Mittwoch, 28. Februar 2007

Der große und weltweit agierende englische Reisebuchverlag Dorling Kindersley gibt eine neue Buchreihe heraus “Real City – Discover the City as locals know it“. In den sehr schön gestalteten Büchern geht es um Einkaufen, Ausgehen und Party machen. Real City shows you the latest places to stay, eat, relax, explore and party. Wir kommen auch vor mit einem Foto von Friedrich dem Großen. The Berlin Story shop sells more than 3,000 books about the city (in various languages) and a range of better-than-average Souvenirs. There is also a small history exhibition. Best of all, the staff are a mine of information about Berlin. Wir sind also eine unerschöpfliche Quelle, wenn es um Berlin geht. In der Beschreibung von Unter den Linden werden wir neben den Sehenswürdigkeiten noch einmal hervorgehoben.

Dienstag, 27. Februar 2007

Der Wedding“ haben wir heute hundertmal verkauft, den überwiegenden Teil an das Museum Wedding. Auch im Wedding selbst gibt es das Buch in vielen Geschäften.
Daß die Startseite dieser Homepage neu ist, haben Sie wahrscheinlich gemerkt. Vieles andere wurde geändert. Inzwischen sind es über 200 Presseberichte über uns. In Vorbereitung ist eine neue Rubrik mit Filmen und Radioberichten über die Berlin Story, schön übersichtlich gegliedert und gleich zum Hören oder Sehen. Schließlich internationalisieren wir weiter und werden mit einen Informationstext in mehreren Sprachen über uns informieren.

Montag, 26. Februar 2007

Die Historiale wird in diesem Jahr parallel zur Langen Nacht der Museen stattfinden, die ist am 25. August 2007. Wir fangen allerdings schon früher an, weil wir ein volles Programm haben, voraussichtlich schon am Anfang der Woche. Erster Höhepunkt, möglicherweise auch der Start, wird ein Abend mit Prof. Laurenz Demps sein. Demps macht von Natur aus das, was heute Histotainment genannt wird, er berichtet so anschaulich als sei er dabeigewesen. Thema in diesem Jahr sind Hardenberg, die preußischen Reformen, die Krise als Chance nutzen. man wird noch sehen, daß das ein aktuelles Thema ist, lebendig und kontrovers zu diskutieren. An diesem letzten Wochenende im August wollen wir im gesamten Nikolaiviertel nachstellen, wie es damals im von den Franzosen besetzten Berlin war. Und alles spricht derzeit dafür, daß wir den intellektuellen Überbau und einen ganz großen Auftritt an einem der geschichtsträchtigsten preußischen Ort machen können. heute haben wir das besprochen. Sobald alles ganz dicht ist, berichten wir sofort.

Sonntag, 25. Februar 2007

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Helmut Caspar (auf der Bühne links) liest aus den „Beinen der Hohenzollern“ und 50 Besucher sind gekommen, mehr geht nicht. Unsere Vortragsreihe am Sonntagvormittag macht eine kleine Pause. Der Erfolg ermutigt uns weiterzumachen, natürlich mit Ankündigung auf dieser WebSite und im Rundschreiben, das alle zwei Monat erscheint.Caspar signiert und im Hintergrund sieht man die Tische, die wir aus dem Zuschauerraum nehmen mußten, weil kein Platz mehr war. Unser Stammpublikum war da, außerdem Menschen aus dem Denkmalbereich und vom ehemaligen Jochimsthalschen Gymnasium. Primaner dieser Schule hatten die Aufsätze über die Denkmale der Siegesallee geschrieben, von denen Kaiser Wilhelm II. während einer Nordlandfahrt in den Fjorden Norwegens hörte. Er ließ sich die Aufsätze per Kurier kommen und kommentierte sie.
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Sonnabend, 24. Februar 2007

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Michael Bienert und Elke Linda Buchholz berichten demnächst aus der Kaiserzeit. Wo waren sie hier? Was passiert auf diesem Bild? Die ersten drei richtigen Antworten werden mit jeweils einem Kaiserzeit-Buch im Wert von 19,80 Euro belohnt. Das vorige Buch des Autorenpaars, die Zwanziger Jahre, liegt in der zweiten Auflage vor. „Kaiserzeit und Moderne“ in Berlin erscheint im April 2007.

Das Börsenblatt, die Wochenzeitschrift des deutschen Buchhandels, berichtet am 22. Februar 2007 über den Besuch von Christoph Links bei uns
Hier wird nicht gemäkelt
Wie das eigentlich mit dem Mittagessen in seinem Verlag sei, wollte Wieland Giebel jüngst von Christoph Links wissen. Von den legendären Verköstigungen im Ch. Links Verlag hatte er schon viel gehört. Links berichtete also, dass erst beim Nachtisch über die Arbeit geredet werden dürfe. Und dass von seinen sechs Angestellten und zwei Praktikanten mittags immer einer reihum mit Kochen dran sei. „und ob es dann Pellkartoffeln mit Quark oder Nudeln mit roter Sauce gibt – es wird nicht gemäkelt, sondern von allen alles gegessen.“ Der Anlass für das Frage- und Antwort-Spiel: die Veranstaltungsreihe „Verleger in Berlin“, die ihre Premiere in Giebels Buchhandlung Berlin Story Unter den Linden feierte. Dem Publikum hat’s gemundet.
Den nächsten Verleger erwarten wir am 10. Juni, wenn Andreas Rötzer (Matthes & Seitz Berlin) zu Gast in der Berlin Story ist.

Freitag, 23. Februar 2007

Sie haben den Newsletter mit neuen Buchbesprechungen vor wenigen Tagen erhalten – Wenn nicht, hier können Sie ihn bestellen (Sie können die Art der Zustellung wählen – per Post oder per Email). Kurz zuvor hatten wir die Besprechungen an 3000 Bezieher des gleichlautenden Rundbriefs per Post verschickt. Dabei baten wir um die Rücksendung einer Postkarte, falls der Rundbrief weiter kommen soll. Das ist die brutalste Bereinigung eines Verteilers. Es funktioniert zum Glück. Derzeit kommen pro Tag über einhundert Antwortkarten an.

Aus dem Verlag läßt sich berichten, daß die „Tagebücher des Grafen Lehndorff“ aus dem vollständigen, nicht gekürztem Original in Fraktur fertig in neuer Schrift fertig gesetzt sind. Auch der Umschlagentwurf liegt vor. Es dauert aber doch noch etwas, weil die über 600 Seiten noch einmal gelesen werden müssen und das sehr umfangreiche Register angelegt werden muß. Nach dem Erscheinen dieses Buchs, angekündigt für Anfang des Jahres, werden wir häufig gefragt.

Donnerstag, 22. Februar 2007

Die erste Historiale als Dokumentation auf 36 Seiten. Ein Wunder, das das alles in so ein bescheidenes Heft paßt. Alle Veranstaltungen sowie die große historische Darstellung sind ausführlich dargestellt, angefangen mit der Eröffnungsveranstaltung in der Nikolaikirche über das militärhistorische Biwak bis zum kulinarischen Gipfeltreffen. Dazwischen taucht immer wieder Napoleon (Mark Schneider) auf, der es gar nicht fassen kann, daß der Medienauflauf so enorm ist.
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Das Heft kostet 5 Euro – Direktlink zur Dokumentation – Napoleon in Berlin – in unserem Webshop.

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Von zwei Fritzen verläßt uns der größere. Elena Boedecker nimmt Abschied von dem prächtigen Gipsmodell. Jetzt steht noch einer von der Staatlichen Gipsformerei bei uns (im Bild, Gips lackiert) sowie im Schaufenster Friedrich der Ganz Große, drei Zentner schwer.

Mittwoch, 21. Februar 2007


(Klick auf den Wiedergabeknopf startet den Film) – Clemens Kahlke von JobTV24 hat mit seinem Team einen ganzen Tag bei uns gedreht und heraus kam ein Film, der wunderbar zeigt, wie die Berlin Story funktioniert und welche Ausbildungsmöglichkeiten es ei uns gibt. JobTV 24 ist ein privater Sender, der breit und genau über alle Aspekte einer Karriereplanung informiert. Über das Internet kann man diese Beiträge jederzeit abrufen.

Unser neuer Newsletter wird heute per eMail an 3751 Abonnenten verschickt (Die gedruckte Version haben wir bereits Ende letzer Woche zur Post gebracht für knapp 3000 Empfänger). Sie gehören noch nicht zu den Empfängern? Wir nehmen Sie gerne auf …

Dienstag, 20. Februar 2007

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Sven Felix Kellerhoff (auf diesem Foto durstig) stellte zusammen mit Michael Kloft von Spiegel-TV-Zeitgeschichte bei Dussmann die DVD vor „Spurensuche in Hitlers Berlin“. Kellerhoff führt weitgehend durch den Film und erläutert die teils erst jetzt gefundenen Aufnahmen vom Aufbau der Reichshauptstadt.

„Ortstermin Mitte“ heißt das neue Buch von Sven Felix Kellerhoff, das bei uns im nächsten Monat erscheint. Dreißig Berlingeschichten für Fortgeschrittene. In der Morgenpost von diesem Wochenende erschien daraus ein Vorabdruck über die Akzisemauer, in der vorigen Wochenendeausgabe eine ganze Seite über das Hotel Excelsior. Hitler war dort nicht gelitten, wurde vor die Tür gesetzt. Mehr dazu im Buch.

Sonntag, 18. Februar 2007

Hansjürgen Vahldiek enthüllt die ganze Wahrheit über The Making of Berlin. Machtränke im Mittelalter führten dazu, daß Albrecht der Bär die Havel in der Stadt Brandenburg staute und damit erreichte, daß zwischen Spandau und Köpenick (also im heutigen Berlin) eine Überschwemmung stattfand. Dadurch konnte der Erzbischof von Magdeburg seine aggressive Siedlungspolitik Richtung Oder nicht fortsetzen. Hier auf dem Foto sieht man Hansjürgen Vahldiek nach der gut besuchten Veranstaltung vor dem Modell der Spreeinsel, von ihm gebaut. Das Modell ist ständig in der Buchhandlung ausgestellt. Vahldiek veröffentlichte über seine Forschung das Buch Cölln an der Spree und er stellte einen animierten Film her, der heute gezeigt wurde und auf dem die Entstehungsgeschichte Berlins in der Zeit vor schriftlichen Aufzeichnungen anschaulich entwickelt wird.

In mehrfacher Weise ist das alles erstaunlich: daß sich nämlich die akademischen Wissenschaftler mit Scheuklappen, nicht fachübergreifend dem Thema (eher nicht) genähert haben; daß es bisher keine überzeugende Geschichte (in Geologie, Wasserwirtschaft, Politik, Festungsbau) gab, warum Berlin gerade hier entstand; daß es zu Vahldieks Darstellung nur Zustimmung gibt, überhaupt keine Widersprüche; daß sich jemand mit gut siebzig Jahren aneignet, wie man einen animierten Film herstellt, das erfolgreich durchzieht und in großer Bescheidenheit für seine Ideen klappern geht. Auf die Idee, daß er dafür gewürdigt werden sollte, ist offenbar noch keiner der vielen historischen Vereine gekommen.