Führerbunker, Abschiedsparty

Eine weitere Auflage des Bestsellers „Mythos Führerbunker“ von Sven Felix Kellerhoff kam nachmittags an. Wieder aktualisiert. Es bleibt ein Geheimnis der Historiker, wie man solche Bücher aktualisieren kann.

Abends verabschiedete sich Paola von den MitarbeiterInnen der Buchhandlung. Sie geht ein halbes Jahr nach Lissabon. Abschiedspartys, Weihnachtspartys, Grillpartys – das gesellschaftliche Leben in der Berlin Story macht den Unterschied zu anderen Buchhandlungen und Verlagen aus.

Kino-Stadt Berlin

Der Fotograf Ulf Buschmann (rechts im Bild) sprach heute im Delphi Filmpalast vor Mitgliedern des Vereins der ausländischen Presse in Deutschland e.V. über sein Buch „Berliner Kinos“, das soeben im Berlin Story Verlag erschienenUlf Buschmann ist. Zusammen mit Jan Rost, Geschäftsführer des Delphi Filmtheaters, beantwortete er den interessierten Journalisten viele Fragen rund um die Berliner Kinowelt.

Es wurde viel und vielseitig über die die Entwicklung und Zukunft der Kinos gesprochen: Wie das Kino früher war, wie es sich gewandelt hat, welche Zukunftsperspektiven es für Kinos gibt und vor allem, was die Berliner Kinoszene so einzigartig macht: Die Kinolandschaft in Berlin, das zeigt Ulf Buschmann in seinem Buch, ist deswegen so besonders, weil sie durch Vielseitigkeit gekennzeichnet ist, jedes Kino ist anders: Das Sputnik beispielsweise befindet sich im 5. Stock eines Hinterhauses, im Lichtblick Kino ist Platz für 32 Personen und in der Astor Film Lounge bekommen Gäste Cocktails und komfortable Sessel geboten.

Ulf Buschmann hat die Atmosphäre der verschiedensten Berliner Kinos in seinen Bildern eingefangen. Die Texte, auf deutsch und englisch, geben dem Leser die wichtigsten Informationen zu den jeweiligen Spielstätten.

Lesen Sie mehr über das Buch Berliner Kinos.

 

Zerstörte Vielfalt – Ausstellungseröffnung im DHM

Zerstörte_Vielfalt_Koch_HenningZerstörte_Vielfalt_WowereitZerstörte_Vielfalt_Ausstellung_ArneZerstörte_Vielfalt_Ausstellung_TotaleZerstörte_Vielfalt_EmpfangProf. Alexander Koch eröffnet im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums die Portalausstellung zum Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“.

Heute vor 80 Jahren begann die schwärzeste Zeit Deutschlands. Die Ausstellung, entstanden in Kooperation mit 40 Initiativen, sei wie ein virtueller Stadtrundgang. Mehr als 120 Gruppierungen nehmen am Themenjahr teil, das auf die Initiative von Rainer Klemke zurückgehe (Applaus). Ausstellung und Themenjahr seien auch ein Signal, dass die Vertriebenen und Ermordeten einen Platz im Gedächtnis der Stadt und im Bewußtsein der Bürger behielten.

Klaus Wowereit, der Regierende Bürgermeister (rechts) erinnerte an die Menschen, die ins Exil getrieben wurden wie Magnus Hirschfeld, Fritzi Masari, Carl Zuckmeyer.

Er bedankte sich bei denen, die zurückgekommen seien wie Heinz Berggruen, Michael Blumenthal, Margot Friedländer und Inge Deutschkron.

Die Ausstellung solle mit den vielen Initiativen die Vielfalt wieder herstellen.

Wowereit wies auf die große Resonanz des Themensjahrs „Zerstörte Vielfalt“ auch im Ausland hin.

Die Ausstellung knüpft zu Recht an die „Goldenen Zwanziger“ an (rechts).

Weitere Informationen zum Tag:

Michael Bienert über die Rede von Angela Merkel heute in der Topografie des Terrors …

 

Inge Deutschkron überlebte als Jüdin in einem Versteck in Berlin den Holocaust. Hier dokumentiert der Tagesspiegel ihre Rede zum Tag des Gedenkens, die sie am 30. Januar im Deutschen Bundestag hielt, zum 80. Jahrestag von Hitlers Machtübernahme …

 

Eckhard Fuhr bespricht in der Welt/Berliner Morgenpost die Ausstellung „Zerstörte Vielfalt“ im Deutschen Historischen Museum … Fuhr: “ … Auch für den historisch Versierten lohnt sich ein Besuch der „Portalausstellung“ im DHM auf jeden Fall. Sie bietet nur auf den ersten Blick das immer wieder Gleiche und medial allzeit Präsente. Was nationalsozialistische Repression, Vertreibung und Vernichtung bedeuteten, das wird gerade in gesellschaftlichen Nischen nachvollziehbar, die bisher kaum ausgeleuchtet waren …“

Michael Bienert in der Stuttgarter Zeitung über „Zerstörte Vielfalt“

STZ-30Januar1933_462Michael Bienert berichtet in der Stuttgarter Zeitung über das Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“ und empfiehlt „Das braune Berlin“.

 

Lesen Sie den Beitrag von Michael Bienert im Blog „Text der Stadt“ …

Mehr über „Das braune Berlin“ …

Braunes Berlin Bienert

80 Jahre Machtergreifung

Vor genau 80 Jahren wurde Adolf Hitler vom damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg als Reichskanzler vereidigt und die Machtergreifung der NSDAP nahm ihren weiteren Verlauf. Auf dem Bild ist der dazugehörige Propaganda-Fackelzug vom 30. Januar 1933 zu sehen.

Wie geht man mit so einem Jubiläum um?

Am besten begegnet man so einem Jahrestag mit Bildung und Aufklärung, um zu verstehen wie es dazu kommen konnte und um eine Wiederholung einer nationalsozialistischen Diktatur vorzubeugen.

Zur Aufarbeitung der Machtergreifung und des nationalsozialistischen Berlins haben wir verschiedene Titel im Angebot.

„Das braune Berlin“ richtet sich an Fortgeschrittene, die das Geschehen historisch genau anhand von Original Dokumenten, Fakten und Zahlen nachverfolgen möchten.

„Hitlers Terror in Berlin. Das braune Berlin in Bildern“ richtet sich sowohl an Interessierte ohne großes Vorwissen als auch an Experten, die das Thema anhand von Bildern aufgearbeitet bekommen.

„Goebbels‘ Propaganda“ richtet sich ebenfalls an alle die, die Propaganda Welle anhand von Original Bildern verstehen wollen.

„Kristallnacht“ klärt über jene schicksalshafte Nacht auf in der in Berlin unzählige Synagogen brannten und der Pogrom gegen die jüdischen Mitbürger eskalierte.

„Bomben über Berlin“ richtet sich an alle die sich über den späteren Luftkrieg in Berlin aus erster Hand anhand von Zeitzeugen berichten informieren wollen.

Im Sinne Prof. Laurenz Demps geht es hierbei um ein faktisches Verstehen der Ereignisse und nicht um ein moralisches Verständnis. Dem schließen wir uns an und hoffen einen Beitrag dafür leisten zu können.

Keine Historiale 2013 – Sabine Flatau in der Morgenpost

Histioriale 2013_Sabine_Flatau_MoPo

Auf der Internetseite der Historiale wurde nur darüber berichtet, dass das Geschichtsfestival in diesem Jahr nicht stattfindet.

Sabine Flatau von der Berliner Morgenpost fragte nach den Gründen.

Der vollständige Beitrag von Sabine Flatau in der Berliner Morgenpost …

 

Frank Tetzel über „Das braune Berlin“

berlin_banner_650Auf der Internetseite Berlin für Insider berichtet Frank Tetzel über das Buch „Das braune Berlin“, herausgegeben von Wieland Giebel auf der Grundlage des dokumentarischen Archivs von Sven Felix Kellerhoff, erschienen im Berlin Story Verlag.

„… Wie wurde nun Berlin „braun“? Unter dem Titel „Das Braune Berlin“ dokumentiert ein neues Buch nun in Originalquellen den Kampf Adolf Hitlers um die deutsche Reichshauptstadt … Beim Lesen des Buches trifft man auf Unerwartetes. Etwa über Hitlers ersten Berlin Besuch 1916,  oder eine heimliche, mitternächtliche Fahnenweihe in einem Kalksteinwerk in Rüdersdorf im Jahre 1923. Man findet Berichte über das Begräbnis Horst Wessels, oder eine Art Stadtführer durch das nationalsozialistische Berlin …“

 

 

Berliner Kinos

Heute sind die frisch gedruckten Exemplare „Berliner Kinos. Cinemas of Berlin“ von Ulf Buschmann angekommen. Die Farben sehen brillant aus, das Format liegt super in der Hand und die Auswahl an Berliner Kinos überrascht. Jeder der sich selbst davon überzeugen möchte, kann ab sofort einfach im Laden Unter den Linden 40 vorbeischauen und nach dem Buch fragen.

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Berlin 1933 bis 1945 – Buchvorstellung

Berlin 1933-1945Prof. Alexander Koch (am Rednerpult), Chef des DHM, stellt im Kinosaal des Museums das von Michael Wildt und Christoph Kreutzmüller herausgegebene Buch „Berlin 1933 – 1945“ vor, das bei randomhouse/Siedler erschienen ist und 24,99 Euro kostet. Das Buch ist in der Buchhandlung Berlin Story Unter den Linden 40 erhältlich. 

Es handelt sich um einen Sammelband von Autoren, die überwiegend um 1970 geboren sind. Das Projekt wurde vor drei Jahren begonnen. Die einzelnen Beiträge beziehen sich nach Aussage von Prof. Wildt aufeinander. Fragestellung ist „Wie hat sich die Gesellschaft durch den Nationalsozialismus selbst transformiert. Wie konnte das rote Berlin braun werden?

Es werde sicherlich sieben oder acht oder neun Jahre dauern, bis die Forschung in einem neuen Buch diese Ergebnisse weiterbringen könne, sagt Wildt. Aus dem Publikum wird angemerkt, Beiträge wie der über Jugendliche im Dritten Reich seien aufgrund ihrer wissenschaftlichen Terminologie kaum zu lesen.

Einen guten Überblick über das Buch gibt Prof. Wildt im Beitrag über das Buch  im Tagesspiegel heute.

Berlin Story Verlag unterstützt Frauenfussball

32Für eine Tombola am letzten Wochenende des Frauen Fussball Club Oldesloe 2000 e.V. hat der Berlin Story Verlag Bücher gespendet. Die Kickerin haben sich gefreut und wir auch. Es war ein guter Anlass sich an die Euphorie der Frauenfussball WM 2011 in Deutschland zu erinnern – auch wenn die deutsche „Frauschaft“ damals im Viertelfinale gegen die späteren Turniersieger Japan rausflog, blieb die Stimmung im Land sehr gut. Außerdem hatte man den Japanerinnen nach Fukushima den Sieg von ganzem Herzen gegönnt. Wir freuen uns jedenfalls auf einen neuen Turniersieg der deutschen Spielerinnen 2015 in Kanada und hoffen den Tombola Siegerinnen bis dahin mit unseren Büchern Abwechslung für ein paar Abende zu bieten.