Vier Mauerstücke mit Foto und Zertifikat

Sind die auch echt? Das kann doch nicht sein …

Doch, die sind echt, zu jedem der vier neuen Mauerstücken gibt es ein Foto, als sie noch in der Mauer waren.

Auch bei alle kleinen Mauerstücke in den Acrylbögen bürgen wir für die Echtheit – nicht immer für die Farbe. Wir erhalten die Steine nur von einem Händler und besuchen immer wieder dessen Lager. Dass aber auch die Farbe erstaunlich lange hält, erkennt man an diesen Brocken.

Diese vier Steine werden nach Moskau gehen. In der vorigen Woche verkauften wir nach New York.

Buddy Bär Berlin History in die Buchhandlung gezogen

Kani Alavi, der den Schutz und die Restaurierung der East Side Gallery duchgesetzt hat, schuf für die Berlin Story den Buddy Bären „Berlin History“.

Die Buddy Bär GmbH stellt uns den Bär freundlicherweise zur Verfügung.

 

Bisher stand der Bär vor der Tür.

Prinz Georg Friedrich von Preussen heiratet am 27. August 2011 in Potsdam

Prinz Georg Friedrich von Preussen heiratet am 27. August 2011 in Potsdam.

Wir werden immer wieder danach gefragt.

Zwar sind wir Hoflieferanten und haben auch ein schönes Buch über die Burg Hohenzollern gemacht – aber damit ist auch Sense.  Mehr wissen wir nicht.

Sophie Prinzessin von Isenburg war auch gelegentlich in der Buchhandlung – aber dabei ging es eigentlich nie um Klatsch und Tratsch … oder die „deutsche Hochzeit des Jahres“.

Die einschlägigen Zeitschriften sind besser informiert, vor allem natürlich die BUNTE …

 

oder auch die Luxus-News in der WELT …

Georg Friedrich Prinz von Preußen im Januar 2007 in der Berlin Story. Heute befindet sich in den Räumen der MuseumsShop des Berlin Story Museums.

An diesem Wochenende, an diesem Sonnabend, ist für uns der Höhepunkt der Historiale. Wir befinden uns dann mitten im Kalten Krieg, in den Fünfzigerjahren. Die Kaiserzeit mit Wilhelm II. hatten wir im Nikolaiviertel vor zwei Jahren.

 

Georg Friedrich Prinz von Preußen, Seine Königliche Hoheit, eröffnet im April 2008 die Berlin Story in den Kaiserhöfen. Rechts die Burg Hohenzollern. Auch zu den Kaiserhöfen hat der Berlin Story Verlag ein Buch gemacht, das auf englisch erhältlich ist. In dem Haus befand sich früher auch Mercedes-Benz. Kaiser Wilhelm II., der Vorfahr des Prinzen, kam gern, um sich die Wagen anzusehen.

Miele Gallery ohne Presse

Miele Gallery vor einiger Zeit eröffnet – ohne Presse.

Es lag ein breiter, roter Teppich auf dem Bürgersteig; viele große, starke Männer in schwarzen Anzügen mit Ohrhörer standen schützend davor; der Regierende Bürgermeister persönlich eröffnete, aber es gab keine Presseberichterstattung.

Wir wunderten uns damals schon, durchforsteten jetzt nochmal die Medien – es gibt offensichtlich nur die eigene Pressemitteilung von Miele.

In die Zeitungen zu kommen, ist in Berlin aufgrund der hohen Anzahl von Ereignissen schwerer als andernorts. Wir kommen relativ oft in den Medien mit den Büchern und mit der Historiale sowie auch mit der Buchhandlung vor, weil wir Inhalte bieten, die auf Berlin bezogen sind, weil wir kontinuierlich berichten und weil wir auch in schlechten Zeiten nicht den Kopf in den Sand gesteckt, sondern sofort berichtet haben.

Es meldete sich auf diesen Tagebuch-Eintrag hin ein Redakteur der Berliner Morgenpost und erinnerte daran, dass es bei der Eröffnung von Nivea ähnlich war. Großer Bahnhof, teure Presseagentur – keine Meldungen oder nur winzig.

Beim Deutschen Currywurst-Museum hingegen war es genau anders. Riesiger Pressewirbel, die Abendschau berichtete ausführlich, aber heute hört man vom Museum nicht so viel.

 

 

Elena Soboleva fotografiert im Berlin Story Museum für die russische Ausgabe von GEO.

Bier Bikes

BierBikes Unter den Linden. Meist sind die Engländer am lautesten. Das ist kein Vorurteil, sondern Empirie.

 

Kater Holzig an der Spree eröffnet

Kater Holzig, früher auf der gegenüber liegenden Seite der Spree entlang der Holzmarkstraße als Bar 25 bekannt, eröffnete heute Nacht am Ufer der Spree, Eingang Michaelkirchstraße 23.

 

Der gesamte Komplex wirkt wie ein Abenteuerspielplatz für erwachsene Kinder. Blick auf die Spree.

 

Die Feuertreppe. Für eineinhalb Jahren wurde enorm investiert. Innerhalb von drei Monaten erwuchs aus dem Nichts, aus Schutt und Ruinen ein Club, ein Restaurant, eine ganze Erlebnislandschaft.

Feuer an der Spree - im Hintergrund leuchtet das Radialsystem. Was das alles mit der Berlin Story zu tun hat? Viele, die bei uns arbeiteten, sind jetzt hier.

 

Stefan sieht man auf der Dachterrasse von hinten. Stefan, der geniale Allround-Handwerker, riß mit seinen Leuten das Museum in den Kaiserhöfen innerhalb von vier Tagen und Nächten ab - nachdem er es in mehreren Monaten aufgebaut hatte. Unter seiner Regie entstand es UdL 40 neu. Gegen Mitternacht inspiziert er hier die elektrischen Anlagen. Armdicke Kabel wurden verlegt. Eine Unterverteilung aus unserem Museum in den Kaiserhöfen fand hier zu neuem Leben. "Gleich um 0.30 Uhr ist im Club Pause. Da wollen wir noch ein stärkeres Kabel reinwefen."

 

Alex auf der Dachterrasse. Nachdem das Berlin Story Museum fertig war, fuhr er nach Südamerika. Jetzt finden wir ihn im Kater Holzig.

 

Jesse. Bis vor wenigen Tagen im MuseumsShop Unter den Linden, oft auch bei den Umbauarbeiten dabei, macht jetzt die Pizza. Dafür war er auch schon in der Bar 25 zuständig.

 

Kater-Schmaus, ein Luxus-Restaurant im Abbruchhaus-Ambiente. All das gibt es nur in Berlin. Solche Gewerbe-Immobilien. Solche Unternehmer. Solche Handwerkstrupps, die in kürzester Zeit ein Projekt realisieren, das tatsächlich von allen Ämtern abgenommen wird, einschließlich Küche, Toiletten und Notstromversorgung sowie Notlich überall.

 

In der OpenAir Musik-Bar. Das wirkt alles, es sei es mit leichter Hand hingezaubert worden ... und morgen früh oder nachher geht es in der Berlin Story weiter.

 

Historiale – das Programm steht

Gestern war Redaktionsschluß des Programmhefts für die Historiale 2011. An diesem Wochenende fängt die Arbeit am Satz an.

Wieder gibt es viele Stadt- und Museumsführungen …

Hauptstadt der Spione, die Einführung im Programmheft

Die Nachkriegszeit in Berlin – vom 22. bis zum 28 August 2011.

Die diesjährige Historiale beginnt mit der Stunde Null in der deutschen Geschichte. Die zerstörte Stadt entwickelte sich schnell zum Brennpunkt im Kalten Krieg. Agenten aller Geheimdienste fanden hier geradezu ideale Bedingungen für ihre Arbeit vor. Besonders die ersten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren geprägt vom Mangel. Viele Berliner waren gezwungen, ihren Bedarf an Lebensmittel auf dem Schwarzmarkt zu decken. Erst mit der Währungsreform und dem zunehmenden Wiederaufbau hielt auch die Kultur wieder Einzug in die geteilte Stadt. Die Musik und Mode der 50er und 60er Jahre begeisterte die Berliner. Die Abriegelung der innerstädtischen Grenze durch den Bau der Mauer stellt eine Zäsur in der Stadtgeschichte dar und ist gleichzeitig der Endpunkt der diesjährigen Historiale.

All diese Entwicklungen spiegeln sich im bunten Programm der Historiale und damit in diesem Programmheft wider. Während der gesamten Woche können Sie sich bei einem breiten und interessanten Programm von insgesamt 13 verschiedenen Stadt- und Museumsrundgängen über die Spionage und das Leben in der Nachkriegszeit informieren. Am Wochenende vom 26. bis zum 28. August erwartet Sie im Nikolaiviertel ein umfangreiches musikalisches Programm auf unserer Bühne. DJ Grammophon und insgesamt acht Big Bands unter der Leitung von Dr. Martin Burggaller werden den Swing der Nachkriegszeit aufleben lassen. Außerdem präsentieren wir Ihnen eine Reihe von unterhaltsamen Auftritten: Eine Modenschau, der Auftritt des ältesten Rock’n’Roll Clubs Deutschlands, szenische Darstellungen des Berliner Straßentheaters sowie Darbietungen des KugelEi Teams werden zu bewundern sein. Interviews mit Zeitzeugen und Buchvorstellungen runden diese Veranstaltung inhaltlich ab. Das Buch zur Historiale 2011 „Hauptstadt der Spione“ haben die Berlin Story Autoren Sven Felix Kellerhoff und Bernd von Kostka verfasst.

Rund um die Nikolaikirche finden Sie, wie in jedem Jahr, eine Vielzahl von Marktständen, wo für Ihr leibliches Wohl gesorgt wird. Außerdem werden sich dort wieder einige Vereine und Verlage präsentieren, die Sie mit Informationen rund um die 50er und 60er Jahre in Berlin versorgen werden. Allerdings sollten Sie sich vorsehen: Auf dem Markt treiben skrupellose Schwarzhändler ihr Unwesen. Wenn Sie sich auf deren verlockende Angebote einlassen, könnten Sie möglicherweise in den Fokus einer Razzia der alliierten Militärpolizei geraten.

Norman Kirsten, Projektleiter

Berlin Story Museum – Anzeige