Pfingstsonntag, 31. Mai 2009

Lucy Deutsche Kraft Dinner Krimi
Lucy, die Witwe, agitiert vor Beginn des Dinner Krimis die ehrenwerten Verbrecher der Deutsche Kraft (mindestens drei Jahre Zuchthaus, um Mitglied zu werden), weil sie Verbündete gegen den Kommissar und möglicherweise auch gegen Immertreu sucht. Am nächsten Sonnabend können Sie beim Dinner Krimi dabei sein. Es ist aber fast ausverkauft.
Uwe
Verbrecherband im Plueschsalon
Man fragt sich da schon, was diese ganzen Knackis mit ihren Perlen im Plüschsalon aushecken.
Witwe an der TrostFlasche
Lucys Witwentrost
Maike und der Kommissar
Der Kommissar ermittelt besonders intensiv, wenn die Beteiligten meinen, es sei eigentlich Pause.
Alex Agwanjan und die Prinzessinnengruppe
Alex Agwanjan, Schöpfer der Prinzessinnengruppe nach Schadow (siehe Tagebuch Juni und Juli 2008, mehrmals), arbeitet eine kleine Statue nach. Gelegentlich ist das notwendig, wenn Kunden daran rumfummeln.
In Kreuzberg ist Karneval der Kulturen und Unter den Linden ist es dennoch so voll, daß man meinen könnte, alle seien hier.

Sonnabend, 30. Mai 2009

Sven Felix Kellerhoff nach dem Interview mit den Deutschlandfunk zu Rosa Luxemburg
Sven Felix Kellerhoff, Leitender Redakteur für Kultur- und Zeitgeschichte der Morgenpost, sollte dem Deutschlandfunk ein Interview zu Rosa Luxemburg geben, während er eigentlich auf dem Geschichtsforum 1989 2009 im deutschen Historischen Museum war. Er kam zu uns und telefonierte unter der Wanddtafel zur Revolution 1848 für Demokratie und Meinungsfreiheit.
Markt im Hof der Humboldt Universität zum Geschichtsforum 09
Markt im Hof der Humboldt Universität zum Geschichtsforum 09. Leider gab es das Programmhheft erst zum Beginn der Tagung am Donnerstag. Leider bekamen wir gar keine Programmhefte, wurden oft danach gefragt. Leider waren nicht sehr viele Besucher da. Schade um das viele öffentliche Geld. Gut waren eine Reihe von Veranstaltungen. Besonders die Video-Clips, bei denen die Mauer eine Rolle spielt, haben es uns angetan. Einige wären gut für das Berlin Story Museum.

Freitag, 29. Mai 2009

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Sheikha Mozah erhält gerade in einem Gebäude Schinkels, dem Konzerthaus, die Prinzessinnengruppe von Schinkel in der etwas kleineren Variante, aus Marmor, damit die beiden königlichen Schwestern ins Flugzeug nach Doha passen (siehe Tagebuch 26. Mai).
Sheika Mozah ist die Frau des Chefs von Quatar/Katar.
Das Buch zur Prinzessinnengruppe lieferten wir dazu, kurze Informationen gibt es bei Wikipedia. Prinzessinnengruppen (Luise und Friederike) gibt es von lebensgroß bis 15 Zentimeter.
Gerhard Schröder (links, applaudierend), ist Ehrenvorsitzender des Nah- und Mittelostvereins NUMOV, der heute sein 75jähriges Bestehen feiert. In diesem Verein sind alle Politiker und Wirtschaftsleute, die mit dem Vorderen und Mittleren Orient zu tun haben.
Vereinsvorsitzender ist Martin Bay (rechts), im Hauptberuf Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutsche Bahn International ((Die Bagdad-Bahn nach Doha verlängern? – nur so als Vorschlag)).
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Sheikha Mozah auf der Bühne und Wieland Giebel als Füllmasse im Konzerthaus von Schinkel am Gendarmenmarkt. Ich hatte meinen coolen Karl-Lagerfeld-Smoking und die rote Fliege angelegt (natürlich erst, nachdem wir die Fotos für das Verlagsprogramm gemacht haben, siehe unten). Und wie ich da so schick im Laden stand, fragt mich ein Mitarbeiter: „Wat denn, machste heute Einlaß im Salon?“
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Qatar Symphony, die Welturaufführung. Ein riesisges philharmonisches Orchester ist auf der Bühne, offensichtlich Europäer, und Musiker aus der ganzen Welt, einige arabisch aussehend. Sind die für diese Welturaufführung in Berlin gecastet worden? Wie haben die das Stück so schnell einstudiert? Es ist ganz anders. Katar leistet sich ein eigenes philharmonisches Orchester, über das auf klassic.com ausführlich berichtet wird.
Die Symphonie in vier Sätzen mit europäischen Instrumenten und klassischer Orchestrierung nimmt arabische Motive auf und gegen Ende die Nationalhymne. Eingängig, kräftig und effektvoll, erinnert die Quatar Symphonie an

Donnerstag, 28. Mai 2009

Reisebericht Tuerkei und Syrien, Antiochia und Aleppo
Mein Reisebericht nach Antiochia und Aleppo ist einigermaßen fertig, in die Türkei und nach Syrien. Es war mein erster Urlaub nach zwei Jahren. Das ist kein erstrebenswertes Ziel. Ich könnte alle drei Monate einen Ausflug in die Welt vertragen. Sonst werde ich zum Fachidioten für Berlin.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Making of Berlin im Filmraum
Das gab es schon länger, der Film „Making of Berlin“ bei freiem Eintritt und in acht Spachen im Untergeschoß.
Ausstellung deutsch und englisch ueber die Geschichte von Unter den Linden
Auch das gibt es seit einiger Zeit, die Ausstellung deutsch und englisch über die Geschichte von Unter den Linden im Untergeschoß.
Straubeplan, herausgegeben von Gerd Gauglitz
Das ist aber neu, daß der Straubeplan, herausgegeben von Gerd Gauglitz, hängt. Wir haben darauf geachtet, daß Unter den Linden genau auf Augenhöhe mittelgroßer mitteleuropäischer Menschen liegt. Der Plan zeigt Berlin im Jahr 1910, jedes Haus mit Hausnummer. Kaufen kann man den Plan auch.
All dies sind Vorbereitungen auf das Berlin Story Museum, unsere Ausstellung zur Stadtgeschichte.

Dienstag, 26. Mai 2009

Beinahe an den Golf

Prinzessin Luise und Prinzessin Friederike wären beinahe an den Golf gereist. Wir haben sie schon fesch gemacht, aufgebrezelt, dann wurde doch nichts draus. Der Privatjet war zu klein. Wirklich.

„Wir sind noch keine 24 Stunden in Berlin und Sie sind jetzt der Vierte, der anhält und fragt, ob er helfen kann“, sagt das amerikanische Ehepaar mit Stadtplan in der Hand in der Nähe des Auswärtigen Amtes. „So etwas ist uns in noch keiner anderen Stadt passiert. Wo können wir mit den Kindern Essen gehen …?“

Montag, 25. Mai 2009

„Was willst Du?“ Samuel Mendler ist sonst immer herzlich. „Ich muß heute den ganzen Versand alleine machen und mir haben auch andere schon gesagt, daß ich etwas kurz angebunden sei …“
Silvia Knüver, die Buchhandelsleiterin, ist auch nicht zu sprechen, weil sie die Mitarbeiterentwicklungsgespräche auf Abteilungsebene fortsetzt. Heute hat Stephan Becker die Ehre.
Norman Bösch ist ebenfalls wortkarg. Das neue Verlagsprogramm für Herbst steht weitgehend. Diese Woche soll es noch in Druck gehen. Norman, der Verlagsleiter, hat es Christian Döpke, unserem Vertreter, bereits vorgestellt.
In der vergangenen Woche und in dieser Woche führen wir Gespräche mit Bewerbern für das Freiwillige Soziale Jahr, das die Historiale anbietet. Sehr viele möchten gern kommen. Es sind mehr aktive junge Frauen und Männer dabei mit guter Qualifikation, gutem Auftreten und dem Willen, etwas beizutragen als wir beschäftigen können. Allmählich wird es mit Arbeitsplätzen etwas knapp.

Sonntag, 24. Mai 2009

Wolfgang Rademacher am Sonntag Viertel zwölf im Berlin Story Salon
Wolfgang Rademacher am Sonntag Viertel zwölf im Berlin Story Salon. Im September geht es weiter mit dem anspruchsvoll unterhaltenden Programm zu Schriftstellern und Künstlern und Sängerinnen in Berlin.
Friedrich der Grosse vor der Berlin Story
Friedrich der Große diesmal vor der Berlin Story. Vorgestern besuchte er uns in der Buchhandlung, als ein Film über ihn gedreht wurde.

Trabi, die Anziehungskraft ist ungebrochen
Der taubenblaue Trabi in der Ausstellung, seine Anziehungskraft ist ungebrochen.

Sonnabend, 23. Mai 2009

Ansichtskarten schreiben am geburtstag der Bundesrepublik Deutschland.
Ansichtskarten schreiben am 60. Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland. Heute wurde Bundespräsident Köhler wiedergewählt.

Mueller ueber Benno Ohnesorg
Dr. Michael L. Müller (auf den Fotos links im Jahr 1967 und heute) schreibt heute in der Morgenpost über den Tod von Benno Ohnesorg. Auszüge aus Müllers Buch „1968. Die andere Perspektive“, erschienen im Berlin Story Verlag, werden hier ausführlich vorgestellt. Müller gehörte zu den Beobachtern der Demonstration. Er berichtete als Erster darüber. Die Morgenpost war aufgrund der guten Kontakte von Müller die einzige Morgenzeitung, die wußte und berichtete, daß Karl Heinz Kurras die tödlichen Schüsse abgegeben hatte. Hier können Sie das Buch von Michael L. Müller bestellen ….

Taxi News, Cover

Taxi News, Besprechung Hoechste Eisenbahn

Taxi News, Besprechung Hoechste Eisenbahn
Wilfried Hochfeld schreibt in der aktuellen Ausgabe der Taxi News: Höchste Eisenbahn, so heißt eine Kabarettrevue, die zur Zeit auf der Salonbühne in der Berlin Story, dem großartigen Berlin-Buchladen Unter den Linden 26 gegeben wird …“
Den vollständigen Text von Wilfried Hochfeld in den Taxi News lesen Sie demnächst auf unsere Presseseite.

Freitag, 22. Mai 2009

Henschel, Cover des Fotobuchs aus dem Berlin Story Verlag
Fotos aus Kreuzberg von Jürgen Henschel im Buch zur Ausstellung des Kreuzberg Museums, erschienen im Berlin Story Verlag. Jürgen Henschel war der Fotograf der aus dem Osten finanzierten Zeitschrift Die Wahrheit der SEW, der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins.
Henschels Foto des erschossenen Benno Ohnesorg
Jürgen Henschel (rechts) hat das weltbekannte Foto aufgenommen, das Foto, das sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat. Benno Ohnesorg, erschossen vom Polizisten Karl Heinz Kurras. Heute stellte sich heraus, daß Kurras Mitarbeiter der Stasi war, Mitglied der SED, im Auftrag des Ostens in der Polizei West-Berlins. Und Henschel, der Fotograf, arbeitete für die Propagandazeitung Ostberlins im Westen. Tief verstrickt war die Ost-West Geschichte Berlins auch damals.
Unser Buch mit Fotos von Jürgen Henschel können Sie bestellen zum Sonderpreis von 6 Euro.

Polizeiwagen vor der berlin Story. Im Konzerthaus am gendarmenmarkt finde
Polizeiwagen vor der Berlin Story. Im Konzerthaus am Gendarmenmarkt findet der Festakt zu 60 Jahre Bundesrepulik Deutschland statt.

Friedrich der Grosse in der Buchhandlung
Friedrich der Große in der Buchhandlung, er besucht die Preußen-Abteilung. Bei Olaf Kappelt, der darunter steckt, gehen die Zeiten auch reichlich durcheinander. Gestern berichteten wir in diesem Tagebuch von seinem Braunbuch DDR, über Alt-Nazis in der DDR.

Nette im Berlin Story Salon
Nette klettert, liegt quer (wird aber nicht zersägt), berichtet von Abenteuern und Sonnenbrand. Das Berliner Unterhaltungsprogramm, anspruchsvoll, frech, schnell und berührend, kommt wieder am Freitag, dem 5. Juni und am Freitag, dem 3. Juli 2009.

Raetselzeitung Cover
Soldatenkoenigs Tafelfreude
Soldatenkönigs Tafelfreuden, auch hier im Rätselheft sind wir vertreten. Möglicherweise ist das nicht direkt unsere Zielgruppe, aber nichts Genaues weiß man nicht …