Dienstag, 30. September 2008

2.30 Uhr. Rundschreiben 31 ist fertig, die Besprechungen unserer aktuellen Bücher, daß wir von 10 bis 20 Uhr geöffnet haben; daß wir am 6. November mit unserer Berlin Revue loslegen, nämlich der Dinner Show zur Geschichte Berlins; daß wir Sie einladen, nachts allein in der Buchhandlung zu sein, ohne Buchhändler bei „Einschließen und Genießen“; daß wir wöchentlich am Freitag Rundfahrten mit der BVG Top Tour machen und schließlich, daß wir die Historiale Ende August 2008 der Kaiserzeit widmen (1871 bis 1918), also auch Zille sein Milljöh. Dazu suchen wir Menschen, die zum Beispiel (lange nicht abschließend) der Kaiser sind oder Siemens oder Lilienthal oder Ludendorff oder Otto Hahn oder Virchow oder Bankier Bleichröder. Sie müssen nicht so aussehen (das kriegen wir schon hin), Sie müssen nur viel wissen, damit wir Sie im historischen Interview befragen können.

Montag, 29. September 2009

Verweile Cover

Rolf Stuppardt pendelt zwischen NRW und Berlin, nähert sich der Hauptstadt allmählich an und siehst sie ganz offen, sehr oft augenzwinkernd. Darüber hat er jetzt bei uns einen Foto-Poesie-Band Verweile doch gemacht, im quadratischen Bilderbuchformat als Hardcover. Heute ist dieses wundervolle Buch aus der Druckerei gekommen. Zeigen dürfen wir das Buch noch nicht, weil es erst morgen von Stuppardt vorgestellt wird.
Rolf Stuppardt ist Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Innungskrankenkassen (IKK) und seit 2008 zugleich auch Geschäftsführer des IKK e.V. Über das Gesundheitswesen hat er national wie international schon viel veröffentlicht. Daß er so eine künstlerische, poetische und fotografisch brillante Seite im Verborgenen gepflegt hat, hat uns überrascht.

Komplexitätsreduktion. Wir hatten vor, unsere große und für alle Mitarbeiter zugängliche Kundendatenbank neu aufzusetzen, die in den höheren fünfstelligen Bereich geht. Jetzt bringen wir nur alle in Ordnung, damit wir schnell auf die Daten zugreifen können und belassen alles beim Alten.
Änderungen werden sich aber bei der Internetseite ergeben. Die Herausforderung ist größer als geahnt. Eine Lösung verschiebt sich durch personelle Umstrukturierung und weil wir jetzt erst einen ganz genauen Plan machen wollen über die internen Verknüpfungen, über den Aufbau der Seiten insgesamt, damit die vielen Aspekte der Berlin Story übersichtlich dargestellte werden. Kurz gesagt, der für bald angekündigte neue Internetauftritt verschiebt sich um Monate. Schade, weil ich gern auf der Buchmesse in Frankfurt, wo es bei einer Veranstaltung um unsere Internetseite geht, die aktualisierte Version vorgestellt hätte.

Sonntag, 28. September 2008

Marathon vor UdL 40, Samba-Truppe Eine Samba-Truppe beim Marathon vor UdL 40.
Totale Vom Reichstag aus, die Wiese voller erfolgreicher Läufer.
Geschafft Geschafft.
Indianer
Pariser Platz
Wir drehen weiter, diesmal den Reichstag, dann durch den Marathon gequetscht zum Holocaustmahnmal, schließlich zum Gendarmenmarkt.
Kuppel oben 2

Sonnabend, 27. September 2008

Karen Weber fuer Einschliessen und Geniessen Karen Weber als Lese-Model. Im nächsten Rundschreiben geht es um „Einschließen und Genießen“, unser neuestes Nacht-Produkt. Die Gäste sind allein im Laden, werden kulinarisch schön versorgt und dürfen lesen und stöbern solange sie wollen, ganz in Ruhe. Dafür haben wir heute ein Werbefoto gemacht.
Ohh … wir müssen das mit dem Putzdienst noch klären, der immer nachts kommt.

F ii Marathon für die Skater war heute, was aber Friedrich den Großen nicht davon abhält, SEIN Berlin zu zeigen, hier in der Charlottenstraße vor TUI. Er ist ja gern gereist.

Vor dem Marathon, Wolken Behrenstraße. Vor dem Marathon-Tag.

Freitag, 26. September

Franzoesiches Gymnasium, Gedenktafelenthuellung Eisern Union An der Marschallbrücke zwischen ARD Hauptstadtstudio und Reichstag …
Franzoesiches Gymnasium, Gedenktafelenthuellung … stand am Reichstagsufer das Französische Gymnasium.
Franzoesiches Gymnasium, Gedenktafelenthuellung Bodentafel Das vom Großen Kurfürsten für die Hugenotten gegründete Gymnasium befand sich während der gesamten Kaiserzeit hier.
Franzoesiches Gymnasium, Gedenktafelenthuellung Hanke Der Bürgermeister von Mitte Dr. Hanke.
Franzoesiches Gymnasium, Gedenktafelenthuellung Prof Hentig Hartmut von Hentig, Schüler des Französischen Gymnasiums, der bedeutendste westdeutsche Pädagoge nach 1945. Er hielt 1943 die letzte Abiturrede.
Franzoesiches Gymnasium, Gedenktafelenthuellung Jahgang 43 Die Schüler des Abiturjahrgangs 1943.
Franzoesiches Gymnasium, Gedenktafelenthuellung Frau Boedecker und Volker Volker Hobrack, Initiator der Bodentafel und Frau Bödecker, eine der Spenderinnen für die Tafel. Ihr Gatte betreibt das Preußen-Museum in Wustrau. Ihr Vater gründete die Weber-Bank.
Franzoesiches Gymnasium, Gedenktafelenthuellung in der Berlin Story Kaffee und Kuchen für alle im Salon der Berlin Story.

Donnerstag, 25. September 2008

Erster Drehtag neuer Berlin Story Film Bernd Papenfuß und Wolfgang Helfrich (hier nicht im Bild, hinter einer anderen Kamera) drehen den neuen Film für die Berlin Story. Patricia und Johannes führen durch die Stadt.

Dienstag, 23. September 2008

Vahld

Kostenlose Stadtführung mit Hansjürgen Vahldiek. Zurück zu den Wurzeln, nämlich ins mittelalterliche Straßennetz von Berlin, führt Hansjürgen Vahldiek am Sonntag, dem 12. Oktober um 10.30 Uhr. Treffpunkt ist der Ausgang der U-Bahn Klosterstraße (Stralauerstraße).
Anmelden kann man sich unter Tel. 811 85 62. Hansjürgen Vahldiek hat in mehreren Büchern zur frühesten Geschichte Berlins seine Forschungsergebnisse vorgestellt.

Montag, 22. September 2008

Niemand hat die Absicht, Schaufenster Unter den Linden 26 zum neuen Buchtitel von Sven Felix Kellerhoff Niemand hat die Absicht, Schaufenster Unter den Linden 26 zum neuen Buchtitel von Sven Felix Kellerhoff „Niemand hat die Absicht …“
Schaufenster UdL 40 Rot Grün. Internationale Reiseführer Unter den Linden 40.
Schaufenster UdL 40, 2 Rot Orange Rot. Kochbücher und Fotobücher UdL 40.

Sonntag, 21. September 2008

Wir haben eine Autoren-Mobbing-Abteilung, deren Aufgabe es ist, Autoren regelmäßig in immer kürzer werdenden Abständen daran zu erinnern, daß sie ihr Manuskript abgeben müssen. Ich finde die Abteilung ziemlich doof. Ich leide nämlich derzeit am heftigsten darunter. Mein Buch zur Geschichte Berlins wird einfach nicht fertig. Wir haben viele Vorbestellungen, mehr, als wir je für ein Buch hatten. Und ich komme nicht dazu, möchte es aber unbedingt selbst schreiben. Norman Bösch ist aber sehr nett und tut jetzt so, als sei das Buch für November angekündigt.
Nur ein anderer Autor wird derzeit heftig bearbeitet, den nenne ich aber hier nicht, den Armen. Nicht mehr gemobbt wird Volker Hobrack. Er hat das Buch über Gedenktafeln in Berlin abgegeben. Das war sehr viel Arbeit, weil viele daran gearbeitet haben.

Dr. Jens Schöne hatte mit dieser Abteilung gar nichts zu tun, wahrscheinlich ahnte er nicht einmal deren Existenz. Sein Buch über die friedliche Revolution in Berlin kam pünktlich, toll geschrieben, schön visualisiert, eine wahre Freude. mehrere jüngere Kollegen haben den Rohsatz gelesen. Erst eine, die begeistert war, dann weitere.

Über das Ende des Zweiten Weltkriegs in Berlin erhielten wir ein Manuskript von einem damals 17jährigen jungen Mann, einem Kind, der zum letzten Aufgebot geholt befohlen wurde. Es beginnt mit dem Abschied von der Mutter. Er bekam einen halben Tag Ausbildung an der Waffe im Oderbruch direkt an der Front, marschierte zurück nach Spandau, kroch durch die U-Bahnschächte über Leichen zum Regierungsviertel, war dort von mehreren Seiten von sowjetischen Soldaten umgeben. Er schrieb alles direkt danach auf, literarisch unglaublich anspruchsvoll. Das Buch wurde von einem der besten Kenner des Zweiten Weltkriegs und Autor vieler Bücher kurz und präzise kommentiert. Wir möchten es im nächsten Frühjahr herausbringen. Es ist ganz anders als das Buch von Rochus Misch, das von zwei Ghostwritern geschrieben wurde. Ich habe dieses Buch ja sehr positiv im vorigen Rundschreiben besprochen. Aber das neue Manuskript ist von ganz anderer Qualität. Unmittelbar. Grausam. Von 150 mit dem Autor Eingezogenen sind nach 30 Tagen noch zwei am Leben.

Fein raus ist wieder Mal Sven Felix Kellerhoff. Sein Buch „Niemand hat die Absicht …“ ist erschienen und läuft wie geschnitten Brot, weil sein Fans und Groupies schon darauf warteten. Das stellen wir jetzt den Medien vor. Kellerhoff hat 30 weitere Geschichten zur Berlin-Geschichte durch alle Zeiten geschrieben. Bei Propyläen kam sein Buch über Tunnelfluchten raus (mit Dietmar Arnold) und im Druck ist bereits das Buch über die Kristallnacht.

Das Buch über den Fernsehturm mit brillanten Fotos von Karl Heinz Kraemer vom Bau bis heute hat jetzt auch einen Autor, Lothar Heinke. Nichts, aber auch gar nichts könnte besser zusammenpassen, als dieser Fotograf und dieser Autor. Wir freuen uns alle auf das Werk, das aber noch nicht in den nächsten Tagen erscheint. Angekündigt ist es für Dezember, aber wenn es später kommt ist auch gut. Der Fernsehturm hat erst im nächsten Herbst Geburtstag. Das Buch wird ein Dauerläufer.

Sonnabend, 20. September 2008

International Studies. Im Vergleich zu London und Paris liegen unsere Souvenirpreise ziemlich genau in der Mitte. In London kosten die meisten Produkte, die wir in ähnlicher Form haben (Taschen mit I love Berlin/London/Paris) das Doppelte, in Paris die Hälfte. Auch Magnete sind in Paris viel billiger. Wahrscheinlich kaufen unsere Lieferanten in Hong Kong ein und die aus Paris in Guangzhou.