mitarbeiterin A. beobachtete sie über die Kameras – zwei klauten.

 

Mitarbeiterin L. aus Griechenland stellte die drei Typen an der Tür. Einer zog die geklaute Hose unter seinem T-Shirt hervor, schmiss sie Richtung Kasse und stieß einen fremdländischen Fluch.

L. lief dem anderen bis vor das Café Einstein nach und rief „Deine Hose will ich auch!“

Die Gäste staunten. Der Typ zog seine geklaute Hose unter dem T-Shirt vor und warf es Richtung Café.