Friedrichstraße Berlin im Berliner Blatt

… Sieht man ein Foto mit einer Buslinie, ist Harald Neckelmann auch in der Lage, mitzuteilen, der besagte Bus der Linie 5 fuhr damals von der Bülowstraße zum Stettiner Bahnhof.

Der Verfasser hat die Berliner Lebensader Friedrichstraße so herzerfrischend und detailgetreu beschrieben, dass man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, er hat all das leibhaftig erlebt!

Da das aber biologisch unmöglich ist, fällt das Lob für sein im „BERLIN STORY VERLAG“ erschienenes Buch „friedrichstraße berlin“ um so größer aus …

 

Der vollständige Beitrag über Friedrichstraße – Berlin von Harald Neckelmann im Berliner Blatt …

Berlin Story Verlag – vergriffene Titel verfügbar machen

Wie der Berlin Story Verlag versucht, vergrifene Werke verfügbar zu halten.

… Vergriffene Werke stellen eine verfahrene Situation dar, von der niemand profitiert. Der Verlag hat mal Rechte erworben, die er nicht mehr zu Geld machen kann. Der Autor hat ein Werk geschaffen, welches nicht mehr verbreitet wird. Der potentielle Leser weiß, dass es das Werk gibt und kann es doch nicht haben …

Der vollständige Beitrag von Enno Lenze im Berlin Story Blog …

ADAC-Test ist Humbug, vergleicht Äpfel mit Birnen

Der ADAC „testet“ touristische Karten wie die Berlin Card, Welcome Card, den Berlin Pass …

…  Der Grundtenor der Ergebnisse ist jedoch immer gleich: zu teuer. Zu diesem Schluss muss der ADAC kommen, weil er davon ausgeht, dass ein Berlin-Besucher während eines dreitägigen Aufenthalts genau drei Attraktionen besucht. …

Unsere täglichen Erfahrungen an der Kasse des Berlin Story Museums zeigen, dass Inhaber aller drei Berliner City Cards oft sogar sehr zufrieden sind. Insofern bleibt  die Vermutung zurück, dass die Urheber der Studie weder einen einzigen der getesteten Pässe selbst genutzt noch mit Karten-Inhabern gesprochen haben. Diese wurde inzwischen auch bestätigt. Wir haben uns mit der hinter dem Berlin Pass stehenden Leisure Pass Group umgehend in Verbindung gestezt und um eine Stellungnahme gebeten. Dort hatte man zu diesem Zeitpunkt bereits mit dem ADAC gesprochen und die Bestätigung für unseren Verdacht bekommen: Die Tester hatten keinen einzigen der Pässe selbst in der Hand …

Die vollständige Kritik am Humbug des ADAC …

Vergriffene Werke verfügbar machen

Vergriffene Werke stellen eine verfahrene Situation dar, von der niemand profitiert. Der Verlag hat mal Rechte erworben, die er nicht mehr zu Geld machen kann. Der Autor hat ein Werk geschaffen, welches nicht mehr verbreitet wird. Der potentielle Leser weiß, dass es das Werk gibt und kann es doch nicht haben. Dafür gibt es zwei Hauptgründe: Entweder der Verlag wurde verkauft, abgewickelt oder in einer Kombination weitergegeben und die neuen Eigentümer wissen gar nichts von den teils uralten Rechte. Oder die Verkäufe sind soweit zurück gegangen, dass sich keine neue Auflage mehr lohnt. Für die erste Situation gibt es kaum praktikabel Lösungen. Bei der Zweiten bessert es sich gerade.

Bevor jemand eBooks als Allheilmittel sieht: Aus unternehmerischer Sicht ist mir egal ob ich mit gedruckten Büchern oder mit eBooks Geld verdiene um die Mitarbeiter und die Miete zu bezahlen. Da ich 1982 geboren bin, kenne ich digitale Medien, seit ich Kind war und habe auch keinen so engen persönlichen Bezug zu bedrucktem Papier, wie viele meiner Kollegen. Aber meine Kunden haben den. Sie wollen in „Ihre“ Buchhandlung gehen und sich ein gedrucktes Buch auf schönem Papier kaufen. Und derzeit machen gedruckte Bücher noch etwa 99% meines Umsatzes aus.

Beim Druck von Büchern war es lange so, dass man unter einigen tausend nicht wirtschaftlich arbeiten konnte. Inzwischen kann man 1.000 Stück ganz gut produzieren lassen, nach und nach sogar noch kleinere Auflagen. Der günstige Digitaldruck ist besser geworden, sieht besser aus, und die Abläufe werden weiter automatisiert. Schon lange gibt es „print on demand“. Damit waren bisher aber kleine Auflagen im Digitaldruck gemeint und kein echter Druck auf Abruf. Nun gibt es die ersten echten print on demand bzw. print to order Angebote, z.b. von KNV. Dabei wird bei einer Digitaldruckerei das zu druckende Werk hinterlegt. Die Bestellung einer Buchhandlung geht ein, das Werk wird gedruckt und ausgeliefert.

Dazu ein kleiner Exkurs zum grandiosen Buchhandelssystem in Deutschland. Jede Buchhandlung kann über die gängigen Barsortimente jedes lieferbare Verlagsbuch bestellen. Klar, kennt jeder. Aber den meisten ist nicht bewusst, dass das einmalig auf der Welt ist. Und das ist eine der Errungenschaften, die durch die Buchpreisbindung sowie die unglaublich vielen kleinen Verlage zu Stande kam. Aber das ist im Details einen extra Blogpost wert.

Aber es gibt natürlich auch eBooks. Gerade um Werke einfach zu verbreiten und zukunftssicher zu machen sind sie ein gutes Mittel. Amazon verkauft in den USA seit langem mehr eBooks als Bücher. Natürlich bringen wir alle neuen Bücher auch als eBook raus. Wir arbeiten dabei mir Bookwire zusammen, welche die Bücher für uns in über 30 Marktplätze setzen. Damit sind wir immer auf der Höhe der Zeit und müssen uns nicht um jeden neuen Marktplatz kümmern. Im Bezug auf vergriffene Werke ist die Entscheidung schwieriger: Lohnt es sich, einen historischen Berlin-Titel als eBook heraus zu bringen, den wir im Laden nicht mehr verkaufen? Dort wollen wir einen etwas anderen Weg gehen: Alle Titel, bei denen die Rechteinhaber mitmachen, werden für 99 Cent zu haben sein. Um diese eBooks rauszubringen müssen wir einiges tun. Zunächst muss man den Rechteinhaber erklären worum es geht. Diese haben hart für die Titel gearbeitet und können sich mit der Idee oft nicht sofort anfreunden, nach einigem erklären aber meist doch. Teilweise müssen wir wirklich an den Safe mit den Backups der vergangenen Jahre und die entsprechende Festplatte oder DVD suchen. Dann muss die Quark Datei gefunden und zu InDesign konvertiert werden. Das eBook ist anders gesetzt als das Papier Buch, das Impressum (Umzüge, etc.) muss angepasst werden und man muss erneut sicher stellen, dass keine Bilder oder Texte drin sind, an denen die Rechte fehlen. Dazu muss der ursprüngliche Vertrag geprüft werden. Jemand, der Rechtesituationen einschätzen kann, der also Erfahrung mitbringt, muss den oder die Titel durchsehen. Dann wird der Text zum richtigen eBook konvertiert. Der Export von InDesign reicht den meisten Kunden nicht aus, was ich als eBook-Leser verstehen kann. Diese ganzen Sachen kosten ein paar hundert Euro pro eBook. Ob wir die mit der Veröffentlichung einspielen ist unklar. Aber es ist unser Beitrag zu bezahlbarer Kultur.

Möglich sind solche Experimente aber nur, weil hier ein offenes und fittes Verlagsteam sitzt, das von den Büchern und eBooks bezahlt werden kann, die wir „normal“ vertreiben. Mit allen Titel wäre dieser günstige Preis nicht möglich. Aber wir sehen, dass sich der Anspruch der Kunden an unsere Verwertungsmodelle ändert und tragen dem Rechnung, wo wir können.

Stefan Maria Rother – Ausstellung in New York

Stefan Maria Rother zeigt in New York im großen deutschen Generalkonsulat ab dem 30. Oktober 2012 Fotos seiner Buchserie „Streets of Berlin“. Die Bücher sind im Berlin Story Verlag erschienen.

Zum Lesen anklicken.

 

 

 

 

 

 

 

Wer kennt diese junge Dame?

Experten für Zeitgeschichte werden das Foto gleich erkennen.

Andere könnten der jungen Damen genau ins zarte Antlitz sehen.

Jetzt die Frisur wegdenken.

Und jetzt noch über der Lippe ein kleines Bärtchen vorstellen.

Genau, Adolfs Schwester Paulah.

 

Bei der Recherche für Hitlers Terror in Berlin gefunden … kommt im November.

BVG Mitarbeiterzeitung über das Buch Friedrichstraße


Bernd Wegner schreibt in der Zeitung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BVG in der Ausgabe September 2012 über das Buch von Harald Neckelmann aus dem Berlin Story Verlag Berlin Friedrichstraße.

Mittleres Bild zum Lesen anklicken.

Buchbesprechung „Friedrichstraße Berlin“

Buchbesprechung "Friedrichstraße Berlin" in der Zeitung für die Mitarbeiter der BVGIn der Zeitung der BVG für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bespricht Bernd Wegner  „Friedrichstraße Berlin“ in der Rubrik „Neu im Bücherregal“. Seiner Meinung nach lässt das Buch „tief blicken“. Angesteckt vom „Geschichtstrip“ unseres Autors Harald Neckelmann hat er auch Recherche betrieben und herausgefunden, dass die heutige U-Bahnstation „Stadtmitte“ früher nicht „Nord-Süd-Bahn“ hieß. Er meint, die zwei Stationen wurden bis 1936 „Friedrichstraße“ und „Leipziger Str.“ (oberer und unterer Bahnsteig) genannt. Wir werden das mal an Herrn Neckelmann weitergeben.

 

Weitere Informationen zum Buch gibt es hier.

 

 

BVG

 

„War Horse“ im Deutschen Historischen Museum

Ich war sehr skeptisch. Beim Udo Lindenberg Musical war ich mindestens ebenso skeptisch. Wahrscheinlich falle ich aus dem Zielgruppenraster der plakativen Werbung von Stage Entertainment.

War Horse als Stück hört sich sehr gut an – so wie Hinterm Horizont eine hervorragende Geschichte und ein tolles Musical ist.

War Horse geht so: Der Autor des Stücks, Michael Morpurgo (viertes Foto, links in roter Jacke) , der sich schon immer für den Ersten Weltkrieg interessiert, trifft in seinem Pub im Dorf in England einen WK I Veteranen und traut sich nach einem Jahr, ihn auf dessen Erinnerung anzusprechen. Nach erstem Zögern quillt es aus ihm heraus. Neben alle Ereignissen konzentriert sich die Erzählung auf einen Punkt: Er ist 17 Jahre alt, möchte nach Hause, kann mit keinem über seine Angst sprechen und geht abends zu seiem Pferd, faßt es an und erzählt dem Pferd alles. Das Pferd merkt, dass es gebraucht wird, hört zu, nimmt Last von dem jungen Mann.

Michael Morpurgo macht daraus ein Jugendbuch, das sich schlecht verkauft, vielleicht tausend Exemplare im Jahr. Während der Recherche stellt sich heraus, dass im Ersten Weltkrieg nahezu eine Million Pferde aus England getötet wurden.

Dann ruft die Mutter von Nick Starr ihren Sohn an, er solle das Buch lesen. Starr ist der Direktor des bedeutenden National Theatre of Great Britain. Er macht – zusammen mit den Groß-Puppen-Darstellern aus Kapstadt, die die Pferde dazu entwickeln – ein Stück daraus, das überaus erfolgeich wird.

Dieses Stück, War Horse, wird ab Oktober 2012 im Theater des Westens laufen, produziert von Stage Entertainment. Es soll, so der Autor, auch der weiteren Versöhnung Europas dienen, einhundert Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs. Das Stück sei nicht aus nationalem, britischem Blickwinkel geschrieben, sondern als universelle Darstellung des Leidens im Krieg.

Mit den Fotos ist nicht sehr gut zu vermitteln, dass die Darstellung der Pferde überzeugend wirkt, nicht kitschig, nicht komisch. Unter dem Pferd sind zwei Schauspieler und es wir von einem geführt. Das Pferd bewegt sich realistisch, und man scheint bald zu vergessen, das es sich um eine Art große Puppe handelt.

Am Broadway war WAR HORSE die erfolgreichste Produktion des Jahres 2011.

Oben Mervyn Millar, Puppetry Director.
Mitte Michael Morpurgo und Johannes Mock-O’Hara, Chef Stage Entertainment Deutschland
Unten Burkhard Kieker, Visit Berlin. Prof. Dr. Alexander Koch, Che des  DHM und Johannes Moch-O’Hara, Stage.

Mit dem DHM gibt es eine Kooperation zum Stück, es soll eine Verbindung von Bühne zum Mueseum hergestellt werden. Daher auch die Präsentation mit ungeheurem Aufwand im DHM, als preußisches Waffenhaus passend zum Thema.

 

 

 

Vortrag: Klaus M. von Keussler – Fluchthelfer

Klaus M. von Keussler - Fluchthelfer, Berlin Story VerlagAm Freitag, den 28. September, hält unser Autor Klaus M. von Keussler als Zeitzeuge einen Vortrag über die Fluchthelfergruppe von 1964.

Ort: Gymnasium Ennepetal, Aula

Zeit: 19.30 Uhr

Der Eintritt ist frei.

 

Weitere Informationen zu dem Buch „Fluchthelfer“ gibt es hier.