Bethlehemskirche auch im InfoRadio des rbb

Bethlehemskircheim rbb
Die Initiative der Bethlehemsgemeinde, der Gossner-Mission sowie von 11 berliner Geschichtsvereinen nimmt jetzt auch Info-Radio des rbb auf. Heute wird die Sendung dazu mehrmals wiederholt.
Es geht darum, dass es Kräfte im Bezirk Mitte gibt, die die Erinnerung an die Kirche weghaben wollen. Diese Kirche kann als eines der wichtigen Denkmale für sehr frühe preußische Toleranz stehen. Wir haben allen Grund, daran zu erinnern.
Kulturstaatssekretär André Schmitz:“ …viele Berlinerinnen und Berliner meinen, es täte der Stadt gut.“

Diskussion Stadtplanung Mitte

FES01_Franziska_NentwigFES02_Franziska_Nentwig„Damit alle wach werden“, leitet  Moderatorin Ricarda Pätzold (links) nach dem halbstündigen Referat von Regula Lüscher ein, der Stadtbaudirektorin, „stelle ich drei Fragen, nämlich wer in Mitte lebt, wer in Mitte arbeitet und wer in Mitte qua Institution zu tun hat.“ Das sind an diesem Abend fast alle.

Lars Ernst, Geschäftsführer der WBM (2.v.l.), will dafür sorgen, dass weiterhin preiswerter Wohnraum auch ganz im Herzen Berlins zur Verfügung steht, damit es nicht zur Situation wie in Paris oder London kommmt und die Stadtmitte nachts leer ist. Dem stimmt Manfred Rettig (Mitte) zu, Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum. Es dürfen rund um das Schloss nicht nur Wohnungen gebaut werden, die, wie am Schinkelplatz, 15.000 Euro pro Quadratmeter kosten sollen. Das Humboldtforum soll die Bürgerschaft in die Mitte bringen. Es werden 3 Millionen Besucher im Jahr erwartet. Franziska Nentwig (2.v.r.), Chefin des Stadtmuseums, erinnert daran, dass nach der Gründung des Märkischen Provinzialmuseums im Jahr 1874 noch 30 Jahre vergingen, bis der Museumsbau fertig war. Das Neue Berlin Museum solle später dort sein, wo sich jetzt die Zentral- und Landesbibliothek in der Breiten Straße befinde und das Humboldtforum einen adäquaten Nachbarn erhalte.

Christian Hanke (rechts), Bürgermeister von Mitte, meint, man könne sich ruhig etwas Zeit lassen mit der weiteren Planung und abwarten, wie das Humboldtforum wirkt und angnommen wird, bevor die Planung im Marienviertel vor dem Roten Rathaus umgesetzt wird. Für ihn erstrecke sich Mitte vom Leopoldplatz bis zum Gendarmenmarkt – diesen (sozialen) Spagat würden die Kommunalpolitiker schaffen. Die soziale Mischung müsse bleiben mit preiswerten Wohnungen, Kiezkultur, aber auch mit anspruchsvollem Wohnraum.

Die Diskussion fand in der Friedrich-Ebert-Stiftung im Botschaftsviertel statt.

Bethlehemskirche soll bleiben – 11 Berliner Geschichtsvereine

Bethlehemskirche_Katrin_Lange_MoPoKatrin Lange berichtet heute in der Berliner Morgenpost über die Initiative der Vorsitzenden von 11 Berliner Geschichtsvereinen, die Skulptur der Bethlehemskirche zu erhalten.

Hier geht es zum vollständigen Beitrag von Katrin Lange zur Bethlehemskirche ...

Wenn der Link nicht funktioniert, bitte über Google suchen, dann geht es.

Mehr über die Bethlehemskirche und die Initiative der Vereine in diesem Blog am 3. November 2013 …

Mehr darüber, wie die Installation aufgestellt wurde in diesem Blog am 11. Juni 2012 …

Griechische Tageszeitung Ta Nea über Herschel

ta-nea-fuhrer-herschelDie Griechische Tageszeitung „Ta Nea“ Titelte am 09. November „????? ??????? ??? ??? ???“ („Wer tötete von Rath?“). Im Artikel wird Armins Fuhrers Buch „Herschel“ und die neuen Erkenntnisse über die Umstände des Todes des Botschaftsangehörigen vom Rath behandelt. Gerade weil es den Titel bisher nur auf Deutsch gibt, geben sich die internationalen Korrespondenten bei uns die Klinke in die Hand. Sie wollen alles ganz genau wissen, um es in Ihren Artikeln in anderen Sprachen zu erklären.

Haselhorst – ein Stück gebaute Utopie der Weimarer Republik – Buchbesprechung

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Menschen ein Zuhause geben, einen Ort, an dem sie sich einrichten und den größten Teil ihrer Zeit verbringen – das ist eine schöne Aufgabe.

Michael Bienert hat für dieses Buch extrem lang in Archiven geforscht, um die Idee der Großsiedlung Haselhorst richtig darstellen, die Planung und den Bau beschreiben zu können; Bienert beschreibt, wer damals, 1930 bis 1935, dort wohnte, und wer heute gern in den denkmalgerecht modernisierten Häusern in Haselhorst lebt.

Die GEWOBAG, Bauherr und heutiger Eigentümer, listet 1932 genau auf, dass 913 Arbeiter, 1041 Angestellte und 190 Beamte mit ihren Angehörigen in der Siedlung wohnen. Die ersten Mieter bilden gleich einen Verein, der sie gegenüber der GEWOBAG und den Behörden vertritt.

Reichsforschungssiedlung, erklärt Bienert, habe nichts zu tun mit nationalsozialistischen Institutionen wie dem Reichssicherheitshauptamt, die Reichsforschungssiedlung (für Wirtschaftlichkeit im Bau- und Wohnungswesen) sei vielmehr ein Stück gebaute Utopie gewesen, ein großartiges, sozialpolitisches und städtebauliche Projekt der Weimarer Republik, angeschoben von progressiv eingestellten Politikern, Architekten und Vertretern der Bauwirtschaft.

Eine Vorgängergesellschaft der GEWOBAG gab es seit 1919, immer mit dem Ziel, gesunde Wohnungen zu angemessenen Preisen zu bauen.

Walter Gropius, der Bauhaus-Gründer, gewann den Wettbewerb und setzte statt der üblichen Blockrandbebauung die Zeilenbebauung durch, weil die Siedlung besser durchlüftet sei und die Sonne zu allen komme. Er wollte 12-stöckige Wohnhäuser mit viel Grün dazwischen. So hoch wurde es dann nicht. Viele weitere prominente Architekten konnten ihre eigenen Ideen in vorgegebenem Rahmen verwirklichen. Wie diese Vielfalt in einer äußerlichen Einheit gestaltet wird, schildert Bienert ausführlich. Er verwebt dabei die Biografien der Architekten mit der sozialpolitischen Lage, den bautechnischen Besonderheiten wie beispielsweise dem Stahlgerippebau und dem Eisenbetonbau.

Nach einer historischen Rückschau von Nationalsozialismus, Bombenkrieg, der Stunde Null und des Wiederaufbaus sowie der bisherigen Modernisierungen folgt ein ausführliches, schönes Kapitel über die Menschen in Haselhorst heute.

Das Buch ist herausragend visualisiert. Ausklappbare Pläne, Fotos aus der Zeit des Baus, Luftbildaufnahmen, ganze Strecken zur denkmalgerechten Sanierung, der Denkmalpflegeplan mit vorher – nachher und Zwischendurch-Aufnahmen, einer Chronologie und ausführlichen Quellennachweisen.

Das Buch gehört zu den großen, anspruchsvollen Werken zu Stadtplanung und Architektur aus dem Berlin Story Verlag wie das über den Luisenstädtischen Kanal oder das über Unter den Linden 40.

Mehr über das Buch HASELHORST von Michael Bienert aus dem Berlin Story Verlag …

Das Buch im Großformat hat 144 Seiten, Hardcover, ausklappbare Baupläne, kostet 19,80 Euro und ist im Webshop des Verlags sowie im gesamten Buchhandel erhältlich.

BUCHPREMIERE in Haselhorst

Donnerstag, 21. November 2013 um 18 Uhr
Evangelische Weihnachtskirche, Haselhorster Damm 54, 13599 Berlin

Es begrüßen Sie der GEWOBAG-Vorstand Hendrik Jellema, Autor Michael Bienert und Lektor Wieland Giebel.

Um Anmeldung wird gebeten unter: [email protected] oder telefonisch 47 08 15 26.

 

Teufelsberg – die Zeit vor NSA

Spione im NebelTeufelsberg, die Zeit bevor es Digitalisierung und Internet gab.

Welch enormer Aufwand fürs Abhören damals notwenig war, beschreiben Klaus Behling und Andreas Jüttemann in ihrem Buch Der Berliner Teufelsberg, erschienen im Berlin Story Verlag.

Der Berliner Teufelsberg ist auch als E-Book erhältlich …
Olympiastadion im Morgendunst vom Glockenturm

Weihnachten vor der Berlin Story

Weihnachten201301 Weihnachten201302Aus der jährlichen Serie in diesem Blog „Weihnachten vor der Berlin Story“ sehen Sie hier die Auftaktfotos.

Wahrscheinlich handelt es sich um eine temporäre Probebeleuchtung.

Greenpeace Arktis 30 Demo vor der Berlin Story

Greenpeace Arktis 30 Demo 02
Greenpeace Arktis 30 Demo Mitte
Greenpeace Arktis 30 Demo 01
Heute aus der Serie in diesem Blogs „Demonstrationen vor der Berlin Story“:

Greenpeace über die von Rußland Verhafteten 28 Greenpeace-Leute und zwei Journalisten, die zunächst wegen Piraterie angeklagt waren, jetzt wegen Rowdytums.

Mehr dazu bei Greenpeace …