Piratenpartei-Buch in Häppchen

Steven Jobs hat das häppchenweise verkaufen von Musik erfunden, damit man nicht ein gesamtes Album kaufen muss. So wird es auch mit dem Buch „Das Betriebssystem erneuern“ werden. Der Leser kauft entweder für 9,99 das gesamte Ebook (statt 19,80 aus der Kohlenstoffwelt) oder die folgenden Kapitel:

für 2,49:
711-3 Cover + Schmutztitel + Impressum (1 bis 4) + Vorwort (9 bis 11) + Die Digitale Rev. (12 bis 21) + Kommunalpiraten (302 bis 313) + Die Pirateninternationale (314 bis 319) + Ausblick (320 bis 323) + Nachwort (333) + Inhaltsverzeichnis

Für 2,99:
– 712-0 Cover + Schmutztitel + Impressum (1 bis 4) Vorwort (9 bis 11) + Die Piratenpartei – Aktivisten aus dem Internet (22 bis 75) + Inhaltsverzeichnis

– 713-7 Cover + Schmutztitel + Impressum (1 bis 4) Vorwort (9 bis 11) + Das Piratenprogramm – Mut zur Lücke (76 bis 135) + Inhaltsverzeichnis

– 714-4 Cover + Schmutztitel + Impressum (1 bis 4) Vorwort (9 bis 11) + Flüssige Demokratie – Das Betriebssystem erneuern (136 bis 183) + Inhaltsverzeichnis

– 715-1 Cover + Schmutztitel + Impressum (1 bis 4) Vorwort (9 bis 11) + Piraten in der analogen Welt – Streit um die Inhalte (184 bis 231) + Inhaltsverzeichnis (5 bis 7 bitte jeweils ans Ende stellen)

– 716-8 Cover + Schmutztitel + Impressum (1 bis 4) Vorwort (9 bis 11) + Die Piraten in den Ländern – Berlin und die Anderen (232 bis 301) + Inhaltsverzeichnis.

Historiale- 775 Jahre Vielfalt

Guy Nouaga Younasi (li), Christian Hiot Hiot, Narcisse Djakam vom Verein Integritude machen bei der Historiale mit.

775 Jahre Vielfalt bedeutet auch, das Leben in Berlin heute darzustellen und die Geschichte der deutschen Kolonisierung seit der Berliner Konferenz 1885. Dazu ludt Bismarck, hier auf dem Foto im Hintergund, in die Wilhelmstraße ein. Es ging um die Aufteilung Afrikas.

Heute ging es um die Aufteilung der Stände – und wo für Information und afrikanisches Essen auf der Historiale der beste Platz sein könnte.

Merlin Entertainment will 4. Attraktion in Berlin

Der Konzern mit Kapital aus China, Arabien (noch?), USA und England, will nach Legoland, Madame Toussauds und Sea Life nun ein Dungeon bei der WBM eröffnen.

„Merlin ist ein einzigartiges Unternehmen, an dessen Potenzial, eines Tages Weltmarktführer zu sein, das Management immer geglaubt hatte. Blackstones Vision, die finanzielle Stärke und die Expertise trugen wesentlich dazu bei, den Traum Realität werden zu lassen“, so Nick Varney, CEO der Merlin Entertainment Group, über die Zusammenarbeit mit Blackstone.

Blackstone wurde in Deutschland auch durch die Heuschreckendebatte bekannt.

Zwanzigerjahre am Sonntag

DIE ZWANZIGER JAHRE IN BERLIN –

MATINEE IN  DER ZENTRAL- und LANDES BIBLIOTHEK BERLIN (ZLB)

Sonntag, 3. Juni 2012, 11.00-13.00 UhrZLB, Berliner Stadtbibliothek, Breite Straße 30-36, 10178 BerlinMichael Bienert

Bei dieser Matinee werden Kundenmagazine, Festschriften, Fotokalender, Reiseführer, Bauzeitschriften und Messekataloge aus den 1920er Jahren vorgestellt, die ein ungewöhnlich alltagsnahes Bild vom legendären Berlin der Weimarer Republik vermitteln. Erläutert werden die historischen Quellen von dem Buchautor, Journalist und Stadtführer Michael Bienert, der seit 25 Jahren in den Berlin-Studien recherchiert. Die umfangreichen Berlin-Bestände des Bereichs bilden den wichtigsten Fundus für zahlreiche seiner Projekte, zum Beispiel den Stadtwegweiser „Die Zwanziger Jahre in Berlin“, der seit März 2012 auch als Smartphone-App verfügbar ist.

Die Sonntags-Matineen der Berlin-Studien sind viermal jährlich geplant. Sie stellen historische und aktuelle Berlin-Literatur des Spezialbereichs zu jeweils einem thematischen Schwerpunk vor.

Die Teilnehmerzahl für die Matinee ist begrenzt. Bitte melden Sie sich an: telefonisch unter 030 90226-479 oder per E-Mail unter [email protected]

Stiftung Plakat Ost stellt UdL 40 aus

Unter den Linden 40, Ausstellungsetage, 28. Juni 2012  um 19 Uhr:  Eröffnung der Ausstellung  „überklebt – Plakate aus der DDR“

 

Dr. Sylke Wunderlich von der Stiftung Plakat Ost lädt ein.

Bernd Schlömer in FOCUS und im SPIEGEL

Bernd Schlömer, Vorsitzender der Piratenpartei, im Interview mit Armin Fuhrer. Fuhrer hat vier Seiten im FOCUS dafür bekommen.

Für Fuhrer war das einfach, mit Schlömer in Kontakt zu kommen. Er kennt ihn schon lange, bevor dieser zum Vorsitzenden gewählt wurde. Das erste ausführliche Interview mit Schlömer führte er für das Buch Das Betriebssystem erneuern.

Fuhrer fragt vor allem danach, wie sich Schlömer die Positionierung der Partei vorstellt, wo Lücken im Programm zu schließen seien, wie das Gespräch mit den Urhebern angegangen werden soll, ob die Piraten links seien, weil sie das bedingungslose Grundeinkommen befürworten und wie die Piraten zum Euro-Schutzschirm stehen.

Den FOCUS gibt es am Kiosk.

 

 

 

Bernd Schlömer, Vorsitzender der Piratenpartei, im Gespräch mit Annett Meiritz vom SPIEGEL. Annett Meiritz hat zwei Seiten im Spiegel dafür bekommen.

 

Annett Meiritz geht zusammen mit Merlind Theile auf die einmalige Situation ein, dass ein Parteivorsitzender ehrenamtlich arbeitet und zugleich Beamter ist – im Bundesverteidigungsministerium.

Den SPIEGEL gibt es am Kiosk.

 

Annett Meiritz gehört zu den ersten, die Das Betriebssystem erneuern erhalten werden.

Bernd Schlömer, Henry Kissinger und Friede Springer

Henry Kissinger möchte von Bernd Schlömer wissen, was es mit den Piraten auf sich hat. Dazu eingeladen hatte Andrea Seibel, stellvetretende Chefin der WELT. Hätte sie den anderen Stellvertreter gleich noch miteingeladen, hätte der Papst nicht Horst Seehofer nach den Piraten fragen müssen (siehe dieses Tagebuch vom 16. April 2012).

Manuel Bewarder porträtiert den Bundesverteidigungspiraten Bernd Schlömer in der WELT.

Mehr über Bernd Schlömer demnächst in Das Betriebssystem erneueren

Vier am CPC mit Hot Dogs gegen die Banalisierung

… dass jetzt wieder Kultur und Bildung an den Checkpoint Charlie kommt, das versprach am 12. Januar 2012 der Kultursenat.

Damals (großes Foto oben) wurde die noch leere Black Box vorgestellt – als Gegenbewegung gegen die Banalisierung der Geschichte.

Wir berichteten in diesem Tagebuch am 12. und 14. Januar 2012 erfreut und ausführlich.

Heute ist der „Freedom Park“ geschlossen (rechts mit einsamen Radfahrer), alle China- Döner- und Cola-Buden sind geschlossen, weil es gar keine Genehmigung gab.

Im anderen Park spielt eine lateinamerikanische Gruppe Musik, die nach Caipirinha klingen soll (hier rechts). Wenige fühlen sich dadurch animiert. Die Bänke und Liegestühe sind am späten Nachmittag weitgehend leer.

 

 

 

Auf dem Gelände der Black Box, die immer noch Black Box ist, nämlich schwarz und geschlossen, begegnet einem zuerst ein Saftladen mit Postkarten.
Wo einst der Kultursenat stand, stehen jetzt zwei Mauersegmente und in der Bude nebenan werden Alliierten HotDogs angeboten.

 

 

Wir sind in diesem Tagebuch sonst keineswegs zynisch. Die vorige Meldung über die Post, die jetzt DHL heißt, ist eine seltene Ausnahme. Aber hier im Fall Checkpoint Charlie kann man doch sagen:

 

 

Herzlichen Glückwunsch lieber Kultursenat für diese herausragende Leistung.
 
Alliierten Hot Dogs (siehe unten) sind doch mal ein mutiger, entschiedener Schritt gegen die Banalisierung der Geschichte.

 

 

Pfingstsonntag, morgens am Eingang steht eine junge Frau und bietet eine Broschüre feil. „Ach, hat denn die Ausstellung schon auf? Es sieht noch so geschlossen aus?“
„Ich verkauf hier nur Heft. Kein Ahnung.“

Früher hat es in Berlin geklappt – als noch Preußen war

Die Postkutsche von Berlin nach Potsdam geht dreimal täglich. Um 5 Uhr in der Früh, 12 Uhr Mittags oder 5 Uhr Abends rumpelt sie los und für 12, 10 oder  8 Groschen, je  „nach Beschaffenheit des Platzes“, kann jeder dabei sein – die Fahrt dauert drei Stunden und 15 Minuten. So steht es im Fahrplan, nachzulesen in „Berlinischer Taschen-Kalender auf das Schalt-Jahr 1824“.

Selige Erinnerung:

Am 18. Mai rief mich Berlin Story an, denn mein neues Buch „In den Mühlen der Dienste“ sei aus der Druckerei gekommen, sie würden es mir per Post schicken. Das taten sie auch und gleichzeitig ging ein Exemplar nach Kanada, weil dort die „Deutsche Rundschau“ dafür wirbt. Am 25. Mai bekam ich eine Mail vom Chefredakteur aus Toronto: „Vielen Dank für das Buch, es sieht gut aus …“ Mag ja sein. Bis nach Potsdam hat es die jedoch bisher noch nicht geschafft! Aber heute ist ja auch erst der 26. Mai …

Klaus Behling 

(siehe Tagebuch 23. Mai 2012)

Kommentar zu dieser Glosse: Natürlich erhalten die Autoren zuerst ihre Exemplare. Norman Bösch, begeistert aus dem Buchlager kommend, ruft den Autor an, berichtet über Geruch, Aussehen und Haptik des Buchs; der Umschlag für die ersten, schnellen Exemplare ist dann schon vorbereitet und vor 16 Uhr sind die Bücher in der Friedrichstraße auf dem Postamt.

 

Palettenlager wieder voll – Wandel im Flug, U-Bahnhöfe


Mehrere Paletten Bücher sind aus der Druckerei gekommen, wurden ausgepackt und sofort noch vor Pfingsten in den Versand gebracht.

 

Für beide gab es sehr viele Vorbestellungen. Ein Teil geht mit der Post raus, ein großer Teil wurde bereits durch unseren eigenen Auslieferer zu den Buchhandlungen gefahren und in der Nacht holen die Buchgrosshändler die Pakete und Wannen ab.

Für das Buch „Wandel im Flug“ ist Robert Grahn zwanzig Jahre lang über Berlin geflogen, um den Veränderungsprozeß festzuhalten. Das Buch ist so sensationell – die Berliner Morgenpost hatte darüber bereits auf einer vollen Seite berichtet – dass wir in den ersten Tagen bereits stapelweise verkauft haben.

Mehr über Wandel im Flug von Robert Grahn …

 

Für das Buch „U-Bahnhöfe Berlin“ suchte sich Ulf Buschmann die attraktivsten Bahnhöfe der BVG. Ich war skeptish, was das werden soll –  und bin jetzt begeistert.

Mehr über U-Bahnhöfe Berlin von Ulf Buschmann …

 

Für beide Fotografen war es das erste Buch. Mit beiden Fotografen stellte sich die Zusammenarbeit als äußerst angenehm, professionell und kooperativ dar.