Bunkerführungen für Schulklassen

Enno-macht-Bunkerführung

Die Schulklassen im Bunker haben oft einen knappen Zeitplan. Da müssen 3.600qm Bunker  in 90 Minuten durch sein. Die Führungen folgen einem groben Plan, werden aber individuell an die Gruppen angepasst. Mehr Grundlagen, Drittes Reich, Kalter Krieg? Man merkt es oft erst beim Erzählen. Ob es bei der Gruppe ankam, kann man gut an den Fragen messen. Bei dieser 10. Klasse kamen viele gute Fragen. Mission Erfolgreich!

Führung im Berlin Story Bunker

Enno macht BunkerführungEntertainment and history, Unterhaltung und Geschichte, das gefällt Schulklassen. Im Berlin Story Bunker geht es in den historisch erhaltenen Bunker. Führung mit Enno Lenze.
Mehr im Buch „Anhalter Bunker“ von Harald Neckelmann …

Mehr über den Bunker …

Lager wird leerer, Bunker wird ausgebaut

Lager, ziemlich leerDas Lager des Berlin Story Verlags wird immer leerer. Die Bücher werden ausgelagert zu VAH-Jager nach Falkensee und von dort aus an den Buchhandel ausgeliefert. Bis jetzt liefern wir selbst täglich aus. Da der Verlag umzieht, liegt es nahe, auch das Lager des Verlags auszugliedern. Der Verlag zieht nach Kreuzberg zum Engelbecken.Bunker. Materialanlieferung

Vor dem Berlin Story Bunker wird ein riesiger Laster mit Baumaterial entladen, hier gerade die Türen für schöne neue Toiletten.

Enno Lenze an der Kurdistan Front

Enno Lenze bei T-onlineEnno Lenze, Berlin Story Verlag, heute auf der Nachrichtenseite von T-Online:

 Özkan Canel Altintop, t-online.de: „… Wie denken die Kurden über Deutschland?

Enno Lenze: „Extrem gut. Was mich sehr gewundert hat, selbst im Sindschar-Gebirge, wo die Jesiden leben, die eigentlich wenig Kontakt zur Außenwelt pflegen, kannten alle Kanzlerin Merkel und die kannten alle MILAN, die Raketenwerfer. Selbst die Kinder – MILAN und Merkel kannte man. Die haben auch alle noch im Kopf, das Deutschland in den 90er Jahren viele kurdische Flüchtlinge aufgenommen hat.  Alle wissen, dass die Kurden von der Bundeswehr das Training bekommen, und die allerersten panzerbrechende Waffen erhalten haben …“

Das vollständige Interview von  Özkan Canel Altintop mit Enno Lenze auf T-Online …

Die Berichterstattung von Enno Lenze, dem Verleger des Berlin Story Verlags …

… und auf Facebook …

400 Jahre Stadtgeschichte in zwei Büchern

An dieser Stelle muss noch einmal auf zwei in wenigen Wochen erscheinende Bücher hingewiesen werden, in den viele Jahre Arbeit stecken. Zusammen ergeben sie über 1000 Seiten mit 600 Abbildungen detaillierte Stadtgeschichte seit dem 16. Jahrhundert.

Zum einen handelt es sich um das nachgelassene Werk Gerd H. Zucholds, das Annegret Oesterlein nun Stück für Stück zuende brachte, nämlich den ausführlich bearbeiteten ersten Berliner „Adreß Calender“.

Zum anderen hat Dieter Hoffmann-Axthelm in Kleinstarbeit die Historie der Köpenicker Straße in Kreuzberg und Mitte rekonstruiert.

 

Berlin 1704

1704_3d_links.pngSchon vor 310 Jahren ein Verkaufsschlager: Der erste Berliner „Adreß-Calender“ kam im März 1704 auf den Markt. „Eine Art Mittelding zwischen wirklichem Kalender, Staatshandbuch und Adreßbuch“. Neu gesetzt und umfangreich kommentiert.

Gerd H. Zuchold, Annegret Oesterlein (Hg.): Berlin 1704 Menschen, Häuser, Straßen, Geschichten aus dem ersten Berliner „Adreß Calender“


ISBN 978-3-95723-055-3, 588 Seiten, 350 Abb., gebunden, 49,95 Euro

Erscheint Anfang März. Ihre Vorbestellung an [email protected]de

Preußen am Schlesischen Tor

koepenickerstr_3d_links.pngDas ist wie der Roman einer Straße. Dieter Hoffmann-Axthelm will es ganz genau wissen. Er geht die Köpenicker Straße Grundstück für Grundstück ab und entwickelt daraus ein wirtschaftliches, gesellschaftliches und kulturelles Panorama Preußens. Sein Buch umfasst 400 Jahre Stadtgeschichte.

Dieter Hoffmann-Axthelm: Preußen am Schlesischen Tor Die Geschichte der Köpenicker Straße 1589-1989


ISBN 978-3-95723-010-2, 512 Seiten, 300 Abb., Klappenbroschur, 49,95 Euro

Erscheint Anfang März. Ihre Vorbestellung an [email protected]de

 

 

 

 

Bauen und Buddeln im ganzen Bunker

20150117_Bunker_Unterwelten_00_720-462x319Derzeit wird im Bunker an allen Ecken und Enden gebuddelt, gebaut, gestrichen. Das Bunkermuseum (1. UG) wird komplett überarbeitet. Im März zieht hier das Berlin Story Museum ein, welches dann die gesamte Geschichte Berlins in zehn Sprachen und mit großen Szenen und Filmen zeigt. In der historischen Etage (2. UG) sind die Historiker und Bunkerbuddler unterwegs. Man wundert sich immer wieder, was man nach 70 Jahren noch aus einem Haufen Schutt bergen kann. Zu guter Letzt werden in den oberen Geschossen mehrere hundert Quadratmeter Wände gereinigt bzw. gestrichen. Am 01.04. wollen wir wieder im neuen Glanz strahlen!

20150117_Bunker_Maschinenraum

3. Februar 1945 — Tagesspiegel veröffentlicht am Sonntag Zeitzeugenberichte

Kreuzberg Friedrichshain 3. Februar 1945 Luftbild_720

Markus Hesselmann kümmert sich im Tagesspiegel ausführlich um den Bombenangriff am 3. Februar 1945 auf Berlin, besonders auf den U-Bahnhof Bayerischer Platz.

Vor einiger Zeit hatte Hesselmann Zeitzeugen gesucht und Berichte, Emails und Gesprächsangebote erhalten, viele wohl auch auf andere Gegenden Berlins bezogen, die er aber gar nicht verarbeiten kann, „weil wir uns diesmal vor allem auf den schweren Bombentreffer auf dem Bayerischen Platz konzentrieren und dessen Geschichte genauer erzählen wollen. Bestärkt wurden wir darin durch eine E-Mail von Wieland Giebel, dem Geschäftsführer des Berlin-Story-Verlags und Herausgeber des Buchs „Bomben auf Berlin. Zeitzeugen berichten vom Luftkrieg“. Der 3. Februar 1945 allgemein sei in dem Buch ganz gut dokumentiert, die Geschehnisse jenes Tages am Bayerischen Platz jedoch nicht, schrieb Giebel.

In der Sonntagsausgabe des Tagesspiegels wird Hesselmann auf vier Seiten berichten. Hier findest sich in seinem Tagesspiegel-Blog bereits eine ausführliche Ankündigung …

Wir haben damals, als Sven Felix Kellerhoff von der Morgenpost zu Zeitzeugenberichten aufgerufen hatte, mit allen mehr als 50 Menschen, die uns berichteten, ein Kaffeetrinken im Opernpalais veranstaltet – und hatten ziemlich Muffe, dass es beklemmend wird. Nichts. Das ist so langer her und es wurde eher lustig. In Erinnerung bleibt mir vor allem, dass kein Einziger auf die Alliierten geschimpft hat. Allen war klar, dass der Krieg, der von Berlin ausging, nach Berlin zurückgekommen war.

Foto: Kreuzberg, nicht Bayerischer Platz

30. Januar 1972 — Bloody Sunday — heute vor 43 Jahren

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BloodySundayCoffins„Ich war in vielen Ländern, habe viele Bürgerkriege, Revolutionen und Kriege gesehen. Aber nie zuvor habe ich einen derart kaltblütig organisierten, diszipliniert geplanten Mord gesehen.

Ich sah einen jungen Mann, der verwundet war und eine Wand entlang kroch. Er schrie: Nicht schließen! Nicht schießen! Ein Fallschirmspringer ging auf ihn zu und erschoss ihn aus einem Meter Entfernung. Ich sah einen Jungen, etwa 15 Jahre alt, der stand an einer Mauer und versuchte, seine Freundin zu schützen. Mit einer Hand schwenkte er ein weißes Taschentuch, die andere hielt er erhoben. Sie versuchten, den Platz zu verlassen. Ein Fallschirmspringer lief auf sie zu und schoss  ihm in den Magen, dem Mädchen in den Arm.“ – der italienische Fotoreporter Fulvio Grimaldi.

14 unbewaffnete Zivilisten wurden am 30. Januar 1972 in der nordirischen Stadt Derry von britischen Fallschirmjägern erschossen – heute vor 43 Jahren.

Die Bürgerrechtler forderten „Gleiches Wahlrecht, gleiche Chancen bei der Vergabe von Sozialwohnungen und Jobs, ein Ende der willkürlichen Verhaftungen und Internierungen ohne Anklage.“ Die Wahlkreise waren in Nordirland so manipuliert, dass die England-loyalen Protestanten mehr Sitze hatten, auch wenn sie in der Minderheit waren. Es galt Besitzwahlrecht.

Georg Gruber in Deutschlandradio Kultur: Der Bloody Sunday war ein Wendepunkt in der Geschichte Nordirlands. Er radikalisierte die katholische Minderheit: Die IRA erhielt großen Zulauf, auch von Bürgern, die eigentlich eher friedlich eingestellt waren …

Bis heute wurde keiner der Täter wurde belangt oder gar verurteilt. Am 5. Oktober 2014 sollten die ersten Soldaten zu den Morden befragt werden. Zwei Tage zuvor strich die britische Regierung die Gelder für die Strafrechtliche Verfolgung.

Daran erinnert im Tagesspiegel Kübra Özermis,  „Bloody Sunday und kein Ende“ …

Mehr über den Alltag im Krieg in Nordirland …

150 Jahre Geschichtsverein – Diepgen (CDU) und Momper (SPD) Ehrenmitglieder

Claudia Melisch und Walter Momper_720

Diepgen Eberhard
Lüschers masterplan die_neue_mitte_berlin_spree_rotes_rathaus

Claudia Melisch (oben, rot) überreicht Walter Momper im Beisein von Dr. Manfred Uhlitz in der Nikolaikirche die Urkunde als Ehrenmitglied des Vereins für die Geschichte Berlins – gegründet 1865.

Claudia Melisch ist Archäologin und Autorin im Berlin Story Verlag.

Walter Momper war Regierender Bürgermeister und ist Autor im Berlin Story Verlag.

Dr. Manfred Uhlitz ist Vorsitzender des ältesten Geschichtsvereins Berlins, aus dessen Mitte zehn Jahre später auch das Märkische Museum gegründet wurde.

Eberhard Diepgen, ehemaliger Regierender Bürgermeister (2) und Mitglied des Vereins seit 1971, erhielt ebenfalls die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Mit Momper habe er sich ja oft gestritten. Aber in einem Punkt seien sie sich völlig einig, dass die Stadtentwicklung nicht der Schnelllebigkeit und Geschichtsvergessenheit folgen dürfe, dass Abu Dhabi nicht unser Vorbild sei, dass das Viertel zwischen Rotem Rathaus, der Marienkirche und dem Fernsehturm die geschichtlichen Bezüge würdigen müsse. Dafür würden sie beide kämpfen.

Unausgesprochen richtet sich das gegen die Stadtbaudirektorin Regula Lüscher und den neuen Bausenator Andreas Geisel. Die eine hat in ihrem Masterplan immer wieder das Modell eines Sees mit Marina als Spreerweiterung vor dem Roten Rathaus vorgestellt (Abbildung oben), Geisel scheint sich – den bisherigen Äußerungen nach zu urteilen – um den Ursprungsort Berlins nicht weiter zu scheren.

Alle 300 Gäste des Abends erhielten das aktuelle Programmheft des Berlin Story Verlags.

Open ist zu

Open ist zu UdL

Morgens bei unseren Nachbarn Unter den Linden. Open ist noch zu. Wie heißt der richtige Begriff für die Situation? Die Spätschicht hat die Kasse gemacht und ist dann nach Hause gegangen. Kann passieren.
Mich rief mal kurz vor Mitternacht die Polizei an, ob ich unseren Postkartenständer nicht rein schieben wolle …