Freitag, 21. September 2007

Daß es so viele Teilnehmer und Mitarbeiter bei der Historiale waren, hätte ich nicht gedacht. In unserer aktuellen Danksagungsliste sind jetzt 270 Menschen aufgeführt, die sich aktiv beteiligt haben.

Wie es im Jahr 1848 in Berlin war, welche Ursachen zum Aufstand führten, wie er ausgelöst wurde und blutig zusammengeschossen, das erläutern wir jetzt in Märzrevolution for Beginners.

Bernd Papenfuß hat mit zwei weiteren Kameraleuten drei Tage im Nikolaiviertel bei der Historiale gedreht, drei Kameras also und wir wollen nur drei Minuten Film darüber haben. Heute haben wir geschnitten und getextet – es klappt, ich kann mich auch kurz fassen. Außerdem wird es einen 15-Minuten-Film geben. Ein weiteres Filmteam drehte die historische Talkshow im Abgeordnetenhaus. Das alles zusammen kommt auf eine DVD, die der Dokumentation beigelegt wird. Einzelteile können Sie bald in unserem Internetfernsehen sehen. Zwölf Beiträge zum Thema gibt es da schon.

Donnerstag, 20. September 2007

Vom Jahr 2006 bis 2007 haben wir den Umsatz beim Buchverkauf außerhalb der Berlin Story um 62 Prozent gesteigert, also hauptsächlich an andere Buchhandlungen. Marketing-Angelina ermittelte das, weil in dieser Woche unsere Verlagsprospekte an 5.000 Buchhandlungen in Deutschland ausgeliefert werden und wir dann gern wissen wollen, ob das was bringt, ob wir als Mini-Verlag überhaupt wahrgenommenwerden. Marketing-Katharina hat die Verlagshomepage ganz toll aktualisiert.

Noch mehr Statistik: Durch den Link vom Shopblogger zu uns hatten wir 7.000 zugriffe direkt vom Shopblogger auf unsere Seite. RSS-Reader-Leser müßte man hinzurechen, dann dürften es an die 10.000 sein. Wir haben an diesem Tag fast fünfzig Prozent mehr Pageviews, nämlich 6.300 statt 4.300.

Mittwoch, 19. September 2007

Mitarbeitertreffen Mitarbeitertreffen. Nur durch den super Einsatz von allen lief es bei der Historiale so gut. Das feiern wir etwas. Und wir beraten, wie wir das Spanferkel am nächsten Sonntag am besten verteilen. Da kommen Berliner Buchhändlerinnen zu uns.

Pergola Dies ist ein exklusives Foto, in der Zeitung haben sie das bestimmt noch nicht gesehen, die Pergola am Alten Palais, die erst in den nächsten Tagen vorgestellt wird.

Upper Eastside Grundsteinlegung

Gothe Riesmeier

Ephraim Gothe, der Baustadtrat von Mitte, steckt hier rechts die Berliner Morgenpost von heute in die Kupferrolle, die bei der Grundsteinlegung von Upper Eastside Berlin Unter den Linden Ecke Friedrichstraße eingemauert wird. In dieser Ausgabe der Morgenpost ist bereits der Artikel von Thomas Fülling über die Grundsteinlegung. Fülling (nicht auf dem Foto) sieht zu, wie sein Artikel ins Fundament auf ewig versenkt wird. Links neben Gothe und oben freut sich Dr. Knut Riesmeier, Geschäftsführer der Münchner Rück MEAG, wie das alles in seinem neuen Prachtbau abläuft.

Riesmeier lebte vier Jahre in Berlin. Von München aus steuert er das Projekt. Bei der MEAG ist er zuständig für Immobilien. „The focus for new investments is on first-class properties.“ Rechts auf dem Foto oben, die Nase verdeckt, Christoph Reschke von Hines, der das Managment der Vermarktung übernahm.

Dienstag, 18. September 2007

Shopblogger und Einstein

Patricia hat schnell auf einen Eintrag reagiert, der in einem der am meisten gelesenen Blogs in Deutschland kam, den Shopblogger. Unsere göttliche Einsteintasse paßte prima zum Thema, sie schickte die Tasse hin und DHL schaffte das nach Bremen in einem Tag. Patricia hat heute auch Premiere im Berlin-Story-Versand-Blog. Sie möchte gern mal Praktikum bei Christo machen. Gute Idee. Ich habe das gemacht, als Christo bei der Dokumenta 1968 einen aufblasbaren Ballon nicht zum Stehen bekam. Der sah so aus wie ein viele Meter hohes Präservativ, hieß aber Paket.

Dienstag, 18. September 2007

Susanne

Hallo Susanne Huber aus der Schwyz, wir würden gern die ersten sein, die Sie besuchen, wenn Sie jetzt bei Ulrich Hopp im be.bra-verlag anfangen. Dann gibt es bei uns schön Schümli und einen tollen Berlin-Film dazu, damit Sie sich einleben können. Oder doch lieber eine Bio-Bratwurst vom Oranienplatz?

Silvia Knüver, die Buchhandelschefin, wird sich jedenfalls freuen, richtig viel von be.bra einkaufen zu können.

Dienstag, 18. September 2007

Norman Bösch, der Buchhersteller, sah gerade hier im Tagebuch die Pläne zur Märzrevolution, als er am Buch über Die Berliner Akzisemauer von Helmut Zschocke arbeitete, das demnächst bei uns erscheint. Zur Revolution von 1848 heißt es da:

„Am Neuen Tor werden Teile aus den Zaungittern, die den gleichnamigen Platz und die Tierarzneischule umgeben, als Waffen genutzt.

Dienstag, 18. September 2007

Historiale Berlin Logo

Das Logo der Historiale erscheint uns so klar und passend, daß wir die anderen Logos nach diesem Wachstums- und Erfolgslogo ausrichten wollen.

Logo Buchhandlung Berlin Story

Dann sieht also die Buchhandlung demnächst so aus, man kann sich dabei denken „Berlin, alles unter einem Dach, super Qualität, super Service, alles klar strukturiert“.“

Logo Berlin Story Verlag

Und der verlag schließt sich an, er ist ja Teil vom Ganzen, man könnte auch sagen bindendes Glied. Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich HISTORIALE bunter machen.

Dienstag, 18. September 2007

Die größte Monatszeitschrift des deutschen Buchhandels, der BUCHMARKT, meldet heute:

Berlin Story lädt Kollegen zum Buchhändlerbrunch Der Berlin Story Verlag veranstaltet am Sonntag, dem 23. September 2007 von 11-14 Uhr einen BuchhändlerInnenbrunch. Der Berlin Story Verlag sowie die dazugehörige Buchhandlung Berlin Story sind auf Berliner Geschichte spezialisiert und bieten ein breites Sortiment in mehreren Sprachen.

Da den Mitarbeitern vor allem der persönliche Kontakt wichtig sei, entstand die Idee des Brunches. Angekündigt werden „ein leckeres Spanferkel und viele andere Köstlichkeiten sowie nette Gespräche“. Zudem ist ein Gewinnspiel zum Thema Berlin geplant, bei denen Publikationen des Berlin Story Verlages verlost werden.

Anmeldungen können ab sofort an [email protected] gesendet werden.

Montag, 17. September 2007

Alexanderplatz mit Barrikaden

Der Alexanderplatz früher (schwarz schraffiert) und heute – und wo 1848 die Barrikaden standen. Nichts ist auf dem Platz wie es damals war.

Grafik Alex

Wir brauchen das zur Vorbereitung der Historiale, um genau zu wissen, wo damals die Barrikaden standen. Johannes Großer, Azubi zum Medienkaufmann und gleichzeitig einer unserer besten Historiker, hat diese Grafik angefertigt.

„Grün ist die Barrikade, die dort stand, wo das Gebäude von Galeria Kaufhof (von oben zu sehen, das Dach) JETZT steht. Darüber und etwas auf den heutigen Alex gerückt ist schwarz eingezeichnet das ehemalige Kaufhaus Tietz. Rot eingezeichnet ist die Königsbarrikade, an der Neuen Königsstraße, nämlich am Haus der 99 Schafsköpfe (rechts auf dem oster).“

Grafik2 Barrikaden am Alexanderplatz in Berlin

Vielleicht kann man hier auf dieser schematischen Grafik die Position der Königsbarrikade (blauer Kringel an der Königstraße) noch besser erkennen. Aus Wikipedia: Auch Theodor Fontane, der ganz in der Nähe in einer Apotheke arbeitete, beteiligte sich am Aufbau dieser Barrikade und beschrieb später, wie er mit Material aus dem Königstädter Theater half, die Neue Königstraße zu verbarrikadieren: Es ging über den Alexanderplatz weg auf das Königstädter Theater zu, das alsbald wie im Sturm genommen wurde.

Manuskriptabsagen. Eine der schwersten Handlungen als Verleger ist es, ein Manuskript zu einem wichtigen oder schönen Thema zu lesen und dabei festzustellen, daß es dem Autor nicht gelingt, das Thema so in Griff zu bekommen, daß es ein interessantes, stringentes, gut lesbares Buch wird. Wenn einem Seite für Seite schwant, das wird nichts, leider, da steckt aber so viel Arbeit und Liebe drin, wie kann ich da absagen, ohne wehzutun?

Sonntag, 16. September 2007

Lothar Heinke, Tagesspiegel, freut sich ueber die Historiale Lothar Heinke schreibt heute fast eine Seite im Tagesspiegel über das Nikoloviertel und die Historiale. “ … Und die Historiker möchten dieses Areal gern zur Kulisse für ihre Aktionen machen. Wie letztens, als bei der Historiale alte deutsche Zünfte und französische Besatzer von 1807 zusammentrafen. Da strömten tausende durchs Städtchen. Die Zukunft ist – die Vergangenheit.“

Norman Bösch, unser Buchhersteller, hat sich vor seinem Abgang ins Wochenende ein Späßchen erlaubt und mir 4,2 Kilogramm Manuskripte zum Durchsehen am Wochenende hingelegt. Prinzessinnengruppe, Akzisemauer, Tucholsky, Algarotti, Mirabeau und Schadow. Er macht Party und weiß, daß ich am Wochenende arbeite. Es soll auch nur das Vorwort zu Tucholsky bis Montag fertig werden … Vor zwei Jahren, im September 2005, kamen die ersten drei von ihm hergestellten Bücher: Kirchen in Berlin, Humboldt Uni und Zwanziger Jahre.