Berlin Story Museum — voll vor der Öffnung

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„Sind die Transparente echt?“ –

Nicht ganz, nur fast.

Sie sind genau von denen abgemalt, die damals am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz getragen wurde – das war der (ein) Anfang vom Ende der DDR.

 

Das Museum ist noch nicht ganz fertig, es wurde nirgends angekündigt, es ist voll.

 

Fast 400 Besucher kamen heute.

Auf den Fotos: Friedliche Revolution – Germania – Schloss – DDR-Wohnzimmer und (links, original) Zellentür Stasiknast – Brandenburger Tor Fries – Der Große Kurfürst und Toleranzedikt.

Team Dotterweich- Norm übererfüllt

Team Stefan Dotterweich Lichteinbau01 Lichteinbau02

Das Team von Stefan Dotterweich (2.v.l.) arbeitet so schnell und so gut zusammen, dass das Berlin Story Museum eine Woche vor Plan fertig umgezogen und in den Bunker eingebaut ist. Museumsaufbau vom Rohbau des Bunkers bis zur Fertigstellung all inclusive in 15 Arbeitstagen.

 

Diese Allround-Handwerker in Meister-Qualität machen alle Gewerke zusammen – ohne Kompetenz- und Abstimmungsprobleme. Stefan hat alle großen Bauten und Umbauten der Berlin Story geleitet, viele aus dem Team waren schon früher dabei.

 

Deren Erfahrung basiert auch auf dem Bau von Clubs. Dabei muss einerseits extrem improvisiert werden, andererseits sind aufgrund der hohen Auflagen und intensiven Kontrollen der Ämter höchste Ansprüche an Sicherheit und Bauqualität zu gewährleisten.

 

Heute kamen die Roaring Twenties an den Eingang hinter den Kassetresen und das Licht wurde vervollständigt.

 

Licht im Bunker, das gleichzeitig zur Ausstellung passt, das allein war ein langer Lern- und Experimentierprozess mit Beleuchtungsexperten, um Helligkeit, Strahlungswinkel und Durchflutung der Beleuchtungskörper festzulegen.

 

 

„Berliner Theater“ im Kulturzeit-Tipp

„Berliner Theater“ von Monika Bauert und Ulf Buschmann war dem 3sat-Magazin Kulturzeit gestern einen glanzvollen Tipp wert:

 

„Prunkvolle Gebäude, die Kulturgeschichte atmen: Der Bildband „Berliner Theater“ zeigt die Bauten der großen Spielstätten der deutschen Hauptstadt. Ob die Komische Oper oder das Hans-Otto-Theater – Monika Bauert bereitet die Berliner Theatergeschichte spannend mit historischem Material auf. Ulf Buschmanns Fotografien zeigen das oft beeindruckende architektonische Interieur der Theater. Die „innere Schönheit“ der Häuser, das Innenleben aus Treppen, Kronleuchtern und Stuckaturen wird hier in Szene gesetzt.“

 

In der Mediathek kann man die ganze Sendung nachschauen (Eilige finden den Tipp bei 27:05).

 

Mehr zum Buch und Bestellmöglichkeit auf unserer Website.

 

 

Steinmeier: Deutsche wollen ihre Ruhe haben

Steinmeier Winkler v Marschall Totale Nikolaikirche 462Frank-Walter Steinmeier sagt, 70 Prozent der Deutschen wollten ihre Ruhe haben und fänden es besser, man mische sich nicht ein. Es gäbe ein deutliches Unwohlsein bei der jüngeren Generation, sich mit den Problemen der Welt zu beschäftigen.  Das löse eine innere Abwehr aus.

 

Wir in der Berlin Story hatten früher den Anspruch, möglichst nur junge Menschen einzustellen, die sich in irgendeiner Weise gesellschaftlich engagieren. Würden wir diesem Anspruch heute gerecht, könnten wir dicht machen – mangels Mitarbeitern. Steinmeier hat Recht.

 

Der Historiker Heinrich-August Winkler, um dessen neues Buch es heute geht, meint, „Wie haben kein Recht zum Wegsehen. Es darf keine pazifistische deutsche Sondermoral geben.“

 

Winkler hat 4.600 Seiten Geschichte des Westens in zwölf Jahren geschrieben. In der fortschreitenden Globalisierung des Terrors sieht er den wahren Beginn des 21. Jahrhunderts. Tektonische Verschiebungen, so Steinmeier, erleben wir momentan, verbunden mit machtpolitischem Gestaltungsanspruch.

Im Kern geht es in Winklers Werk um das, was den Westen eint, die universellen Menschenrechte, Gewaltenteilung, repräsentative Demokratie, zuerst beschrieben in der amerikanischen Verfassung 1776 und in der französischen Revolution 1789, genau 200 Jahre vor dem Fall der Mauer.

Die Idee der universellen Menschenrechte sei damals schon ein transatlantisches Projekt gewesen, denn die Väter der amerikanischen Verfassung hatten enge Verbindungen mit den europäischen Geistern der Aufklärung.

Heute, so Winkler, wo Europa einen schrumpfenden Teil der Weltbevölkerung repräsentiere, sei das Projekt der unveräußerlichen Menschenrechte keineswegs vollendet. Der Westen gäbe sich selbst auf, würde er sich mit diesem Zustand (in Konkurrenz zu China und Arabien) abfinden.

Winkler denkt nicht nur an die UN-Deklaration der Menschenrecht von 1948, sondern an Jesus „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers – und Gott, was Gottes ist“ – eine klare Abgrenzung der Kompetenzen.

Dank der Peshmerga an Frank-Walter Steinmeier

Steinmeier Enno Mothes So was hört man ja gerneFrank-Walter Steinmeier, deutscher Außenminister, nimmt den Dank der Peshmerga für die deutschen Waffenlieferungen gegen ISIS entgegen.

 

Kommandanten der Pesmerhga hatten Enno Lenze aufgetragen, sich bei Frau Merkel sowie der „blonden Frau, die uns Waffen bringt“ (Ursula von der Leyen, erledigt) und Steinmeier zu bedanken. Dieser Wunsch wurde ausdrücklich und mehrfach geäußert.

Steinmeier freut sich sichtlich. „Das hört man doch mal gerne“.

 

Enno Lenze (Berlin Story Verlag und Berlin Story Bunker) überreichte ihm das Foto, auf dem er mit den Peshmerga auf dem Berg Shingal bei den Yesiden steht – kurz vor dem Angriff der ISIS, abgewehrt mit einer deutschen Milan.

 

Der Außenminister sieht sich das Foto genau an, lässt sich berichten und macht deutlich, sich echt darüber zu freuen, dass sein Vorstoß etwas gebracht hat.

 

Christian Mothes (oben, links), kommissarischer Direktor des Stadtmuseums und Hausherr der Nikolaikirche, hatte Frank-Walter Steinmeier willkommenen geheißen.

Berlin 1704 und Preußen am Schlesischen Tor — Presseankündigung

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Heute ging die Mitteilung an die Presse, dass diese beiden gewichtigen Geschichtsbände demnächst im Berlin Story Verlag erscheinen.

Presseankündigung im Browser lesen …

Für uns ist das momentan während der immer noch nicht vollständig abgeschlossenen Umzüge ganz schön viel.

Vor allem mit der Telekom klappt es ja nie. Wir telefonieren über diverse Weiterleitungen und über Kabel Deutschland. Vorsichtshalber haben wir früh genug ein zweites System aufgebaut.

Zurück zu den Büchern. Sie sind noch nicht erschienen. Sie gehen jetzt in Druck. SIE sind die ersten, die in diesem Tagebuch erfahren, wann die Bücher in der Buchhandlung liegen.

Köpenicker Straße – Buchankündigung

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„Preußen am Schlesischen Tor – Die Geschichte der Köpenicker Straße 1589-1989“ von Dieter Hoffmann-Axthelm, wird in der aktuellen Ausgabe von „Ecke Köpenicker“ angekündigt. Das ist die vom Bezirksamt Mitte herausgegebene Zeitung für das Sanierungsgebiet Luisenstadt.

 

Mehr über „Preußen am Schlesischen Tor“ in der Verlagsankündigung …

 

Mehr über das Buch in diesem Tagebuch …

„ecke köpenicker“ kündigt „Preußen am Schlesischen Tor“ an

Gerade wird Dieter Hoffmann-Axthelms Preußen am Schlesischen Tor – Die Geschichte der Köpenicker Straße 1589-1989 in den Druck gegeben, da erscheint schon die erste Pressemeldung zielgruppengerecht: eine ausführliche Ankündigung im Kiez-Blatt „ecke köpenicker“.

 

Ankündigung_Ecke-Koepenicker„ecke köpenicker“ ist eine Zeitung (nicht nur) für das Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt, erscheint achtmal im Jahr kostenlos und wird herausgegeben vom Bezirksamt Mitte, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung. Alle Ausgaben sind online (pdf).

 

Preußen am Schlesischen Tor – Die Geschichte der Köpenicker Straße 1589-1989 erscheint in zwei Wochen und kann über den Verlag vorbestellt werden.

 

Herschel Grynspan — Buchbesprechung Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

Herschel_Cover_303Der Historiker Dr. Kurt Schilde hat in der renommierten Zeitschrift für Geschichtswissenschaft in Ausgabe 2/2015 das BuchHerschel – Das Attentat des Herschel Grynszpan am 7. November 1938 und der Beginn des Holocaust von Armin Fuhrer besprochen, erschienen im September 2013  im Berlin Story Verlag.

 

Im Blog des Berlin Story Verlags heißt es dazu:

 

„… Nach zahlreichen internationalen Besprechungen zu Herschel – Das Attentat des Herschel Grynszpan am 7. November 1938 und der Beginn des Holocaust legt nun auch auch die angesehene Zeitschrift für Geschichtswissenschaft des Metropol Verlags im neuen Heft 63 (2/2015) eine Rezension vor. Kurt Schilde widmet sich darin ausführlich dem Autor Armin Fuhrer und gibt eine Überblick seines Buches.

 

 Abschließend betont er, dass Fuhrer eine “gute journalistische Qualität” und “einen umfassenden Einblick in das Attentat und dessen Vor- und Nachgeschichte” abliefert. Zwar können den Rezensenten nicht alle “Verschwörungstheorien” überzeugen, aber: “Wenn es keine Belege für das Geschriebene gibt … , spekuliert der Autor, was er aber immer kenntlich macht.” Auch der ausführliche Anhang und Register werden gelobt …“

 

Soweit das Verlagsblog. Aus Sicht des Lektorats möchte ich diesen Satz kommentieren: „… Fuhrer beschreibt nicht das erste Mal sehr detailliert die Tat, informiert über den Täter und das Opfer Ernst vom Rath. Nach eigener Aussage bietet seine Darstellung „Einblick in bisher verschlossene Akten“ (S. 9). Was damit gemeint ist, erschließt sich nicht unmittelbar …“ Einerseits ist es so, dass das Buch nicht für Rezensenten oder promovierte Historiker geschrieben wurde, die den Fall Herschel Grynspan schon lange kennen. Immer wieder gibt es Schlaumeier, die erst mal sagen müssen, was sie selbst alles wissen. Andererseits scheint in diesem Fall entgangen zu sein, dass 4.000 Seiten bisher geschlossener Akten aus dem Staatsarchiv in München erschlossen wurden. Das steht auch so im Buch. Macht nichts, nach den vielen und ausführlichen und positiven Besprechungen in auflagenstarken Medien … jedenfalls lohnt es sich, dieses Buch über einen mutigen  jungen Mann und die Niedertracht der Nazis zu lesen.

 

Armin Fuhrer: Herschel. Das Attentat des Herschel Grynszpan am 7. November 1938 und  der Beginn des Holocaust. Broschiert, 365 S., 19,95 Euro