Piratenbuch – Vorbestellungen

Samuel Mendler meldet aus der Versandabteilung, dass wir noch zu keinem Buch so viele und so früh Vorbestellungen hatten wie für das Buch über die Piratenpartei.

Friedrich der Große Bücher gewinnen

Bücher und anderes über Friedrich den Großen kann man auf der Internetseite Friedrich 300 noch drei Tage lang gewinnen, davon viele aus dem Berlin Story Verlag.

 

Deutsche Welle und Berlin Story

Die Deutsche Welle berichtet über Bundespräsidenten Wullf und über Friedrich den Großen. In beiden Fällen sind wir dabei.

Die Berichterstattung des deutschen Auslandsfernsehens gegenüber dem Bundespräsidenten ist außerordentlich kritisch. Einer der momentan in Deutschland am meisten gefragten Journalisten tritt dabei auf, Armin Fuhrer. Er hat die einzige Biografie über Christian Wulff geschrieben und tingelt momentan von Talkshow zu Politmagazin – und wenn wir Besprechung haben, gibt er noch zwischendurch ein Radio-Interview.

Besprechung haben wir, weil Armin Fuhrer, sonst im Investigations-Team des Magazins Focus, im Berlin Story Verlag das Buch über die Piratenpartei schreibt – zusammen mit Prof. Dr. Stefan Appelius. Beide besuchen Piraten von Flensburg bis München, vom Bundesparteitag über Landesparteitage bis zum Piraten-Stammtisch, vom Bundesvorstand bis zur Neuköllner Basis. Das wird ein extrem gründlich und aufwendig recherchiertes, gleichzeitig sehr gut lesbares Buch. Die ersten Kapitel bereiten uns große Freude. Nach den Wahlen im Saarland und in Schleswig-Holstein erscheint es.

Im nächsten Beitrag des Polit-Magazins der Deutschen Welle, „So ticken die Deutschen“, geht es um Friedrich den Großen. Davon haben wir reichlich, auf Papier, aus Marmorstaub und sogar aus Schokolade. Deswegen dreht die DW in der Buchhandlung. Vor der Buchhandlung Berlin Story befragt Redakteur Christoph Strack einige Berliner …

„Preußen, ey? War isch noch nie, also ich komme aus Berlin“ – „Preußen? Is alt – oder?“

Sehen Sie hier „Politik direkt“, die Sendung der Deutschen Welle vom 20. Januar 2012, Erstaustrahlung um 13:30 Uhr.

 

„Made in Berlin“ in Radio FRITZ

Radio FRITZ vom rbb stellt das Buch „Made in Berlin“ von Kathrin Schulthess und Daniel Spehr vor.

Sehen Sie hier die Besprechung …

Hören Sie hier den Podcast zu „Made in Berlin“

Berlin Story Museum – besprochen von Hannah Klemm

Hannah Klemm bespricht im Tagesspiegel das Berlin Story Museum.

Hannah schildert anschaulich einige der beeindruckenden Stationen des Museums wie das Brot, das für eine ganze Familie ausreichen muss und die Trümmerfrauen im zerstörten Berlin.

Zum Lesen bitte anklicken.

 

Berlin Museum – Lange Nacht der Museen

Verein für die Geschichte Berlins – Neujahrsempfang 2012

Dr. Manfred Uhlitz, der Vorsitzende des im Jahr 1865 gegründeten Vereins für die Geschichte Berlins, begrüßte die Sopranistin Ute Beckert (siehe Foto), verlieh die Fidicin Medaille an den langjährigen Schatzmeister des Vereins, Henning Nause, und stellte den Landesarchäologen Prof. Dr. Matthias Wemhoff vor.

Wemhoff eröffnete neulich die Ausstellung „Von den letzten Dingen“ im Neuen Museum, siehe dieses Tagebuch am 12. Januar 2012.

Ein wichtiger Teil der Autoren und zukünftigen Autoren des Berlin Story Verlags war anwesend. Iris Grötschel, die Autorin von „Das mathematische Berlin“; Alexander Kraft, der gerade an „Das chemische Belin“ schreibt, siehe vorige Meldung dieses Tagebuchs; Thomas Knuth, Autor von Berlin for Beginners und „Berlin 1989 – 2009„; Claudia Melisch, die unser erstes archäologisches Buch über ihre Ausgrabungen von St. Petri geschrieben hat, Manfred Funke, der das Buch zu 775-Jahre-Berlin lektoriert; Dagobert Hoebbel, der am Buch „Unter den Linden 40“ arbeitet.

Matthias Wemhoff sagte etwa : So eine richtige Vorstellung vom Herzen Berlins haben die Wenigsten. Auf einem Stadtplan von 1900 erkennt man die Dichte der Stadt. Jetzt, 2012, hat sich durch die Kriege und Nachkriegszerstörungen alles verändert, es wirkt teils wie verwüstet – die Leerflächen zwischen Marienkirche und Nikolaiviertel. All das hat nichts mit dem früheren Stadtbild zu tun. Aufgrund der autobahnähnlichen Magistralen bleibt kein Hauch der Erinnerung.

Jetzt wurden aber nach 1989 mehr als ein Dutzend Ausgrabungen vorgenommen. Zum Glück wurde erst das Regierungsviertel und die Friedrichstraße gebaut – da kehrte inzwischen etwas Besinnung ein. Weil so viel weiter in der historischen Mitte gebaut werden wird und werden soll, wird Berlin in wenigen Jahren eine der am besten untersuchten mittelalterlichen Stadtkerne vorweisen können – völlig im Gegensatz zur Situation vor zehn Jahren. Wir werden dann ein sehr differenziertes Bild haben.

Schon die Ausgrabungen bisher in Cölln – Claudia Melisch um St. Petri – zeigen die dicht bebaute Stadt mit Kirche, Schule, Rathaus, Friedhof. Die Häuser stammen von 1230 – 1245 – 1212. Hunderte vollständige Skelette wurden geborgen, ein unendlicher Schatz.

Bei den Ausgrabungen am Alten Rathaus, also direkt vor dem Roten Rathaus kam das wichtigste profane Gebäude Berlins zum Vorschein mit 36 Jochen und 24 Pfeilern – alles erhalten. Die unglaubliche Menge von 1000 Münzen wurde gefunden. Wahrscheinlich fielen sie in Ritzen, als mit Tuchen gehandelt wurde. Berlin war ein prosperiernde Stadt damals. Das soll jetzt einfach zum erheblichen Teil einem U-Bahn-Bahnhof geopfert werden. Dann sind diese Funde unwiderbringlich, endgültig, für immer verloren. 

Die Ausgrabungen sind ein Schlüssel in die Vergangenheit. Berlin gewinnt weiter an Ausstrahlung, wenn die Stadt historische Tiefe gewinnt.

Heute schon können wir sagen, dass wir am Ende dieses Jahres eigentlich nicht 775- Jahre Berlin feiern sollten, dass wir reichlich zu spät kommen, nämlich mindestens 25 Jahre. Schon 1171 ging hier  – soweit wir das jetzt beurteilen können – richtig was ab, nicht erst 1237, als Berlin erstmals erwähnt wurde.

Berliner Blau – Vortrag 18. Januar 2012

Dr. Alexander Kraft schreibt gerade an einem Buch „Das chemische Berlin“ für den Berlin Story Verlag. Das Buch erscheint im Herbst 2012.

Jetzt kann man aber schon eine der interessantesten Geschichten hören.

Berliner Blau – Vortrag von Dr. Alexander Kraft am Mittwoch, 18. Januar 2012 um 19 Uhr im Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10118 Berlin, Breite Straße 36.

Es wird über die spannende Geschichte der Erfindung und frühen Verbreitung des Pigmentes Berliner Blau berichtet – von der ersten zufälligen Herstellung des blauen Pigmentes 1706 über die geheimgehaltene Produktion bis zum Bekanntwerden des Herstellungsverfahrens 1724, mit kleinen Experimenten. Schauplatz der Erfindung ist die lebhafte Berliner Alchemisten-Gilde zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Nahezu zwei Jahrzehnte wurde Berliner Blau von den Erfindern, die damit viel Geld verdienten, in Berlin und den Niederlanden produziert. Nachdem die Herstellungsprozedur allgemein bekannt geworden war, verbreitete sich das Verfahren schnell über den Kontinent. Berliner Blau wird noch heute als Pigment eingesetzt, hat aber auch Verbreitung in anderen Technikgebieten, ja sogar in der Medizin gefunden.

Tanzende Bücher nachts

Sonntagabend – es wird allmählich dunkel, die Buchhandlung ist noch voll.

Was sich dann nachts in einer Buchhandlung abspielt, wenn Kunden und Buchhändlerinnen zu Hause sind, wenn die Bücher anfangen zu tanzen, erlebt man in diesem Zwei-Minuten-Film.