Mittwoch, 5. September 2007

Noch 17 Titel dieses Jahr

„Momentan glaube ich, wir schaffen das so. Ich werde die Planung nochmal aktualisieren“, sagt Norman Bösch, der sich mit seinem Verlagsteam vorgenommen hat, in diesem Jahr noch 17 Bücher zu machen. Dazu kommt vielleicht noch ein Buch zu unserem zehnjährigen Jubiläum, „Bücher über Berlin“. Die Entscheidung über dieses Buch verschieben wir noch etwas. Zunächst wollen wir gern die im Verlagsprospekt angekündigten Titel schaffen.

Dienstag, 4. September 2007

Historiale wird im Jahrbuch Kulturmarken 2008 vorgestellt Im Handbuch Kulturmarken 2008 wird die Historiale vorgestellt. Das Jahrbuch der Kulturmarken stellt die Verbindung her zwischen interessanten Bühnen, Konzerthäusern und Festivals sowie der Wirtschaft. Die Agentur Causales koordiniert die Sponsoringaktivitäten. Wir ragen im Angebot heraus, weil nach Angaben des Kulturhandbuchs unsere Reichweite bis zu 897,22 Millionen Brutto-Werbekontakten erreicht. Das kommt durch die weltweite Fernsehübertragung von „Napoleon in Berlin“. Der Tausenderkontaktpreis liegt daher bei uns bei nur 0,22 Euro. Die tolle „Junge Deutsche Philharmonie“ zum Beispiel hat es da schwerer. Da beträgt der Tausenderkontaktpreis 34 Euro.

Dienstag, 4. September 2007, Tagesspiegel zu Preu

Andreas Conrad stellt in seinem Beitrag über das Scheitern der Preußischen Reformen im Tagesspiegel wunderbar die Verbindung zu 1848 her, als der König seine Quittung bekam. Damit ist die Überleitung zur nächsten Historiale geschaffen. Er, Conrad, erlebte die Historiale als „Kostümfest“. Da kann mann nichts machen. Prof. Demps wird sich freuen. Prof. Kloosterhuis wird sich freuen, das Militärhistorische Forschungsamt und das Deutsche Historische Museum werden sich freuen, am Kostümfest teilgenommen zu haben. Hauptsache die „Da steckt immer ein kluger Kopf dahinter“- FAZ sieht das anders.

Montag, 3. September 2007, GHB, Historiale

GHB Selbstzerfleischung Mitgliederversammlung der Gesellschaft Historisches Berlin im Saal der Bezirksverordneten des Neues Stadthauses. Eine Tragödie nimmt ihren Lauf, am Mikrophon Rüdiger Patzschke. Die GHB war einst Hebamme der Berlin Story. Ohne die GHB gäbe es die Berlin Story so nicht. Ich war lange Jahre stellvertretender Vorsitzender. Heute zerfleischt sich die Gesellschaft Historisches Berlin. In einer Sitzung von 19 Uhr bis Mitternacht wurde der Vorstand um Birgit Lucas abgewählt. Annette Ahme bringt sich in Stellung, den Vorstand wieder zu übernehmen. Viele Mitglieder verlassen den Saal und sagen, sie treten jetzt aus.

Historiale jetzt jedes Jahr im Nikolaiviertel, Foto: Enrico-Verworner.de

Und hier die gute Nachricht: Der Historiale Markt findet jetzt in jedem Jahr am letzten Augustwochenende im Nikolaiviertel statt, also parallel zur Langen Nacht der Museen. Mit dem Termin das ist noch nicht absolut sicher. Im Jahr 2008 werden wir uns dem 18. Jahrhundert widmen. Auch für 2009 planen wir bereits. Wir sind überglücklich, daß wir weiterhin die Unterstützung der WBM und der aktiven Geschäftswelt im Nikolaiviertel haben.

Foto: www.Enrico-Verworner.de

Das Verlagsprogramm ist erschienen, es wird an 5.000 Buchhandlungen ausgeliefert und ist in der Buchhandlung erhältlich – kostet nix.

„Gotteshäuser in Kreuzberg“ ist heute erschienen und wird ausgeliefert. Das Buch von Maria Wesner haben wir zum Tag des Offenen Denkmals gemacht.

Sonntag, 2. September 2007

Reiterdenkmal, Lessing und Kant, Foto Helmut Caspar Auf der Rückseite des Reiterdenkmals haben neben anderen Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts der Dichter Lessing und der Philosoph Kant, zwei Zeitgenossen Friedrichs des Großen, Aufstellung genommen. Foto: Caspar

Der Alte Fritz und seine Generale – Neues Buch über das Reiterdenkmal Unter den Linden

Sehr ausführlich bespricht Helmut Caspar unser neues Buch „Das Reiterdenkmal Friedrichs des Grossen“. Wir haben die Rezension für Sie ins Netz gestellt.

Sonntag, 2. September 2007

Berlin Story Buch Als noch Osten war von Udo Hesse in der Galerie Degenhartt 1 Udo Hesse (links), Dr. Andreas Krase und Heike Wehrmann-Ernst.

Gestern war in der Galerie Degenhartt in der Ackerstraße Ausstellungseröffnung zu unserem Fotoband Als noch Osten war. Udo Hesse ist der Fotograf von „Als noch Osten war“, mittig der Autor des Vorworts. Mit der Architektin Wehrmann-Ernst (rechts) machte Hesse kürzlich ein Buch über Architekten mit deren Biografien. Dr. Andreas Krase ist heute Kustos Fotografie und Kinemathografie der Museen Dresden.

Berlin Story Buch Als noch Osten war von Udo Hesse in der Galerie Degenhartt 2

Berlin Story Buch Als noch Osten war von Udo Hesse in der Galerie Degenhartt 3

Wie man sieht, war es voll. Uns haben die Fotos im großen Format so gut gefallen, daß die Überlegung nicht zu bremsen war, wie wir Fotos zu Büchern von uns immer so schön und so repräsentativ und so wirkungsvoll präsentieren könnten.

Berlin Story Buch Als noch Osten war von Udo Hesse in der Galerie Degenhartt 4

Die Ausstellung ist Mittwoch bis Samstag 12 bis 19 Uhr bis zum 28. September 2007 geöffnet. Ein Teil der wunderbaren Bilder aus dem Ost-Berlin der Zeit des Kalten Kriegs, Anfang der achtziger Jahre, ist einige Schritte weiter bei Monochrom ausgestellt, Ackerstraße 14/15. Kaufen kann man die Fotos natürlich auch. Das Blatt im Format etwa 40 x 50 cm kostet bei einer Auflage von 10 Exemplaren 900 Euro; 50 x 60 cm, Auflage fünf kostet 1.500 Euro und die wenigen XXL-Fotografien (70 x 100 cm), von denen es nur jeweils drei gibt, kosten 3.200 Euro.

Beim Zeughaus Kinnemann haben wir heute Pickelhauben M 1842 in Auftrag gegeben (noch nicht im Internet, die Produktion nach einem Muster aus dem Fundus des Deutschen Historischen Museums in der Zitadelle Spandau läuft erst an). Die brauchen wir für die Märzrevolution.

Und später am Abend knüpften wir im Krongut Bornstedt Kontakte zu Geschichtsdarstellern, die im nächsten Herbst dabei sein könnten, wenn wir im Nikolaiviertel das 18. Jahrhundert darstellen wollen. Kontakt knüpfen war einfach. Termine finden schwierig. Die Re-enactor aus Dresden, aus Thüringen und aus Sans Souci sind häufig schon gebucht.

Historiale in der Glotze

Zwei weitere Sendungen des Fernsehens über die Historiale sind jetzt online, nämlich rbb und TV-Berlin. Woran man merkt, daß die Mitarbeiter auch am Wochenende, am SONNABEND!, solche Arbeiten in Angriff nehmen, ohne Zwang und ohne ein Wort darüber zu verlieren oder eine Mail zur Information zu schicken.

Sonnabend, 1. September 2007, Informationstafel Kroll-Oper

Krolloper, Informationstafel Entfüllung Tiergarten, Berline, In den Zelten Jörg-Otto Spiller, MdB/SPD; Peer Steinbrück, Bundesminister für Finanzen; Jutta Koch-Untersteher, MdA; Dr. Hans Reichardt, Autor des Buchs zur Kroll Oper; Dietmar Arnold, Berliner Unterwelten; Volker Hobrack, Gedenktafelkommission Mitte und Historiale; Helga Cent-Velden, Zeitzeugin, die 1944 Konzerte hier unter Furtwängler gehört hat sowie Gedenktafekonmmission Mitte.

Die Krollsche Oper, 1843 für den Gastronom Josph Kroll vom Architekten Ludwig Persius entworfen, erhielt gestern eine Informationstafel in zwei Sprachen. Die Tafel steht im Tiergarten, nahe dem Carillon (Glockenspiel), dem Tipi oder wenige Schritte südlich des Kanzleramts. Opern und Operetten wurden dort aufgeführt. Nach dem Brand des Reichstags am 27. Februar 1933 diente das Gebäude als Sitz des Parlaments. Mit der Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes am 23. März 1933 endete die Demokratie in Deutschland vorerst. Am 1. September 1939 verkündete Hitler in der Krolloper den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Das Gebäude wurde im Krieg schwer beschädigt, war weiter Ausflugslokal und wurde 1951 abgerissen. In der Süddeutschen Zeitung findet sich zur Kroll-Oper eine Bilderstrecke mit über 30 Aufnahmen.

Freitag, 31. August 2007

Die Stadtführungsberichte unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden immer besser und immer mehr. Susanne Roder koodiniert jetzt, erinnert daran, daß die Berichte kommen, kontrolliert, ob der ausführliche Serviceteile gut bearbeitet ist. 23 Berichte sind es heute für diesen Monat, ein enormes Maß an Qualifizierung. Heute können Sie die Berichte noch nicht auf der Homepage finden, aber in wenigen Tagen.