Donnerstag, 30. August 2007

Im Berlin Story Verlag erschienen, Als noch Osten war.

Die Party zum Buch finden Sie hier. Ich bin ja gespannt, ob es da Wodka oder Rotkäppchen oder Soljanka gibt. Das Buch erschien in der vorigen Woche im Berlin Story Verlag. Vor vielen Jahren gab es eine Ausgabe dieser Fotodokumentation bei Elefanten Press. Es ist das allerschönste Fotobuch zu Ostberlin, weil er Fotograf, damals blutjung, aus dem Westen kam und deshalb sah, was im Osten komisch war.

Heute waren die Danksagungen für die Zusammenarbeit bei der Historiale dran, fünfzig persönliche Briefe an den Kostümverleih in Babelsberg, Friedhelm von der Marwitz, das Militärhistorische Forschungsamt in Potsdam oder das Umweltamt Mitte.

Wie wir intern mit Wikis kommunizieren, haben wir (= Enno Lenze) heute Volkhard Bode vom Börsenblatt erzählt. Das ist für Andere gut zu wissen, weil man damit Projekte so einfach, demokratisch (nämlich mit allgemeinem Zugang) und von überall her steuern kann. Das System ist nützlich für andere Buchhandlungen ebenso wie für Verlage.

Mittwoch, 29. August 2007

Louise in Tilsit Interview

Andreas Schneider vom rbb-Fernsehen befragt in Tilsit Königin Luise (Ninoschka Schlothauer) über die Ergebnisse ihres Gesprächs mit Napoleon und ihre Gefühle dabei. Diese Einspielung sowie zwei weitere der historischen Talkshow im Abgeordnetenhaus am 25. August 2007 sehen Sie auf www.Historiale.tv.

Wir haben auch brav die Zeitungsausschnitte gesammelt, Radio- und Fernsehbeiträge aufgenommen, die über uns berichten. Bis jetzt sind es 32, aber das ist noch nicht alles, uns fehlen noch einige. Wir kommen nicht schnell genug nach.

Bitte versäumen Sie nicht, zur Historiale auch den Marketing-, Vertriebs- und Historiale-Blog zu lesen, Links siehe oben.

Dienstag, 28. August 2007

Historiale Geld Die Reste der Historiale. Das Geld kann man zwar in der Tüte abgeben, muß es aber vorher zählen.

Maja

Maja kann super zählen. Maja erschien hier im Tagebuch schon einmal mit ihrem ehemaligen Regierungspräsidenten. Sie kommt jeden Tag aus dem befreundeten Ausland angereist, aus Slubice. An der Viadrina studiert sie sonst. Wieder haben wir großes Glück. Eigentlich wollten wir nur eine Aushilfe, aber Maja ist so freundlich und immer voll präsent, daß sie gern bleiben kann, bleiben sollte. Dies ist das Foto für die Teamliste, dort erscheint es bald.

Mauerfluchten in Berlin. Es geht auch im Verlag weiter. Früh am Morgen stellte Lars-Broder Keil vor, wie er die 5.000 gelungenen und 5.000 mißlungenen Fluchten auf 280 Seiten bringen will, wie sich die Fluchtmethoden, die Gruppen (Allein, Familie, Gruppe), die Fluchtorte kategorisieren lassen und wie man daraus gut recherchierte und herausragend erzählte Geschichten macht.

„Die schönsten Mauerfluchten“ gäbe es im Haus am Checkpoint Charlie zu sehen, schrieb vor sehr vielen Jahren die junge Dame, die bei uns demnächst „Tucholsky in Berlin“ herausgibt.

1968 in Berlin fügt sich mehr und mehr zusammen. Jetzt schickte Dr. Michael Müller den Beitrag über die Schüsse am Kudamm auf Dutschke und wie Müller später dabeistand, als Steine ins Springerhochhaus flogen und vor seiner Redaktion Auslieferungsfahrzeuge der Berliner Morgenpost in Brand gesetzt wurden.

Montag, 27. Oktober 2007

Andreas Kilb bespricht in der FAZ auf der ersten Seite des Feuilletons über fünf Spalten die Historiale, siehe Presseseite der Historiale.

Die taz greift auf der ersten Seite des Berlin-Teils auf den Beitrag von Claudia Pietsch, ddp, zurück.

Sonntag, 26. August 2007, Abschlu

Chefsoldaten Die Kommandeure der militärischen Geschichtsdarsteller bei einer Abschlußbesprechung.

Claudia Pietsch schreibt für die Nachrichtenagentur ddp einen langen Abschlußbericht, in dem es heißt: Zehntausende Menschen haben am Wochenende das vom Verein Historiale e.V. sowie Buchhandlung und Verlag Berlin Story initiierte Geschichtsfestival besucht … Soldaten, Bürger und Stubenmädchen wurden von Mitgliedern deutscher und französischer Geschichtsvereine dargestellt. Rund 200 Akteure waren nach Berlin gekommen, um in dem Viertel rund um Berlins älteste Kirche den Anschein zu erwecken, die Uhr sei 200 Jahre zurückgestellt worden … Deutlich wurde diese Begeisterung auch, als Giebel auf dem Marktplatz zum Quiz lud. Er fragte nach preußischen Reformern und ihren Ideen, nach der Lage von Berlin und Cölln sowie der Einführung der Kartoffel, nach Widerständen des Adels und dem Erfinder der Elementarschule für Jungen und Mädchen. Den Mitmachern, so hatte es den Anschein, ging es dabei weniger um den Gewinn, denn mehr um den Stolz auf ihr Geschichtswissen. Mehr …

Sonnabend, 25. August 2007

Historische Talkshow im Plenarsaal des Abgeordnetenhauses, der Höhepunkt unserer Historiale-Woche. Alle Sitze der Abgeordneten waren besetzt, die Zuschauertribüne mußte geöffnet werden. Seven Felix Kellerhoff und die preußischen Reformer sitzen im Forum. Alles stimmt: Die Textauswahl, die Bearbeitung, das intellektuelle Niveau, die Dramatisierung sowie die Darstellung. Langanhaltender Applaus.

Der Präsident des Abgeordnetenhauses, Walter Momper, sprach in der Late Night Show mit Nachfahren der 1807er-Zeit sowie mit dem Chef der Humboldt Universität, Prof. Markschiess.

Das Jugendtanztheater auf der Treppe des Abgeordnetenhauses mit Wieland Giebel von der Historiale. Viele wirkten an diesem Abend zwischen 18 Uhr und 1 Uhr mit, von den Bläsern über die durch den Raum schwebende Tanzgruppe der UdK bis zur Lesung des Briefwechsels zwischen Louis Ferdinand und Pauline Wiesel nach Mitternacht im Salon Varnhagen. Für uns liefen an diesem tag drei Programme gleichzeitig: Die Buchhandlung war bis 20 Uhr geöffnet, die Darstellung im Nikolaiviertel vom frühen Morgen an bis lange nach Mitternacht sowie ab 16 Uhr letzte Proben, schließelich das gesamte Sieben-Stunden-Programm im Abgeordnetenhaus.

Originale der Städtereform, aus den Tiefen des Geheimen Preußischen Staatsarchivs geholt, stellt dessen Direktor vor, Prof. Kloosterhuis.

Im Nikolaiviertel wurde vom Preußischen Leib- und InfantrieRegiment der neue preußische Musketier vorgestellt. Zehntausende waren zu Gast.

Die Idylle eines Picknicks um 1800 im Schatten der Nikolaikirche gehörte zu den am meisten fotografierten Motiven.

Harald Asel spricht mit Prof. Demps heute sehr ausführlich auf InfoRadio des rbb über die Historiale und die preußischen Reformen.

Am Sonntag sind wir kurz im Berliner Tagesspiegel.

Helmut Caspar fuehrt zu den Standbildern der Generale Beim Rundgang unter dem Motto „Tilsit und die Folgen“ erläuterte Helmut Caspar (3. v. l.) die Ideen und Leistungen der Reformer Stein, Hardenberg, Humboldt, Scharnhorst und Gneisenau vor 200 Jahren und schilderte, wie sie die einmalige Chance ergriffen, den am Boden liegenden Staat fit für die Herausforderungen der damaligen Moderne zu machen. Da in der Berliner Innenstadt zahlreiche Denkmäler und Bauwerke an die Reformbemühungen erinnern, standen auch sie im Mittelpunkt der Zeitreise mit etwa 60 Teilnehmern. Besucht wurden das Palais am Festungsgraben als Arbeitsort des 1804 zum Finanz- und Wirtschaftsminister ernannten Reichsfreiherrn Karl vom und zum Stein oder die 1810 auf Initiative Wilhelm von Humboldt gestiftete und später nach ihm und seinem Bruder Alexander benannte Humboldt-Universität. Foto: Angelika Caspar

Freitag, 24. August 2007

Eröffnung im Nikolaiviertel, Generalprobe im Abgeordnetenhaus und eine Drei-Stunden-Veranstaltung in der Nikolaikirche. Es läuft alles.

Die Historiale ist Sonnabend in der Berliner Morgenpost und in der Welt, beides längere Beiträge.

Heute lief ein Livebeitrag im Regionalfernsehen rbb, ARD, in der Sendung zibb, in der Norbert König die Ziele der Historiale beschrieb. Ausführliche wurde das breite Spektrum dessen vorgestellt, was wir im Nikolaivietel veranstalten.

Um 20 Uhr berichtete Prof. Dr. Conrad Wiedemann in der Nikolaikirche über den Aufbruch in die Moderne, die Berliner Bürgerkultur um 1800. In unserer heutigen Terminologie könnte man sagen, daß das geistige Klima sich vom Stat des autokratischen Herrschers löste und zu Selbstorganisation, Selbstverwirklichung und Risikobereitschaft strebte. Berlin wurde zum Pilotprojekt für eine (vom Hof) unabhängige Bürgergesellschaft. Dann hatte die Sing-Akademie zu Berlin etwas ganz besonderes nur für diesen Abend, nur für uns, nur für die Historiale vorbereitet, nämlich eine szenische Lesung des Briefwechsels zwischen Goethe und Zelter. Über dreißig jahre hindurch stützten sich diese beiden Männer gegenseitig, ließen den anderen an Tiefen und an Höhen des Lebens teilnehmen, sie schickten sich Gedichte und Lieder. Verwoben damit war die Musik Zelter, abgestimmt auf die Briefe, eine Entwicklungsgeschichte seiner Kunst. Der Chor uns die Solisten sind so herausragend, so unglaublich gut, daß der Applaus nach insgesamt drei Stunden Programm nicht enden wollte. Es war ein bewegender Abend, ein Abend, der aus dem Alltag herausreist. Draußen waren die Trommeln und Pfeifen der französischen Besatzungstruppen zu hören. Immer wieder setzte sich der Gesang des aufgeklärten Berliner Bürgertums dagegen durch. Der Bürgermeister von Mitte, Dr. Christian Hanke, begrüßte die Gäste und genoß diesen Abend bis zum großen Finale.

Seit acht Uhr morgens fing der Aufbau im Nikolaiviertel an, die Bühne, Anlieferung der Sandsäcke zur Stabilisierung der Zelte, schon vor dem eigentlichen beginn um 18 Uhr mußte ale fertig sein, weil der rbb mit einem Übertragungswagen kam und live sendete. Die Wohnungsbaugesellschaft Mitte stellt und freundlicherweise ein Organisationsbüro, drei Stockwerke gleich neben der Kirche. Dorthin haben wir schnelles Internet gelegt, damit ab morgen auf www.historiale.tv übertragen werden kann.

Im Abgeordnetenhaus wäre ich beinahe einem Herzschlag erlegen. Dort fand von 16 bis 19 Uhr die Generalprobe statt für die historische Talk-Show statt. Die drei Filme, die eingespielt werden sollen, waren nicht fertig. Kein Thema, sagt der Filmemacher, das schaffen wir nachher locker. Jetzt, um halb zwei Nachts, kommt gerade die Bestätigung, daß alles in bester Ordnung sein, na logo, ist doch klar.

Donnerstag, 23. August 2007

dhm Die preußischen Heeresreformern, darüber sprachen im Deutschen Historischen Museum nach einer Einführung über das Militärgeschichtliche Forschungsamt in Potsdam Moderator Dr. Fries vom DHM; Wieland Giebel; Dr. Kirstin A. Schäfer vom Zentrum für Frankreichstudien an der TU; Admiral a.D. Theodor Hoffmann, letzter Minister für nationale Verteidigung der DDR („Ich war länger Matrose als Minister“); Dr. Wolfgang Schmidt vom MGFA.

Donnerstag, 23. August 2007

Für das nächste Treffen mit Berliner Stadtführern liegen jetzt 48 Anmeldungen vor. Wir freuen uns über das überwältigende Interesse, jetzt ist aber Schluß, mehr geht nicht, Anmeldeschluß. Wir schlagen den nächsten Termin vor.