125 Jahre Kurfürstendamm, Buch-Präsentation und Ausstellungseröffnung, „Kurfürstendamm“ von Stefan Maria Rother, Berlin Story Verlag, Donnerstag, 2. Juni 2011 um 18:00 Uhr – Bristol Bar im Kempinski Hotel Bristol Berlin, Kurfürstendamm 27, 10719 Berlin

Der Berliner Fotograf Stefan Maria Rother fotografiert seit fünf Jahren gezielt Straßen dieser Stadt.

Die Menschen dieser Straßen wurden von Rother an ihren Arbeitsplätzen und in ihren Läden sowie in lebendigen Straßenszenen fotografiert.

Das Konzept der Reihe zielt darauf Berlin zu portraitieren, indem die Menschen dieser Stadt portraitiert werden.

Rother verzichtet auf Inszenierungen, sondern erfasst das Leben, das typisch für die jeweilige Straße ist in der Tradition der „Street Photography“.

Bisher erschienen im www.BerlinStory-Verlag.de die Bücher „Alte und Neue Schönhauser Straße“, „Bergmannstraße“, „Winterfeldtplatz“, „Kollwitzplatz“ und „Kastanienallee“ im Berlin Story Verlag.

Die aktuelle Ausstellung: „Straßenbilder – Fotografien von Stefan Maria Rother“, rapg, Chausseestraße 14, 10115 Berlin.

Ende einer Utopie – Aufbruch nach Utopia

Dr. Stefan Wolle (links) wissenschaftlicher Leiter des DDR Museums, Christian Booß,von der Behörde des Bundesbeauftragten (BStU) zur Aufarbeitung der Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik sowie Dr. Jens Schöne (rechts) Historiker und Autor des Berlin Story Verlags
Dr. Stefan Wolle (links) wissenschaftlicher Leiter des DDR Museums, Christian Booß von der Behörde des Bundesbeauftragten (BStU) zur Aufarbeitung der Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik sowie Dr. Jens Schöne (rechts) Historiker und Autor des Berlin Story Verlags.

Anfang ode Ende der sozialistischen Utopie? Darüber solten die beiden Autoren sich streiten. Streiten ging aber nicht richtig. Wolle schrieb bei Ch. Links Aufbruch nach Utopia und Schöne bei uns Ende einer Utopie.

Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berlin Story Verlags waren an diesem Abend dabei. Wie war das bei Euch damals mit Utopie? „Ich kam in die vierte Klasse und hatte gerade die ganze Nationalhymne auswendig gelernt, damit ich sicher zu den Thälmann-Pionieren kam – dann gab es auf einmal eine neue Nationalhymne. Ende einer Utopie.

Berlin wird größer

Bolle, Borsig, Rathenau und Virchow …

… werden gerade in Babelsberg ausgestattet, mit sehr schönen Kostümen, Monokel und allem, was 1861 zum feinen Herrn dazugehört.
Die weniger feinen Herren, das Volk, übt auch gerade. Am Donnerstag ist Generalprobe für das Berliner Straßentheater.
Der historische Geldschrank von Arnheim wird angeliefert, auch ausgestattet mit einzelteilen zum Erläutern.
Am Sonnabend um 14 Uhr geht es in der Arminiushalle los, 150 Jahre Eingemeindung Moabit – Wedding – Gesundbrunnen.

Berlin, Blicke. Ausstellungseröffung

Mehrere hundert Besucher kamen am Sonntagabend ins Haus am Kleistpark zur Ausstellung des Fotppreises Schöneberg Tempelhof ins Haus am Kleistparkt. Der Berlin Story Verlag durfte das Buch zur Ausstellung machen.
Der Kulturkurier berichtet …

Kathi und Samuel am Stand des Berlin Story Verlags


Kathi und Samuel am Stand des Berlin Story Verlags beim Literaturfest am Kollwitzplatz.

Das Börsenblatt schreibt dazu:

7. Literaturwoche am Berliner Prenzlauer Berg. Mit einem Dutzend Lesungen in Buchhandlungen und Bibliotheken, einem ganztägigen Bücherfest und einer Literaturpreisverleihung präsentiert sich zum siebten Mal die Literaturwoche im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg. Angekündigt sind u.a. Maxim Biller, György Dalos, Victor Jerofejew und Jana Simon.

Veranstalterin Sabeth Vilmar (Georg Büchner Buchladen) und der Verein Literaturort Prenzlauer Berg wollen mit ihrer Aktionswoche im Mai die Unabhängigkeit der Literatur und der Verlage und Buchhandlungen befördern. Höhepunkt ist die Verleihung des Literaturpreises Prenzlauer Berg am Sonntag 18.15 Uhr auf dem Kollwitzplatz. Zum vorhergehenden Literaturfest, bei dem zirka 50 mittlere und kleinere Verlage ihre Programme vorstellten, kamen fast 10 000 Besucher.

Wolfram Venohr stellt Berlin Prenzlauer Berg vor

Wolfram Venohr stellt sein im Berlin Story Verlag erschienenes Fotobuch Berlin Prenzlauer Berg auf dem Bücherfest am Kollwitzplatz vor

Wolfram Venohr stellt sein im Berlin Story Verlag erschienenes Fotobuch Berlin Prenzlauer Berg auf dem Bücherfest am Kollwitzplatz vor.

Als Berliner mit Wohnsitz in Hamburg, also mit bundesdeutschem Personalausweis, konnte er über den Übergang Heinrich-Heine-Straße einreisen.

„Das ging immer problemlos – mit den üblichen Untersuchungen wie Rückbank ausbauen. Aber ich bin nie schickaniert worden.“

Wie haben die Bewohner reagiert? „Ich bin schon gelegentlich mißtrauisch angesehen worden, wenn ich einen maroden Hinterhof fotografiert habe oder einen abgebrochenen Balkon. Dann habe ich gesagt, fotografieren sei mein Hobby. Dass ich Profi war, durfte ich nicht sagen.“

Warum sind die Fotos erst jetzt erschienen?
„Ich hatte sie damals auch dem STERN angeboten, für Henry Nannen hatte ich mehrmals Fotoberichte gemacht. Aber die waren nicht interessiert an diesem Thema – andere damals auch nicht.“

„Sehr oft hat es mich in den Prater gezogen. Das war echte Zille-Milieu und die Menschen berlinerten so, wie man es im Westen nicht mehr kannte. Für mich als Fotografen war das Thema auch deswegen gut, weil es keine hohen Spsen erfoderte. Ein gute Mittagessen kostete 2,80 M und ein Bier 51 Pfennige. Vom restlichen Geld des Zwangsumtauschs kaufte ich Bücher in der Karl-Marx-Buchhandlung.“

Drei Monitor mit Trailer am Museumseingang


Bernd Papenfuß hat einen Zwei-Minuten-Trailer für das Museum geschnitten. Dieser Film läuft jetzt am Eingang. Er vermittelt, was die Besucher alles sehen können, er vermittelt die Größe des Museums.

Bernd Papenfuß hat das Historiale Berlin Museum erst als Dokumentation als Verwendungsnachweis für die Stiftung Lotto aufgenommen. Damit wollten wir auch visualisiert zeigen, dass die Mittel so ausgegebn wurden, wie es vorgesehen war – und dass wir Besuchern Berlins damit einen guten Eindruck von der Stadt vermitteln. Das Museum ist ein Portal, von dem aus zu den authentischen Orten geführt werden soll. Deswegen finden die Besucher am Ausgang Flyer zu den authentischen Orten der Geschichte.
Ein zweites Mal filmte Papenfuß den Tag der offenen Tür des Museums, als wir mehr als 1000 Besucher hatten. Aus diesem Material entstand der Trailer.

Vorher standen hier Fernseher, die seit dem Jahr 2004 ständig durchgelaufen waren, gehalten haben, aber die Farbe verloren hatten. Sie wirkten wie ausgebrannt, verwaschen. Jetzt haben wir Flatscreens und fragen uns, wie lang die halten werden. Enno Lenze baute mit einem HDMI-Splitter die Installation so zusammen, dass der Museums-Trailer auf allen drei Bildschirmen parallel läuft.

Am Counter vor dem Museum steht Melody Steinmetz-Kabul.

Besuchermagnet Trabi und Rückblick

Der Trabi ist der Hauptbesuchermagnet. Freiheitswille symbolisiert dieses Bild.

Das Originalgemälde hat Birgit Kinder an der Eastside Gallery im vergangenen Jahr restauriert. Wir haben dieses Mauergemälde als Szene nachgebaut – und zwar für die Außenministerkonferenz der NATO Mitte April. Dort sollte diese Inszenierung den ungebrochenen Freiheitswillen Berlins zeigen auch vor dem Hintergrund der Aufbruchsereignisse in den arabischen Ländern.

Hier fotografieren sich zwei junge Frau aus Georgien vor dem Trabi. Eine studiert in Berlin, die andere besucht sie.

Wir haben die Papiere zum Trabi. Von der Bestellung bis zur Auslieferung dauerte es mehr als zwölf Jahre.


Rückblick I:

Die Mauer wurde aus Sperrholz in einzelnen Segmenten gebaut, damit sie transportabel bleibt. Diese Mauer ist 40 Zentimeter weniger hoch als die Berliner Mauer tatsächlich war. Der Nachbau ist weniger hoch, damit er optisch in die Halle der Pressekonferenz der Außenministertagung paßte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Jesse und Stefan schrieben den Trabi von der Berlin Story die Linden entlang und am Gendarmenmarkt vorbei zum Außenministerium. Der Trabi hat keinen Motor mehr, damit er im Laden nicht tropft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Trabi steht bereit für die Pressekonferenz von Hillary Clinton. Sie sieht dann bei Ihrer Rede genau darauf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückblick II

Das Historiale Berlin Museum ist in den Kaiserhöfen abgebaut. Einsam steht der Trabi im Untergeschoß. Wie kriegen wir ihn da raus? Rein war im Jahr 2008 kein Problem. Er wurde in die Tiefgarage gerollt. Damals war die Wand um das Museum noch nicht gebaut. Wir hatten abgesprochen, dass erst der Boden ins Museum kommt, dann der Trabi hineingerollt wird, anschließend die Wand gezogen wird. Deswegen war 2011 nicht klar, ob wir ihn – ohne das Fahrzeug auseinanderzubauen – über die Treppe wieder ans Tageslicht würden befördern können.


Beim Umzug aus den Räumen im Untergeschoß der Kaiserhöfen, Unter den Linden 26. Millimeterarbeit mit Manneskraft und einer Winde.

Neue Regale, neue Struktur

Neue Regale und Spacewall an der Wand. In die Regale des Museumsshops vor dem Historiale Berlin Museum kommen Souvenirs. An die Wand ebenso. Das Erscheinungsbild hat sich mit dem Aufbau des Museum grundlegend geändert.