Ebooks in Bus und Bahn

Wir beobachten jetzt genau die Fahrgäste in Bussen, Bahnen, in der U-Bahn und in der S-Bahn. Inzwischen liegt die erste Analyse vor, beruhend auf zehn Tagen.

Momentan sieht es so aus:

1450 Buchleser stehen 110 Ebook-Lesern gegenüber.

Das sind ja doch schon ziemlich viele mit Readern. Unser Dreisatz ergibt, dass 7,6 Prozent der Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr in Berlin inzwischen Ebook lesen. Das reicht aber jetzt auch!

8 % wäre in Ordnung, sonst müssen wir noch schneller auf Ebooks umstellen.

Anderen Angaben zufolge ist es jedoch so, dass es sich bei 86 Prozent der Ebooks um Belletristik handelt. Das würde uns als Sachbuchverlag also jetzt noch nicht so intensiv treffen.

Fluchthelfer – Autor Klaus-Michael von Keussler in den Medien


Fluchthelfer im Shop

Fluchthelfer

Museums Magazin Infothek Leipzig

Museums Magazin Infothek Leipzig

Der Autor Klaus-Michael von Keussler präsentierte am 18.03.2012 im Grenzmuseum Schifflersgrund sein Buch „Fluchthelfer – Die Gruppe um Wolfgang Fuchs (19,80 EUR)“.

Eindrucksvoll las er aus seinem Buch und erzählte von seiner Arbeit als Fluchthelfer. Die HNA schrieb „Die Besucher im Grenzmuseum waren von der Lesung fasziniert“ – Im Museums Magazin Infothek Leipzig wurden Autor und Buch vorgestellt, so zitieren Sie Keussler, der unzähligen Menschen zur Flucht verhalf. „Neben persönlichen Gründen, habe man die Verpflichtung verspürt, als Kinder der „Wehrmachtsgeneration“ selber aktiv zu werden und nicht nur „hohle Worte zu sprechen“.

HNA Zeitung - Bericht über die Lesung zu "Fluchthelfer"

HNA Zeitung - Bericht über die Lesung zu "Fluchthelfer"

IG Friedrichstraße, 20 Jahre

Die Mitglieder der IG Friedrichstraße kamen im Hotel Melia in der Friedrichstraße 103 zusammen. Es spielte Andrej Hermlin mit dem Swing Dance Orchestra (wie auf der Historiale 20er Jahre). In der Buchhandlung gibt es seine CD zur Friedrichstraße.

Es trafen sich Rainer Boldt, Vorstandsvorsitzender der Interessengemeinschaft Friedrichstraße und Harald Neckelmann, der gerade im Berlin Story Verlag in Zusammenarbeit mit Boldt ein Buch über die Friedrichstraße macht.

Wir trafen den Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller; die Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetrieb, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta und viele Mitglieder der IG Friedrichstraße sowie der Tourismus-Branche.

 

Baustelle, unangekündigt und ohne Arbeiter

Am Morgen wurde diese Baustellenelemente aufgestellt, dann waren die Arbeiter weg und es passierte nichts weiter.

10 Jahre Making of Berlin

73.000 Aufführungen hat dieser Film bisher erlebt. „Making of Berlin“ prägt das Bild von Berlin bei unendlich vielen Besuchern aus Deutschland und aus vielen anderen Ländern. Wir nehmen an, dass es der am häufigsten gesehene und am meisten verkaufte Film über Berlin ist.

Seit genau zehn Jahren läuft Making of Berlin an jedem Tag zwanzig Mal in der Berlin Story. Anfangs gab es eine Videocassette auf deutsch, dann Videocassetten in mehreren Sprachen, seit einigen Jahren stellen wir nur noch die DVD her, aber in zehn Sprachen. Jede Sprache wurde professionell übersetzt und in den Tonweltstudios aufgenommen.

Heute vor zehn Jahren war Karfreitag. Die Berlin Story befand sich Unter den Linden 10. Wir hatten für diesen Film im hinteren Teil der Buchhandlung ein Kino gebaut. Von der Berliner Volksbank gab es damals keine Vorfinanzierung für den Film „Wer soll sich den denn in einer Buchhandlung ansehen oder kaufen“.

Die Eröffnungsrede bei der Pressekonferenz zum Film hielt Prof. Christoph Stölzl, der bis kurz zuvor Generaldirektor des Deutschen Historischen Museums war. „Einen Film über Berlin chronologisch, ausgewogenen und auch noch spannend zu machen ist schwierig. „The Making of Berlin“ setzt genau das um und vermittelt einen fundierten Eindruck der Stadt. Der Film zieht eine gute Bilanz und zeigt, wohin Berlin sich entwickeln kann. Man spürt die große Liebe des Autors zu Berlin gerade in der Verknüpfung mit der persönlichen Geschichte.“

Das war sehr wohlwollend von Prof. Stölzl, weil er eigentlich eine ganz andere Kategorie Film gewohnt ist. Sein Sohn Philipp Stölzl drehte für Madonna, Ramstein, BMW, Sony und Rolex und produziert heute Kinofilme wie Goethe!

„Making of Berlin“ wurde von Karl Heinz Kramer gedreht und im Multimediastudio Kraemer in der Husemannstraße geschnitten. Die Aktualisierungen der vergangenen Jahre stammen von Bernd Papenfuß, der die Filme zur Historiale dreht und die 30 Kurzfilme des Historiale Berlin Museums geschnitten hat.  Making of Berlin wurde in fast jedem Jahr aktualisiert, zuletzt im Jahr 2011.

Making of Berlin hat zehn Sprachfassungen, die man auf der DVD in einem Menü auswählen kann. Deutsch, Englisch, Französich, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Dänisch, Russisch, Türkisch, Chinesisch. Wir hätten gern mehr türkische Besucher.

Mehr über Making of Berlin …

Den letzten Anstoß zur Produktion dieses Films gab ein Besuch in einem Kibbuz in Israel am Toten Meer. Ein Gedi ist eine Oase voller Blüten und einem Schlammbad in der Nähe, ein Ort tiefer Entspannung. In Ein Gedi, der „Quelle des Zickleins“, hielt Ayala Gilad einen Dia-Vortrag, wie sie als Kind mit ihren aus Polen stammenden Eltern an diesen Ort kam, wie es damals aussah, was sich gesellschaftlich entwickelt hatte, wie die politische Situation sich änderte. Ihre Geschichte war immer verknüpft mit einigen wenigen persönlichen Bezügen, mit Fotos ihrer Eltern. Das schuf Nähe und Verständnis und war persönlich, aber doch auch gleichzeitig politisch. Daran habe ich mich orientiert.

Ich hatte den Film im Kopf, lange am Drehbuch gearbeitet, er sollte im Winter geschnitten werden, aber die kurzen direkten Beiträge von mir wurden mehrere Monate vorher gedreht, so lange die Bäume noch grün waren. Die erste Szene entstand am Bahnhof Treptow. Mit dieser Szene war auch eine der schwierigsten Entscheidungen verbunden. Nehme ich meine eigene Flucht vom Osten in den Westen mit meiner Mutter in den Film? Als der Film noch mit Ton direkt in der Buchhandlung lief, konnten alle Mitarbeiter die Szene mitsprechen: „Die Tür schloß sich, meine Mutter – eine junge Frau vom Lande – schob den Kinderwagen mit mir in die S-Bahn, die Tür schloß sich und meine Mutter  blieb heulend am Bahnsteig zurück. So kam ich allein in der Westen. Meine Mutter kam zehn Minuten später mit der nächsten S-Bahn nach“. Fahrgäste hatten gemerkt, dass es eine Flucht war und mit mir im Kinderwagen am ersten Bahnhof im Westen auf meine Mutter gewartet. Ist das zu kitschig? Ist das zu persönlich? Es ist die Stelle des Films, die sich wirklich jeder merkt, weil die Teilung Berlins und Deutschlands durch diese eine Szene wahrhaft lebendig wird. Das geht auf die Schilderungen von Ayala zurück.

Wie geht es weiter? Filme produzieren ist heute mehr oder weniger Teil unseres Alltagsgeschäft geworden. Momentan produzieren wir „Berlin heute“. Heute, das ist Material aus vier Jahren, weil heute dauernd Baustellen in Berlin sind und wir kein „Making of Baustelle“ drehen wollten. Bernd Papenfuß hat gedreht, geschnitten und vertonet, Norman Bösch hat den deutschen Text gesprochen und genau heute spricht Simon Hodgson den englischen Text.  Die DVD k0mmt als Beilage zum Buch „Berlin heute“ mit Fotos von Ron Mertiny.

Friedrich App zu Austellung

Michael Bienert, Autor zahlreicher Bücher und Autor von drei Büchern im Berlin Story Verlag, stellt heute in seinem Blog Text der Stadt vor, was es Aktuelles zu Friedrich gibt und wie man zur App kommt.

“ …Das marmorweiße Gesicht des alten Haudegens und sein Dreispitz sind fleckig als käme er aus einer Feldschlacht. Sein Blick geht ernst, fast verstört ins Leere, ohne Aufmerksamkeit für die anmutige Venus und den verführerischen Götterboten Hermes aus Sanssouci, die den Treppenaufgang in der kleinen Kuppelhalle des Bode-Museums flankieren …“

Ausziehen, ausziehen – die Piraten im FOCUS

Uli Baur, Chefredakteur des FOCUS, über die Herausforderungen beim Fotografieren von Piraten …

Eine Piraten, die nicht kam, wie ursprünglich (und als Erste) zugesagt, aber dem FOCUS und den anderen Piraten nicht absagte, veranstaltete einige Stunden zuvor eine Abstimmung auf Twitter, ob sie zu dem Termin erscheinen solle.

“ … Ihr bestimmt jetzt, ob ich hingehe“

 

Berlin for Beginners, 7. Auflage


Momentan bereitet Thomas Knuth die 7. Auflage des Buchs vor. Wieder sind es an die 150 Änderungen, Aktualisierungen.

Mehr über Berlin for Beginners von Thomas Knuth aus dem Berlin Story Verlag ….

22. März bis 25. März

1 & 1 hatte das Internet schon mal abgestellt (den DSL-Zugang), die Telekom konnte sich nicht so schnell entschließen, ihrerseits loszulegen. Die Vorbereitungen liefen seit Dezember 2011 – mit regelmäßigen Erinnerungen.

App 20er Jahre in Berlin

Michael Bienert und Elke Linda Buchholz, die Autoren des Standardwerks über die Zwanziger Jahre aus dem Berlin Story Verlag, haben eine App dazu entwickelt.

Der Verlag gratuliert den Autoren, die als Erste eingestiegen sind – schneller als wir selbst.

 

Mehr zur App über die Zwanziger Jahre von Michael Bienert und Elke Linda Buchholz …