Dienstag, 31. M

Buchvorstellung 1989 2009
Manuela Arand (Autorin des Buchs, zusammen mit Thomas Knuth), Dr. Hubertus Knabe (Leiter der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen), Sven Felix Kellerhoff (Moderation, Leitender Redakteur der Welt/Berliner Morgenpost) sowie Pfarrer Hans-Georg Filker (Berliner Stadtmission der evangelischen Kirche). In der ersten Reihe die Gesprächspartner des Interviewbandes Prof. Hans Stimmann (ehemaliger Stadtbaudirektor) und Friedel Drautzburg (Ständige Vertretung, Wirt).
Berlin Story Salon, Buchvorstellung
Die Vorstellung des Buchs Berlin 1989-2009 zog eine große Menge von Menschen an. Für alle zwölf Gesprächspartner war das Interview, so schildert es Pfarrer Filker, eine günstige Gelegenheit, die vergangenen Jahre gründlich Revue passieren zu lassen. Filker wies darauf hin, daß es, will man die Not lindern, nicht nur um Finanztransfers geht, sondern um Zuwendung zu Menschen, die darauf mehr als andere angewiesen sind. Hubertus Knabe erinnert daran, daß die Opfer des DDR-Unrechtstaats heute zusehen müssen, wie ein Mitarbeiter der Stasi im Bundestag sitzt, wie der ehemalige Direktor des Stasi-Gefängnisses ungescholten davonkam, er erinnert darn, daß die Stasi eine Liste vorbereitet hat, wer in Westberlin bei der Machtübenehme exekutiert wird.

Nivea
Morgen kommt der Regierende Bürgermeister und eröffnet das Nivea-Wellness-Center, übermorgen dürfen alle kommen.

Newsletter. Heute geht der 38. Newsletter an viele tausend Kunden hinaus. Das ist auch immer Arbeit …
Liebe Freunde der Berlin Story,
dieser Newsletter hat 4 Punkte:
1. 18 neue Buchbesprechungen
2. Premieren und Programme im Berlin Story Salon
3. Ankündigung Berlin-Ausstellung in unseren Räumen
4. Ankündigung Historiale im August ….
Hier finden Sie alle Buchbesprechungen und Hinweise.

Flyer. Innerhalb von sechs Wochen haben wir allein im Laden 25.000 Flyer an Kunden verteilt – die gelben Faltflyer mit Informationen über alle Abteilungen. Das sind über 555 am Tag und das entspricht knapp unserer durchschnittlichen Besucherzahl pro Tag im Winter. Jetzt wird das Salonprogramm aktualisiert und nachgedruckt.
Die Flyer, die außerhalb verteilt werden, unterscheiden sich durch den Kaffee-Gutschein darauf. Damit möchten wir den Wirkungsgrad der Flyerverteilung messen.

Friedliche Revolution

Jochen Thermann bespricht heute auf der hervorragenden Internetseite Friedliche Revolution das Buch von Jens Schöne: Die Friedliche Revolution. Berlin 1989/90 – Der Weg zur Deutschen Einheit.
Wie fing die Friedliche Revolution an? Wann hat Genscher den Flüchtlingen in der Prager Botschaft ihre Ausreiseerlaubnis mitgeteilt? Wer die Abläufe der beiden ereignisreichen Jahre von 1989 bis zum 3. Oktober 1990 in einer kurzen Zusammenfassung nachlesen möchte, ist mit der Einführung „Die Friedliche Revolution“ gut bedient.
Es ist kein Buch für Spezialisten. Jens Schöne liefert jedoch eine solide, gut geschriebene Darstellung der revolutionären Ereignisse, die zur staatlichen Einheit Deutschlands führten.

Berliner Morgenpost ueber Buchvorstellung heute
Michael Link berichtet in der Berliner Morgenpost auf der Seite Berlin Live über die Buchvorstellung Berlin 1989-2009. Manuela Arand und Thomas Knuth führten zwölf Gespräche mit Menschen, die Berlin nach dem Fall der Mauer prägten. Sven Felix Kellerhoff moderiert den Abend.

Montag, 30. M

Morgen um 19.30 Uhr bei der Buchvorstellung berlin 1989 bis 2009 wird es voll werden. Wir haben viele Anmeldungen, räumen die Tische raus, suchen Stühle zusammen.
Was es in nächster Zeit im Salon gibt, finden Sie hier:

1. Premiere „Höchste Eisenbahn“ von Friedrich Hollaender
Am 9. April 2009 wird es „zugig“ im Berlin Story Salon, denn zur Premiere von Friedrich Hollaenders „Höchste Eisenbahn“ macht das Ensemble artdeshauses ordentlich Dampf auf der Bühne. In der temporeichen Nummernrevue, die im Herbst 1932 in Berlin uraufgeführt worden ist, begeistern die 6 Darsteller und 3 Musiker vor allem durch den Stil und das Flair des Berliner Kabaretts der 20er und frühen 30er Jahre.
Weitere Termine (Beginn: 20.00 Uhr):
Revue mit Dinner: 11. April, 12. April, 1. Mai, 15. Mai, 30. Mai, Preis: 59,90 Euro + VVG
Revue pur: 30. April, 14. Mai, 29. Mai
Preis: 29 Euro/ 24 Euro ermäßigt + VVG

2. Kafka im Salon
Hoher Besuch erwartet den Salon am 23. und 24. April 2009. Franz Kafka selbst kann es leider nicht einrichten, dafür aber die Seebühne Hiddensee mit einem Gastspiel von Kafkas Bühnenstück „Ein Bericht für eine Akademie“. Affe Rotpeter räsoniert über die Stationen seiner Menschwerdung.
Beginn: 20.00 Uhr, Preis: 15,00 Euro / 12,00 Euro ermäßigt +VVG

3. „Rin ins Verjnüjen!“
„Rin ins Verjnüjen!“ gehts mit der Chanson-Nette ab Mai. Quirlig, frech – anrührend, komisch: Die waschechte Berliner Show mit Chansons und Geschichten aus den wilden Zwanzigern bis Heute.
Beginn 20.00 Uhr: 8. Mai, 22. Mai, 5. Juni
Beginn 20.30 Uhr: 3. Juli, Preis: 19 Euro/ermäßigt 16 Euro +VVG

4. Paul und Paula – Eine Kultlegende
Ab Juni lässt Rike Schubert von der Freien Schauspielgruppe Theaterkosmos 53 die Puppen tanzen! Die wohl schönste Liebesgeschichte der DDR kommt als Puppenspiel auf die Salon-Bühne. Während die Schauspielerin selber in die Rolle der Paula schlüpft, übernimmt ein buntes Ensemble von Puppen alle weiteren Figuren der Geschichte. Den dazugehörigen Soundtrack mit den Hits der Puhdys liefert die Solistin live mit ihrer E-Gitarre.
Beginn 20.00 Uhr: 18. Juni, 19. Juni 2009, 20. Juni 2009
Beginn 20.30 Uhr: 8. Juli, 9. Juli, 10. Juli, 7. August, 8. August, Preis: 19 Euro/ 16 Euro ermäßigt +VVG

5. „Achtung! Kreisverkehr an der Gedächtniskirche!“
Auch der niederländischer Kabarettist, Pianist und Entertainer Robert Kreis bringt mit seinem neuen Programm „Achtung! Kreisverkehr an der Gedächtniskirche!“ viel Bewegung in den Salon: Schwungvolle Chansons und Schlager der 20er wechseln sich ab mit kabarettistischen Einlagen dieser Zeit. Das Ergebnis: Ein buntes Menü voller Humor, Heiterkeit und einer Prise Besinnlichkeit.
(Beginn: 20.30 Uhr): 25. Juni, 26. Juni , 27. Juni, 16. Juli , 17. Juli, 18. Juli, 13. August, 14. August, 15. August
Preis: 23,00 € / 19,00 € (ermäßigt) +VVG

6. Jürgen Hilbrecht: „Immer weiter mit Otto Reutter“
Der Volksschauspieler Jürgen Hilbrecht ist ein Berliner Urgewächs, Sänger und gleichsam ein witziger Abendunterhalter mit Original Berliner Schnauze. „Jeht’s um Berlin, dann neh’m se ihm, der witzig und spritzig und jeht’s mal nicht weiter, der macht se heiter.“ In seinem Programm „Immer weiter mit Otto Reutter“ verbeitet er großes Vergnügen mit Berliner Couplets voll von spritzigem Charme.
Beginn: 20.30 Uhr: 23.Juli, 30.Juli, 6. August, 20. August, 27. August
Preis: 19,00 € / ermäßigt 16,00 € +VVG

7. Reichlich mörderische Schlemmereien – der Dinner-Krimi im Salon
„Ein Mordsgericht mit Schwanengesang“ geht in die nächste Runde. Aufgrund der großen Nachfrage bleibt der Salon für viele weitere Termine 2009 Tatort des Dinner Krimis. Mal sehen, ob es Kommisar Engelbrecht mit Hilfe des Publikums nachhaltig gelingt, den Mörder von Einbrecherkönig Orakel-Ekki dingfest zu machen. Anreiz und Motivation zur Aufdeckung des Falls bieten auch weiterhin mörderische Chansons und kriminelle Schlemmereien. Jeweils sonnabends, Beginn: 20.00 Uhr:
4. April, 18. April, 25. April, 2. Mai, 16. Mai, 31. Mai (Sonntag), 6. Juni, 13. Juni, 11. Juli, 25. Juli, 1. August, 22. August, 12. September, 26. September, 10. Oktober, 17. Oktober, 24. Oktober, 14. November, 21. November, 28. November, 5. Dezember, 12. Dezember, 19. Dezember 2009. Preis inklusive Menü: 59,90 Euro

8. Noch mehr Ohrenschmaus mit Trio Ohrenschmalz
Auch das Trio Ohrenschmalz legt noch einmal nach und lässt an fünf weiteren Terminen ihre Musik und ihren unverwechselbaren Charme spielen. In den Auszügen aus ihrem Programm „Zwee Bengel und een Engel aus Berlin“ werden die 20er Jahre wie im Fluge wieder lebendig. Besondere Freude bereiten ihre eigenen Kompositionen, die dem Original in Sachen Witz und Raffinesse in nichts nachstehen.
Beginn 20.00 Uhr: 21. Mai, 11. Juni, 12.Juni, Beginn 20.30 Uhr: 2. Juli, 28. August, Preis: 19 Euro/ermäßigt 16 Euro

9. Berlin Viertel zwölf – Ihr Sonntagmorgen im Berlin Story Salon mit Wolfgang Rademacher
Die Tage werden immer heller und die Sonntage um so mehr. Zumindest wenn Sie im Berlin Story Salon mit Urberliner Wolfgang Rademacher beginnen. Der Vorleser und Geschichtenerzähler unterhält Sie auch weiterhin mit spannenden und amüsanten Geschichten um und aus Berlin. Dazu gibt es eine kulinarische Überraschung.
Sonntags um 11.15 Uhr im Berlin Story Salon:
5. April: „Auf den Spuren von Walther Rathenau.“
19. April: „Die Himmelfahrt der Galgentoni.“
26. April: „Wo kommen die Löcher im Käse her?“
10. Mai : „Denk ich an Deutschland in der Nacht …“
17. Mai: „… Die Bäume schlagen aus …“
24. Mai: „Du kannst mir mal forn Sechser…“
Preis: 10 Euro +VVG

Tickets www.BerlinStory-Shop.de, oder in der Berlin Story Unter den Linden 26. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Katharina Schering, Tel.: 030/20 91 1782, [email protected], www.BerlinStory-Salon.de

Sonntag, 29.M

artdeshauses und hoechste eisenbahn von friedrich hollaender im berlin story salon
Sächsisch tönt es aus dem Berlin Story Salon. Da werden sich ja einige unserer Mitarbeiterinnen ganz wie zu Hause fühlen. Heute proben die Schauspieler von artdeshauses schon seit mittags. Ziemlich diszipliniert für Künstler. Gestern ging es nämlich bis nach ein Uhr. Das klingt alles sehr schön, was wir von Friedrich Hollaender zu hören bekommen.

Sonnabend, 28. M

Dinner Krimi im Berlin Story Salon, Einlass
Dinner Krimi. Was für ein Ansturm. Inzwischen läuft der Ticket -Vertrieb über Papagena, über viele andere Internetkanäle, an der Kasse und über das Telefon sowie über die Berliner Theaterkassen.
Dinner Krimi im Berlin Story Salon
So ein bißchen mußten wir heute die Besucher stapeln. Das geht aber auch. Bei einem Stück zum Mitspielen ist das nur hilfreich. Steffi, die Einlaß und Plazierung sowie die Supervision von Küche und Service macht, war heute gut ausgelastet.
Making if Berlin englisch
Making of Berlin, der 25-Minuten-Film, läuft heute für kleine Gruppen wieder über einen großen Fernseher. Der Kinoraum ist voller Besucher der Super-Berlin-Tour. (Da kann man aber nicht so gut fotografieren).
Draußen vor der Tür geht es wild zu. Wegen einer Großdemo ist die Stadt weitgehend dicht. Zusätzlich soll noch ein Film gedreht werden in der Charlottenstraße. Die muß immer herhalten für London im 19. Jahrhundert – Berlin ist preiswerter. Heute klappt es aber nicht so gut. Aus dem Funksprechgerät eines Absperrungsmenschen hört man: “ Nein verdammt, ich kann nicht drehen, ich kriege die Touris nicht aus dem Bild …“

Freitag, 27. M

Trio Ohrenschmalz im Berlin Story Salon
Angelika vom Trio Ohrenschmalz. Wie können wir nur vermitteln, mit welcher Funke der Begeisterung auf das Publikum überspringt. auf unsere ganz jungen Auszubildenden ebenso wie auf das nicht mehr ganz junge Paar, das von den erwachsenen Kindern die Eintrittskarten erhielt.
Am Donnerstag, den 21. Mai 2009 ist die nächste Vorstellung.

Freitag, 27. M

Kreuzberg SO36 Ausstellungseroeffnung in Washington, 1
Ausstellungseröffnung Kreuzberg SO 36 im Goethe-Institut in Washington. Die Ausstellung des Kreuzberg Museums, zu der wir das Buch gemacht haben, wandert weiter.
Kreuzberg SO36 Ausstellungseroeffnung in Washington, 1
Botschafter Klaus Scharioth und Fotograf Peter Frischmuth.
Kreuzberg SO36 Ausstellungseroeffnung in Washington, 7
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USA, Washington, 26. März 2009 – Eröffnung der Ausstellung „Berlin Kreuzberg SO36“ im Goethe Institut in Washington durch den Deutschen Botschafter Klaus Scharioth. Die Bilder werden bis zum 21. Mai 2009 in Washington zu sehen sein. Im Anschluss geht die Ausstellung von Peter Frischmuth u.a. nach San Francisco, Los Angeles, Atlanta Quito, Ecuador und Moskau.

Donnerstag, 26. M

Film nachts am Engelbecken
„Und küssen … und abgedreht.“ Applaus.
Ein neunzig Minuten Spielfilm, eine jüdische Komödie, die vor Weihnachten in der ARD läuft, wird am Engelbecken gedreht mit der Michaelkirche im Hintergrund.

Historiale immer vollstaendiger
Jetzt haben wir für den August für die Historiale schon ein nahezu vollständiges Programm. Das eine oder andere wird noch ergänzt, aber Sie können sich schon vorstellen, was alles auf Sie zukommt.

Hoechste Eisenbahn von Hollaender wiederentdeckt und auf die Buehen gebracht
Höchste Eisenbahn von Friedrich Hollaender feiert am 9. April 2009 um 20 Uhr im Berlin Story Salon Premiere. Das Ensemble artdeshauses hat Friedrich Hollaenders Kabarettrevue „Höchste Eisenbahn“, die im Herbst 1932 in Berlin uraufgeführt worden ist, aus Notenskizzen und einem lange verschollen geglaubten Textbuch rekonstruiert. Sechs Darsteller und drei Musiker bringen die temporeiche Nummernrevue nun zurück auf die Salonbühne. Dabei knüpfen sie an Stil und Flair des Berliner Kabaretts der 20er und frühen 30er Jahre an.
Der berühmte jüdische Komponist und Texter Friedrich Hollaender („Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“) schuf vor seiner Emigration in die USA 1933 mehrere kleine “Revuetten“. In ihnen verband er die für die große Revue charakteristische Mischung aus Musik, Tanz, Liedern und Sketchen mit dem satirischen Witz des Kabaretts.
In den heiteren Bahnhofs- und Reiseszenen von „Höchste Eisenbahn“ treffen die unterschiedlichsten Typen aufeinander, darunter träge Gepäckträger, frivole Strohwitwen und eine Unschuld vom Lande. Im rosa Tutu tanzen die Schaffner das „Ballett der Verbote“, und eine vornehme Dame besingt das Kribbeln im Bauch, wenn sie heimlich an der Notbremse zieht. Zwischen den Zeilen schwingt Zeitkritik mit, denn Friedrich Hollaender warnte sein Publikum vor dem „Zug nach Nazidonien“ und plädierte für Völkerverständigung und Frieden. Seine engagierte Kritik an Militarismus und Faschismus blitzt immer wieder überraschend und raffiniert zwischen Schlagern und Sketchen auf.
Es spielen: Tatjana Bartel, Solveig Fischer, Maike Schaafberg, Matthias Büdinger, Sebastian Kwaschik und Dietmar Rüttiger – verstärkt durch Max Rauscher & die Dampfkapelle, Bühne: Anton Lukas | Kostüme: Ismael Vallejo, Produktion und Regie: Ariane Wendland und Maike Schaafberg
Als Dinner-Revue mit Menü: 9. April 2009 (Premiere), 11. + 12. April | 1.+15.+30. Mai, Preis: 59,90 € inkl. 3-Gänge-Menü und Aperitif
Als Revue pur: 30. April | 14. +29. Mai, Preis: 29,00 € / ermäßigt 24,00 €, 20.00 Uhr

Kanonenturm in Berlin
Hansjürgen Vahldiek, der Forscher zur Entstehungszeit Berlins, fand beim Vergleich historischer Pläne heraus, daß es vor der Stadtmauer Kanonentürme gab.
In der Stadtansicht aus dem Jahre 1537 (Abb. 1, Bildausschnitt) fällt vor dem Oderberger Tor ein niedrig breiter Rundturm auf. Sein Durchmesser ist beträchtlich, nämlich 20 Meter. Auch im Ausschnitt des Memhardt Planes (links) wird er als Vorturm abgebildet.
Die Konstruktion mit den vorgeschobenen, massiven Türmen hatte einen besonderen Grund. Bei der Bestückung der Plattform mit Kanonen, war fast jede Schussrichtung (< 270 Grad) möglich. Das Schussfeld beider Türme lag großflächig vor der Stadt. Ihre Position war also taktisch gut gewählt. Mehrere Kanonen hatten auf dem großen Rund des Flachdaches Platz. Sie konnten in jede Richtung gedreht werden und boten so eine besonders effektive Abwehrmöglichkeit.
Diese eigenartige Turmanordnung war seit etwa 1400 weit verbreitet war (Tallin, Krakau, Königsberg, Rostock, Cotbus, Belzig, Nürnberg). Man reagierte so auf die Einführung des Schießpulvers, das in den Geschützen eine fürchterliche Kraft entwickelte und die Schutzwirkung der alten Stadtbefestigungen stark schwächte.

Grundlegendes von Hansjürgen Vahldiek in Entwicklung der Stadtstruktur sowie in Neue Erkenntnisse zur Gründung und Stadtentwicklung

Sven Felix Kellerhoff im Tagesspiegel

Sven Felix Kellerhoff heute im Tagesspiegel. Hat er sich der Redakteur für Zeit und und Kulturgeschichte der Welt und der Berliner Morgenpost in der Redaktion geirrt?

Es geht hier um die Vorstellung des Buchs Berlin 1989 bis 2009. Der Tagesspiegel hatte einen der zwölf Beiträge vorab gedruckt und ist im hart umkämpften Berliner Zeitungsmarkt doch und immer wieder so offen, auch die Anderen zu würdigen.
Das war auch damals so, als Lothar Heinke vom Tagesspiegel Kellerhoffs Buch über den Führerbunker ausführlich besprach.

Mittwoch, 25. M

Berlin Story Museum, Baustelle
„Keine Atempause – Geschichte wird gemacht“. Hier entsteht ein der Teil neuen, großen Ausstellung im Untergeschoß der Berlin Story. Wir verdoppeln die Fläche. Besichtigung mit Jörn Knöpper(Meermann) Claus Kampmann (Kampmann), C

Dienstag, 24. M

So koennte der neue Leuchtkasten aussehen
So könnte der neue Leuchtkasten aussehen, der im vorderen Teil der Buchhandlung hängen soll. Gibt es dazu Vorschläge?

Montag, 23. M

Würden Sie „Trio Ohrenschmalz“ weiterempfehlen? 100 Prozent JA. (= Auswertung der Feedback Zettel am Freitag)

Tagesspiegel Titelseite vom 23. Maerz 2009
Tagesspiegel Interview mit Katin Sass
Der Tagesspiegel bringt heute auf einer ganzen Seite einen Vorabdruck von einem der Interviews, die Manuela Arand und Thomas Knuth für das Buch Berlin 1989 – 2009 geführt haben, die Bilanz in 12 Gesprächen. Den vollständigen Beitrag lesen Sie heute im Tagesspiegel …
Das Buch kostet 14,95 Euro und ist ab heute im Handel, bei uns in der Buchhandlung und weltweit.
Die Veranstaltung dazu findet am Dienstag, dem 31. März 2009 um 19.30 Uhr im Salon der Berlin Story statt. Eingeladen sind die Autoren Klaus Wowereit, Katrin Sass, Hans Stimmann, Gayle Tufts, Dieter Lenzen, Hanns Peter Nerger, Friedel Drautzburg, Hubertus Knabe, Hermann Parzinger, Kenan Kolat, Hardy R. Schmitz sowie Hans-Georg Filker. Der Eintritt ist frei.