Weltgeschichte – Trabi durchbricht die Mauer

Im Trabi1Das geniale Bild von Birgit Kinder symbolisiert den Freiheitswillen der Berliner – aber noch viel mehr.

Intuitiv verbinden Hunderte von Besuchern, die sich täglich in den Trabi setzen und fotografieren, die historische Situation am 9. November 1989 damit.

Niemals zuvor in der Weltgeschichte kollabierte eine Supermacht so schnell wie damals die Sowjetunion zusammen mit dem ganzen sozialistischen Weltsystem, mit den mit vielen Satelliten-Staaten.

Sichtbar wurde der Zusammenbruch am Fall der Mauer in Berlin, an der übersprudelnden Freude der Menschen in jenen Tagen, dieses System hinter sich zu lassen und jetzt souverän über die persönlichen Entscheidungen bestimmen zu können.

Diese Bilder haben in der Wahrnehmung der Welt eine höhere Bedeutung als die Studentenbewegung in der westlichen Welt 1968, als der heldenhafte Kampf der polnischen Solidarno??-Arbeiter, als die Panzer auf dem Tienanmen-Platz.

Erst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion konnte sich ein integrierter Weltmarkt bilden, nämlich tatsächliche Weltwirtschaft, Weltkultur, Weltmedien und auch Weltpolitik. Parallel, könnte man sagen, waren Steve Jobs und Bill Gates die treibenden Kräfte der digitalen Globalisierung.

Erst später – und mit diesem Bild nicht verbunden – wurden die Ausbeutungsformen deutlich, mit denen die Produkte der Digitalisierung hergestellt werden, auch billige Kleidung und Lebensmittel. Ebenso war die Gegenbewegung des Islamismus zu diesem Zeitpunkt noch nicht von Bedeutung.

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Schloß – wie es einmal aussehen könnte

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Das ist die Ausstellung zur Gestaltung rund um das Schloß. Hier sieht man einige Entwürfe.

Mir gefällt das erste und letzte Bild am besten. Von vorn ist der Platz frei, die Linden sind so eingefaßt, dass man langsam fahren muß, die beiden U-Bahn-Zugänge passen zum Platz. Unbedingt muss der Verkehr langsam werden und am besten nur für Busse und Räder frei sein.

Das Grün vorm Schloß nimmt Bezug auf den Lustgarten

Auf dem letzten Bild ist zur Spree hin viel Platz für viele Menschen. Solche ein Treppe wird immer voll sein wie die Treppe zum Alten Museum.

Witzig: Die Planer sollten sechs Busparkplätze vorsehen.

Sechs!

Das reicht ja schonheute nicht. Und da das Schloß eine Attraktion wird, wie es einmal war, müssten 50 Parkplätze vorgesehen sein. Sonst wird die Situation wie am Reichstag.

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Kinos in 3sat

Kulturzeit TitelKulturzeit KinosDer Link zur Mediathek folgt, sobald die Sendung dort zu finden ist.

Reisetagebuch arabische Emirate

Emirati auf AutoWährend dieses Tagebuch den Eindruck erweckt, ich hätte brav gearbeitet, war ich in Wirklichkeit in den arabischen Emiraten und wollte eigentlich in die Wüste – so wie im vergangenen Jahr zweimal auf dem Sinai mit Beduinen. Zum Vorjahr gibt es kein Reisetagebuch, weil ich überwiegend Manuskripte gelesen hatte.

 

Es gab aber in den arabischen Emiraten keine Wüste mehr. Selbst wo sie im aktuellen Reiseführer noch steht, ist sie weg. Man kann eine Wüstentour mit Offroad-Fahrzeugen buchen, aber das entspricht nicht meiner Art zu reisen.

 

Wie und mit wem ich meine Zeit verbracht habe, erfährt man im Reisetageuch …Reise nach Dubai, Fujeirah, Abu Dhabi auswählen …

 

 

 

Kinos in Berlin – Andreas Conrad im Tagesspiegel

Kinos, Andreas Conrad

Andreas Conrad stellt im Tagesspiegel das neue, zur Berlinale erschienene Buch über Berliner Kinos vor.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Andreas Conrad im Tagesspiegel – mit einer schönen Bilderstrecke …

 

Mehr zum Buch sowie zum Vorwort von Dieter Kosslick und wie man es bestellen kann … Ulf Buschmann: Berliner Kinos – Cinemas of Berlin, Berlin Story Verlag, 104 Seiten, 16,80 Euro

Wieland Giebel liest SiemensUlrike Borowczyk berichtet, dass Wieland Giebel die Biografie über Carl von Siemens gelesen hat, der die Welt vernetzte.

Das Buch ist in der Buchhandlung erhältlich.

Versehentliche Urheberrechtsverletzungen

spiegel-online-urheberrechtDas Urheberrecht ist eine komplizierte Sache, das wissen wir alle. Gerade als Verleger bin ich dafür Dinge erst mal freundlich zu klären – nicht sofort Abmahnen, keine Kosten entstehen lassen. Oft vermuten andere Leute da hinter, dass man eine solche Meinung nur vertritt, wenn es zum eigenen Vorteil ist. Bei mir gilt diese Devise immer.

Gestern verwendete Spiegel Online ein privat geschossenes Foto von mir, welches unter der CC-NC-BY-SA Lizenz steht. Sinngemäß besagt diese: Das Foto darf kostenlos, für nicht kommerzielle Zwecke verwendet werden. Es darf auch verändert werden (z.B. für Collagen), das Ergebnis muss aber unter der gleichen Lizenz veröffentlicht werden. Zusätzlich muss natürlich der Fotograf genannt werden.

Diese Lizenz wähle ich für fast alle meine privaten Fotos. Es ermöglicht privaten Bloggern die Bilder zu verwenden, aber es schützt mich vor der unkontrollierten kommerziellen Verwendung. Auf Anfrage habe ich immer wieder Fotos zur kommerziellen Verwendung frei gegeben.

Nach einem kurzen Dialog mit einem Mitarbeiter von Spiegel Online war klar: Er hatte die Lizenz falsch ausgelegt und hatte das Foto im guten glauben, er dürfe es für die Berichterstattung verwenden, verwendet. Das zeigt ein mal mehr wie kompliziert diese Welt geworden ist. Ich habe ihm gesagt, dass ich nichts gegen diese Verwendung einzuwenden habe, dass ich auch nicht abmahnen werde oder ähnliches, sondern dass ich einfach darauf hinweisen wollte.

Niemandem entstand ein Schaden, er weiß nun, wie die Lizenz korrekt auszulegen ist. Ich denke nicht, dass eine kostenpflichtige Abmahnung in diesem Fall einen Vorteil gebracht hätte.

Ich bleibe daher bei meiner Devise: „Erst mal reden“.

Berlin for Beginners in MOABIT

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In der Zeitschrift MOABIT bespricht Martin Blath das Buch von Thomas Knuth aus dem Berlin Story Verlag Berlin for Beginners.

Zum Lesen bitte klicken.

Die aktualisierte Ausgabe von „Berlin for Beginners“ ist heute erschienen. Noch schöner, mit mehr Fotos und top-aktuell.

Museum in BVG Plus

BVG plusSeit das Berlin Story Museum in der Kundenzeitschrift von BVG Plus vorgestellt und beworben wurde, ist es an jedem Tag rappelvoll.