Sonntag, 28. Februar 2010

Berlin Story, in der Geschichtsabteilung Silvias Perspektive. So sieht die Geschichtsabteilung am Sonntagnachmittag aus der Perspektive der Buchhandelsleitung aus.
Wir finden keine Erklärung, warum es gerade am Sonntag immer so voll ist. In der Mitte des Fotos bieten wir eine Lupe an. An der Kasse und hier im Service gibt es auch reichlich Brillen in unterschiedlichen Stärken.

Bohme Sauvage im Gruenen Salon der Volksbuhne und abld auch bei uns
Boh

Sonnabend, 27. Februar 2010

Ausnahmegenehmigung
Bezirksamt Mitte. Diese Parkgenehmigung für Autos von Mitarbeitern kostet 260 Euro. Die Genehmigung muß vorn an die Windschutzscheibe geklebt werden. Für drei Autos haben wir einen Aufkleber erhalten. Wie haben die sich das gedacht? Oder auch nicht?

Das Kundenrundscheiben März 2010. Alle zwei Monate unterrichten wir unsere Kunden per Post oder Mail oder durch die Rundschreiben im Laden über Neuerscheinungen von Berlin-Titeln. Momentan entsteht das aktuelle Rundschreiben. Wieder sind in der kurzen Zeit nach Weihnachten mehr Bücher erschienen, als die 25 Titel, die in das Rundschreiben passen.
Neu ist diesmal, daß viel Besprechungen von den Buchhändlerinnen und Buchhändlern kommen.

Rainer L. Hein berichtet in der Morgenpost ueber das Casting der Historial zu den Zwanziger Jahren

Rainer L. Hein berichtet in der Morgenpost über das Casting der Historial zu den Zwanziger Jahren. Morgen, am Sonntag um 11 Uhr, treffen sich im Berlin Story Salon die Geschichtsdarsteller.
Wir möchten auf der Bühne im Nikolaiviertel Kultur, Politik und Wissenschaft lebendig werden lassen.

Unsere Bücher auf Internetplattformen.
Seit etwa einem Jahr stellen wir unsere Bücher so ins Internet, dass der potenzielle Kunde einen Teil des Buchs lesen kann. Dann soll er entscheiden, ob er das Buch kaufen möchte. Es existieren (mindestens) drei Internetplattformen, auf denen das möglich ist. Alle drei funktionieren technisch anders. Es ist mit viel Handarbeit (= Zeit) verbunden, die Buchausschnitte einzustellen. Wir können dabei bestimmen, um welche Seiten es sich handeln soll und wie viele Seiten wir einstellen. Sofern ich die entsprechenden Statistiken richtig interpretiere, haben wir bisher noch kein einziges Buch so verkauft, dass jemand einen Text liest und dann sagt: Oh toll, das möchte ich jetzt aber gern alles genau wissen! und das Buch bestellt.
Wahrscheinlich geht es den Lesern eher wie mir. Ich wollte gern wissen, wo Leibniz die Idee zum Dualsystem hatte. Und wann. Wie das genau war. Das wollte ich JETZT wissen. Mit etwas googeln stößt man auf das Buch über den Briefwechsel von Leibniz mit den Jesuiten-Missionaren in China, findet den 42. Brief vom 15. Februar 1701 und dann den genauen Text, wie Leibniz das Dualsystem erläutert. Geschrieben wurde der Brief in Braunschweig, aber Leibniz kam eben aus Berlin. Dachte ich es mir doch! Das Dualsystem wurde in Berlin erfunden – und Konrad Zuse erfand hier später den ersten Computer. Das Dualsystem ist die Grundlage eines jeden Rechners.
Wahrscheinlich geht es den Buchauszuglesern wie mir. Wenn sie haben, was sie interessiert, sind sie zufrieden und lesen oder tun etwas anderes. Deswegen schlage ich vor, wir stellen keine Buchtexte mehr ein.
Das Buch übrigens, das von allen unseren Bücher im Internet am intensivsten gelesen wird, stammt von Sven Felix Kellerhoff: „Mythos Führerbunker“.

26. Februar 2010

Henry de Winter im Berlin Story Salon

„Ich küsse Ihre Hand, Madame“
Henry de Winter verkörpert die zwanziger und dreißiger Jahre wie kaum ein anderer Künstler seines Schlages. „… Er ist ein Elegant mit der Tragik des letzten Mohikaners … Mit seinem akzentfreien Englisch und seiner tadellosen Erscheinung hätte man dem alerten Mann, der „Night And Day“ mit unvergleichlichem Timbre ins Mikrofon schmachten kann, auch die Repräsentanz der East India Rubber Company zugetraut …“ (FAZ).

Dienstag, 1. Juni 2010 um 20 Uhr, 23/19 Euro, präsentiert von der City Stiftung Berlin. Tickets in der Berlin Story an der Kasse und via Tickethotline 479 974 26 (zuzüglich Vorverkaufsgebürhr).

Donerstag, 25. Februar 2010

Walter Momper wird 65 Jahre alt, Empfang im Abgeordnetenhaus von Berlin
Walter Momper wird 65 Jahre alt, Empfang im Abgeordnetenhaus von Berlin
Lothar de Maizi

Mittwoch, 24. Februar 2010

Pickelhauben putzen
Pickelhauben putzen kommt im Ausbildungsplan des deutschen Buchhandels nicht vor – aber bei uns.

Dienstag, 23. Februar 2010

Berliner Salon Orchester im Berlin Story Salon

Salon Orchester Berlin Tief unter’n Linden könn‘ Se uns finden … Tanzmusik der 20er und 30er Jahre am Freitag, dem 7. Mai 2010 um 20 Uhr, 19/16 €
Das Salon Orchester Berlin unternimmt einen musikalischen Streifzug durch die 20er und 30er Jahre. Susann Hülsmann schlüpft in die Rolle von Marlene Dietrich und von Zarah Leander,
Martin Stange präsentiert Gassenhauer und Tonfilmschlager, unter anderem auch aus dem Film „Die Drei von der Tankstelle“. Sie hören die singende Säge, die auch einen Seemann nicht erschüttern kann. Begleitet werden die Solisten vom Caf

Sonntag, 21. Februar 2010

Historiale Stand
Fabian und Maria am Stand der Historiale auf der Potsdamer Geschichtsbörse. Wir suchen dringend einen EINSTEIN für die Historiale, einen Geschichtsdarsteller, der sich mit Einsteins Leben und Werk auskennt. Dazu nahmen wir Kontakt auf zum Einstein-Verein in Caputh.
Dr. Volker Punzel
Dr. Volker Punzel von der GeschichtsManufaktur Potsdam organisierte die Potsdamer Geschichtsbörse.
Potsdamer Geschichtsboerse
Mehr als tausend Besucher kamen, der Austausch der Geschichtsguppen aus Berlin, Potsdam und Brandenburg war intensiv.
Mark Brandenburg
Der Stand der MARK BRANDENBURG war immer dicht belagert.
Viktoria
Strahlend empfing uns die Siegesgöttin auf dem Weg zur Berlin Story.

Sonnabend, 20. Februar 2010

Dinner Krimi
Dinner-Krimi am Sonnabendabend – wie immer ausverkauft.

Lange Nacht Oper und Theater
Lange Nacht der Opern und Theater – der Berlin Story Salon nimmt zum ersten Mal teil. Wir werden eine Revue aus Stücken unserer Bühne zeigen, auch einen Auszug aus Eine Nacht mit Nofretete. Das Stück von Thomas Rau mit Rebekka Köbernick/Ariane Wendland in der Titelrolle wird am 1. April uraufgeführt.
Noch mehr über die Lange Nacht der Opern und Theater sowie den Berlin Story Salon …

Treffpunkt, Berliner Volksbank
Treffpunkt ueber die Berlin Story
Treffpunkt, die Zeitschrift der Berliner Volksbank für die Bankteilhaber, also die Genossenschaftler, berichtet über die Berlin Story, verlost zwei Tickets zur URAUFFÜHRUNG von Eine Nacht mit Nofretete am 1. April 2010 sowie zwei Bücher mit den schönsten Fotos vom Festival of Lights.

Dr. Hubertus Knabe in der Gedenkstaette Hohenschoenhausen zum Abschied seines Stellvertreters
Hubertus Knabe gestern Abend in der Gedenkstätte Hohenschönhausen zum Abschied seines Stellvertreters.
„Warum hat Hitler den Reichstag so dicht an die Mauer gebaut?“ Hubertus Knabe bringt auch in seinen Büchern lebensnahe Beispiele, warum historische Bildung sinnvoll ist. Heute ging es darum, ob man totalitäre Systeme vergleichen darf, also in Deutschland immer Nationalsozialismus und den Sozialismus der DDR. Vergleichen heißt nicht gleichsetzen. Durch die Begegnung mit Zeitzeugen seien zwei mörderische Systeme erkennbar.
Im Saal viele ehemalige GefangeneDer Saal ist voller Knastbrüder. Viele von Ihnen saßen in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen.
Prof. Dr. Michael Wolffsohn
Prof. Dr. Michael Wolffsohn berichtet, daß sein Großvater von den Nazis enteignet wurde und dabei der gleiche Rechtsanwalt tätig wurde, der später für die Dresdner Bank die Wiedergutmachung regeln sollte. Den Historikern, die über die Geschichte der Dresdner im Nationalsozialismus gearbeitet hatten, sei das nicht aufgefallen. Sein Großvater käme in zwei von fünf Bänden vor. Ignaz Bubis habe von der Dresdner Bank als Berater zu dieser Untersuchung ein Honorar in Höhe von 300.000 Euro erhalten.
Zum Vergleich der Systeme: Den Opfern ist es gleich, ob sie vom größten Verbrecher erniedrigt, gefoltert, umgebracht wurden oder vom zweitgrößten Verbrecher.
Ulrike Poppe
Ulrike Poppe
Dr Erhart Neubert
Dr. Erhart Neubert berichtet über die Konflikte zwischen den Oppositionellen der fünfziger Jahre und denen der siebziger: „Was habt ihr jungen Kerle schon riskiert? Ihr seid schnell freigekauft worden. Wir waren viele Jahre im Knast, im Gulag.
Lehmann-BraunsDr. Uwe Lehmann-Brauns.
Lutz Rathenow
Lutz Rathenow aus Jena berichtet über Jena in den siebziger Jahren. Auf der Stasi-Liste zur Endzeit der DDR, aus der hervorging, wen die Stasi alles internieren wollte, waren mehr aus Jena als aus ganz Mecklenburg-Vorpommern.
Lea Rosh
Lea Rosh: Die Führungsclique der DDR hat getötet, gefoltert, Gefangene mißhandelt, Entführungen veranlaßt, Diebstahl massenhaft begangen, Erpressungen auf dem Gewissen. Von 62.000 Ermittlungsverfahren nach dem Fall der Mauer führte ein Prozent zur Anklage, 99 Prozent blieben unbehelligt.
Dr. Siegfried Reiprich
Siegfried Reiprich wird heute verabschiedet. Er wird die Gedenkstätten in Sachsen leiten. „Zehn Jahre jeden Tag im Stasi-Knast arbeiten, das zehrt auch.“
Demokatie heißt, die Freiheit der Lebensgestaltung muß gesichert sein. Der Staat muß in der Demokratie den Menschen dienen. Gouvernment of the people by the people for the people.

Freitag, 19. Februar 2010

Robert Kreis

Robert Kreis, ausverkauft, aber dunkel.




Die Bodenplatte im Caf

18. Februar 2010

Berlin Story Verlag, die neue Internetseite
Berlin Story Verlag, die neue Internetseite. Der Experte weiß, dass daran ein Jahr Arbeit von vielen Mitarbeitern hängt. Heute geht die Seite an den Start.

Historiale Blog
Mehrere Filme neu im Internet über die Historiale im Historiale-Blog …
Bernd Papenfuß (Kamera und Schnitt), Wolfgang Helfrich (Kamera).

Bahro im Salon
Mehr über unser neues Programm mit Wolfgang Bahro und Barbara Felsenstein heute im Marketing Blog …

Cover 80

Heinz Kannenberg hat im Literaturteil der Märkischen Oderzeitung am 15. Februar 2010 das Buch „Berlin in den achtziger Jahren – im Brennpunkt der deutsch-deutschen Geschichte“ mit dem Titel „Hinter den Kulissen der Macht“ besprochen.
„In einer lebendigen Sprache, mit der Stronk zu fesseln vermag, erzählt er ein bedeutendes Stück deutscher Geschichte aus dem Blickwinkel eines Zeitzeugen hinter den Kulissen der Macht. Als jüngster Staatssekretär im Senat des Regierenden Bürgermeisters Richard von Weizsäcker, später dann als Chef der Senatskanzlei unter Eberhard Diepgen gestaltete er weitreichende Entscheidungen zwischen West und Ost. So leitete Detlef Stronk für den Westteil der Stadt die Verhandlungen mit der DDR zur 750-Jahr-Feier Berlins 1987.
Stronk schildert ungemein ehrlich seinen Auftrag, trotz Mauer Menschenmögliches für Erleichterungen für Berliner in West und Ost zu erreichen. Dreh- und Angelpunkt seiner deutsch-deutschen Wahrnehmung sind die regelmäßigen Treffen mit dem DDR-Unterhändler Kurt Löffler. Beide – Stronk, der liberale Konservative und Löffler, der Sozialist – finden von der ersten Begegnung an im deutschen Humanismus einen gemeinsamen Anknüpfungspunkt für ihre Gespräche …“

Hamlet

2000 Jahre deutsche Geschichte an einem Abend wird es auch in diesem Jahr wieder im Berlin Story Salon geben. Robert Löhr, Hauptautor des Stücks, brachte jetzt ein neues Buch heraus:
1807: Während Napoleon Deutschland mit Krieg überzieht, gibt in der schwäbischen Provinz ein seltsames Wandertheater einen noch viel seltsameren Hamlet. Und verstünde die französische Geheimpolizei mehr von Shakespeare, sie hätte längst Lunte gerochen. So aber ahnt keiner, dass sich hinter dem fahrenden Schauspieltrupp Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich von Kleist, August Wilhelm Schlegel, Ludwig Tieck und Napoleons Erzfeindin Madame de Sta