„Gleisdreieck“ – Besprechung bei Renate-Comics

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„Etwas ist merkwürdig daran, wie Otto zu Beginn der Geschichte nach Berlin kommt. Direkt nach seiner Landung in Tegel hat er schon genug Geld, um sich Möbel zu kaufen. Seine Fächerkombination an der Uni wählt er, weil ein noch unbekannter „er“ das Gleiche studiert. Und bei seinem Taxischein darf er nicht durchfallen, weil er einen zu strengen Zeitplan hat.

Denn Otto ist gar kein normaler Linksradikaler sondern Zivi vom BKA und nicht nach Berlin gekommen, um dem Wehrdienst zu entgehen, sondern, um den Terroristen Martin zu finden. „Gleisdreieck“ erzählt eine Fahndungsgeschichte aus dem Umfeld der zweiten RAF-Generation und Westberliner Hausbesetzer der Achtziger.

Ein weiterer Berlin-Comic also. Als Teilzeit-Comicverkäuferin weiß Renate: Berlin-Comics sind immer beliebt, vor allem solche mit der Mauer auf dem Cover. Nun hat das im Berlin Story Verlag erschienene „Gleisdreieck“ zwar nicht die, aber doch zumindest irgendeine Mauer auf dem Cover. Und ein paar Bullen in Kampfmontur.

Der Comic über Otto und Martin kann allerdings viel mehr, als nur auf den Mauer-Hype aufspringen. Die zentrale Kriminalgeschichte ist sehr spannend erzählt und unaufdringlich mit begrenzter Farbpalette computercoloriert. Durch den lockeren aber präzisen Zeichenstil sind viele Berliner Orte gut erkennbar und nicht wenige sehen noch heute genauso aus.

…  „Gleisdreieck“ (bietet) natürlich auch so einiges an Revolutionsromantik. Die Beschreibungen, wie die Aktivisten Bomben bauen oder Entführungen planen …“

„Gleisdreieck. Berlin 1981″ von Jörg Ulbert (Szenario) und Jörg Maillet (Zeichnung).

Die vollständige Besprechung auf der Internetseite von Renate Comic …

Eine winzige Anmerkung: das Buch ist nicht computercoloriert, Jörg Maillet ist ein echter Grafiker.

 

„Gleisdreieck“ in radioeins

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Jörg Ulbert und Jörg Mailliet sind ein super Team.

Der Eine schreibt und erzählt, der Andere zeichnet gern.

Was Jörg Ulbert bei radioeins über Gleisdreieck erzählt hat, kann man  nachhören.

Was Jörg Mailliet sonst noch so zeichnen kann außer Häuserkämpfer und wilden Frisuren in den 1980ern kann man auf seinem Blog nachverfolgen.

Mehr über Gleisdreieck, erschienen im Berlin Story Verlag.

Die Grafische Erzählung erschien im Mai. Jetzt ist die zweite Auflage in Druck gegangen.

Kneipen laufen super – Wowereit tritt zurück

KlausWowereit_UdL10_462Klaus Wowereit tritt als Regierender Bürgermeister zurück – hier auf dem Foto vor der Berlin Story Unter den Linden 10 – und im gleichen Moment kam die Meldung von Statistik Berlin, dass die Kneipen und Hotels in Berlin immer besser laufen.

Gastro Plus

Oranch beim take off

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Oranch war vorhin noch in der Berlin Story, um sich zu verabschieden, dann hat er nach dem Check-in von TXL aus angerufen und in diesem Moment ist er beim Take Off – oder schon eingeschlafen.

Die nächste Party machen wir, so haben wir es eben verabredet, in seinem Büro in Brüssel, wenn er bei der Europäischen Kommission arbeitet.

Oder vorher in Hong Kong.
Oranch studiert jetzt weiter an der Uni Hong Kong. Er war sechs Monate in der Berlin Story.

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Besucherkommentare im Berlin Story Museum

Berlin Story Museum, Josie Otte„Sehr lohnenswert und überzeugend.“

„Man wünscht sich öfter Geschichte so zugänglich und einfach dargestellt wie hier.“

„Ich habe eine schlechte Kritik über das Museum gelesen. Die
Mitarbeiter wären unfreundlich und gelangweilt. Aber das ist ja gar nicht so und das Museum hat uns toll gefallen.“

„Dafür, dass sie die Geschichte, wie der AudioGuide funktioniert, jeden Tag mehrmals erzählen müssen, sind sie aber sehr freundlich.“

„Ich finde es toll, dass ihr so viele Flyer von anderen Museen und Orten anbietet, um einige Themen zu vertiefen. Und ich dachte nicht, dass man in Berlin so viel
sehen kann!“

Schön, kompakt, hat auch den Kinder sehr gefallen!“

„Beautiful. Very good.“

„Dankeschön, es war sehr schön. Bei uns in Ungarn war auch
Sozialismus, aber nicht so stark wie hier
„.

Diebstahlversuch – diesmal Berlin Story UdL 10

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Wieder einer, der klauen will. Gippo hat ihn erwischt, rausgeworfen und Hausverbot erteilt.

Der Mann hatte sich eine Prinzessinnengruppe aus Marmorstaub bereits zurechtgestellt.

Prinzessinnengruppe = Luise und Friedrike, geformt von Schadow, Berlins schönstes Standbild im Laden und im WebShop erhältlich.

Es waren aber so viele Kunden im Laden, dass der Typ sie nicht richtig einstecken konnte.

Gippo hat ihn beobachtet, wie er immer weiter im Laden um die Tische und Verkaufspyramiden herumschlich.

Man merkt ja, wenn man, hinguckt, ob sich jemand Bücher ansieht oder auch Souvenirs begutachtet, oder ob er etwas anderes im Sinn hat.

Schließlich hat er ihn vor die Tür gesetzt. Der Klauer ist ohne Widerspruch sofort rausgelaufen.

Bildung in und vor der Berlin Story

Bildung im Laden_462 Bildung vor dem LadenIn der Berlin Story läuft eine englischsprachige Kurzfassung des Films „Die Berliner Mauer 1961 bis 1989“.
Immer stehen Menschen davor und sehen sich den Trailer an. Das Buch gibt es in 9 Sprachen.

Vor der Berlin Story erklärt jemand die Occupation Map, wie groß Deutschland vor dem Zweiten Wekltkrieg war und wie es danach aussah.

Neulich war ein Journalist von Bloomberg da, der in seinem Interview wissen wollte, was uns von den anderen Läden unterscheidet. Das.

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Ideales Verkaufswetter

wetter heute

Immer mal so ein kleiner Regenschauer und zwischendurch etwas Sonne – gemein, aber das ist das ideale Verkaufswetter.

Es treibt die Menschen in die Geschäfte.

Schlecht für die vielen Feste heute in Berlin, schlecht für die Cafés, auch nicht gerade toll zum Fahrradfahren.

Bernd Müller „50 Jahre Schornsteinfeger“ in der taz

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Barbara Bollwahn stellt heute in der taz mit Fotos von Erik-Jan Ouwerkerk den Schornsteinfeger Bernd Müller und sein Buch vor, das im Berlin Story Verlag erschien.

Barbara Bollwahn kommt Bernd Müller durch einfühlsame, präzise Fragen sehr nahe.
Müller erläutert, wie schwer die Arbeit als Schornsteinfeger in Berlin früher war und wie gut es uns heute geht.

„Ich kenne keinen, der in der Küche Karnickel züchtet, damit er zu Weihnachten einen Braten hat. Ich kenne keinen, der aus Kartoffelschalen Puffer macht. Und ich kenne keinen, der in seinem Blumenkasten Tabak züchtet.“

Die Geschichte des freien Handwerkers und wie er in der DDR zurecht kam steht im Mittelpunkt des Gesprächs.

Die taz kaufen, kostet heute 3,20 Euro mit Bernd Müller und komplett 52 Seiten …

Oder Barbara Bollwahn über Bernd Müller online lesen und der taz etwas spenden …

Bernd Müller, Zukunft ist ohne Vergangenheit nicht möglich, 50 Jahre Schornsteinfeger in Berlin, Berlin Story Verlag, 19,95 Euro.