Montag, 1. Dezember 2008

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Eigentlich ging es darum, Material zur Visualisierung von Berlin Geschichte zu suchen. Dabei tauchten diese Fotos von Unter den Linden 40 aus dem Jahr 1997 auf. Wie es außen und innen aussah – nach drei Tagen Bauschutt rausbringen. Und wie die Büchertische damals schon an die heutige Struktur erinnerten.
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Sonntag, 30. Dezember 2008

 2 Am Bahnhof Friedrichstraße wurde heute dieses Denkmal eingeweiht. Es erinnert an die über 10.000 jüdischen Kinder, die gerettet wurden. Die britische Regierung hatte die Einreise gestattet. Heute vor 70 Jahren fuhr der erste Zug. Eineinhalb Millionen Kinder wurden von den Nationalsozialisten ermordet.
50 Zeitzeugen waren heute dabei. Einige berichteten: Wie sich die kleineren Kinder auf die Verabschiedungsfeste freuten, die wie ein Kindergeburtstag waren. Was es für die Eltern bedeutete, die ahnten, ihre Kinder nicht wiederzusehen. Die diese Ahnung aber nicht wahrhaben wollten. Was es für Elfjährige bedeutet, allein in ein fremdes Land zu fahren mit nicht mehr als 10 Reichsmark in der Tasche, einem Foto, keinem Spielzeug.
Die Initiative Kindertransporte hatte es bei den Vorbereitungen nicht leicht.
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Rainer L. Hein berichtete in der Morgenpost, warum sich die Senatskulturverwaltung gegen die Skulptur stellte: „…Die in der Skulptur dargestellte Kindergruppe sei „ein Motiv einer unbefangenen Klassenfahrt“ und „überhaupt sei die mit der Skulptur verbundene Didaktik nicht ausreichend“, heißt es in einer Stellungnahme des „Büro für Kunst im öffentlichen Raum“. Dieses Gremium arbeitet der Kulturverwaltung bei entsprechenden Vorhaben zu …“

Antje liest und erzaehlt ueber die Kaiserhoefe, als die Lichtertour der BVG im Salon der Berlin Story mit Kaiserschmarrn und Kaffee beglueckt wird 1 Antje liest heute vor vollem Haus über die Kaiserhöfe, über Kaiser Wilhelm I. und Kaiser Wilhelm II. Die Lichterfahrt der BVG endet bei uns. In den Kaiserhöfen gibt es Kaiserschmarrn und Kaffee.
Antje liest und erzaehlt ueber die Kaiserhoefe, als die Lichtertour der BVG im Salon der Berlin Story mit Kaiserschmarrn und Kaffee beglueckt wird 2 Antje macht das so toll, als wäre sie in ihrem anderen Leben Entertainerin. Wir haben große Freude, ihr zuzuhören.
Antje liest und erzaehlt ueber die Kaiserhoefe, als die Lichtertour der BVG im Salon der Berlin Story mit Kaiserschmarrn und Kaffee beglueckt wird 3 Anschließend besprechen wir mit Wolfgang Rademacher, der die Touren für die BVG begleitet, was wir noch besser machen können.
Tickets für die verschiedenen Fahrten können bei der BVG Stadttouristik unter den Telefonnummern 256 255 56 oder 256 255 64 gebucht werden.

Historiale Magazin. Wir moechten mehr Unterstuetzer fuer die naechste Historiale suchen.
Bei der Historiale geht es sehr frühzeitig und in flottem Tempo weiter. Wir suchen erstens Menschen, die zur Historiale im August 2008 in historische Rollen der Kaiserzeit schlüpfen wollen.
Und die Mitarbeiter der Historiale suchen zweitens Sponsoren bzw. Anzeigenkunden für das Historiale-Magazin.
Daß nicht alle, die dieses Tagbuch lesen, auch das Blog der Historiale lesen, wissen wir von der genauen Auswertung unserer Internetseiten. Da sehen wir, welche Seiten besucht werden und wie lange da gelesen wird. Das sind alles statistische Angaben. Um wen es sich handelt, also ob Sie jetzt gleich gucken, wissen wir natürlich nicht. Aber wir merken, ob dieser Hinweis in meinem Tagebuch zu einem erhöhten Seitenzugriff bei der Historiale führte.

Medien berichten vielfältig ueber unsere Aktivitaeten Die Medien greifen die Aktivitäten der Berlin Story weiter intensiv auf. Diese Medienseite, auf der wir alles sammeln, sieht so schlicht aus, ist aber auch mit viel Arbeit verbunden. Zuständig ist Stephanie, die in der Marketingabteilung arbeitet und eine Ausbildung als Medienkauffrau Digital und Print macht.

Sonnabend, 29. November 2008

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simon Simon macht Heimatkunde. Wir erklären sogar die Postkarten.
martin Martin berät. Er steht als Ansprechpartner im vorderen Teil des Ladens zur Verfügung.
Tempelhof Demo vor der Berlin Story Tempelhof-Demonstration. Nur noch wenige sind pro Tempelhof auf die Beine zu bringen.
Dr. Ulrich Giersch bei der Ausstellungeroeffnung Anish Kapoor im Hof der Deutschen Bank Dr. Ulrich Giersch bei der Ausstellungeröffnung Anish Kapoor im Hof der Deutschen Bank. Seine Edition Panorama liefert uns die besten historischen Karten und die schönsten Luftbildpläne.

Freitag, 28. November 2008

Wolfgang Krolow, Museum Kreuzberg bis 4. Januar 2009, 1 Wolfgang Krolow, Ausstellungseröffnung im Kreuzberg Museum, Mittwoch bis Sonntag 12 bis 18 Uhr bis 4. Januar 2009.
Wolfgang Krolow, Museum Kreuzberg bis 4. Januar 2009, 2
Wolfgang Krolow, Museum Kreuzberg bis 4. Januar 2009, 3
Wolfgang Krolow, Museum Kreuzberg bis 4. Januar 2009, 4
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Copyright Wolfgang Krolow, alle Fotos in der Ausstellung abfotografiert.

Donnerstag, 27. Oktober 2008

Der Bericht zur Tagung DDR-Opposition vom Dienstag ist leicht verzögert fertig, siehe unten.

Verlagsplanung. Wir erhalten immer mehr gute Angebote von guten Autoren zu guten Buchtiteln, die wir machen sollen und könnten. Gleichzeitig möchten wir lieber weniger Bücher machen, um uns um die einzelnen Titel besser kümmern zu können.
Mehr Mitarbeiter sollen es nicht werden, weil wir ein Nischenverlag sind und bei dieser Nische bleiben. Da müssen wir nicht größer tun als wir sind.
Wir stehen auch erstmals in der Situation, daß wir einige angekündigte Titel nicht pünktlich fertiggestellt haben. Das ist unangenehm – und kommt so: JETZT (bis zum 5. Januar 2009) müssen wir den Buchhandlungen sagen (können), was bis zum Herbst 2009 kommt. Wir müssen wissen, ob es klappt. Ob die Fotografen und Autoren pünktlich liefern. Dazu haben wir aber noch nicht ausreichend Erfahrung.
Andererseits sind wir nicht mehr so klein. Wir haben eine gewisse Verantwortung gegenüber dem Buchhandel, daß die Bücher, die wir ankündigen, auch kommen.
Deswegen also werden wir intensiv daran arbeiten, weniger zu machen und das besser.

Blattkritik. Jeden Tag sagt ein Leser der Berliner Morgenpost seine Meinung. Heute wurde ich (für morgen) gefagt.
Das fand ich gut
Überzeugend die Seite 1, denn alle wichtigen Themen finde ich im Überblick. Gut der Bericht über die Hilfe im Gaza-Streifen und das politische Dilemma bei humanitären Einsätzen dort. Im Lokalen wurde das Taxi-Thema gut aufbereitet, zumindest teilweise (siehe negativ). Ein Highlight der Leseartikel über Handschriften berühmter Personen – guter Text. Die Ortsteil-Serie ist Spitze und sollte zu einem Buch zusammengefasst werden.
Das fand ich nicht so gut
Auf der Wissen-Seite hätte man zur Fäkalieneinleitung in die Ostsee mehr informieren müssen. Schließlich zieht es viele Berliner an die dortigen Strände. Zurück zur Taxi-Geschichte: Den Innungs-Vizechef kommt mit seiner „nicht-so-schlimm“-Aussage zu gut davon. Da sollte man als Zeitung hartnäckiger nachfragen.
Die Blattkritik macht heute unsere Leser Wieland Giebel (58) aus Kreuzberg.

Mittwoch, 26. November 2008

Weihnachtsbeleuchtung vor der Berlin Story Weihnachtsbeleuchtung Unter den Linden mit der Berlin Story im Hintergrund
Markus Geschke, Stadtmuseum Markus Geschke vom Stadtmuseum Berlin hat eingetütet, daß wir die Ausstellung BERLIN IM LICHT mit so qualifizierter Führungen sehen dürfen.
Sr. Sabine Roeck fuehrt uns durch die Ausstellung BERLIN IM LICHT Dr. Sabine Röck, hier hinter einer Vitrine mit einer Lampe von Peter Behrens, führt uns. Sie ist eine der Kuratorinnen der Ausstellung, an der ein Jahr lang geplant wurde.
Berlin Story Mitarbeiter in der Ausstellung Berlin im Licht So toll, daß wir solche schönen Ausflüge machen können.
Speer Leuchte und Film von Nazi-Illuminationen im Hintergrund Die Leuchte von Speer für die Ost-West-Achse mit einem Film über Nazi-Propaganda-Illuminierung im Hintergrund.
Lilli Marleen Gaslaterne Original Lili-Marleen-Gaslaterne.
Ost-Modell der Berliner Mauer am Engelbecken Die Berliner Mauer mit Peitschenlampen (Mauerlampen) am Engelbecken. Ein Modell für DDR-Grenzer zum üben, wie die Grenze bewacht werden soll.
UdL 26 Henry Ries Unter den Linden 26 im Jahr 1946, ein Foto von Henry Ries, Rechte beim DHM. Hier ist das Foto nur zur Erinnerung drin, daß wir es für die nächste Auflage der Kaiserhöfe besorgen müssen.

Dienstag, 25. November 2008

Dr. Jens Schoene, Friedliche Revolution, Vortrag auf dem Kongress Jens Schöne eröffnet nach Marianne Birthler die zweitägige Konferenz Opposition und SED in der Friedlichen Revolution.

Jens Schoene schrieb FRIEDLICHE REVOLUTION fuer den Berlin Story Verlag und eroeffnete jetzt die gleichnamige Konferenz.

Jens Schöne hat im Berlin Story Verlag das soeben erschienene Buch „Friedliche Revolution“ geschrieben. Im Untertitel heißt das Buch Berlin 1989/90 – Der Weg zur Deutschen Einheit. Wir machen ja Bücher hauptsächlich über Berlin. (Leipzig lieben wir auch.) Das Buch gab es natürlich auch auf der Konferenz. Dr. Jens Schöne ist stellvertretender Landesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR. An der Konferenz nahmen fast alle zentralen Aktiven von damals teil, soweit sie heute noch eine Rolle spielen wollen. Es waren damals nicht viele. 500 bis 700, die sich tatsächlich und öffentlich und mit der ganzen, bekennenden Person gegen das Regime stellten.

der harte Kern der DDR-Opposition nimmt an der Konferenz teil Dr. Ilko-Sasch Kowalczuk (hier nicht im Bild) schilderte vor den Teilnehmern der Konferenz in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in der Luisenstraße die breite gesellschaftliche Krise, die jeden in der DDR erreichte, auch die Mitmacher, sogar die Linientreuen. Die Lebenserwartung nahm in den 80er Jahren leicht ab. Der Ärger auf das lange Warten auf einen Trabi oder Wartburg nahm zu. Die Privilegien Weniger wurden immer ärgerliche. Der Vergleich mit dem Westen leichter und offensichtlicher. Die Blamage mit dem Ein-Megabit-DDR-Chip 1988 war peinlich. Je aufwendiger produziert wurde, desto besser konnte abgerechnet werden. Der Erlös spielte keine Rolle. Die Arbeitsproduktivität lag bei einem Drittel gegenüber der Bundesrepublik. Die DDR war der größte Schwefeldioxid- und auch der größte Staubverschmutzer Europas – Ost und West. Drei Prozent der Fließgewässer konnten als ökologisch in Ordnung bezeichnet werden. Die Lage war katastrophal. (Sie war so katastrophal, daß meinem Bericht über die Umweltsituation der DDR für das Europäische Parlament zunächst wenig Glauben geschenkt wurde. Ich hatte Anfang 1990 viele Umweltgruppen besucht und eine Bestandsaufnahme von unten gemacht.)
Noch schlimmer: Die Fußballmannschaften der DDR schieden aus europäischen Pokalvorrunden aus, der BFC Dynamo, der 1. FC Leipzig sowie auch noch Dynamo Dresden. Das Vertrauen war hin.
Man lernt aber auf Konferenzen doch immer was. Zum Beispiel, daß dem Kommentator des Rundfunks der DDR nach dem Tor von Rahn im Spiel gegen Ungarn 1954 ganze 40 Sekunden lang nichts einfiel. Ihm blieb einfach die Sprache weg.
Sven Felix Kellerhof als Moderator inmitten der DDR-Oppositionellen Sven Felix Kellerhoff als Moderator zwischen zentralen Kräften der friedlichen Revolution in der DDR. Marianne Birthler, Stasi-Beauftrage Bund, erinnert daran, wie niederdrückend die Situation war und wie die Wende ihren Blick auf die Welt völlig veränderte. Für Martin Gutzeit, Stasi-Beauftragter Berlin, SDP-Gründer und Pfarrer, bleibt das Unerwartete, die ständige Herausforderung für unser Geschichtsverständnis. Reinhard Schult vom Neuen Forum konnte sich im Oktober 1989 überhaupt nicht vorstellen, daß die Sowjetischen Truppen freiwillig und ohne Gewalt abziehen würden. Gerd Poppe von der Initiative Frieden und Menschenrechte teilt die Einschätzung von Gutzeit, daß die DDR bankrott war, daß permanente Bevormundung und Entmündigung , völliges Fehlen von Menschenrechten nichts mit Sozialismus zu tun hatte. „In 40 Jahren DDR gab es keine 5 Minuten Sozialismus“ wird Bärbel Bohley zitiert.

Montag, 24. November 2008

„Die Delegation ist da“, schallte es über die Galerie. Es war die Delegation des Stadtmuseums Berlin. Wir berichteten über die Geschichte der Berlin Story, machten einen Rundgang durch den Laden und über die Galerie zur Historiale, zum Verlag und zur Marketingabteilung. Oh Schreck, stelle ich jetzt fest, es gibt kein Foto. Haben wir vergessen. Überraschend ist dann immer der Salon, weil man den nicht erwartet. Ziel der Präsentationen der Berlin Story für andere Einrichtungen ist es, unsere Möglichkeiten zu zeigen. Vielleicht können wir im Bereich der Ausstellung etwas zusammenarbeiten. Wir haben ja schon mit der bestehenden Bilder-Text-Tafel-Ausstellung jeweils ausführlich auf die authentischen Orte hingewiesen, die man besuchen sollte. Unsere kleine Ausstellung kann nur einen Überblick und Anregungen geben – dann zum Beispiel zum Märkischen Museum weiter führen.

Weihnachten Unter den Linden 40 Voll auf Weihnachten ist die Berlin Story Unter den Linden 40 eingestellt. Foto: E. Boedecker.

Sonntag, 23. November 2008

WebCam repariert Die WebCam über der Eingangstür Unter den Linden ist repariert.
Sven Felix Kellerhoff liest in der Berlin Story aus NIEMAND HAT DIE ABSICHT, 1 Sven Felix Kellerhoff liest im Rahmen der Berlin-Brandenburgischen Buchtage in der Berlin Story aus seinem Buch „Niemand hat die Absicht …“. Der Vortrag ist super vorbereitet mit vielen Abbildungen, die es den Gästen angenehm machen. Der Salon ist gut besucht.
Sven Felix Kellerhoff liest in der Berlin Story aus NIEMAND HAT DIE ABSICHT, 2
Sven Felix Kellerhoff liest in der Berlin Story aus NIEMAND HAT DIE ABSICHT, Gaeste
PalastReste
Engelbecken am Sonntagmorgen
Umbau fertig Und fertig ist der Umbau. Danke Antje!
Am Mittwoch, dem 12. November hatten wir den Umbau beschlossen. Zehn Tage später ist alles komplett fertig. Eine großartige Team-Leistung.

Sonnabend, 22. November 2008

Antje sortiert im neuen Regal der Berlin Story Unter den Linden die T-Shirts