Friedrichstraße – im rbb bespricht Harald Asel das Buch

Harald Asel bespricht in „Umgeschichtet“ im rbb das Buch von Harald Neckelmann aus dem Berlin Story Verlag über die Friedrichstraße.

„Welches florierende Tages- und Nachtleben zu Beginn des 20. Jahrhunderts entlang der Berliner Friedrichstraße zu finden war, davon handelt ein neues Buch von Harald Neckelmann im Berlin Story Verlag. Viele Fotos dokumentieren, welche Lebendigkeit diese Stadt einst einte. Aber auch dass sie ein Herz der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt war. Von vornehmen Hotels und dunklen Kaschemmen, von den unsichtbaren Demarkationslinien zwischen verschiedenen Klassen von Prostituierten, von produzierendem Gewerbe mit internationalem Rang handelt das Buch, aber auch von führenden Theatern und Varietés, den ersten Filmvorführungen und abstrusen Zurschaustellungen. Das Buch wirkt in seinem Aufbau quasi einem Flaneur: Einmal die Friedrichstraße nach Norden mit Blick auf die Häuser der westlichen Seite, mal nach Süden, nach Westen schauend. Neckelmann wertet die Adressbücher, die zeitgenössische Werbung aber auch die literarische Zeugnisse aus und kommt so zu einer Fülle von Einzelinformationen, die ein wenig den Lesefluß hemmen, zumal der Zeitrahmen letztlich zwischen Gründerzeit und den zwanziger Jahren auch ein halbes Jahrhundert umfasst.“

 

Friedrichstraße Berlin von Harald Neckelmann aus dem Berlin Story Verlag, mehr über das Buch und wie sie es bestellen können …

 

 

Buschkowsky hat etwas zu sagen

Wer mit Heinz Buschkowsky zu tun hatte, wer ihn auf kennt oder auf Podien erlebt hat, weiß, dass er nicht rumblubbert, dass er etwas zu sagen hat, dass er aus dem vollen Schöpfen kann – und dass er kein Rassist oder was auch immer ist. Zum Glück wirft ihm das keiner vor, soweit ich es bis jetzt mitbekommen habe,

Das Buch liegt in Buchhandlung ganz vorn. Es ist in klarer Sprache geschrieben, oft witzig, nie mit bösartigem Zynismus. Buschkowsky hat über den Tellerrand geguckt und berichtet ausführlich von seinen Studienfahrten zu sozialen Brennpunkten ins europäische Ausland – und was es ihm und Neukölln gebracht hat.

Buschkowskys These ist, dasss nicht die Integration das Problem ist, sondern die Bildungsferne, die dazu führt, dass Familien über Generationen am „gesellschaftlichen Schnuller“ hängen.

Seine Feinde sind die Warmduscher, die er für die „Gaukler-Politik“ verantwortlich macht, wie den ehemaligen Integrationsbeauftragten Günter Piening, der die Probleme nicht analysiert und und einen klaren Blick auf die Situation verhindert hat.

Seine Lösung besteht in besserer Bildung, sozusagen im Zwang zu Bildung

Buschkowsky kommt 641.000 x bei Google vor, man findet da mehr.

 

 

eBook „69 Jahre am preußischen Hofe“ erschienen

Das eBook „69 Jahre am preußischen Hofe“ ist erschienen, das Tagebuch der Sophie Marie Gräfin von Voss, der Oberhofmeisterin. Das eBook kostet 14,99 Euro.

Als gedrucktes Buch liegt es in der siebten Auflage vor.

 

Mehr zu 69 Jahre am preußischen Hofe

775 Jahre Berlin im Deutschlandradio am Montag

Dr. Norbert W.F. Meier kommt am Montag, dem 24. September 2012 um 13:07 Uhr in Deutschland Radio Kultur in der Sendung von Jens Rosbach über 775 Jahre Berlin.
Mehr über „Berlin im Mittelalter“ aus dem Belin Story Verlag …

Praktische Probleme bei neuen Vertriebsmodellen

Das Thema Urheberrecht geht wieder durch die Medien, seitdem Julia Schramm (Beisitzerin im Bundesvorstand der Piratenpartei) ein Buch bei Knaus (Random House, Bertelsmann) veröffentlicht hat. Da wir uns schon oft mit neuen Vertriebsmodellen beschäftigt haben, durften wir diese in den vergangenen Tagen immer wieder den Medien erklären.

Ein häufiger Punkt ist, warum man Bücher oder eBooks überhaupt verkauft und nicht verschenkt. Das habe ich im Artikel „Warum eBooks nicht kostenlos sind“ erklärt. Aber gerade bei Büchern, die sich kommerziell nicht mehr verwerten lassen, könnte man darüber nachdenken. Da kommt aber eine Reihe von Problemen.

Zunächst müssen alle Rechteinhaber zustimmen. Also alle Autoren, Fotografen und gegebenenfalls Bildarchive. Spätestens bei Fotos, die von Bildarchiven kommen, ist es meist vorbei. Diese verdienen ihr Geld damit, Bilder zu verwerten. Diese dann kostenlos herauszugeben ist gegen die Grundidee des Unternehmens. Und der Werbeeffekt für sie dürfte minimal sei, da kaum ein Leser mitbekommt, dass sie die Bilder kostenfrei stellen. Zum anderen würde ein durchschnittlicher Leser daraufhin kaum Bilder bei ihnen lizenzieren. Das Kann man bedingt umgehen, in dem man die Bilder, welche auf ePaper eh nicht besonders wirken, weg lässt. Da kommen wir zum nächsten Problem.
Wenn man Bilder weg lässt, muss man die Bücher neu setzen. Das ist kein Hexenwerk, aber es kostet einfach Arbeitszeit, die man bezahlen muss. Dazu kommt, dass etliche der älteren Bücher noch in Quark Xpress gesetzt sind, die neuen in InDesign und man die alten erst konvertieren oder neu setzen muss. Auch kann man ein eBook nicht einfach aus den Programmen exportieren. Theoretisch schon, aber sie sehen nicht überzeugend aus. Also muss man sie nachbearbeiten. Alles in allem braucht man bestenfalls einen Personentag Arbeitszeit, eher mehr.

Das wäre alles ok, wenn man einen großen Werbeeffekt dadurch erzielen kann. Aber viele Bücher im Verlag sind sehr speziell. Ich kann mir nicht vorstellen, dass z.B. ein kostenloses eBook von „Berlin, Potsdam, Brandenburg 1775“ bei den kostenlosen eBook Lesern ein großer Erfolg wird. Und wirtschaftlich müssen wir nun mal arbeiten.

Bei kleinen Verlagen wie uns ist die Arbeitszeit ein sehr limitiertes Gut, und entgegen der Meinung Einiger haben wir keinen Überschuss an Goldbarren im Keller. Somit werden solche Projekte derzeit noch weit zurück gestellt. Dennoch befassen wir uns weiterhin mit all diesen Modellen und versuchen mit Blogbeiträgen wie diesem zu erklären, warum es in der Praxis einfach komplizierter ist, eBooks kostenlos zu veröffentlichen, als man immer wieder meint.

 

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Panorama DIE MAUER von Yadegar Asisi

Pressekonferenz. v.l.n.r. Karsten Grebe (stehend), Public Relations; Prof. Dr. Hope M.Harrison (sitzend, rot)Professorin für History & International Affairs, Georg Washington University; Yadegar Asisi; André Schmitz, Kulturstaatssekretär; Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.


Ein großes Aufgebot nationaler und internationaler Medien begleitete den Auftakt.
Das Panorama von Yadegar Asisi zeigt die Berliner Mauer an der Grenze von Kreuzberg (West) nach Mitte (Ost) an einem fiktiven Tag im Oktober in den 80ern.

Die Journalisten stehen auf der Aussichtsplattform des Panoramas, von der aus auch die Besucher aus der Vogelperspektive von Kreuzberg aus über die Mauer blicken.

Dresdner Straße von der Sebastianstraße aus in Blickrichtung Oranienplatz. Hinter dem Antiquitätengeschäft befindet sich in den 80ern der Laden eines türkischen Gemüsehändlers.
Heute ist dort mein türkischer Fahrradhändler, der aus Antakya stammt, dem römischen Antiochia, nahe der Grenze zu Syrien.

Das Panorama ist auch für mich ein Stück Heimatkunde und Geschichte. Auf der gegenüberliegenden Seite des Oranienplatzes in der Dresdner Straße 10 befand sich in den 70er Elefanten Press, der von mir mitgegründete Verlag.

Blick über die Mauer Richtung Engelbecken und Michaelkirche – anklicken vergrößert das Bild. Das (fiktive) besetzte Haus rechte versperrt den Blick auf die Häuserzeile in der ich heute wohne. Asisi hat hier nicht die Realität gemalt, sondern künstlerisch verdichtet. Es ist so, wie es war, aber es liegt etwas anders, damit alles auf das 15 Meter hohe und 60 Meter lange Panorama passt.

Der Eintritt beträgt 10 Euro und als Kombi-Ticket mit der Black Box 12,50 Euro.

Julia Friese in der Berliner Morgenpost zum Mauer-Panorama …

David Eniskat im Tagesspiegel zum Mauer-Panorama …

Foto rechts auf der Aussichtsplattform: Rainer E. Klemke, Hope Harrison, André Schmitz, Yadegar Asisi, Anna Kaminski.

Im Berlin Story Verlag erschienen zu diesem Thema und zur Mauer mehrere Bücher
Die Berliner Mauer 1961 bis 1989, erhältlich in zehn Sprachen, mit 50-Minuten DVD (dt+engl).

Als die Mauer stand, Kinderbuch

Berlin Kreuzberg SO 36, Ein fotografischer Vergleich genau dieses Bereichs der Mauer genau zwischen den 80ern und heute, von Peter Frischmuth.

Der Luisenstädtische Kanal, die Geschichte dieses Mauerstücke von der Gründung bis heute.

Kleine Kreuzberg Geschichte.

Die Berliner Mauer in der Welt (nur noch wenige Exemplare)

Menschen in Kreuzberg in den 70ern und 80ern (im Druck, kommt Anfang Oktober)

Wie ein Pulverfaß, Berlin Krise und Mauerbau, AlliiertenMuseum

Der Letzte macht das Licht aus; 250 Fluchtgeschichten

Fluchthelfer, Die Gruppe um Wolfgang Fuchs

Ende einer Utopie, der Mauerbau 1961

Wandel im Flug, Die Veränderung Berlins nach dem Fall der Mauer

 

 

 

 

Buchbesprechung „Berlin im Mittelalter“

Berlin im Mittelalter - Berliner Volksbanktreffpunkt - Berliner Volksbank»Dieses spannende Buch müssen Sie unbedingt lesen!« schreibt treffpunkt, das Magazin für Bankteilhaber in der Septemberausgabe über „Berlin im Mittelalter“ von Norbert W. F. Meier.

Am 27. September erscheint die 2. aktualisierte Auflage – mit der ältesten Sau Berlins!

 

 

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Gedenktafel – Verein für die Geschichte Berlins


André Schmitz, Kulturstaatssekretär und Mitglied des Vereins, hält eine kurze Ansprache.
Rechts Manfred Uhlitz (im blauen Jacket), der Vorsitzende.
Enthüllung der Gedenktafel für die Gründer des „Vereins für die Geschichte Belins“ am Gebäude der Deutschen Bank Unter den Linden.
Dort befand sich früher das Café Royal. Das Gebäude wurde 1871 abgerissen, es wurden bisher keine Fotos davon gefunden.
Der Verein wurde am 28. Januar 1865 gegründet, also noch in Preußen, bevor es das Kaiserreich gab. Seitdem sind fast alle Oberbürgermeister und Regierenden Bürgermeister Vorsitzende oder im Vorstand gewesen.
Die Spitzen der Gesellschaft waren vertreten. Der König hatte damals das Protektorat (die Schirmherrschaft) übernommen und ließ dem Verein erhebliche Zuwendungen zukommen.

Mehr über Julius Beer …

Mehr über Ferdinand Meyer …

Noch mher erfährt man in den „Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins“, 108. Jahrgang, Heft 3 vom Juli 2012

 

Ich bin Mitglied im Verein für die Geschichte Berlins, ohne Funktion. Außerdem in etwa zehn weiteren historischen Vereinen. Wenn ich mal nicht weiter weiß, das kommt häufig vor, weil ich kein Profi bin, frage ich im Forum des Vereins und erhalte immer eine schnelle und gute Antwort.