RBB Stilbruch über Herschel Grynszpan

Petra Gute berichtet in der RBB Sendung „Stilbruch“ über Armin Fuhrers Buch „Herschel„.Herschel Grynszpan  rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg 2013-10-25 09-22-59 Als siebzehnjähriger schoss der Jude Herschel Grynszpan 1938 in Paris auf den deutschen Diplomaten Ernst vom Rath. Nach umfangreichen Recherchen und der Sichtung von über 3.500 bisher gesperrten Seiten Aktenmaterial konnte Armin Fuhrer neue Erkenntnisse zu diesem alten Attentat gewinnen:  Damit aus vom Rath ein Märtyrer werden konnte, musste er sterben, obwohl er nicht so schwer verletzt worden war. Hitler schickte seinen Leibarzt um nach dem rechten zu sehen. Nur kurze Zeit später war vom Rath tot.

Doch wer war Herschel eigentlich? Und war vom Rath wirklich homosexuell und kein Nazi? All diese Fragen werden im Buch ausführlich beantwortet.

Herschel Grynszpan heute im rbb-Stilbruch um 22.15 Uhr

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 Armin Fuhrer stellt heute um 22.15 Uhr im rbb in der Fernsehsendung Stilbruch sein im Berlin Story Verlag erschienenes Buch HERSCHEL vor – das Attentat des Herschel Grynszpan am 7. November 1938 und der Beginn des Holocaust.

Armin Fuhrer war mit dem Aufnahmeteam im KZ Sachsenhausen. Dort saß Herschel ein.

Mehr über das Buch in diesem Blog am 10. Oktober 2013 …

Die ausführliche Besprechung des Buchs von Antonia Kleikamp in der WELT …

Über die Buchvorstellung in der Synagoge Oranienburger Straße …

 

 

 

 

 

 

Kreuzberg 1968 – 2013, Dieter Kramer

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Dieter Kramer (links und rot) stellt im Kreuzbergmuseum sein im Nicolai-Verlag erschienenes Buch Kreuzberg 1968 – 2013 vor. Auf dem Foto befindet sich Martin Düspohl, Leiter des Museums, im Gespräch mit Dieter Hoffmann-Axthelm.

Wie hat der das gemacht? Bilder aus einem so langem Zeitraum herauszuholen. Dieter Kramer hat Zehntausende. Wie kriegt man das in Griff? Im Buch verrät er hinten sein Geheimnis: Er hat einen Fünfjahresplan gemacht. Das merkt man dem Buch an, es ist überwältigend genau in Bild und Text. Es bietet ein Zeitbild wie kaum ein anderes Kreuzberg-Buch.

Kreuzberg 1968 – 2013 kostet 29,95 Euro und ist in der Buchhandlung Berlin Story Unter den Linden erhältlich.

Mehr dazu beim Nicolai-Verlag …

Die Pressemitteilung des Nicolai-Verlags …

Gerd Nowakowski im Tagesspiegel  …

Spiegel-online über das Buch …

Karin Schmidl in der Berliner Zeitung über das Buch …

 

 

Herschel Grynszpan – mehr als 200 Menschen im Centrum Judaicum

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Mehr als 200 Gäste waren heute bei der Vorstellung des Buchs „Herschel – Das Attentat des Herschel Grynszpan am 7. November 1938 und der Beginn des Holocaust“ dabei. Der große Saal im Centrum Judaicum, der Synagoge in der Oranienburger Straße, war voll.

Max Riemelt (links) las aus dem Buch das Kapitel „Die Tat“, wie Herschel Grynszpan in Paris die Tat plante, die Pistole kaufte und auf den Botschaftssekretär Ernst vom Rath schoss.

Sven Felix Kellerhoff (Mitte) befragte Armin Fuhrer, den Autor des im Berlin Story Verlag erschienenen Buchs, zu den Recherchen, den neuen Erkenntnissen und den Freuden des Wissenschaftlers und Journalisten, in Archiven neue Erkenntnis gewinnen zu können. Mehr dazu auf der Internetseite des Berlin Story Verlags …

Eine ausführliche Würdigung des Buchs findet man in der WELT …

Mehr auf der Facebook-Seite zur Veranstaltung …

 

Stadtführung 90 Jahre Radiogeschichte in der Luisenstadt

Radiogeschichte_LuisenstadtWo heute der Chaos Computer Club seine C-Base hat (in unmittelbarer Nähe), fing in Deutschland die Radiogeschichte an.

Vor fast genau 90 Jahren, am 29. Oktober 1923, wurde in Deutschland das erste Radio-Unterhaltungsprogramm gestartet. Die Radiotechnik, die sich rasant entwickelte, eröffnete vielen Firmen neue Absatzfelder. Ein großer Schwerpunkt der Berliner Wirtschaft war ohnehin die Elektroindustrie und so entwickelte sich Berlin auch zum Schwerpunkt der Radioherstellung.
Der weitaus größte Teil dieser Branche befand sich in den 20er Jahren in Berlin.
Zahlreiche Firmen in der Köpenicker Straße produzierten Sender, Radioapparate, Teile und Zubehör aller Art. Vorübergehend war sogar geplant, dort einen Rundfunksender zu errichten. Hier waren u.a. die Radio-Firmen Roland Brandt, Schuchhardt und Huth ansässig, hier stand auch die Wiege der späteren Firma Blaupunkt. In vielen Werkstätten und Fabriken wurden Spulen, Isolierstoffe, Drehkondensatoren und später auch Lautsprecher gefertigt.
Der technikhistorische Spaziergang erinnert fast auf den Tag genau 90 Jahre nach der Geburt des deutschen Unterhaltungsrundfunks an die frühen Jahre des Radios in Berlin. Zahlreiche Firmen in der Köpenicker Straße produzierten Sender, Radioapparate, Teile und Zubehör aller Art. Vorübergehend war sogar geplant, dort einen Rundfunksender zu errichten.
 
Samstag, 26. Oktober 2013, 10.30 Uhr

Stadtführung: 90 Jahre Radiogeschichte und ihre Spuren in der Luisenstadt.
Eine stadtgeschichtliche Führung von Dr. Andreas Splanemann (Historiker)
Treffpunkt: Hof vor dem FHXB-Museum (KreuzbergMuseum), Adalbertstr. 95a
Die Teilnahme ist kostenlos.

Hungerstreik beendet

BBT leuchtet
Der Hungerstreik der Asylbewerber wurde beendet, als diese Projektion am Brandenburger Tor erschien.Was ausgehandelt wurde, war in diesem Moment vor Ort nicht richtig zu erfahren.

Drängende Fülle am BBT und die Projektionen sind in diesem Jahr extrem gut, wirklich sehenswert. Einige sind statisch, andere bewegt, viele witzig.

Abendlicher Ansturm vor der Berlin Story

Abendlicher Ansturm
Die Menschen drängen sich mit Anbruch der Dunkelheit die Linden entlang zum Brandenburger Tor.

Liefertermine Bücher und T-Shirts

Neue Bücher:

Dienstag, 5. November 2013
– NEU: Berliner Theaterpläne zu Beginn des 20. Jahrhunderts – Hg. Monika Bauert; ISBN 978-3-86368-120-3
 
Montag, 11. November 2013
– NEU: Moderne Baukunst in Haselhorst – Michael Bienert; ISBN 978-3-86368-106-7
– Neue Auflage: Berliner Kinos – Ulf Buschmann,
erweiterte Neuauflage (plus 8 Seiten mit 2 Kinos = Bali und Odeon) –
NEUE ISBN 978-3-86368-121-0
 
Dienstag, 12. November 2013
– NEU: Der Späti – Christian Klier; ISBN 978-3-86368-115-9,
Ooops, da kam doch heute erst der Backcover- und Klappentext. Das geht aber schnell.
– NEU: Kleine Friedrichshaingeschichte – Hg. Martin Düspohl, Moldt, FXHB-Museum;
ISBN 978-3-86368-103-6
 
Freitag, 15. November 2013
Berlin – Damals und Heute, 11. Auflage (keine Änderungen)
 
Non-Books:

Trabi-Rechte von Birgit Kinder „geklaut“

Trabi_Birgit_Kinder
Trabi Berlin Story MuseumWeil wir dieses Bild verehren, weil es für uns FREIHEITSWILLE bedeutet, weil wir die Szene im Shop des Berlin Story Museums nachgebaut haben, wollen wir gern mit Birgit Kinder, der Schöpferin dieses Bildes, etwas zusammen machen.

Geht nicht, sagt Birgit Kinder.

Dahinter steckt eine absolut unglaublich Geschichte. Eine Firma hat nämlich dieses Bild als Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet – ohne mit Birgit Kinder zu sprechen. Wenn man sich die Internetseite dieser Firma ESG East Side Gallery Merchandising GmbH ansieht, findet man weitere Gemälde der East Side Gallery.

Den gesamten Hintergrund zu dieser Geschichte findet an auf der Internetseite der Rechtsanwälte von Birgit Kinder. Daraus erschließt sich für mich, dass diese Firma sich die Rechte sichert, um damit andere abzumahnen. Die Firma hat, so die Anwälte von Birgit Kinder, bösgläubig das Motiv gesichert.

Ausführlich zu diesem Fall …  (geht bißchen langsam auf)

Und hier geht es zur Internetseite von Birgit Kinder …

 

 

Die WELT heute ausführlich über HERSCHEL von Armin Fuhrer

 

Herschel_Cover_250Antonia Kleikamp bespricht in der WELT ausführlich das Buch Herschel von Armin Fuhrer, im Berlin Story Verlag erschienen.

“ …Was den Attentäter antrieb, ist seit fast 75 Jahren Gegenstand von Spekulationen. Es gab zahlreiche propagandistisch gefärbte Veröffentlichung der Nazis, aber ebenso Gegenpropaganda von Grynszpan-Unterstützern. Jetzt bringt die erste seriöse, auf umfassende Archivrecherchen gestützte Biografie unter dem schlichten Titel „Herschel“ wenigstens soviel Licht ins Dunkel, wie das der Geschichtswissenschaft möglich ist …

.. Minutiös rekonstruiert Fuhrer aus teilweise erstmals ausgewerteten Akten das Attentat selbst, seine Vorgeschichte und die unmittelbaren Auswirkungen.

… Wirklich wichtig dagegen sind die Ausführungen zum Sterben des Opfers. Denn gestützt auf bislang übersehene Informationssplitter aus Memoiren und eine kurze Studie eines Medizinhistorikers von 2011 kommt Fuhrer zu einer völlig neuen Deutung des Geschehens.

… Demnach verweigerte Hitlers Leibarzt Karl Brandt, unmittelbar nach dem Attentat mit einem Kollegen nach Paris geschickt, dem angeschossenen Opfer notwendige medizinische Hilfe.

… Armin Fuhrers Buch zeigt, dass auch scheinbar ausgeforschte Themenfelder neue Erkenntnisse bereithalten können, wenn man sich auf die Suche nach aussagekräftigen Akten macht und mutige Thesen wagt, die man seriös überprüft. Jede Nähe zu Verschwörungstheorien vermeidet die bislang einzige wirklich überzeugende Biografie von Herschel Grynszpan.. …“

Lesen Sie die gesamte, ausführliche Besprechung in der WELT …

Mehr zum Buch auf der Seite des Berlin Story Verlags …