1933 – an jedem Tag

Pressechronik

Das Deutsche Pressemuseum im Ullsteinhaus präsentiert 2013 im Themenjahr «Zerstörte Vielfalt» eine tägliche Pressechronik zum Jahr 1933. Das Medienprojekt startete am 30. Januar 2013 und stellt bis zum Jahresende Tag für Tag repräsentative Zeitungsmeldungen aus dem Jahr 1933 und begleitende Dokumente unter

www.dpmu.de/pressechronik1933 online.


Ebooks – lohnt sich das?

Ebooks 2012Im Blog des Berlin Story Verlags beschreibt Verleger Enno Lenze genau, wie es mit Ebooks im Jahr 2012 lief.

Enno Lenze ist ein Freund der Transparenz. Es handelt sich um echte Zahlen und um genaue Ergebnisse.

Der Beitrag soll einerseits der Umsonst-haben-wollen Mentalität vorbeugen – die wir aber zum Glück gar nicht kennengelernt haben -, und er soll erläutern, warum Ebooks bisher kein lohnendes Geschäft sind.

 

 

Potsdamer Platz – erscheint demnächst

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Das Buch über den Potsdamer Platz von Michael Bienert wird im Berlin Story Verlag gerade zusammengebaut.

Damals und heute – demnächst neu

Damals und heute

Wie viele Bildbände wird auch „Berlin – damals und heute“ immer wieder aktualisiert. Wir machen das in jedem Jahr. dadurch sind auch diese verglechenden Bücher immer aktuell. Am Leipziger Platz wirkt es ja mit den Kränen ganz schön. Furchtbar wird es mit der U-Bahn-baustelle Unter den Linden.

Historiale im Jahr 2013 – echt nicht

Wir werden immer wieder darauf angesprochen, ob es stimmt, dass die Historiale in diesem Jahr nicht stattfindet. Ja, es stimmt, der Zeitunsgbericht ist korrekt.

Berlin Story Museum – Partner

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Mit Urlaubspiraten.de vereinbarte das Historale Berlin Museum, dass die Berlinbesucher sich kostenlos bilden dürfen.

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Tickets_Museum_02Den Newsletter von Urlaubspiraten empfehlen wir.

Betrüger, wo man hin sieht

OBS office busines software, Aachen

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In jedem Unternehmen kauft man immer wieder Computer und Software-Lizenzen, hat Rechnungen fürs Webhosting oder von IT-Leuten. Die Rechnungsposten sind dabei häufig nicht ganz selbsterklärend, aber unterm Strich stimmt es ja irgendwie. Gerade flatterte eine Rechnung der O.B.S. Office Business Software aus Aachen herein. Für „Office World Pro Web 2013“ sind 249,98€ netto bzw. 297,48€ brutto zu zahlen. Erst dachte ich „ah, das Officepaket„. Aber das kostete nur die Hälfte und war ja von Microsoft. Webhosting haben wir da nicht und Officedienstleistungen sonst auch nicht. Die Website ist wenig aussagefähig und ans Telefon geht niemand ran. In den eMails auch keine Bestellung. Google brachte schnell das Ergebnis: Es ist eine einfache Betrugsmasche. Spannenderweise von einer korrekt angemeldeten deutschen Firma. Die „OBS Office Business Software UG“ sitzt in Aachen und ist im Handelsregister eingetragen. Erst dann fiel mein Auge auf einen kleineren Text:

Beim akzeptieren dieses Angebotes fragen wir sie innerhalb von 14 Tagen die angegebene Summe zu Ueberweisen.

Klingt etwas holperig. Auch das Wort „Amstgericht“ in der Fußzeile macht einen auf den zweiten Blick eher stutzig. Zum Glück haben wir nicht überwiesen. Wer das tut, sieht sein Geld wohl nie wieder.

Selfpublishing oder Verlag?

Je nachdem, in welcher meiner Bezugsgruppen ich mich bewege, werden „die Verlage“ (welche eine homogene Masse zu bilden scheinen) oder aber das Selfpublishing verteufelt. Ich kann beide Extreme nicht nachvollziehen und möchte hier mal die jeweiligen Vor- und Nachteile aus meiner Sicht darstellen.

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Der Verlag

Im Verlagsmodell sitzt das Verlagsteam zusammen, überlegt sich Titel zu Themen, die auf dem Markt fehlen, und sucht sich einen Autoren aus dem Pool oder aus den Angestellten, der das Buch dann schreiben soll. Alternativ senden Autoren initiativ ihre Werke an Verlage, die sie für geeignet halten. Der Autor liefert die Texte in der abgesprochenen Menge (selten auch Fotos oder Grafiken) beim Verlag ab. Unter Umständen schreibt noch ein anderer Autor ein Vor- oder Nachwort. Erst geht der Text ins Lektorat, dann ins Korrektorat und wird ggf. noch in der Länge angepasst. Anschließend fließt der Text in den Satz ein, wird mit Bildern usw. geschmückt und das Buch geht an die Druckerei. Die Datei geht an die eBook-Leute, damit diese das Buch in die verschiedenen Formate konvertieren und es in die Marktplätze einstellen können.

Auch wenn InDesign inzwischen einen eBook-Export anbietet, kommt man um eine umfangreiche Nachbearbeitung nicht herum, wenn man einen glücklichen Kunden haben will. Die Bücher an die Druckereien senden ist auch mehr, als bloß eine Datei hochzuladen. Im Vorfeld müssen die Farbprofile der jeweiligen Druckmaschine mit den Displays im Verlag abgestimmt werden. Für ein reines Textbuch kann man da sicher drauf verzichten, aber sobald Fotos im Spiel sind, ist dies eine Wissenschaft für sich.

Währenddessen arbeitet das Marketing schon: Für welche Redaktionen welcher Zeitungen und Zeitschriften ist das Thema interessant? Welche (Fach)Buchhandlungen soll der Vertrieb ansprechen? Wie bewirbt man den Titel online und offline? Soll man es in einer eigenen Veranstaltung der Presse vorstellen oder läuft es sowieso? Wenn man es nicht platziert bekommt, muss man ggf. auch Anzeigen schalten.

Sobald die gedruckten Bücher geliefert wurden, müssen sie an die Barsortimente und den Buchhandel ausgeliefert werden, der Rest muss gelagert werden. Und bis zu diesem Punkt hat der Verlag keinen Cent verdient, sondern alles vorfinanziert. Schon bei kleinen Projekten landet man da schnell im fünfstelligen Bereich, ohne zu wissen, ob man das Geld je erwirtschaftet. Oft scheinen Menschen außerhalb der Branche zu meinen, man verkaufe immer alle Bücher, die man produziert hat. Ich biete gerne Führungen durch das Lager an, vorbei an Reihen von unerfolgreichen Titeln.

Viele Verlage verlegen nur einen kleinen Teil an Büchern, die ihnen angeboten werden. Ich verlege nur Berlinbücher in irgendeiner Form, von denen ich meine, dass ich mindestens einige tausend verkauft bekomme. Große Verlage wollen größere Auflagen, speziellere Verlage ihre Themen. Es ist also nicht immer einfach, einen passenden Verlag zu finden. Oder man möchte aus Prinzip keinen. Da ist Selfpublishing natürlich eine gute Alternative.

Wie läuft es beim Selfpublishing?

Stark verkürzt: Der Autor hat eine Idee und schreibt ein Buch. Dieses lädt er auf eine der Plattformen hoch und wird reich. Wenn man gut schreiben und ein Buch setzen kann, kann man das sicher machen. Man muss eine Möglichkeit haben, das Buch zu bewerben, und man muss schlichtweg Kunden finden. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht.
Im Blog Selfpublisherbible.de war gerade ein Artikel über die verschiedenen Plattformen. Eines fällt dort sofort auf: Selfpublishing heißt für die Anbieter scheinbar immer: eBook. Gedruckte Bücher (obwohl sie in den Verkaufszahlen weiterhin weit vor eBooks liegen) sucht man fast vergeblich.

Selfpublishing funktioniert!

Der bekannte Blogger Johnny Haeusler (Spreeblick.com) hat mit seinem eBook „i live by the river“ gezeigt, dass man erfolgreich eBooks selber vermarkten und tausende eBooks verkaufen kann. Er kann gut schreiben, er hat Reichweite (hat bereits ein Gewerbe angemeldet, um die Zahlungen abzuwickeln) und er muss von diesem Buch nicht (ausschließlich) leben. Andersrum hätte Johnny vermutlich keine Probleme gehabt, das Buch bei einem Berliner Verlag zu platzieren (ich möchte an dieser Stelle mal ausführlich mit dem Zaunpfahl winken).

Crowdfunding

Wenn man all diese Dinge nicht selber leisten kann und das Geld nicht vorlegen möchte oder kann, hat man ein Problem. In solchen Fällen kann man es mit Crowdfunding versuchen. Wenn man ein Lektorat und Bildrechte für z.B. 2.000€ benötigt, braucht man 200 Menschen, die einem je 10€ geben. Diese kann man auf entsprechenden Plattformen suchen und bietet ihnen dafür einen Gegenwert, z.B. die erste Ausgabe des eBooks und eine Erwähnung im Nachwort oder ähnliches. Auch hierfür muss man wieder überzeugen können und entweder selber die Werbetrommel rühren oder auf die passenden Multiplikatoren stoßen.

Justin Bieber ist zwar kein Autor, aber ein Weltstar, der durch seine YouTube-Videos bekannt wurde. Irgendwann sahen diese Videos so viele Leute, dass er von einem weltbekannten Musiker und Produzenten unter Vertrag genommen und vermarktet wurde. Warum sollte das nicht auch mit einem Buch funktionieren? Aber: So etwas funktioniert nicht oft, die meisten Versuche in diese Richtung scheitern.

Wo stehe ich?

Für mich ist Selfpublishing beruflich und privat kein Thema. Meine privaten Texte werfe ich in Blogs und nutze sie, um für mein Unternehmen oder mich zu werben, aber niemand muss dafür etwas zahlen. Beruflich ist es auch nicht interessant. Meine Kunden möchten gedruckte Bücher zum Thema Berlin kaufen. Nur etwa 1% des Umsatzes im Jahre 2012 machten die eBooks aus.
Die Autoren möchten auch kein Selfpublishing. Oft benutzen sie den Computer als Werkzeug, um Text zu schreiben und mit Menschen zu kommunizieren, die sie bereits kennen. Sie möchten nicht selber Lektor oder Marketingmensch sein. Zu guter Letzt entstehen auch bei uns sehr viele Bücher aus dem Verlagsteam heraus. Diese Bücher machen wir natürlich im Verlag. Die fehlenden Bücher auf dem Markt zu suchen und sie dann zu vermarkten, ist eine unserer großen Aufgaben.

Wenn nun mehr Leute ihre eigenen Bücher publizieren, so wird das Interesse an Büchern wieder steigen. Und diese Leute werden sowohl Verlagsbücher als auch Selfpublishing-Bücher lesen. Ich habe also keine Angst davor, dass Verlage verschwinden – ich freue mich, wenn Bücher wieder populärer werden.

Monika Bauert und Deutsche Kinemathek

 

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Monika Bauert ist jetzt im neuen Katalog der ständigen Ausstellung der Deutschen Kinemathek vertreten. Damit ist sie in die Bundesliga des deutschen Films aufgestiegen. Ihre Arbeit an ihrem ersten großen Film „Das Boot“ wird ausführlich gewürdigt.

 

Monika Bauert hat das Szenenbild des Berlin Story Museums entworfen, und sie ist Autorin des Buchs  „Das Brandenburger Tor“ aus dem Berlin Story Verlag.250_Kinemathek_Katalog_Monika_Bauert_Das_Boot_03

Deutsche Filmakademie bedankt sich bei Berlin Story Verlag

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Mit diesem Brief (zum Vergößern anlicken) bedanken sich Mitarbeiter sowie Mitglieder des Vorstands der Deutschen Filmakademie bei Ulf Buschmann und dem Berlin Story Team für das Buch über Kinos in Berlin.

Das Buch „Berliner Kinos“ von Ulf Buschmann erschien mit einem Vorwort von Dieter Kosslick, dem Chef der Berlinale, vor wenigen Tagen im Berlin Story Verlag.

Die Berlinale fängt am Donnerstag an.

Das Buch ist in der Buchhandlung Berlin Story Unter den Linden 40 erhältlich sowie im gesamten Buchhandel und im WebShop des Berlin Story Verlags.

Von Ulf Buschmann stammt auch das Buch über Berliner U-Bahnhöfe aus dem Berlin Story Verlag.

Sieht man sich das Schreiben genau an, findet man unter vielen anderen die Danksagungen von Iris Berben, Christiane Paul, Anne Lepin, Dorothea Schön, Alfred Holighaus und Monika Bauert.

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