Sonnabend, 30. Dezember 2006

image
Mitten in der Arbeit drückt jemand auf den Auslöser. So sieht das dann aus, wenn Norman gerade dabei ist, das Berliner Lindenblatt fertigzustellen, das heute mit der Januarausgabe 2007 auf den Markt kommt und Theresa im Hintergrund hochkonzentriert an einem Text arbeitet.

Freitag, 29. Dezember 2006

image
Eine große Schultafel auf der Mittelpromenade der Linden genau gegenüber dem Laden. So sah 1998 unsere erste Marketingaktion aus. Der erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Die FAZ berichtete darüber mit Foto. Kanzler war damals Gerhard Schröder. Eine Biographie über ihn haben wir momentan im Modernen Antiquariat. Seit Joschka Fischer in Princeton ist, sehen wir ihn auch nicht mehr. Nicht Mal vorüber eilen.

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Martin Mende bespricht in den Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Januar 2007, Seite 454) unseren Nachdruck von „Hof und Gesellschaft, 1884, Graf Vassili“. Er weiß natürlich, was uns beim der Herausgabe des Buchs nicht einfiel, daß Staatsminister von Ballhausen Mitglied des Vereins für die Geschichte Berlins war. Auf von Ballhausen berufen wir uns, weil er dem Buch so ein wunderbares Prädikat ausstellt, es sei „sehr abfällig und meist übelwollen, doch mit viel Geist und Kenntnis der Berliner Hofgesellschaft geschrieben“. Der Verein für die Geschichte Berlins ist so alt, nämlich 1865 gegründet, daß es damals noch gar kein Vereinsrecht gab. Martin Mendle schildert das Buch und empfiehlt dieses „mit einer einfühlsamen Einleitung kommentierte“ zeitgeschichtliche Dokument „jedem am Berlin des 19. Jahrhunderts Interessierten“.

Mittwoch, 27. Dezember 2006

image
Der Chaos Computer Club, also Deutschland vereinsmäßig organisierte Hacker, trifft sich wie immer zwischen den Jahren im Congreß Centrum am Alexanderplatz. Das hat auch Auswirkungen auf uns, denn hier wird gerade über unsere Webcam der CCC in Dortmund gegrüßt.

Dienstag, 26. Dezember 2006

Die Historiale mit Napoleon hat noch zu langen Diskussionen und Forschungen seitens der internationalen Napoleonforscher (in diesem Fall Yves aus Belgien) sowie dem Deutschen Historischen Museum geführt. Dabei stellte sich nach Öffnen und gründlichem Durchsuchen der Vitrine mit dem Hut von Napoleon im DHM heraus, daß es da kein Etikett gibt. Das kann natürlich eigentlich nicht sein. Yves bedankte sich für die Forschungen uns teilt mit, daß es auch in Gotha einen Hut von Napoleon gibt. Den Hut selbst aus dem DHM können wir hier nicht abbilden aufgrund von Copyrightfragen, den mögen Sie sich bitte selbst in der Dauerausstellung ansehen.

Bonsoir Wieland,

Oui, c’est bizarre, mais pas étonnant. Depuis presque 200 ans, les mœurs on évolué, et aussi les coutumes, voir les mauvaises habitudes. Je m’explique, au départ le chapelier « Poupard » plaçait une étiquette dans le chapeau mais l’étiquette, fut abîmé, voir offert en cadeau par celui qui avait un exemplaire du fameux « chapeau » de Napoléon. Chose qui arriva aussi, dans le passé, (et je dirais encore de nos jours) une pièce qui est trop abîmé, ont la retire. En ce disant, qu’une pièce altéré ne fait pas bien sur une pièce en bonne état. Et c’est là l’erreur, il faut toujours laissé les pièces dans leur JUS.

Parfois, il y a aussi les vols de pièces, cela pour des raisons lucratives ou par amour des pièces ou de la période. Et cela ce passe depuis la création, et ce produira encore pour l’éternité.

Il y a beaucoup de vols dans les musées, et parfois, ont ne remarque le vol que des dizaines d’années plus tard. Dans les années 1950, en France il y a eu beaucoup « d’échanges » voir de vente de pièces qui ce trouvaient dans les musées français.

Il y a quelques mois, j’ai été dans un musée belge pour voir le « Manuscrit de Bardin » Colonel en 1812 dans les armées de Napoléon et qui à écrit le nouveau règlement pour les uniformes des soldats français, (Bardin, deviendra général plus tard). Le manuscrit est toujours renseigné dans la base de donner du musée mais il a disparu, depuis des années.

En 2005, j’ai vu, un conservateur d’un musée de Napoléon vidée ses caves avec des objets du premier empire et les vendre sans scrupule, alors que par le passé, certaine personnes avaient fait cadeau de ses objets au musée.

Donc, pas de problème s’il n’y a pas d’étiquette dans le bicorne de Napoléon.

Merci à toi, pour ton aide.

P.S. J’ai trouvé un autre chapeau de Napoléon dans un Musée à Gotha.

Amitiés,

Yves

25. Dezember 2006

image
Erzengel Michael leuchtet über dem Engelbecken. Die Berliner Illustrirte Zeitung, Sonntagsbeilage der Berliner Morgenpost, krönt mit diesem Foto von Massimo Rodari auf der letzten Seite die Weihnachtsausgabe.

Gotteswerk? Na ja, nicht ganz. Manne und Winni waren es, die den Engel zum Leuchten gebracht haben, beide Handwerker der Berlin Story.

Sonntag, 24. Dezember 2006

image
Rappelvoll am Heiligen Abend und wir kriegen nach 15 Uhr die Besucher nicht richtig raus. Wir könnten bis spät abends auflassen, weil die Griechen und Spanier und Holländer nicht wissen, wo sie hinsollen. In der amerikanisch oder eher wohl englischen Gruppe kam die inzwischen seltener gewordene Diskussion auf, ob Hitler wirklich verbrannt ist, oder vielleicht …
Jetzt, wo wir auf historische Aufführungen spezialisiert sind, könnten wir ja am 30. April an der Schranke vorm Führerbunker so ein kleines Feuerchen …
Naja, fröhliche Weihnachten. Morgen geht’s weiter (Wir haben ab 10.30 bis 19.00 Uhr an beiden Weihnachtstagen geöffnet).

Donnerstag, 22 Dezember 2006
image
Die 16 Fontänen des Engelbeckens sprudeln im Hintergrund, während vorn Planer und Ausführende darauf anstoßen. Klaus Lingenauber (wahrscheinlich mit Apfelschorle), Volker Hobrack und Klaus von Krosigk im Vordergrund, also die Gartendenkmalpflege, der wir dies alles zu verdanken haben und der Bürgerverein Luisenstadt in Person seines Vorsitzenden Hobrack. Man kann sich kann vorstellen, wie schön das ist! Im nächsten Jahr kommen noch die Pergolen entlang der Mauer, Licht – und wenn alles gutgeht, werden die Fontänen nachts beleuchtet.

Mittwoch, 20. Dezember 2006


Weihnachtsfeier von 18 Uhr bis in die frühen Morgenstunden. Wir waren genau dreißig, nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie diejenigen, die uns direkt unterstützen wie die Buchhalterin, der Webmaster, heute aber nicht die Autoren, wie es sonst bei den Sommerfesten üblich ist.

Dienstag, 19. Dezember 2006

Verlagsplanung 2007, lange Sitzung mit allen Verlagsmitarbeitern und einer Abordnung aus der Buchhandlung. Wir könnten so viele so schöne Bücher machen. Und was ist? Die Mitarbeiter meinen, wir sollten (damit meinen sie: ich sollte) auch ans Verkaufen denken. Deswegen erhalten viele Autoren, die Titel angeboten haben, in den nächsten tagen eine Mail folgenden Inhalts: „Wir haben bei der Jahresplanung des Berlin Story Verlags für das Jahr 2007 festgelegt, die Anzahl der Titel gegenüber dem Jahr 2006 zu reduzieren und nicht auszubauen. Für den Ausbau spräche, daß uns sowohl hervorragende Angebote wie auch eigene Ideen für schöne Berlintitel vorliegen. Mit unseren Kräften sind wir aber nur in der Lage, uns angemessen um eine bestimmt Anzahl von Titeln zu kümmern und diese mit Nachdruck zu vertreiben. Über das Jahr 2008 können wir heute noch nichts sagen.“ Dafür haben wir einen Plan entwickelt, wie wir den Vertrieb jetzt systematisch angehen.

Sonntag, 17. Dezember 2006

image
Birgit Wetzig-Zalkind stellt ihr Hörbuch zu prominenten Filmstars in Berlin vor, hier ist auf dem Monitor gerade Hans Albers zu sehen. Vor ihrer Recherche zum Buch war sie nicht so begeistert von Albers. Als sie dann las, wie vielen Menschen er in der Nazi-Zeit geholfen hat, änderte sich ihre Meinung, er erschien viel sympathischer. Ganz anders Heinz Rühmann, den man so freundlich in Erinnerung hat, der für niemanden einen Finger krumm gemacht hat. Wärmstens empfehlen können wir Birgit Wetzig-Zalkind Touren mit einem kleinen Bus und maximal sieben Gästen. Weil sie so hervorragend recherchiert hat und auch so angenehm vorträgt, erhielt sie herzlichen Beifall.